Konferenz der Tiere

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (7,0)
Regie: Reinhard Klooss, Holger Tappe
Laufzeit: 93min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Komödie, Animation (Deutschland)
Verleih: Constantin Film
Filmstart: 07. Oktober 2010
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
In der Kalahari-Wüste von Botsuana: Erdmännchen Billy will Wasser für seine Frau Bonnie und seinen Sohn Junior holen. Doch als verträumter Tunichtgut wird Billy schnell von diesem Plan abgelenkt. Lieber besucht er seinen besten Freund, den friedliebenden Löwen Sokrates, der alles isst – nur kein Fleisch. Gemeinsam schauen sie den ziehenden Wolken nach oder schlagen sonnengetrockneten Hyänendung mit einem Stock in kleine Löcher. Die weise Elefantenkuh Angie, die von allen Tieren der Savanne als Chefin angesehen wird, hat für solche Kindereien keine Zeit. Sorgenfalten ziehen auf ihre große graue Stirn: Wo bleibt das Wasser? Längst hätte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen Angolas kommen müssen, um die Wüste wie jedes Jahr in eine blühende Oase zu verwandeln – das Okavango Delta. Zur selben Zeit an anderen Orten der Welt: Eisbärin Sushi gerät in Todespanik, als ihr Gletscher in Stücke bricht und im arktischen Meer versinkt. In letzter Sekunde rettet sich Sushi auf eine Eisscholle. Der Reporter Peter Cook und sein Kamerateam übertragen das Naturspektakel live in alle Welt. Politiker und Wirtschaftsführer sind in Grönland zu einer Klimakonferenz – der einhundertsiebenundsechzigsten - zusammengekommen, um sich ein Bild vom Klimawandel zu machen. Erst posieren sie für ein Foto - dann fahren sie mit dicken Jeeps zum nächsten Buffet. Auf den Galapagos-Inseln beobachten die Riesenschildkröten Winston und Winifred den malerischen Sonnenuntergang. Der 714. Hochzeitstag des alten, aber noch immer verliebt turtelnden Paares wird jäh gestört, als ein Tankschiff auf Grund läuft und Öl die Küsten der Galapagos-Inseln verseucht. Die Riesenschildkröten müssen sich eine neue Heimat suchen. In Australien verursacht ein Motorradfahrer ein gewaltiges Buschfeuer. Känguru Toby überlebt das Flammenmeer nur knapp und will ein neues Zuhause suchen. Als Reisegefährten findet er ein riesiges Maul auf zwei Beinen mit gewöhnungsbedürftigen Tischmanieren - den tasmanischen Teufel Smiley. In der Kombüse eines Schiffes soll der gallische Hahn Charles fürs Abendessen zubereitet werden. Doch er kann sich befreien und springt mutig in den Ozean. Dort knallt er in eine Badewanne, die in der Bugwelle des Schiffs schaukelt. Die Passagiere sind Winston, Winifred, Toby, Smiley und Sushi. Das Schicksal, die Wellen des Meeres und günstige Winde haben diese merkwürdige Gruppe zusammengebracht. Und sie haben einen Plan: sie wollen das Paradies suchen, von dem ihnen die Zugvögel erzählt haben. Dort soll es keine Menschen geben. Das, findet auch Charles, ist eine charmante Idee. Und beseelt von gallischem Tatendrang, bietet er sich der verblüfften Schar auch sogleich als Führer an. Zurück im Okavango-Delta: Mutig nimmt Erdmännchen Billy den Kampf gegen Büffel und Nashörner auf, um an das letzte Wasserloch der Region zu gelangen. Doch er scheitert, was vor allem seinen Sohn Junior enttäuscht. Billy will seinem Sohn beweisen, dass mehr in ihm steckt als nur ein zappeliger Busch-Clown, der von allen Tieren als Wirrkopf und Tunichtgut verspottet wird. Er will Junior zeigen, dass dieser mit Recht stolz auf seinen Vater sein kann. Und so beschließt Billy, das Wasser zu suchen. Sein bester Freund, der vegetarische Löwe Sokrates, soll ihn begleiten. Auf ihrem Weg müssen Billy und Sokrates durch das Tal des Todes, in dem vor Jahren Sokrates’ Bruder Mambo sein Leben verlor. Bei dieser gefährlichen Expedition treffen die Freunde auf Charles, Winston, Winifred, Toby, Smiley und Sushi, die inzwischen in Afrika eingetroffen sind. Am Ende der Schlucht machen die Tiere eine unglaubliche Entdeckung: Ein gigantischer Staudamm aus Beton ragt senkrecht in die Höhe und schließt unendlich viel Wasser ein. Der künstliche See gehört zum Eden Paradise Hotel, in dem gerade Politiker und Wirtschaftsvertreter zur nunmehr 168. Klimakonferenz eintreffen. Hoteldirektor Smith begrüßt die Ehrengäste und lässt das Buffet durch das Hausmaskottchen, dem Schimpansen Toto, eröffnen. Als Billy, Sokrates und die anderen Tiere die Konferenz aufmischen, bricht Panik aus. Der skrupellose Sicherheitschef Hunter eröffnet sofort das Feuer. Nur Maya, die Tochter des Hoteldirektors, und der Schimpanse Toto helfen den Eindringlingen. Doch Toto sorgt sich um seine eigene Karriere und will die unzivilisierten Urwädler schnell wieder loswerden. Er bietet an, kurz die Schleusen des Staudamms zu öffnen, damit Wasser in das Tal fließen kann. Doch die Aktion schlägt fehl. Sokrates wird von einem Betäubungspfeil getroffen und soll an ein Casino in Las Vegas verkauft werden, die anderen Tiere landen mit einem kleinen Wasserschwall, der in der Hitze sofort verdunstet, wieder unten im Tal des Todes. Alle sind sich einig, dass sie zum Hotel zurückkehren müssen, um Sokrates und das Wasser zu befreien. Doch allein sind sie zu schwach. Die Elefantenkuh Angie ruft eine Konferenz der Tiere ein und gibt den Befehl zum Angriff. Eine riesige Karawane bewegt sich auf den Staudamm zu. Sicherheitschef Hunter will die tierische Armee mit einer Bombe stoppen und kreist mit einem Flugzeug über den Kampfplatz. Toto, der sich heimlich an Bord geschlichen hat, setzt Hunter außer Gefecht. Dabei verliert das Flugzeug die Bombe. Sie landet in einem Überlauf-Rohr des Staudamms, explodiert aber nicht. Jetzt schlagen die Tiere zurück: Ein Moskitoschwarm fliegt einen gezielten Angriff auf das Hotel. Termiten erobern den Konferenzsaal und vernichten alle Aktenordner und Papiere. In der dritten Angriffswelle stürzt sich eine Mottenstaffel auf die Politiker und frisst deren Kleidung, bis alle Konferenzteilnehmer nackt dastehen. Maya nutzt das Chaos, um den Löwen Sokrates aus seinem Käfig zu befreien. Auf seiner Flucht begegnet Sokrates auch Hunter wieder, der nun bis unter die Zähne bewaffnet ist. Er will Sokrates erschießen, lässt aber ehrfurchtsvoll das Gewehr sinken, als er die Narbe im Gesicht des Löwen sieht und sich an den Löwen erinnert. Es war Hunter, der vor vielen Jahren im Tal des Todes Sokrates verletzt und seinen Bruder Mambo getötet hat. Mit vereinten Kräften wollen die Tiere nun den Staudamm zum Einsturz bringen. Die Elefanten werfen sich gegen die Betonmauer, gefolgt von den Büffeln und Nashörnern. Doch um die Menschen zu besiegen, den Staudamm zu zerstören und das Okavango-Delta zu retten, reicht körperliche Stärke allein nicht aus. Vielmehr braucht man die Cleverness eines kleinen, mutigen Erdmännchens - und ein paar weitere glückliche Umstände…

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