(500) Days of Summer

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Regie: Marc Webb
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel
Laufzeit: 95min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie, Romanze (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Filmstart: 22. Oktober 2009
Bewertung: 8,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Tom, der Junge, glaubt sogar in dieser zynischen modernen Welt an eine Liebe, die alles verändert, die kosmisch vorherbestimmt ist und, so wie der Blitz, nur einmal einschlägt. Summer, das Mädchen, tut das nicht. Überhaupt nicht. Aber das hält Tom nicht davon ab, es wie ein moderner Don Quichotte wieder und immer wieder bei ihr zu versuchen – mit seinem ganzen Mut und allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen. Und plötzlich ist Tom nicht nur in eine zauberhafte, witzige und intelligente Frau verliebt – wobei ihm auch das allein sicher nicht unangenehm wäre – er ist auch in all das verliebt, wofür Summer in seinen Augen steht: Die Idee nämlich, dass die Liebe immer noch mächtig genug ist, das Herz zu erschüttern und die Welt anzuhalten. Der Funke springt bereits am ersten Tag über, als Tom (Joseph Gordon-Levitt), der eigentlich Architekt werden wollte und nun Texte für rührselige Glückwunschkarten schreibt, Summer (Zooey Deschanel) begegnet, der temperamentvollen, schönen neuen Sekretärin seines Chefs, die gerade einem Flugzeug aus Michigan entstiegen ist. Obwohl sie für ihn unerreichbar scheint, entdeckt Tom sehr schnell, dass er mit Summer vieles gemeinsam hat. Schließlich lieben sie beide The Smiths. Und beide haben etwas für Magritte, den surrealistischen Maler übrig. Außerdem lebte Tom früher einmal in Jersey, und Summer hatte eine Katze, die Bruce hieß. „Wir sind wie verrückt kompatibel“, sinniert Tom. Bis zum 31.Tag geht es in Liebesdingen voran, wenn auch „locker“. Am 32.Tag ist Tom rettungslos verliebt und lebt in einer Schwindel erregenden fantastischen Welt, in der nur noch Summer seine Gedanken bestimmt. Am 185. Tag hat sich ein bedenklicher Schwebezustand eingestellt, der aber nicht hoffnungslos ist. Und während sich die Geschichte vor- und rückwärts bewegt und Tom und Summer manchmal glückselige, oft aber auch stürmische Zeiten miteinander erleben, zeigt sie uns das ganze verwirrende Spektrum einer Beziehung: Vom ersten Vernarrtsein, über Verabredungen und Sex bis hin zu Trennung, Schuldzuweisung und Wiedergutmachung. Zeitsprünge, Splitscreens und Karaoke-Nummern fügen sich dabei zu einem kaleidoskopischen Porträt das uns zeigt, warum und wie wir uns immer noch so lächerlich und geradezu peinlich stark bemühen, die Liebe zu verstehen...und sie hoffentlich für uns wahr werden zu lassen.

Kommentare

(1) klamm vergibt 8 Klammern · 17. April 2010
Sau schön. Und Zooey Deschanel sowieso. :))