ATX schließt die Woche mit Verlust – IWF mahnt zur Wachstumsverstärkung
Die Wiener Börse hat die Handelswoche mit einem leichten Verlust abgeschlossen. Der österreichische Leitindex ATX sank um 0,46 Prozent und schloss bei 5.519 Punkten. Dies folgt, nachdem am Vortag der signifikante Meilenstein von 5.500 Punkten überschritten worden war.
Trotz vorsichtiger Entspannung bleiben geopolitische Themen wie die Entwicklungen in Grönland und die US-Zölle Gesprächsthema. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa verstärkte Anstrengungen zur Förderung des globalen Wachstums. Obwohl der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 3,1 auf 3,3 Prozent angehoben hat, warnte Georgiewa davor, in Selbstzufriedenheit zu verfallen: „Das Wachstum ist nicht stark genug“, mahnte sie eindringlich.
Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex der Eurozone sorgte am Vormittag für leichte Enttäuschung. Auf die Finanzmärkte wirkte sich dies genauso wenig signifikant aus wie die am Nachmittag publizierte Verbraucherstimmung der Universität von Michigan.

