Donald Trump würdigt Migranten als unverzichtbare Arbeitskräfte in der Landwirtschaft
US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Interview mit dem US-Sender CNBC beeindruckt von der Rolle der Migranten in der amerikanischen Landwirtschaft gezeigt. Er lobte ihren Arbeitseifer und betonte, dass es kaum möglich sei, sie in diesem Bereich zu ersetzen. Währenddessen äußerte er unterschwellig Kritik an der Bereitschaft wirtschaftlich benachteiligter US-Amerikaner, solche Arbeiten zu übernehmen. Die Aussage, dass Menschen aus sogenannten „inner cities“ nicht für diese Tätigkeiten geeignet seien, sorgte für Diskussionen. Der Begriff steht in den USA häufig als Umschreibung für städtische Gebiete mit überwiegend afroamerikanischer Bevölkerung, die historisch bedingt mit Benachteiligungen konfrontiert sind. Diese Anmerkungen Trumps trafen auf Kritik, da sie bestehende Vorurteile und Stereotype zu untermauern scheinen. Trump gerät mit solchen Äußerungen immer wieder unter Beschuss, da sie als rassistisch interpretiert werden könnten. Die Verbindung zwischen Landwirtschaft und der Ausbeutung schwarzer Arbeitskräfte ist tief in der Geschichte der USA verwurzelt und erfährt durch aktuelle Diskussionen erneut Aufmerksamkeit. Bürgerrechtsgruppen bemängeln, dass Migranten oft nur auf ihre Rolle als Arbeitskräfte reduziert werden, insbesondere in Bereichen wie Landwirtschaft und Gastronomie.

