Ace Combat 8: Wings of Theve im Test: Ein weiterer Volltreffer oder ein Absturz?
Ace Combat 8: Wings of Theve ist ein Arcade-Flug-Videospiel, welches von Bandai Namco Aces entwickelt wurde. Es handelt sich um die 8. Fortsetzung, welche 7 Jahre auf sich warten lies. Es wurde von Bandai Namco Entertainment für die PS5, Xbox Series X/S und PC am 02.10.2026 veröffentlicht. Wir haben uns ins Cockpit gesetzt und herausgefunden ob der neueste Teil abermals für packende Luftkämpfe und filmreife Action sorgt.

Ace Combat 8 – Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. – ©Bandai Namco Entertainment; Bildquelle: playstation.com
Gr0ße Fußstapfen
Die Handlung von Ace Combat 8: Wings of Theve findet in einer fiktiven Welt statt. Die Republik Sotoa wird angegriffen und dessen Hauptstadt Theve besetzt. Bei einem Flugzeugeinsatzes verunglückt das Fliegerass, welches als Hoffnungsträger für die ganze Nation galt. Daraufhin muss der Spieler seinen Platz einnehmen. Man erhält das Kommando eines Geschwaders, dessen Rollen zueinander erst im Laufe der Missionen definiert werden müssen.

Ace Combat 8 – Mit der Ego-Sicht fühlt man sich von den NPCs direkt angesprochen. – ©Bandai Namco Entertainment; Bildquelle: playstation.com
Arcade trifft Simulation
Ace Combat 8: Wings of Theve setzt auf bewährte Arcade-Flugaction mit 30 abwechslungsreichen Missionen, welche filmreif erzählt werden. Mal kämpft man gegen andere Piloten, mal bomberdiert man Ziele am Boden oder man stellt sich Superwaffen. Natürlich schießen einem dabei fremde Raketen entgegen. Aber nicht nur die Gegner stellen ein Problem dar, sondern die Witterungsbedingungen, welche einem die Missionen erschweren oder auch erleichtern können, je nachdem ob man lernt gewisse Sichtbedingungen zu seinem Vorteil zu nutzen. Natürlich steht uns eine Auswahl von Fliegern zu, die verbessert werden können. Kein Flugsimulator, aber sehr nah dran.

Ace Combat 8 – Die Flieger lassen sich customizen! – ©Bandai Namco Entertainment; Bildquelle: playstation.com
Kreative Dogfights
Die Steuerung von Ace Combat 8: Wings of Theve ist ein geglückte Mischung aus Arcade und Realismus. Für Neueinsteiger gibt es eine normale Steuerung, für Experten eine exaktere, welche noch mehr Flugmanöver möglich macht, welche aber erst gemeistert werden müssen. Steigflüge, Sturzflüge, Wendungen, Richtungswechsel und Rollen können miteinander kombiniert werden um Gegnern auszuweichen oder anzugreifen. Besonders in Dogfights kann man je nach Erfahrung mit der Steuerung kreativ werden um den Gegner ausschalten. Dabei gibt einem haptische Feedback noch ein immersiveres Gefühl zu Fliegen!

Ace Combat 8 – Pilotenhelm auf und rein ins Cockpit! – ©Bandai Namco Entertainment; Bildquelle: playstation.com
Mehrspielermodi
In Ace Combat 8: Wings of Theve gibt es Modi für mehrere Spieler. Entweder kann man gemeinsam Missionen erfüllen oder sich in gegenseitigen Gefechten messen. Für die Motivation sorgen freischaltbare Flieger, Custom-Optionen und eine Rangliste. Es gibt auch immer neue Spezialmissionen, welche zeitlich begrenzt sind.
Über den Wolken
Ace Combat 8: Wings of Theve ist ein Augenschmaus, wie man es von der Unreal Enginge 5 gewohnt ist Die fotorealistische Wolkenformationen durch welche das Sonnenlicht bricht und einem auch Regen entgegenpeitscht ist durch die neuartige Cloudly-Technologie verwirklicht worden.
Nicht nur die unberührte Natur, sondern auch Wolkenkratzerstädte sehen realistisch aus, da alle Objekte im originalen Maßstab dargestellt werden. Dazu kommen noch die detaillierten Flugzeuge, welche im Himmel Kondensstreifen oder Explosionen hinterlassen. Das alles in einem Horizont, welcher dank der Verwendung von viel größerer Maps, nicht mehr enden will.

Ace Combat 8 – Kein Film, sondern tatsächlich ein Arcade-Flieger! – ©Bandai Namco Entertainment; Bildquelle: playstation.com
In Ace Combat 8: Wings of Theve gibt es einen Qualitäts- oder Perfomance-Modus, bei welchen letzterer aufgrund von 60 Bildern pro Sekunde sich am besten für die Luftkämpfe eignet. Ein Kompromiss ist dabei natürlich dann natürlich die Schärfe und eine nicht konstante Bildrate. Anders als in den Vorgängern, wird die Story erstmals aus der Ego-Perspektive erzählt, da man sich vom VR-Modus des Vorgängers inspirieren hat lassen. Optisch ist es wahrlich ein Flugsimulator.
Epische Knälle
Die Geräusche in Ace Combat 8: Wings of Theve sind vielseitig: schrille Triebwerke, Instrumente die sich bemerkbar machen und panische Funksprüche in einem Mix von einem orchestralen Soundtrack, welcher nicht nur orchestral, sondern auch zu elektronischer, spanischer bis hin zu klassischer Rockmusik mit Gesang oder Chören wechselt. Natürlich darf ein epischer Knall beim Durchbrechen der Schallmauer nicht fehlen. Dabei reissen die Funksprüche aus dem DualSense Controller einen mit. Ein Klangerlebnis, dass seines Gleichen sucht und sich vor keinem Spielfilm zu verstecken braucht.
Fazit zu Ace Combat 8: Wings of Theve
Ace Combat 8: Wings of Theve ist eine gelungene Fortsetzung einer langen Reihe. Die Story wird einem spannend präsentiert und die Flieger fühlen sich realistisch schwer an. Die Kampagne ist sehr abwechslungsreich. Hat man diese hinter sich gebracht, lädt der Mehrspielermodus immer wieder ein, in den Himmel zurückzukehren.
Zwischen den Missionen wird viel Story erzählt, was viel Geduld erfordert, da man bekanntlich in einem Flugspiel so wenig Zeit wie möglich am Boden verbringen möchte. Dies dämpft etwas die Geduld. Dafür erwartet einen die schönsten Bilder über und unter den Wolken. Der Soundtrack ist episch und erstreckt sich über mehrere Stunden. Ace Combat 8: Wings of Theve ist ein Arcade-Flieger, welche sich Einsteiger, als auch Profis die Fans von Flugspielen sind auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Bandai Namco hat abermals dessen Wort gehalten.
Quelle: youtube.com via BandaiNamcoAmerica



