Battlefield 6: EA enthüllt Patch Notes für Update am 20. Januar
Die Durststrecke zwischen den Seasons von Battlefield 6 hat bei vielen Fans für Unmut gesorgt, doch EA und Battlefield Studios lassen die Spielerschaft nicht völlig im Stich. Am 20. Januar 2026 landet Update 1.1.3.5, das zwar als „kleinerer Satz fokussierter Verbesserungen“ angekündigt wurde, aber mehr Substanz mitbringt als zunächst erwartet. Während Season 2 ihren ursprünglichen Starttermin verpasst hat und die Spielerzahlen besorgniserregend absacken, soll dieses Patch die Grundlage für eine Trendwende schaffen. Nahkampf wird reaktionsfreudiger, die UI bekommt dringend benötigte Anpassungen, und Jet-Kämpfe werden neu ausbalanciert. Doch reichen diese Änderungen aus, um die Kritiker zu besänftigen und die abgewanderten Spieler zurückzuholen?
UI und HUD endlich angepackt
Eine der größten Beschwerden seit dem Launch dreht sich um das sperrige Menüsystem, das mit seinen horizontal scrollenden Boxen eher an Netflix als an einen Shooter erinnert. Battlefield Studios greift nun endlich ein und verbessert die Menünavigation, die Darstellung des Fadenkreuzes und die Sichtbarkeit der Rüstungsleiste. Besonders nützlich: Spieler können ab sofort die Farbe des Fadenkreuzes in Waffen- und Gadget-Zielfernrohren individuell anpassen – ein Feature, das in vielen Shootern längst Standard ist, bei Battlefield 6 aber bis jetzt gefehlt hat. Diese scheinbar kleinen Änderungen machen im hektischen Gefecht oft den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod.
Nahkampf wird endlich flüssiger
Wer schon mal versucht hat, im Sprint einen Gegner mit dem Messer zu erledigen, kennt die Frustration: Die Attacke stockt, die Animation fühlt sich träge an, und nicht selten steht man danach mit leeren Händen da, während der Gegner einen durchsiebt. Mit dem Update wird die Angriffsgeschwindigkeit des Messers erhöht, das Buffering-Verhalten von Messer- und Vorschlaghammer-Angriffen optimiert, und der Sprint wird nur noch unterbrochen, bis die Nahkampfattacke ihr Ziel erreicht – nicht mehr für die gesamte Animationsdauer. Diese Änderung sollte den Nahkampf deutlich reaktiver und befriedigender gestalten. Außerdem wird ein bizarrer Bug behoben, bei dem Fahrzeuge explodierten, wenn man einen Gegner, der auf ihnen lag, mit einem Takedown erledigte.
Jets werden entschärft, Leitern funktionieren besser
Jet-Piloten müssen sich auf eine Anpassung einstellen: Der Kanonenschaden gegen andere Luftfahrzeuge wird um satte 40 Prozent reduziert. Diese Balance-Änderung zielt darauf ab, Luftkämpfe weniger einseitig zu gestalten und Piloten-Duelle zu verlängern. Gleichzeitig wurden die Sturmleitern, ein oft genutztes Gadget, deutlich verbessert. Soldaten-Animationen beim Hochklettern wirken nun flüssiger, und zwei Fixes verhindern, dass Spieler beim Benutzen unkontrolliert durch die Gegend katapultiert werden. Zudem können Leitern nun auch dann verwendet werden, wenn sie über dem Spieler positioniert sind – eine logische, aber längst überfällige Anpassung.
Julian Gerighty: Die neue Hoffnung?
Abseits der Patch Notes sorgt eine personelle Veränderung für Aufsehen: EA hat Julian Gerighty von Ubisoft abgeworben. Der ehemalige Franchise-Chef von Tom Clancy’s The Division verließ Massive Entertainment und wechselt zu DICE in Schweden, wo er künftig am Battlefield-Franchise arbeiten wird. Welche genaue Rolle er übernimmt, ist noch unklar, und auf Season 2 wird er keinen Einfluss mehr haben. Doch langfristig könnte Gerightys Erfahrung mit Live-Service-Titeln genau das sein, was Battlefield 6 braucht, um wieder auf Kurs zu kommen.


