Toy Story 3

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (8,4)
Regie: Lee Unkrich
Laufzeit: 103min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Komödie, Animation (USA)
Verleih: Walt Disney Pictures
Filmstart: 29. Juli 2010
Bewertung: 6,8 (10 Kommentare, 10 Votes)
Seine ganze Kindheit hat Andy mit Sheriff Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und den anderen liebenswerten Spielzeugen verbracht. Doch nun ist er 17 Jahre alt und reif fürs College. Vor diesem Tag haben sich alle Toys panisch gefürchtet, denn er bedeutet: Sie werden nun nicht mehr gebraucht. Schockiert sind sie, als sie allesamt – außer Woody – in einem Müllsack am Straßenrand landen. Ihnen gelingt zwar die Flucht, aber wütend wollen sie Andy den Rücken kehren. Heimlich schleichen sich Buzz, Cowgirl Jessie und Pferdchen Bully, Charlie und Charlotte Naseweis, der ängstliche Dino Rex, Spiraldackel Slinky, Sparschwein Specki und die grünen Aliens in einen Karton mit Spenden für den Sunnyside Kindergarten und treffen prompt noch auf eine alte Bekannte: Barbie. Nur Woody ist gar nicht wohl bei der Sache, weil er immer noch an Andy hängt. Aber es gelingt ihm nicht, die anderen davon zu überzeugen, dass sie nur versehentlich im Müll gelandet sind und eigentlich auf dem Dachboden verstaut werden sollten … Einmal in der Sunnyside-Kita angekommen, scheinen sich alle Vorbehalte jedoch in Luft aufzulösen. Freudig werden die Neuankömmlinge von den einheimischen Spielzeugen begrüßt und ihrem Anführer Lotso vorgestellt, einem rosafarbenen, alten Plüschbären. Barbie hat allerdings bloß Augen für den attraktiven Ken und sein luxuriöses Traumhaus. Und Lotsos Schilderungen lassen das Leben im Sunnyside- Kindergarten geradezu himmlisch erscheinen: Der Kindergarten sei ein Paradies für alle ausrangierten Spielzeuge, denn dort werde ununterbrochen mit ihnen gespielt. Alle können es kaum erwarten, bis endlich die Kinder aus der Mittagspause zurückkommen. Da ihm seine Freunde nicht folgen möchten, beschließt der niedergeschlagene, treue Woody, allein zu Andy zurückzukehren. Er schafft es auch bis nach draußen, bleibt jedoch in einem Baum hängen und wird von einem kleinen Mädchen namens Bonnie mit nach Hause genommen. Buzz und die anderen müssen in der Zwischenzeit erfahren, dass Lotso ihnen etwas verheimlicht hat: Nur bei den älteren Kindern im Schmetterlingsraum ist das Leben eine vergnügliche Spielwiese. Im Raupenraum der Kleinkinder, wo die Neuzugänge landen, ist es schrecklich. Da werden sie von den Knirpsen mit klebrigen Fingern auseinandergerissen und achtlos herumgeworfen, sie werden besabbert, in den Mund gesteckt und verdreht. Als Buzz herausfindet, dass Lotso absichtlich ein doppeltes Spiel spielt, um sich, Ken und seinen Handlangern ein gemütliches Leben zu sichern, ist es bereits zu spät. Bevor er seine Freunde warnen kann, wird Buzz gefangen genommen. Allerdings macht Lotso ihm ein zweifelhaftes Angebot: Wenn der Space-Ranger zu ihm überläuft und die anderen Toys ihrem Schicksal überlässt, kann auch er auf der Sonnenseite des Kindergartens leben. Buzz lehnt natürlich ab, woraufhin Lotso ihn eiskalt auf Demo-Programmumschalten lässt. Nun ist Buzz wie ausgewechselt: ein Befehlsempfänger ohne Erinnerung, der seine ehemaligen Freunde einsperrt und streng bewacht. Woody hingegen findet bei Bonnie in dem Lederhosen tragenden, flauschigen Igel Sepp Stachel, Einhorn Mäusezahn und der Ankleidepuppe Dolly neue Freunde. Und von dem traurigen Clown Chuckles erfährt er die grausame Wahrheit über Lotso! Dass er einst das Lieblingsspielzeug eines Mädchens namens Daisy gewesen sei, doch zusammen mit Chuckles und Big Baby – einer unheimlichen Riesenpuppe, die Woody schon im Kindergarten seltsam vorkam – bei einem Ausflug vergessen wurde. Als die drei nach einer langen Odyssee endlich wieder bei Daisy ankamen, hatte sie längst einen Ersatzteddy zum Spielen. Das brach Lotso das Herz. Verbittert und desillusioniert landete er mit seinen Begleitern durch Zufall im Sunnyside-Kindergarten und errichtete dort sein herzloses Regime. Woody ist entsetzt. Um seine Freunde zu retten, schmuggelt er sich in Bonnies Rucksack zurück in den Kindergarten. Die Wiedersehensfreude bei der – inzwischen in Gitterkörbchen inhaftierten und durch den umgepolten Buzz streng bewachten – Spielzeuggang ist zwar groß. Von einem alten Spielzeugtelefon, das sich nie von Lotso vereinnahmen ließ, erfährt Woody alles über die Sicherheitsvorkehrungen des Spielzeugknasts und dass nur ein Weg nach draußen führt: der durch die Müllklappe. Aber werden sie es – wenn überhaupt – auch rechtzeitig nach Hause schaffen, bevor Andy zum College abreist? Denn in der Zwischenzeit haben sich die anderen Toys davon überzeugen lassen, dass Andy sie niemals wegwerfen wollte, und wollen unbedingt zu ihm zurück. Woody schmiedet einen ausgeklügelten Plan, bei dem alle mithelfen müssen. Und vor allem: Niemand darf bei dem waghalsigen Ausbruch zurückbleiben! Charlie Naseweis lenkt die Wachen ab, Slinky und Woody überwältigen das Klapperäffchen an den Überwachungsmonitoren und erbeuten die Schlüssel, während Barbie aus Ken herauspresst, wo die Gebrauchsanweisung für Buzz versteckt ist. Den Toys gelingt es zwar, ihren alten Freund Buzz zu überwältigen, aber nicht, ihn wieder in den alten Zustand zurückzusetzen. Stattdessen schalten sie ihn versehentlich in den Spanisch-Modus um – und als feuriger Südländer verknallt er sich sofort in Jessie. Doch dafür ist natürlich überhaupt keine Zeit. Nach einer abenteuerlichen Flucht erreichen alle die Müllklappe – wo sie von Lotso, Big Baby und den anderen schon erwartet werden! Als Woody Lotso mit seiner Vergangenheit konfrontiert, ist das Chaos perfekt. Bei dem anschließenden Gerangel landen Andys Toys und Lotso im Müllcontainer, der kurz darauf zur Müllkippe gebracht wird. Nun schweben die tapferen kleinen Spielzeuge in höchster Gefahr. Gelingt es ihnen nicht, dem gewaltigen Müllschredder und dem riesigen Glutofen zu entkommen, werden sie Andy niemals wiedersehen. Ausgerechnet von Lotso hängt es schließlich ab, ob sie überleben oder nicht. Woody und Buzz vertrauen ihm, doch der Plüschbär spielt immer noch ein doppeltes Spiel. Bloß gut, dass die grünen Aliens auch noch eine Idee haben …

Kommentare

(10) klamm vergibt 8 Klammern · 03. Juni 2019
Erwartungen übertroffen
(9) k87780 vergibt 5 Klammern · 18. August 2010
Hm naja.....ich habe ind em Film genau zweimal gelacht. Da waren die ersten beiden Teile doch um Längen besser. Die 3D-Effekte sind auch nicht der Bringer. Kinder kommen da wohl schon auf ihren spaß, erwachsene bleiben aber eher auf der Srtecke.
(8) ben_sen vergibt 7 Klammern · 12. August 2010
Ein typischer Kinderfilm. Für die Kids interessant, schöne Story und schöne Spielzeuge. Allerdings für Erwachsene stellenweise langweilig und langatmig, besonders, weil man weiß, [Achtung Spoiler] dass Woody und Co. eben nichts passieren kann ;)
(7) WoTan7 vergibt 10 Klammern · 10. August 2010
ich fand den film klasse. habe ihn leider nicht in 3d gesehen. die story war doch gut!! lustig fand ich die figuren auch! ich weiss nicht was meine vorredner hatten!
(6) k322763 vergibt 8 Klammern · 09. August 2010
leider nicht so gut wie teil 1 und 2 ._.
(5) honk71 vergibt 3 Klammern · 09. August 2010
Wieder ein Pixar Film der es nicht geschafft hat zu glänzen leider keine rein lustige Animation. 3D überflüssig man muss schon Fan sein um ihn zu mögen und selbst die Stimmen von Bully,Rick und Tramitz reißen nix raus dafür das die Werbetrommel so gerührt wurde.Aber den Kids muss er gefallen und nicht uns oder ?^^
(4) Day-Dreamer vergibt 5 Klammern · 06. August 2010
Bin ca.nach 50 min eingeschlafen... Der 1.war der beste
(3) der-timo vergibt 6 Klammern · 04. August 2010
Großer Punktabzug für 3D! Diesen Film hätte man nicht in 3D produzieren müssen; in diesem Fall ist es reine Geldmache. Es gibt nicht eine Stelle, an der ein derartiger Effekt zu erkennen war. Ansonsten eine schöne Fortsetzung der ersten beiden Teile.
(2) Smani vergibt 6 Klammern · 03. August 2010
Naja phenomenal würde ich jetzt nicht gerade sagen. War nicht schlecht gemacht aber man muss schon ein Fan von Toy Story sein um hier total in Begeisterung auszubrechen. Vieles war mir ein wenig zu sehr kitschig. 3D-Effekte hingegen waren cool gemacht. Kann man sich durchaus mit seinen Kindern oder so anschauen.
(1) Usurpator vergibt 10 Klammern · 30. Juli 2010
Das ist mit Abstand der einzige Film, bei dem ich sagen kann, dass alle Teile wahre Schätze sind. Wieder einmal ist die Story witzig, melancholisch und abenteuerlich. Die Figuren komlex gestrickt und der Film kurzweilig. Es war phenomenal. So muss Kino sein!