Deutsche Pfandbriefbank trotzt Erwartungen, bleibt aber vorsichtig bei US-Geschäften
Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat mit ihrem jüngsten Quartalsbericht die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen und bekräftigt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen ihre Jahresziele. Während der Gewinn vor Steuern um 18 Prozent auf 28 Millionen Euro zurückging und die Erträge um fast ein Fünftel auf 118 Millionen Euro sanken, fiel das Ergebnis weniger schwach aus als von den Experten prognostiziert. Bankchef Kay Wolf beschreibt das Quartal als solide und verweist auf die erfolgreiche Stabilisierung der Kernerträge sowie die signifikante Senkung der Risikokosten.
Der Ausblick des Gewerbeimmobilien-Finanzierers trübt sich allerdings durch die schwierige Lage in den USA. Diese veranlasst die pbb dazu, sämtliche Optionen für ihre bestehenden Geschäftsaktivitäten in den Vereinigten Staaten zu prüfen. Auch der Zeitpunkt für den zu Jahresbeginn angekündigten Aktienrückkauf steht auf dem Prüfstand. Trotz dieser Herausforderungen sieht sich die Bank auf Kurs, ihre Prognosen für 2025 zu erfüllen und die mittelfristigen Ziele bis 2027 zu erreichen.

