Drohnenangriff in der Ukraine: Neue Opferzahlen und globale Reaktionen
Ein kürzlich erfolgter Drohnenangriff in der zentralukrainischen Stadt Pawlohrad hat nach offiziellen Angaben mindestens zwölf Todesopfer gefordert. Zusätzlich seien 16 Personen verletzt worden, wobei neun davon schwere Verletzungen erlitten, so das ukrainische Energieunternehmen DTEK auf der Social-Media-Plattform Telegram. Ursprünglich war von 15 Todesopfern die Rede gewesen.
Berichte ukrainischer Medien besagen, dass eine russische Kampfdrohne einen Bus getroffen habe, der mit Grubenarbeitern besetzt war. Diese befanden sich auf dem Heimweg nach einem Schichtwechsel. Weitere Angriffe zielten auf das Gelände des Kohlebergbaus ab, was die angespannte Situation in der Region weiter verschärft.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Vorfall scharf und bezeichnete ihn als „exemplarisches Verbrechen“, das einmal mehr Russlands Verantwortung für die Eskalation der Gewalt zeige. „Das Böse muss ein Ende finden“, forderte er in seiner abendlichen Videoansprache an die Nation.
Trotz der laufenden Friedensverhandlungen hatte Russland, auf Bitte von US-Präsident Donald Trump, kürzlich zugesagt, von Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine vorerst abzusehen. Andere Angriffe, wie etwa dieser auf Pawlohrad, wurden jedoch fortgesetzt, was die Herausforderung der Friedensbemühungen unterstreicht.

