Original: G.I. Joe: Rise of Cobra
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Channing Tatum, Joseph Gordon-Levitt
Laufzeit: 118min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Action (USA)
Filmstart: 13. August 2009
Bewertung: 7,3 (7 Kommentare, 7 Votes)
Der schottische Waffenindustrielle James McCullen (Christopher "Dr. Who" Eccleston) treibt ein doppeltes Spiel: Für viel Geld verkauft der Gründer und CEO von MARS Industries der NATO vier hochmoderne Naniten-Sprengköpfe, anschließend lässt er sie von seinen Schergen zurückerobern. Die verheerenden Waffen setzten Millionen von mikroskopisch kleinen Robotern frei, die in der Lage sind, jedes beliebige Material zu zersetzen. Sie zerstören zuerst das anvisierte Ziel und anschließend alles in der Umgebung, hungrig, unaufhaltsam, bis sie vom Angreifer deaktiviert werden. Mit dieser Technologie – und mit Hilfe seiner mächtigen, mit modernsten Waffen ausgerüsteten Privatarmee – will McCullen die Welt ins Chaos stürzen.
Ein Fall für G.I. Joe. Die ultrageheime, internationale Militäreinheit wird immer dann aktiv, wenn alle anderen Mittel zu versagen drohen. Unter Leitung des hartgesottenen Generals Clayton "Hawk" Abernathy (Dennis Quaid) werden bei G.I. Joe nur die besten Soldaten der Welt rekrutiert: Der stumme Ninja Snake Eyes (Ray Park) etwa, der nach dem Tod seines Meisters ein Schweigegelübde abgelegt hat, der Kommunikationsexperte Breaker (Said Taghmaoui) oder das betörend schöne Genie "Scarlett" O´Hara (Rachel Nichols). Neu im Team sind die Freunde und Kampfgefährten "Duke" Hauser (Channing Tatum) und "Ripcord" Weems (Marlon Wayans), beide Teil der NATO-Spezialeinheit, die McCullens Sprengköpfe von einer MARS-Fabrik in Kirgisistan überführen sollten. Nur durch Dukes Einsatz und mit Unterstützung der G.I. Joes wird ein erster Angriff der MARS-Söldner auf den Waffentransport vereitelt.
Doch der mächtigste Waffenhändler der Welt – dessen Military Armaments Research Syndicate 70 Prozent aller Waffen weltweit produziert – schreckt vor nichts zurück, um seine Pläne zu verwirklichen. McCullen entsendet seine besten Agenten, den weißen Ninja Storm Shadow (Byung-hun Lee), den Verwandlungskünstler Zartan (Arnold Vosloo) und die Baroness (Sienna Miller), mit einer Einheit per Nanotechnik modifizierter Supersoldaten zur G.I. Joe-Basis in der Wüste Ägyptens, um die vier Naniten-Raketen zurückzuerobern. Jetzt beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Duke und die Joes über einen Zwischenstopp in Paris in das ewige Eis der Polarregion führt. McCullen droht mit Angriffen auf Washington, Moskau und Peking, um das fragile Gleichgewicht der drei Weltmächte zu zerstören. Zudem hat Duke auch ein ganz persönliches Interesse an der Mission, genau wie Snake Eyes, der mit Storm Shadow noch eine Rechnung aus frühester Kindheit offen hat. Und nicht zuletzt geht es darum, dem skrupellosen McCullen und seinem wahnsinnigen Chefwissenschaftler (Joseph Gordon-Levitt) das Handwerk zu legen – und den Aufstieg der Cobra zu verhindern.
Kommentare
Jeder der dsa Spiel von der C64 noch kennt, denkt sofort daran, wenn man diesen Titel hört. Ich selber bin mit großen Erwartungen in diesen Film gegangen und diese wurden sogar bei weitem überstiegen. Ich fand den Film mehr als gut. Von der Story und von den Effekten her sehr gut umgesetzt zum alten Commodore Spiel. Ich kann euch diesen Film nur empfehlen!!!!!!
...ein schöner spinnefilm.....wer sein Altag mal hintersich lassen möchte...einfach eine riesige Popcorn Tüte kaufen und rein gehen und genießen....jeder weitere Kommentar ist überflüssig
Der Film ist in Deutschland nicht umsonst gefloppt. Wer sich mit G.I.Joe nicht auskennt, wird allein gelassen. Der Film nimmt sich noch nicht mal eine ruhige Viertelstunde, um die Charaktere wenigstens halbwegs vernünftig einzuführen. Stattdessen entsteht von Anfang an ein Krach-und Krawallbrei à la Transformers, ohne dabei irgendeinen Nachdruck zu verleihen. Eher auf den DVD-Release warten.
4k274101
29. August 20096/10
Flache Story, aber dafür viel bäm bäm und bum bum Effekte. Muss man nicht unbedingt gesehen haben.
Ich hab noch nie so viele visuelle Effekte in einem Film gesehen wie in dem. Wer also auf sowas steht und kräftig übertriebene Action (egal ob am Boden, in der Luft oder im Wasser) mag, der sollte jetzt schon längst im Kino hocken!
2Smani
27. August 20099/10
Also ist mal wieder n schöner Science Fiction Film ;) Gute Story mit viel Hightech und ner schicken Hauptdarstellerin ;)
Kann ich also nur empfehlen
Wie ich befürchtet hatte... Wenn man Transformers 2 noch einen gewissen Nostalgiebonus geben kann, hat man hier das Gefühl, dass Drehbuchautor, Regisseur und Produzent permanent auf LSD sind. Man bekommt hier eine fast ununterbrochene, sinnlose und maßlos übertriebene "Action" dargeboten, dass einem nichtmal die nicht vorhandene Handlung auffällt. Da ist die Vergewaltigung der Physik nur das kleinste Übel.