Penelope

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (6,9)
Regie: Mark Palansky
Darsteller: Christina Ricci, Reese Witherspoon
Laufzeit: 103min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Komödie, Fantasy (USA)
Filmstart: 05. Juni 2008
Bewertung: 7,5 (2 Kommentare, 2 Votes)
Vor rund 150 Jahren hat sich Penelopes Urururgroßvater den Zorn einer Hexe zugezogen, die ihn samt Familie mit einem folgendschweren Fluch belegte. Dieser besagt, dass die nächste Tochter, die den Wilherns geboren wird, mit dem Gesicht eines Schweines auf die Welt kommen wird. Und in der Überlieferung heißt es weiter: Erst wenn ein Mann des gleichen Standes diese Tochter zur Frau nimmt, und zwar solange bis dass der Tod sie scheidet, ist der Fluch gebrochen. Über die Jahrzehnte, ja Jahrhunderte hinweg wurden den Wilherns allerdings nur Söhne geschenkt. Deshalb war der Bann fast schon in Vergessenheit geraten – bis zu jenem Tag, an dem Penelope das Licht der Welt erblickte. Um ihr bedauernswertes Kind vor der Häme und dem Spott der Öffentlichkeit zu schützen, hatten die Wilherns - Vater Franklin, aber vor allem Mutter Jessica - sofort gehandelt: Kurz nach der Geburt erklärten sie Penelope für tot und begannen damit, ihr Kind im Schutze der Mauern ihres herrschaftlichen Hauses heimlich groß zu ziehen. Jetzt aber ist Penelope 25 Jahre alt, und ihre Mutter felsenfest davon überzeugt, dass ihre Tochter in dem Moment von dem Fluch erlöst wird, wenn sie standesgemäß heiratet. Tatsächlich werden auch mit einem Mal Dutzende blaublütiger Verehrer in das Haus geladen. Sie alle scheinen zunächst von Penelope samt Mitgift begeistert, bis sie ihr Gesicht zeigt. Zu den Freiern gehört auch Edward Vanderman. Er hat allerdings so schnell das Weite gesucht, dass er nicht einmal die Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben konnte, die Penelopes Eltern von jedem potenziellen Ehemann eingefordert hatten. Jetzt will er der Welt da draußen zu erzählen, welch schreckliche Dinge er im Hause der Wilherns gesehen hat. Doch niemand schenkt ihm Glauben, vielmehr erklären ihn alle für verrückt. Das will Vanderman nicht auf sich sitzen lassen. Um zu beweisen, dass seine Aussagen stimmen, sucht er die Redaktion des Enquirer auf, die seine Story bestätigen und veröffentlichen soll. Dort arbeitet Mister Lemon, der über diesen Fluch bestens Bescheid weiß und schon seit über 20 Jahren versucht, ein Foto von diesem ”Schweinemädchen” zu bekommen. Lemon wittert die Story seines Lebens und beschließt, die Sache noch einmal in Angriff zu nehmen. Gegen Bares engagiert der Enquirer-Klatsch-Reporter den glücklosen und ziemlich abgebrannten Spieler Max. Dieser soll sich als möglicher Bräutigam bei den Wilherns vorstellen und bei passender Gelegenheit ein Foto von Penelope samt Schweinsnase schießen. Wider Erwarten ist Max von Penelope, die sich noch hinter einem Spiegel verbirgt, sehr angetan. Die beiden unterhalten sich prächtig, sind auf gleicher Wellenlänge, verstehen sich blind und Max denkt gar nicht daran, das zu tun, wofür er bezahlt wurde, nämlich ein Foto zu machen. Aber aus Angst, sie bei der ersten Gegenüberstellung bloß zu stellen oder gar zu verletzen, verschwindet Max so plötzlich wie er aufgetaucht ist, und Lemon hat einmal mehr das Nachsehen. Verbittert über diese neuerliche Enttäuschung beschließt Penelope, ihr Leben fortan selbst in die Hand zu nehmen, der Familie den Rücken zu kehren und endlich eine Welt zu betreten, die ihr 25 Jahre vorenthalten wurde. Ihre Nase hinter einem Schal verborgen beginnt sie all jene Dinge zu erforschen und auszuprobieren, die sie nur vom Hörensagen her kennt. Dabei trifft sie auch auf die abenteuerlustige und ziemlich unkonventionelle Annie. Diese wundert sich nicht wirklich über den Schal, der Penelopes Gesicht zur Hälfte versteckt. Wie selbstverständlich geht sie davon aus, dass ihre neue Bekannte gerade ihre Nase hat machen lassen. Dann aber wird Penelope eines Tages ohne Schal erwischt. Ihr Geheimnis ist gelüftet und der Skandal und die Schlagzeilen entsprechend groß. Penelope ist ́s egal, was soll sie auch machen – der Fluch ist ungebrochen. Unterdessen kann Vandermans Vater die Schmach, die ihm sein Sohn mit der Ablehnung der Wilhern- Tochter angetan hat, nicht verwinden. Schließlich steht er in der Öffentlichkeit und hat einen Ruf zu verlieren. Und so zwingt er Edward dazu, Penelope zu heiraten. Doch am Hochzeitstag ist es diesmal nicht der Bräutigam, der die Flucht ergreift, sondern die Braut selbst. Eine Katastrophe für die Eltern, das größte Glück für das vermeintliche Brautpaar ...

Kommentare

2Apolike02. Juni 20088/10
Süß wie Zucker - Das ist wirklich mal ein etwas anderer Film, wie ein modernes Märchen (wie man so schön sagt)aber dabei super lustig - Hier und da ein bisschen vorhersehbar aber ich würde ihn mir jeder Zeit wieder ansehen. Wer einen Film sucht den er mit seiner Freundin angucken möchte ist da glaube ich schon ganz richtig.
1infernomio29. Mai 20087/10
Habe den Film heute in der Sneak gesehen und war überrascht. Dachte erst, der wäre schlecht, wurde dann aber doch ganz positiv gestimmt. Netter Film für zwischendurch.