BMW präsentiert mit dem iX3 den Start der Neuen Klasse und setzt auf Elektromobilität
BMW startet mit einem wegweisenden Modell in die Elektromobilität: Der iX3 bildet das erste Serienmodell der mit Spannung erwarteten Neuen Klasse. Diese Plattform verkörpert die ambitionierte Zukunftsstrategie der Bayern, die nicht nur technologische Meilensteine erreichen soll, sondern auch zusätzliche Einnahmequellen erschließen möchte. Der Erfolg des Projekts wird als entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns angesehen, der zuletzt unter sinkenden Gewinnen litt. Konzernchef Oliver Zipse bezeichnet die Einführung des iX3 als einen historischen Moment und spricht von der 'Zukunft des Autos.'
Der Wagen beeindruckt mit einer Reichweite von 800 Kilometern und optimierten Batterien. Zudem wird die CO2-Bilanz signifikant verbessert: Die umweltschädlichen Herstellungseffekte werden nach nur 21.500 gefahrenen Kilometern durch den Betrieb kompensiert. Ein Highlight ist das neue Panoramic iDrive - ein Bedienkonzept, das erstmals in der Mittelklasse eingeführt wird. Mit seinem über einen Meter breiten Displaystreifen unter der Windschutzscheibe setzt BMW ein klares Signal für eine breite Zielgruppe. Die Neue Klasse startet nicht als Nischenprodukt, sondern zielt auf den Massenmarkt ab. Bereits das nächste Modell, die 3er-Reihe, wird sich aus der bewährten BMW-Modellfamilie bedienen.
Finanziell bringt die Neue Klasse die erhofften Erträge: Laut Finanzvorstand Walter Mertl erreicht der iX3 bereits jetzt eine Margenparität zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren, wodurch der Konzern optimistisch auf eine Trendwende hofft. Positive Resonanz gibt es auch von Branchenkennern wie Stefan Reindl und Ferdinand Dudenhöffer. Beide sehen im iX3 und der Neuen Klasse das Potenzial, insbesondere den anspruchsvollen chinesischen Markt erfolgreich zu erschließen. Die dortige Kundschaft soll mit einer speziellen China-Variante ab dem kommenden Jahr begeistert werden.

