Regie: Stephan Schesch
Laufzeit: 118min
FSK: ???
Genre: Familie, Animation (Deutschland)
Filmstart: 14. März 2013
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Wenn der Mondmann nur wüsste, wie sehr ihn die Kinder lieben, wenn sie abends vor dem Einschlafen zu ihm hochsehen! Aber davon hat er keinen blassen Schimmer, sondern langweilt sich erbärmlich in seiner silbernen Kugel. Die Erwachsenen wiederum haben den Mondmann seit langem aus den Augen verloren und können über derartige Kindereien nur müde lächeln. Eines Nachts rast ein Komet durchs All auf den Mond zu. Da packt der Mondmann die Gelegenheit beim Schopf bzw. beim Schweif und fliegt mit Schallgeschwindigkeit zur Erde. Dort feiert der Präsident gerade eine rauschende Party. Er hat die ganze Welt erobert, was bleibt ihm noch zu tun? Da melden seine Truppen einen Einschlag. Keiner weiß, dass der Mondmann gelandet ist und sich aufmacht, die Welt zu erkunden.
Der Mondmann bestaunt die irdischen Schönheiten. Er entdeckt die Blumen, macht Bekanntschaft mit den Tieren und schwimmt beseelt in einem Fluss, der ihn zu dem abgelegenen Domizil des Erfinders Bunsen van der Dunkel bringt. Dieser war in Vergessenheit geraten und weil er schon alles erfunden hatte, was es zu erfinden gab, eingeschlafen. Nun weckt ihn ausgerechnet der Präsident und bestellt eine Rakete zur angeblichen Erforschung des Mondes. Das schmeichelt Bunsen, aber er wird zunächst von einer eigenen Entdeckung aufgehalten: Ein unbekanntes Wesen! Er untersucht den Mondmann eingehend, lehrt ihn das Sprechen und freundet sich während des gemeinsamen Werkens mit ihm an. Als sich Bunsen schlussendlich daran erinnert, wie er einst selbst als Kind zum Mondmann aufgeblickt hatte, platzt der Präsident herein, um seine Rakete zu begutachten.
Der Mondmann begreift, dass das gemeinsame Werk zur Eroberung seines Mondes dienen sollte. Das gilt es zu verhindern. Unterdessen werden die Kinder immer trauriger, können nicht mehr schlafen, weil ihnen der vertraute Anblick des Mondmanns fehlt. Erst auf der Erde begreift der Mondmann, wie wichtig er für die Kinder ist. Er muss zum Mond zurück und dabei soll ihm Bunsen van der Dunkel helfen. Doch der Präsident hat Wind von der Sache bekommen. Gemeinsam mit seinem Freund Bunsen van der Dunkel schafft es der Mondmann, den Präsidenten auszutricksen und er startet mit der Rakete zum Mond.
„... Der Mondmann hatte jetzt seinen Platz in den Herzen der Menschen gefunden. Nie wieder ward ihm erbärmlich langweilig in seiner silbernen Kugel. Nacht für Nacht war er da. Für die Kleinen und für die Großen. Die Menschen behielten ihn für immer im Blick.“