BMF bekommt 200 Millionen Euro für BAMF und Ausländerzentralregister
Das Innenministerium erhält zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von etwa 200 Millionen Euro für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Diese Entscheidung traf der Haushaltsausschuss des Bundestags während der Bereinigungssitzung zum Haushalt 2024. Die zusätzlichen Ressourcen sollen zur Stärkung des Bundesamts dienen. Darüber hinaus wird in die IT-Ausstattung investiert, um eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen zu gewährleisten. Der Berichterstatter der FDP, Thorsten Lieb, gab an, dass das BAMF mit zusätzlichem Personal ausgestattet werde.
Zusätzlich hat der Haushaltsausschuss 95 Millionen Euro für den Ausbau des Ausländerzentralregisters bewilligt. Die steigende Anzahl von Asylanträgen und der Bedarf nach neuen Fachkräften für die Wirtschaft bringen die Migrationsverwaltung an ihre Kapazitätsgrenzen, erklärte Lieb. Das Ausländerzentralregister soll in den kommenden Monaten zu einer zentralen und behördenübergreifenden Plattform umgebaut werden. Bisher manuell ausgeführte Arbeitsabläufe werden automatisiert, was zu einem kompakteren, übersichtlicheren und schnelleren Arbeitsablauf führt. (eulerpool-AFX)

