Bezos Weltraumtourismus übersteht Fallschirmpanne unbeschadet

Trotz eines teilweise nicht geöffneten Fallschirms landeten Jeff Bezos Weltraumtouristen sicher in Texas, darunter der historische Astronaut Ed Dwight.
Sichere Landung trotz technischer Schwierigkeiten: Blue Origin's New Shepard Kapsel landet sicher in der texanischen Wüste, obwohl ein Fallschirm sich nicht vollständig öffnete.

Erfolgreiche Rückkehr trotz technischer Herausforderung

Jeff Bezos, der Gründer von Amazon und Blue Origin, hat nach einer fast zweijährigen Unterbrechung wieder Touristen in den Weltraum geschickt.

Die Rückkehr in den Weltraumtourismus wurde von einem kleinen Zwischenfall begleitet: Bei der Landung der New Shepard Kapsel öffnete sich einer der drei Hauptfallschirme nicht vollständig.

Nach fast zwei Jahren Unterbrechung und technischen Überholungen kehrt Jeff Bezos Blue Origin mit dem 25. Flug der New Shepard erfolgreich in den Weltraumtourismus zurück.

Dieser Vorfall in einer texanischen Wüste endete jedoch ohne größere Folgen für die sechs Passagiere, darunter der 90-jährige Ed Dwight, der von dieser Erfahrung sichtlich bewegt war.

Ein historischer Flug für Ed Dwight

Ed Dwight, der erste schwarze Astronautenkandidat der USA, ausgewählt von Präsident John F. Kennedy im Jahr 1961, erlebte mit diesem Flug endlich seinen lang ersehnten Traum einer Reise ins All.

„Das muss jeder machen“, erklärte er.
Ed Dwight (mitte), der erste schwarze Astronautenkandidat der USA, erfüllt sich im Alter von 90 Jahren seinen Traum vom Weltraumflug mit Blue Origin.

Sicherheitsmaßnahmen und technische Prüfungen

Obwohl der Fallschirmpanne während der Live-Übertragung von Blue Origin heruntergespielt wurde, betonte eine Moderatorin, dass die Kapsel auch mit zwei Fallschirmen sicher landen könne, ein Hinweis auf das robuste Sicherheitskonzept des Unternehmens.

New Shepard’s Crewed NS-25 Mission Targets Liftoff on May 19 | Blue Origin

Die unvollständige Öffnung eines Fallschirms wird sicherlich von den US-Sicherheitsbehörden genau untersucht werden, da bereits Spekulationen über ein mögliches Startverbot durch die FAA im Raum stehen.

Rückblick und Ausblick

Die vorherige Pause im Flugbetrieb von Blue Origin war durch einen technischen Defekt bei einem unbemannten Testflug notwendig geworden, der zu umfangreichen Überarbeitungen und 31 technischen Änderungen führte.

Blick in die Zukunft: Blue Origin plant den Einsatz der neuen Schwerlastrakete New Glenn, die das Unternehmen in neue Bereiche der Raumfahrt, einschließlich Mondmissionen, führen soll.

Der neueste Flug, der 25. der New Shepard-Rakete, markiert nicht nur die Rückkehr von Bezos ins Geschäft mit Weltraumtourismus, sondern auch eine Fortsetzung der Rivalität mit anderen Akteuren wie Virgin Galactic und SpaceX, die jeweils eigene Meilensteine in der Branche setzen.

Zukunftspläne im Raumfahrtsektor

Während Blue Origin seinen Einfluss im Tourismussektor festigt, plant Bezos bereits den nächsten großen Schritt mit der Einführung der New Glenn Großrakete, die Ende des Jahres ihren Erstflug haben soll.

Diese Rakete zielt darauf ab, Blue Origin in das Geschäft mit Schwerlastraketen und Mondmissionen zu führen, was die Ambitionen des Unternehmens im internationalen Raumfahrtmarkt weiter verdeutlicht.

Technologie
[InvestmentWeek] · 20.05.2024 · 21:00 Uhr
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