Original: Noah´s Ark - The New Beginning
Regie: Bill Boyce, John Stronach
Laufzeit: 85min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Familie, Animation (USA)
Filmstart: 18. Februar 2010
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Seit Jahrhunderten leben die Israeliten in Ägypten und werden immer mehr zu Sklaven, die Frondienste leisten müssen. Aufgrund der stark anwachsenden israelitischen Gemeinschaft überkommt den amtierenden Pharao eines Tages die Angst und er befiehlt alle männlichen Neugeborenen zu töten.
Ein israelitisches Paar will seinen wenige Monate alten Säugling vor dem Tod retten, in dem es ein Schilfkörbchen flicht, den Jungen hineinlegt und im Nil aussetzt. Flussabwärts findet die Tochter des Pharao das Körbchen, entdeckt das Kind und beschließt es zu behalten und durch eine Amme – die eigentliche Mutter des Kindes – aufziehen zu lassen. Sie gibt ihm den Namen Mose. Jahre später – Ramses, der Sohn des Pharao, und Mose sind zusammen aufgewachsen und stehen in ständigem Konkurrenzkampf miteinander. Ständig messen sie ihre Kräfte und gehen dabei keiner Gefahr aus dem Weg – sehr zum Leidwesen des alten Pharao.
Als eines Tages Mose einem alten Gärtner bei der Arbeit hilft, dringen Schreie der Sklaven an sein Ohr. Ein brutaler Sklavenaufseher schlägt unbarmherzig auf seine Opfer ein. Mose stellt ihn zur Rede, wird aber sofort mit einem Messer angegriffen und tötet den Aufseher in Notwehr. In diesem Moment kommt ihm Aaron zu Hilfe, der ihm eröffnet, dass er sein leiblicher Bruder sei und drängt Mose zur Flucht. Doch die Flucht endet bereits nach kurzer Zeit. Mose wird von den Palastwachen des Pharao gestellt. Dieser lässt ihn als Strafe für die Tötung des Aufsehers in der Wüste aussetzen – mit einem Esel. Dank des Tieres findet Mose erschöpft eine Oase mit einem Brunnen. Trotz seiner völligen Erschöpfung hilft Mose den Frauen an der Wasserstelle, die sich gegen Hirten, die sie bedrängen, durchzusetzen versuchen. Dann fällt er in Ohnmacht. Als er wieder erwacht, erblickt er Zippora und verliebt sich in sie. Später heiraten sie und bekommen mehrere Kinder.
Eines Tages hütet Mose die Schafe seines Schwiegervaters Jitro. Eines der Lämmer löst sich aus der Herde und rennt einen Berg hinauf. Mose folgt dem Tier und sieht nach einer Wegbiegung einen brennenden Dornbusch, aus dem Gott zu ihm spricht und ihm befiehlt, die versklavten Israeliten zu befreien. Alle Versuche von Mose, diese Aufgabe nicht übernehmen zu müssen, werden von Gott zurückgewiesen.
Mose verabschiedet sich von seiner Familie und macht sich auf den Weg nach Ägypten. Unterwegs trifft er seinen Bruder Aaron, der ihn bei dem großen Plan unterstützen soll. Gemeinsam gehen sie zum Palast des Pharao, werden jedoch von dessen Wachen nicht eingelassen. Der zufällig vorbeireitende Pharao Ramses, der seinem Vater als Thronfolger nach dessen Tod ablöste, erkennt ihn und gewährt ihm zu einem späteren Zeitpunkt eine Audienz in seinem prächtigen Saal.
Mose überbringt Ramses die Botschaft Gottes, die Israeliten freizulassen, die Ramses jedoch schroff zurück weist. Er sei Gott und kenne keine anderen Götter neben ihm. Daraufhin versucht Moses den Pharao von der Größe Gottes zu überzeugen, indem er seinen Stab auf den Boden wirft und daraus eine Schlange wird. Doch dieses Zeichen tut Ramses als Zaubertrick ab. Statt einzulenken, lässt der Pharao die Sklaven noch härter arbeiten, woraufhin die Anführer der Israeliten Mose auffordern, von seinen Forderungen sofort abzulassen. Verzweifelt ruft Mose um Gottes Hilfe an. Dieser befiehlt ein weiteres Mal mit dem Pharao zu sprechen und ihm die Zehn Plagen anzudrohen. Noch immer bleibt der Pharao unbeeindruckt.
Sogar als die Plagen Gottes die Ägypter heimsuchen, bleibt Ramses unerbittlich. Weder die Verwandlung des Wassers in Blut, die Mücken- oder die Heuschreckenschwärme, noch die Finsternis, der Hagel, das Feuer oder die Frösche und die Geschwüre, erzeugen beim Pharao die gewünschte Einsicht. Erst als Gott alle Erstgeborenen tötet – darunter auch Ramses‘ Sohn – willigt dieser ein, die Israeliten als freie Menschen aus Ägypten ziehen zu lassen. Mose verkündet seinem Volk diese Botschaft und treibt sie zum schnellen Aufbruch.
Schon kurze Zeit später bereut der Pharao den Moment der Schwäche und die damit verbundene Großzügigkeit. Er erkennt die Folgen, die es haben wird, wenn er die Israeliten wirklich ziehen lässt und befiehlt seinen besten Soldaten, Mose und seinem Volk auf Streitwagen zu folgen und sie wieder zurück zu holen. Als die Ägypter den Israeliten schon gefährlich nahe sind, lässt Gott Blitze vom Himmel niedergehen und facht damit große Feuer an. Als einziger Fluchtweg liegt vor den Israeliten das unüberwindbar erscheinende Schilfmeer.
Verzweiflung kommt auf, bis Gott Wind aufkommen lässt, der das Wasser teilt und einen trockenen Durchmarsch auf dem Meeresboden ermöglicht. Die nachstürmenden Ägypter mit ihren Streitwagen werden mitten auf dem Meeresgrund von den plötzlich wieder zusammenstürzenden Wassermassen überrascht und kommen ums Leben. Am Ufer steht der Ramses, die Wellen spülen ihm einen Helm vor die Füße, erschüttert gibt der Pharao sich geschlagen.
Der weitere Weg führt Mose mit seinem Volk durch die Wüste. Tagsüber als Wolke, nachts als Feuersäule weist Gott ihnen den richtigen Weg. Die Trockenheit und der Wassermangel machen Mensch und Tier gleichermaßen zu schaffen. Und so geht eine Gruppe unzufriedener Israeliten mit Dathan, ihren Anführer, zu Mose und beklagt sich. Mit Hilfe Gottes gelingt es Mose, Wasser aus einem Felsen zu schlagen. Als das Brot ausgeht, schickt Gott Manna, als das Rufen nach Fleisch laut wird, Wachteln, die vom Himmel fallen.
Am Fuße des Berg Sinai angekommen, besteigt Mose den Berg und wird von dem jungen Heeresführer Josua ein Stück des Wegs begleitet. Mose bleibt 40 Tage und Nächte. Die Ungewissheit, ob er je zurück kehren wird, wächst. Inmitten dieser Unsicherheit ergreift einmal mehr Dathan das Wort und wiegelt die Israeliten auf, sich einen eigenen Gott zu erschaffen. Hierfür wird sämtlicher Schmuck eingesammelt, geschmolzen und von Aaron in Form gebracht. Am Ende tanzt fast das ganze Volk um das neue Götzenbild – das Goldene Kalb.
Währenddessen verkündet Gott Mose auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote. Als Mose wieder ins Tal steigt, wird er Zeuge des heidnischen Treibens um das Goldene Kalb. Voller Zorn hält er seine Rede an die Israeliten, in der er ihnen die Größe und Güte Gottes vor Augen hält und sie zur Umkehr aufruft. Viele tun dies, aber nicht alle. Und so schleudert Mose voller Wut die Steintafeln mit den Zehn Geboten auf den Boden. Sogleich reißt die Erde auf, Flammen lodern aus dem Erdinneren und das Goldene Kalb geht samt derer, die es immer noch anbeten, in den Flammen unter.
Auf Geheiß Gottes lässt Mose die Bundeslade bauen, die die Gesetzestafeln enthält und an die ständige Anwesenheit Gottes erinnert. Mose bittet Gott um Vergebung für das Treiben und den Unglauben seines Volkes. Gott vergibt, lässt Mose aber wissen, dass keiner der jetzt lebenden Israeliten das gelobte Land mehr sehen werde, sondern erst deren Nachkommen. Moses ältere Schwester Miriam stirbt, kurze Zeit später auch Aaron.
Mose ist alt geworden, er wählt Josua als seinen Nachfolger. Vor seinem Tod verkündet er den Israeliten den Zug ins gelobte Land, Kanaan, mit seinem Nachfolger.