Energiesparen - Nie war es so aktuell wie heute
Eine große deutsche Boulevardzeitung schreckte vor wenigen Tagen ihre Leser mit einer Meldung auf: Die Strompreise in Deutschland sind auf Rekordhöhe! Erstmals müssen Privathaushalte für eine Kilowattstunde mehr als 30 Cent bezahlen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie jedoch verhindern, dass Ihre Stromrechnung explodiert.

Wie können Sie Energie sparen?
Die Antwort auf diese Frage lautet nicht, indem Sie im dunklen und kalten Wohnzimmer sitzen. Vielmehr geht es um smartes Sparen, wie beispielsweise beim Strommix Deutschland aktuell. Das bedeutet, weniger Energie verbrauchen, ohne dafür Nachteile in Kauf zu nehmen. Das beginnt bereits beim Kauf von Elektrogeräten. Entscheiden Sie sich immer für das sparsamste Modell, erkennbar am Energieeffizienzlabel. Derartige Geräte sind zwar etwas teurer, amortisieren sich jedoch rasch durch Einsparungen bei der Stromrechnung.
Ein einfacher aber effektiver Grundsatz: Benutzen Sie elektrische Geräte nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Werden sie längere Zeit nicht benötigt, sollten sie komplett vom Netz getrennt werden.
Praktische Tipps zum Stromsparen
Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören Geräte, die entweder viel elektrische Leistung benötigen oder über längere Zeit, wenn nicht sogar ständig, in Betrieb sind. Dazu gehören:
- lektroherd
- Kühl-/Gefrierschrank
- Beleuchtung
- Waschmaschine/Wäschetrockner
- TV-Gerät
- Computer und periphere Geräte
Um Strom zu sparen, genügen ein paar ganz einfache Tipps.
Benutzen Sie den Elektroherd nur, wenn es unbedingt nötig ist. Mikrowellen, Eierkocher, Friteusen und Wasserkocher arbeiten viel effizienter und können oft den Herd ersetzen.
Tauen Sie den Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig ab. Schon eine dünne Eisschicht auf dem Verdampfer treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Öffnen Sie die Tür nur so kurz wie möglich, damit keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt und Kälte entweicht. Packen Sie Kühl- oder Gefrierschrank weder unregelmäßig voll noch lassen Sie sie fast leer laufen. Stellen Sie niemals heiße Speisen zum Abkühlen hinein. Gefrorene Lebensmittel immer im Kühlschrank auftauen!
Ersetzen Sie konventionelle, Energiespar- und Halogenlampen durch LEDs. Die halten viel länger und benötigen viel weniger Strom. Außerdem sind sie umweltfreundlicher.
Schalten Sie die Waschmaschine nur an, wenn Sie eine volle Ladung Wäsche haben. Benutzen Sie den Wäschetrockner nur, wenn es unbedingt notwendig ist. In vielen Mehrfamilienhäusern gibt es einen Trockenraum oder einen Wäscheplatz. Dort trocknet die Wäsche umsonst an der frischen Luft. Für den Balkon oder die Terrasse können Sie einen klappbaren Wäscheständer benutzen. Einen Wäschetrockner benötigen die meisten nur im Winter oder bei längeren Regenperioden.
Das Fernsehgerät sollte nicht im Dauerbetrieb laufen. Schalten Sie es ab, wenn niemand im Raum ist oder eine Sendung verfolgt. Der Standby-Betrieb verschwendet Energie. Schließen Sie das TV-Gerät an eine abschaltbare Steckdosenleiste an und trennen Sie es komplett vom Stromkreis, wenn es nicht benötigt wird.
Ein klassischer Desktop PC ist ein großer Stromfresser, zumal er meist viele Stunden am Tag läuft. Neben dem Tower muss auch noch der Monitor mit Strom versorgt werden. Verwenden Sie stattdessen einen Laptop. Das bringt dieselbe Rechenleistung, benötigt aber nur 30 Prozent der Energie. Manche Geräte, beispielsweise Drucker, sind ständig eingeschaltet, obwohl sie nur gelegentlich benutzt werden. Trennen Sie den Drucker vom Stromkreis und schalten ihn nur ein, wenn er gebraucht wird.
Stromanbieter wechseln
Diese Möglichkeit, smart Energie zu sparen, wird immer noch viel zu wenig benutzt. Ein Anbieterwechsel ist einfach und ohne Risiken. Der neue Anbieter übernimmt alle Formalitäten für Sie. Auf diversen Vergleichsportalen finden Sie viele günstige Angebote. Ein paar Klicks mit der Maus können Hunderte Euro pro Jahr an Ihrer Stromrechnung sparen.

