Original: Nina - Opernhaus Zürich
Regie: Adam Fischer, Cesare Lievi
Darsteller: Jonas Kaufmann, Laszlo Polgar
Laufzeit: 120min
FSK: ???
Genre: Musik
Filmstart: 01. Januar 2002
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die gleichnamige Heldin aus Paisiellos Nina (1789) hatte einen weit reichenden Einfluss auf den Operngeschmack der Romantik. Die irren Heldinnen von Bellini und Donizetti sind ihre unmittelbaren Nachfahren. Die Rolle der Nina, die über dem vermeintlichen Tod ihres Geliebten Lindoro den Verstand verliert, bietet reichlich Gelegenheit für theatralische und stimmliche Feuerwerke. In dieser Liveaufnahme aus dem Opernhaus Zürich – einer Wiederaufnahme von Cesare Lievis überaus erfolgreicher Produktion aus dem Jahre 1998 – triumphiert Cecilia Bartoli als Nina. Das Opera Magazine schrieb: „Ihre plötzlichen Wechsel der Gefühlslagen wirken stets überraschend … Die Farbpalette ihrer Stimme ist wahrhaft erstaunlich, während der Klang selbst eine sonnendurchflutete Sanftheit widerspiegelt, als sei sie von Sonnenenergie angetrieben … Ihre Nina ist eine tour de force, die einen wie betäubt zurücklässt … Adam Fischer holt aus der Partitur das ganze parfümierte Aroma der Epoche heraus.“ Die Sunday Times war nicht minder begeistert: „Bartolis Nina ist eine außergewöhnliche Leistung … Sie erweckt die Wahnsinnige zu neuem Leben – mit weit aufgerissenen Augen, stets unvorhersehbar in ihren Stimmungen, die von extremer Introspektion bis hin zu krampfartigen Zuckungen und hysterischem Gegacker reichen … Bartoli und Lievi haben ein bemerkenswertes Konzept für eine schwierige, ja unsympathische Rolle erarbeitet und triumphieren auf ganzer Linie …“