Großer Erfolg für unbemannte Flugtechnologie: Großbritannien zertifiziert Protector RG Mk1
Die britische Militärluftfahrtbehörde hat kürzlich dem unbemannten Luftfahrtsystem Protector RG Mk1, der Royal Air Force, eine bedeutende Zertifizierung erteilt. Diese militärische Musterzulassung bestätigt, dass das System umfassende Lufttüchtigkeitstests bestanden hat und damit pionierehaft in die Luftfahrtgeschichte eingeht. Mit dieser Zertifizierung dürfen mittlerweile auch Flüge über dicht besiedelten Gebieten durchgeführt werden.
Hergestellt von GA-ASI, gilt der Protector RG Mk1 als technologisches Meisterwerk und ist das erste große unbemannte Luftfahrzeug, das eine solche Zulassung erhält. Die strengen Standards der NATO, festgelegt in STANAG 4671, galten hierbei als Messlatte für die Lufttüchtigkeit.
Über die Jahre hat GA-ASI rund 500 Millionen Dollar in die Entwicklung des MQ-9B investiert. Dieses Investment hat sich ausgezahlt: Vom Blitzschutz über Brandschutzeinrichtungen bis hin zu schadenstoleranten Systemen wurden alle Technologien gründlich getestet und zertifiziert. Diese Sicherheiten bieten der Royal Air Force Flexibilität und Zuverlässigkeit im Betrieb.
Linden Blue, CEO von GA-ASI, gratulierte seinem Team zu diesem Meilenstein und betonte die Bedeutung der Zertifizierung für den Zugang zum zivilen Luftraum. Die Royal Air Force hat bereits zehn von insgesamt 16 bestellten Systemen in Empfang genommen.
Gp. Capt. Neil Venables hob hervor, dass es ein Privileg sei, als Erster eine solche MTC zu erhalten. Neben Großbritannien haben Länder wie Belgien, Kanada und Indien Interesse an diesem System gezeigt, wobei auch die US-Navy bei verschiedenen Übungen bereits auf das MQ-9B setzte.

