Europäische Investitionsbank steigert Investitionen für Klimaschutz und Umwelt
Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat im vergangenen Jahr einen Rekordbetrag an Finanzierungen für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit bereitgestellt. Laut EIB-Präsidentin Nadia Calviño betrugen die Investitionen in diesem Bereich insgesamt 49 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (38 Milliarden Euro) bedeutet dies einen deutlichen Anstieg. Seit 2021 wurden insgesamt grüne Investitionen in Höhe von 349 Milliarden Euro angestoßen. Damit ist die EIB auf Kurs, ihr Ziel von einer Billion Euro bis zum Ende des Jahrzehnts zu erreichen.
Die Europäische Investitionsbank mit Sitz in Luxemburg ist die Bank der Europäischen Union und gilt als das größte multilaterale Finanzierungsinstitut weltweit. In den vergangenen Jahren hat sich die Bank verstärkt dem Klimaschutz und der Unterstützung der Ukraine gewidmet. Für das von Russland angegriffene Land wurde 2023 ein Fonds in Höhe von fast zwei Milliarden Euro eingerichtet.
Die EIB-Gruppe schloss im Jahr 2023 neue Finanzierungen von insgesamt 88 Milliarden Euro ab. Neben dem Klimaschutz wurden auch Investitionen in die Infrastruktur und den Gesundheitssektor getätigt. Mehr als 21 Milliarden Euro flossen zudem in die Energiesicherheit, um Europas Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren und die grüne Wende voranzutreiben.
Die steigenden Investitionen der EIB für Klimaschutz und Umwelt sind ein deutliches Zeichen für das wachsende Bewusstsein für diese Themen. Die Bank setzt damit ein wichtiges Signal für nachhaltige Investitionen und unterstützt die EU bei ihrem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein. (eulerpool-AFX)

