Frankfurter Buchmesse: Ein Fest der Literatur trotz prominenter Abwesenheit
Heute startet in Frankfurt das weltweit renommierte Ereignis der Buchbranche: die Frankfurter Buchmesse. Bereits am Vormittag gaben Branchenvertreter einen ersten Einblick zur Eröffnung. Der für seinen visionären Stil bekannte Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai sollte ursprünglich zentrale Ansprachen halten, musste jedoch unerwartet absagen. In seine Fußstapfen tritt nun die Autorin Nora Haddada, die mit ihrem Werk "Blaue Romanze" jüngst für Furore sorgte.
Die Buchmesse, traditionsgemäß ein Magnet für Fachleute und literaturbegeistertes Publikum gleichermaßen, öffnet zunächst ihre Pforten exklusiv für Fachbesucher am Mittwoch und Donnerstag. Ab Freitag dürfen dann auch alle weiteren Literaturfreunde auf Entdeckungstour gehen. Autoren aus aller Welt - über tausend an der Zahl - und Aussteller aus 92 Nationen präsentieren ihre literarischen Schätze.
Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr den Philippinen, die als Ehrengastland eine zentrale Rolle einnehmen. Krönender Abschluss der Messe am Sonntag ist die Verleihung des prestigeträchtigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Diese Auszeichnung geht in diesem Jahr an den Historiker Karl Schlögel, der mit seinem Engagement und seinem kritischen Blick auf die Geschichte ein Zeichen für den Frieden setzt.

