Geständnisse - Confessions

Original: Kokuhaku | Confessions
Regie: Tetsuya Nakashima
Darsteller: Takako Matsu, Yoshino Kimura
Laufzeit: 106min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Thriller, Drama, Mystery (Japan)
Filmstart: 28. Juli 2011
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Im Klassenzimmer einer siebten Klasse richtet sich die Lehrerin Moriguchi am letzten Tag des Schuljahres mit überraschenden Nachrichten an ihre Klasse. Die alleinerziehende Mutter wird ab diesem Tag nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Als sie nach den Gründen gefragt wird, erklärt sie, dass ihre vierjährige Tochter Manami vor einigen Monaten im Schulschwimmbecken ertrunken sei. Dann erhebt sie folgende schwere Anschuldigung: „Manami ist gestorben. Aber es war kein Unfall. Manami wurde... von Schülern dieser Klasse getötet.“ Moriguchi fügt hinzu, dass sich die zwei Schuldigen, die sie „Schüler A“ und „Schüler B“ nennt, in dieser Klasse befänden. Sie werde nicht den normalen Rechtsweg beschreiten, um die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen, sondern habe bereits eine eigene Rache beschlossen, welche das Gewissen der Mörder heimsuchen und sie ihre Taten für den Rest ihres Lebens bereuen lassen wird: Sie habe HIV-positives Blut von Manamis biologischem Vater Sakuramiya, der sich aufgrund seiner Krankheit von Moriguchi getrennt hat, entnommen und in die beiden Milchpäckchen getan, die den zwei Mördern serviert wurden. Während die Schüler schockiert dasitzen und zunächst nicht klar ist, wen es getroffen hat, verlässt Moriguchi das Klassenzimmer. Doch die Beschreibung der Tat enthüllt recht schnell die Identität der Täter. Moriguchis perfider Plan entfaltet so in den folgenden Wochen seine volle Wirkung... Jeder der Schüler wird in die achte Klasse versetzt und alle halten das „Klassenzimmergeständnis“ in ihren Herzen verborgen. Doch Shuya, oder „Schüler A“, wird von den Klassenkameraden gemobbt, da er verdächtigt wird, einer der Mörder und damit HIVpositiv zu sein. Doch macht sich Shuya seine mögliche HIV-Infektion zunutze, um die Schikanen in der Schule zu überwinden. Denn die Angst der anderen sich anzustecken ist zu groß. Als jedoch ein Bluttest enthüllt, dass er gar nicht HIV-positiv ist, fühlt sich Shuya nicht etwa erleichtert, sondern vielmehr seiner einzigen Waffe beraubt und fällt in Verzweiflung. Naoki, „Schüler B“, hingegen verkriecht sich panisch vor Angst zu Hause. Seine Angst, an AIDS zu sterben, zwingt ihn, sich nicht mehr zu waschen, um am Geruch seines Körpers zu erkennen, dass er noch lebt. Auf jede Annäherung seiner Mutter reagiert er mit Gewalt. Nur der neue, engagierte Lehrer Terada besucht ihn jeden Tag. Naoki fühlt sich jedoch durch Teradas Aufmerksamkeit und seine überfürsorgliche Mutter noch mehr in die Enge getrieben. Die Mutter erträgt die brutale Verwandlung ihres Sohnes nicht länger und beschließt, sich und ihren Sohn umzubringen. Doch es kommt zu einem Kampf, in dem Naoki schließlich seine Mutter tötet. Moriguchis erster Teil ihres Racheplans ist somit vollzogen. Manamis Tötung erschließt sich letztlich wie folgt: Schüler A, von einer Scheidung der Eltern traumatisiert, sehnte sich verzweifelt nach der Liebe seiner karriereverliebten Mutter. Seine Bestrebungen reichten vom Tierequälen bis hin zu einer technisch sensationellen Erfindung, dem Anti-Diebstahl- Portemmonaie, das Stromschläge verteilt, das es jedoch nicht auf die Titelseite einer Zeitung schafft, weil von einem kurz zuvor passierten Mord berichtet wird. Als Shuya erfuhr, dass seine Mutter ihn verlassen wollte, um erneut zu heiraten, schmiedete er einen finsteren Plan, der ihm ihre Aufmerksamkeit garantieren sollte. Er wollte durch den mit einem von ihm entwickelten Stromschlagapparat begangenen Mord an Moriguchis Tochter berühmt werden und es auf die Titelseiten schaffen. Doch Schüler B kam ihm zuvor. Der unsichere Junge wollte gerne seinem einzigen Freund Shuya imponieren und warf, um sich zu beweisen, die kleine Manami in den Pool. Egal wer den Mord begangen hat, er schaffte es nicht in die Nachrichten. Lehrerin Moriguchi verhinderte dies strategisch, um die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen zu können. Als Shuyas letzter verzweifelter Versuch, durch seine mögliche HIV-Infektion die Sympathie seiner Mutter zu gewinnen, auch noch scheitert, treibt es ihn in eine weitere Tat. Nachdem er in Rage eine Klassenkameradin getötet hat, die eigentlich Gefallen an ihm fand, legt er am letzten Schultag in der Aula eine Bombe. Doch als er sie zünden will, ist die Bombe verschwunden. Dafür erhält Shuya einen Anruf von Moriguchi, die ihm mitteilt, dass sie die Bombe im Büro seiner geliebten Mutter versteckt hat. Moriguchis Rache ist damit vollendet.

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