Diplomatische Gespräche um Frieden in der Ukraine intensiviert: Hochkarätige Treffen in Berlin
In der deutschen Hauptstadt sind die diplomatischen Bestrebungen, den seit langem andauernden Konflikt in der Ukraine zu beenden, in vollem Gange. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Berlin gereist, wo er sich mit Vertretern einer US-Delegation im Kanzleramt getroffen hat. Angeführt wird die US-Gruppe von Sondergesandtem Steve Witkoff, begleitet wird er vom einflussreichen Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Bereits am vergangenen Sonntag kam es zu ausgedehnten Verhandlungsrunden, deren Atmosphären von Fortschrittsoptimismus geprägt waren.
Witkoff äußerte seine Zufriedenheit über die erzielten Fortschritte auf der Kommunikationsplattform X. Diskutiert wurden unter anderem ein umfangreicher 20-Punkte-Plan zur Friedenssicherung, wirtschaftliche Themen und weitere zentrale Anliegen. Allerdings bleiben die genauen Inhalte der Vorschläge, die auf der Verhandlungstagesordnung stehen, zunächst unter Verschluss. Russland bleibt von diesen Gesprächen ausgeschlossen.
Im weiteren Verlauf des Tages stehen für Selenskyj bedeutende politische Begegnungen auf dem Programm. Geplant ist ein Treffen mit Kanzler Friedrich Merz von der CDU. Diese Unterhaltungen werden später am Tag gefolgt von einem europäischen Gipfeltreffen, bei dem Selenskyj auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den britischen Premierminister Keir Starmer treffen wird.

