Ein neuer Anlauf: Iran und USA nehmen Atomgespräche wieder auf
Iran und die USA unternehmen einen neuen Versuch, die seit Jahren festgefahrenen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder in Gang zu setzen. Wie Ali Schamchani, ehemaliger General und nun politischer Berater des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, auf der Plattform X betonte, reist Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit 'vollständigen Befugnissen' zu den Gesprächen in den Oman.
Dies ist das erste Mal seit einer längeren diplomatischen Eiszeit, dass die USA unter Präsident Donald Trump wieder an den Verhandlungstisch mit dem Iran zurückkehren. Trump hatte zuvor offen mit einem militärischen Angriff gedroht, sollte Teheran nicht einem neuen Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms zustimmen.
Die Äußerungen von Schamchani unterstreichen die gestärkte Verhandlungsposition des iranischen Außenministers. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass iranische Unterhändler häufig ohne den erforderlichen Rückhalt handelten und blockiert wurden. Ajatollah Chamenei trägt im Iran in strategischen Fragen das letzte Wort, und kürzlich hatte er sich noch gegen die Gespräche ausgesprochen.
Mit einer klaren Ansage erklärt Schamchani, dass die iranische Delegation bestrebt ist, ein echtes und faires Abkommen zu erzielen. Er versicherte, dass bedeutende und umsetzbare Vorschläge bereitliegen und Washingtons Kooperationswillen es ermöglichen könnte, ein neues Abkommen transparent und einfach zu gestalten.

