Drastische Kürzungen im US-Gesundheitsministerium sorgen für Unsicherheit
Vor dem US-Gesundheitsministerium bildeten sich lange Warteschlangen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die um ihre berufliche Zukunft bangen. Der Grund: Die Trump-Administration hat begonnen, ihren angekündigten umfangreichen Personalabbau umzusetzen.
Insgesamt sollen 10.000 Angestellte entlassen werden – ergänzend zu den 10.000 Stellen, die bereits abgebaut wurden. Viele der Betroffenen erhielten frühmorgens Kündigungs-E-Mails, während andere erst durch den Zugangsstopp zu den Ministeriumsgebäuden von ihrer Entlassung erfuhren, wie die "Washington Post" berichtet.
Unter den Entlassenen befinden sich prominente Forscher, Manager der renommierten CDC-Gesundheitsbehörde und der ehemalige Leiter der Tabakaufsicht, der kürzlich E-Zigaretten regulieren wollte. Ebenso wurden einigen Entlassenen neue Stellen in abgelegen Regionen wie Alaska angeboten.
Ganze Abteilungen, die bedeutende Themen wie chronische Krankheiten und Umweltprobleme abdeckten, fielen dem Rotstift zum Opfer. Ziel der Maßnahmen ist es, die Belegschaft von 82.000 auf 62.000 Mitarbeitende zu reduzieren.
Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. begründete die Kürzungen mit dem Vorhandensein zahlreicher „redundanter Einheiten“. Unterstützt wurde der Rationalisierungsprozess durch ein Spargremium des Tech-Moguls Elon Musk.

