Fit im Job: Was verspannte Büroarbeiter wieder locker macht
Wer Tag für Tag am Schreibtisch sitzt und einen stressigen Job hat, kennt die Folgen: Die Halsmuskulatur ist verspannt, der Rücken sendet Schmerzsignale aus. Gymnastik im Büro, Massagen und Krankengymnastik können Verspannungen und ihre Folgen lindern. Erfahren Sie hier, wie Sie wieder richtig locker werden!
Vorbeugen macht sich bezahlt
Eine gesunde Lebensweise und Sportarten, die die Rückenmuskulatur unterstützen, beugen dem Büroschmerz erfolgreich vor. Schwimmen und gezielte Rückenübungen eignen sich am besten. Auch der Chef kann helfen: zum Beispiel mit einem Masseur, der an bestimmten Tagen ins Büro kommt, um die Mitarbeiter wieder locker zu machen. Aus unternehmerischer Sicht eine sinnvolle Maßnahme, denn sie führt zu weniger Krankheitstagen. Ergonomische Büromöbel sind ebenfalls eine gute Maßnahme gegen Verspannungen und Rückenschmerzen: Dazu zählen neben Bürostühlen, die sich individuell einstellen lassen, auch verstellbare Schreibtische, die sich in Stehpulte umwandeln lassen. Zwischendurch den Stuhl mit einem Sitzball zu tauschen, ist ebenfalls eine rückenfreundliche Maßnahme.
Rauf auf die Massageliege: Entspannende Massagen
Auch zu Hause lässt sich etwas gegen Verspannungen und Rückenschmerzen tun. Massagen durch den Partner können für Entspannung nach Feierabend sorgen, eine Massageliege macht sich schnell bezahlt. Idealerweise lässt sich die Massageliege für Lagerung und gegebenenfalls Transport zusammenklappen, solche Massageliegen mit Holzgestell sind hier äußerst günstig erhältlich.
Professionell durchgeführte Massagen erzielen eine Tiefenwirkung, die Muskeln werden gelockert und schmerzende Bereiche besser durchblutet. Das hat eine schmerzlindernde Wirkung zur Folge. Medizinische Massagen kommen zum Einsatz, wenn einzelne Stellen des Bewegungsapparats akute Probleme bereiten.
Krankengymnastik bei andauernden Beschwerden
Wenn Beschwerden schon länger anhalten, ist gezielte Krankengymnastik die beste Medizin. Sie hilft besonders gut, wenn Rücken- oder Nackenbeschwerden eine Funktionsstörung in der Wirbelsäule oder einem Gelenk als Ursache haben. Als Folge kommt es zu einer Schonhaltung, die unbewusst eingenommen wird, um Schmerzen zu vermeiden. Das wiederum führt zu Muskelverspannungen.
Während eine Massage die Symptome lediglich lindert, beseitigt die Krankengymnastik im besten Fall die Ursache. Dafür ist natürlich die aktive Mitarbeit des Patienten unter der Anleitung des Physiotherapeuten notwendig. Durch gezielte Bewegungsübungen reguliert sich der Spannungszustand der Muskeln.
Work-out im Büro und Bewegung im Alltag
Übungen direkt am Schreibtisch können Verspannungen vorbeugen. Ideal ist Rückengymnastik, die Verspannungen löst und die Muskulatur kräftigt – und sich ohne Hilfsmittel durchführen lässt. Besonders effektiv ist es, wenn man nicht nur Nacken, Schultern und Rückgrat trainiert, sondern auch Arme und Beine. Zusätzlich lassen sich Übungen durchführen, die Stress im Job entgegenwirken.
Entscheidend ist, dass die Fitnessübungen regelmäßig absolviert werden. Machen die Einheiten auch Spaß, ist das der Motivation förderlich. Es empfiehlt sich, die Übungszeiten regelmäßig zu festen Zeiten durchzuführen – zum Beispiel in der Mittagspause. Wenn sich mehrere Kollegen zusammenfinden, erhöht das noch einmal die Motivation.
Es ist generell sinnvoll, sich im Alltag so oft wie möglich zu bewegen: Der Verzicht auf den Fahrstuhl hilft ebenso weiter wie das bewusste Einplanen eines längeren Spaziergangs auf dem Heimweg. Noch besser ist es, wenn der Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückgelegt wird. Dann bleiben nicht nur Rücken und Schultern geschmeidig, der gesamte Körper profitiert.


