Die Insel der Abenteuer

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (6,0)
Original: Nim´s Island
Regie: Jennifer Flackett, Mark Levin
Darsteller: Christopher Baker, Gerard Butler
Laufzeit: 100min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Abenteuer, Familie, Fantasy (USA)
Filmstart: 19. Juni 2008
Bewertung: 5,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Die elfjährige Nim (Abigail Breslin) lebt zusammen mit ihrem Vater, dem Meeresbiologen Jack Rusoe (Gerard Butler), auf einer entlegenen, idyllischen Insel im Südpazifik. Jeder Tag hält neue Abenteuer für das junge Mädchen bereit, und sie genießt das Leben fernab der Zivilisation. Die Insel ist Nims ganz privates Paradies: sie unternimmt ausgedehnte Spaziergänge an ihrem traumhaften Strand und sammelt Seesterne, pflückt frische Kokosnüsse von den höchsten Palmen und schwimmt mit ihrer guten Freundin, der Seelöwin Selkie, im Meer. Jack interessiert sich mehr für die Kleinsten der Meeresbewohner. Der Wissenschaftler forscht in Sachen Plankton und hofft, eines Tages eine neue mikroskopische Spezies zu entdecken. Für sich und seine Tochter hat er im Schatten eines mächtigen Vulkans ein geräumiges Haus gebaut, mit Solarzellen auf dem Dach und einer Anlage, die Regenwasser sammelt. So können die beiden ein völlig autarkes Leben führen. Dennoch kommt alle paar Wochen ein Versorgungsschiff vorbei, das Jack mit den neuesten Nachrichten aus der Welt da draußen versorgt - und Nim mit frischen Büchern. Denn das Mädchen liest leidenschaftlich gern, vor allem die Abenteuer ihres großen Helden Alex Rover (ebenfalls gespielt von Gerard Butler). Was Nim nicht ahnt, ist, dass sich hinter dem mutigen Draufgänger Alex Rover die Autorin Alexandra Rover (Jodie Foster) verbirgt, die so ziemlich das Gegenteil von mutig ist. Die Schriftstellerin leidet unter allen nur erdenklichen Phobien und lebt zurückgezogen in einem viktorianischen Haus in San Francisco, das sie aus Angst so gut wie nie verlässt. Als Jack eines Tages mit seinem Segelboot zu einer weiteren Exkursion aufbricht, beschließt Nim, auf der Insel zurückzubleiben, um bei der Geburt einer neuen Generation von Meeresschildkröten dabei zu sein und die frisch geschlüpften Schildkrötenbabys auf den kritischen Metern vom Strand ins Meer zu beschützen. Gegen so viel Tierliebe kommen auch die Sorgen des Vaters nicht an, weshalb Jack ohne Nim in See sticht. Die Entscheidung Nims, nicht mit ihrem Vater hinaus zu segeln, erweist sich zunächst in doppelter Hinsicht als goldrichtig. Zum einen leistet sie erfolgreich Geburtshilfe, viel wichtiger aber ist, dass sie in Jacks Abwesenheit eine E-Mail erhält, durch die sie völlig aus dem Häuschen gerät: Post von Alex Rover! Die Schriftstellerin recherchiert für ihr neues Buch, in dem ein Vulkan eine wichtige Rolle spielt, und wendet sich deshalb mit einigen Fragen an den renommierten Forscher Jack Rusoe. Und natürlich ist Nim, als Assistentin des abwesenden Wissenschaftlers, nur zu gerne bereit, diese Fragen gewissenhaft zu beantworten. So entwickelt sich ein elektronischer Briefwechsel zwischen Nim und Alexandra - beide ahnen nicht, dass die Person am anderen Ende der Leitung nicht im Geringsten der Vorstellung entspricht, die sie von ihrem Gegenüber haben. Zumindest nicht, bis den vermeintlichen Abenteurer Alex Rover ein verzweifelter Hilferuf von Nim erreicht. Seit einem gewaltigen Sturm ist der Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen, außerdem scheinen sich Piraten auf der Insel breitmachen zu wollen. In ihrer Not wendet sich das Mädchen an ihren Helden. Und damit sieht sich die scheue Schriftstellerin mit einem ganz realen Abenteuer konfrontiert: Sie, für die schon der Weg zum Briefkasten eine schier unüberbrückbare Distanz darstellt, muss sich zu einer Reise in den Südpazifik durchringen - schließlich brauch ein kleines, einsames Mädchen die Hilfe von Alex Rover!

Kommentare

1k1003024. Juni 20085/10
Der Film ist nicht schlecht und mit einer witzigen Jodie Foster , die art wie sie sich gegen ihre Phobie gestellt hat ließ mich doch öfter schmunzeln . Wer nicht allzu viel Ansprüche in bezug auf Sinn & Logig eines Fimes stellt wird sich gut unterhalten . Fazit er ist nicht schlecht aber auch keiner der Gruppe Prädikat besonderst wertvoll :) aber dafür voll familientauglich