Annalena Baerbock fordert besseren Zugang zu medizinischer und humanitärer Hilfe für den Gazastreifen
In einem Besuch am Dienstag an der Grenze zum Gazastreifen äußerte sich Außenministerin Annalena Baerbock schockiert über die humanitäre Notlage der Menschen in der Region. Sie forderte dringend eine verbesserte Versorgung mit medizinischer und humanitärer Hilfe. Baerbocks Appell richtete sich vor allem an die internationalen Hilfsorganisationen und mahnte einen besseren Zugang zu den Opfern und den verbliebenen Krankenhäusern an.
Der Gazastreifen hat nach drei Monaten Krieg nur noch 13 funktionierende Krankenhäuser von insgesamt 36. Aufgrund der großen Anzahl an Opfern sind die noch arbeitenden Krankenhäuser mit der Lage vollkommen überfordert. Das Gesundheitsministerium im Gazastreifen gibt an, dass bisher 23.000 Menschen getötet und fast 59.000 Menschen verletzt wurden. Baerbock betonte, dass neben der Versorgung der Verletzten auch der Zugang der Hilfsorganisationen verbessert werden müsse. Derzeit stauen sich etwa 3000 Hilfslastwagen vor dem Grenzübe... weiterer Inhalt der Nachricht... (eulerpool-AFX)

