News Zwei Jahre auf Bewährung für Ex-Postchef Zumwinkel

Danke für den Tip

Dann sollten die einfach mal ans Umziehen denken. Ich habe aktuell mitbekommen, wie jemand mit 1 Jahr Berufserfahrung in Süddeutschland völlig ohne Probleme Jobs ab 30.000 Euro angeboten bekommt im IT-Bereich.

Marty

:sing: Ich denke schon eine ganze Weile nach, ob und wohin ich verschwinde.
 
Ich klinke mich jetzt einfach mal mit in die Diskussion ein.

Also die Frage ob 2 Jahre auf Bewährung gerecht sind, sehe ich zwielichtig.
Auf der einen Seite hat er den Staat extrem beschissen. Und nicht nur dass, als Vorstandsvorsitzender sollte er eine Respektsperson mit Vorzeigecharakter sein. Diese Position hat er definitiv beschissen ausgefüllt. Und an anderen Verbrechern wie Steffi Graphs Vater sollte man meinen, auch ein Zumwinkel sollte hinter Gittern.

Auf der anderen Seite sehe ich die rein rationale Sicht. Was bringt es? Er ist hinter Gittern und lernt sein Lektion? Ich mein, er hat seinen Posten verloren und so schnell wird eine solch guten Verdienstposten nicht mehr bekommen - ganz zu schweigen von dem Imageschaden in der Gesellschaft. Aber es geht noch weiter, wenn er eingeknastet werden würde, was bedeutet das erst für den Steuerzahler? Richtig, er muss den Knastaufenthalt bezahlen. Und das soll Sinn machen?

Ich denke deshalb, die Bewährungsstrafe ist gerechtfertigt, allerdings sollte man dringend über die Höhe finanzielle Ausgleichszahlung nachdenken. Nur ca. das 3fache der geschmuggelten Geldmenge finde ich zu wenig! Ich halte das 5-8fache (insofern so viel Erspartes verfügbar - was zumeißt der Fall ist) für angebracht. Schließlich muss unter den Supermegaspitzenverdienern die Angst umgehen, womöglich alles zu verlieren wenn man es am Staat vorbeischleust. Erst wenn die Angst so hoch ist, werden solche Steuersünden wirkungsvoll unterbunden werden können. => Solche Strafen sollten aber erst ab schweren Betrugsdelikten gelten, wo es also um mehrere hundert tausend bis millionen Euro geht. Logisch!


P.s.: Das er sein Bundesverdienstkreuz abgeben muss, sehe ich als Selbstverständlichkeit. Schließlich erhalten es nur Personen die:
„Er wird verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt.“ - Und Zumwinkel hat ja wohl glatt mal destruktive Arbeit geleistet!
 
die Bewährungsstrafe,na ja.Aber 1 Millionen Geldstrafe bei einem der so stink reich ist finfe ich zu gering.Vorallem die die am meisten haben machen so ein Mist,haben die doch nicht nötig.Ich denke das es zu gering ausgefallen ist das Urteil vorallem das mit der 1 Millionen.Er hätte die hälfte seines Vermögens abgeben müssen dann überlegen sich solche Täter zweimal ob Sie bescheißen oder nicht
 
Wenn man überlegt, dass die meisten Gerichte nach Einkommen gehen und dann Tagessätze verhängen hat er genug bezahlt.
 
Die Strafe mag sich gering anhören, ihr müsst aber beachten, dass es in Deutschland da auch ein Gleichheitsprinzip gibt. Wer fordert, dass Zumwinkel als Strafe für seine Hinterziehung die Hälfte seines Vermögens abgeben soll, der muss in Kauf nehmen, dass ihm selber Gleiches passiert. Und wer hat noch nicht auf seiner Steuererklärung geschummelt?

Er hat 1 Mio. gerichtsverwehrtbar hinterzogen. Die hat er nachbezahlt, zusätzlich 1 Mio. als Strafe. Und er hat die Steuern für die Gelder nachgezahlt, die er hinterzogen hat, die aber schon verjährt waren. Das sollte man beachten.

Er hat für 1 Mio. insgesamt 3,9 Mio. gezahlt. Das ist das 4-fache.

Marty
 
[...]Wer fordert, dass Zumwinkel als Strafe für seine Hinterziehung die Hälfte seines Vermögens abgeben soll, der muss in Kauf nehmen, dass ihm selber Gleiches passiert. Und wer hat noch nicht auf seiner Steuererklärung geschummelt?
Er hat 1Mio Euro mal eben unterschlagen!!! Soviel können viele nicht mal in ihrem ganzen Leben erschummeln. Und dazu hat er es Dreist getan, er hat nicht mal eben ein paar Kilometer mehr zur Arbeit angeben, sondern er hat eine Stiftung in Lichtenstein gegründet, über die er ausschließlich sein Schwarzgeld verschoben hat! Da ist sogar kriminelle Planung dahinter! Also setz das bitte nie mehr gleich.
Achja, wenn ich mal Millionär bin und sowas mache, dann kann ich mit 3.9 Mio verlorenen Eier auch sehr gut leben. ;)
 
Er hat 1Mio Euro mal eben unterschlagen!!! Soviel können viele nicht mal in ihrem ganzen Leben erschummeln. Und dazu hat er es Dreist getan, er hat nicht mal eben ein paar Kilometer mehr zur Arbeit angeben, sondern er hat eine Stiftung in Lichtenstein gegründet, über die er ausschließlich sein Schwarzgeld verschoben hat! Da ist sogar kriminelle Planung dahinter! Also setz das bitte nie mehr gleich.
Achja, wenn ich mal Millionär bin und sowas mache, dann kann ich mit 3.9 Mio verlorenen Eier auch sehr gut leben. ;)

Diese Ansicht kann ich teilen.
 
Er hat 1Mio Euro mal eben unterschlagen!!! Soviel können viele nicht mal in ihrem ganzen Leben erschummeln.
Und dafür hat er jetzt das knapp 4-fache an Strafe (und Nachsteuern) gezahlt.

Wenn Du 500 Euro hinterziehst, dann zahlst Du auch nur 1000 Euro Strafe dafür. Das Verhältnis stimmt.

Und dazu hat er es Dreist getan, er hat nicht mal eben ein paar Kilometer mehr zur Arbeit angeben, sondern er hat eine Stiftung in Lichtenstein gegründet, über die er ausschließlich sein Schwarzgeld verschoben hat! Da ist sogar kriminelle Planung dahinter! Also setz das bitte nie mehr gleich.
Wie jetzt? Es ist also "krimineller", mit Schwarzgeld eine Stiftung in Lichtenstein zu gründen, als beim Finanzamt die Pendlerpauschale zu erhöhen, Schwarzarbeiter zuhause für Gelegenheitsarbeiten zu beschäftigen etc.? Ist das etwa nicht geplant?

Was meinst Du denn, was mehr Steuerschaden verursacht in Deutschland?

Marty
 
Und dafür hat er jetzt das knapp 4-fache an Strafe (und Nachsteuern) gezahlt.

Wenn Du 500 Euro hinterziehst, dann zahlst Du auch nur 1000 Euro Strafe dafür. Das Verhältnis stimmt.
Nur die halbe Wahrheit. 1 Mio Euro war lediglich die nachweisbare Summe - ist wie bei Gewaltstatistiken, die Dunkelziffer liegt meist erheblich höher. :roll:
Ich gehe eher davon aus, dass er min. 2 Mio. Euro verschoben hat, aber gut, nachweisen lässt sich das nicht so einfach.

Wie jetzt? Es ist also "krimineller", mit Schwarzgeld eine Stiftung in Lichtenstein zu gründen, als beim Finanzamt die Pendlerpauschale zu erhöhen, Schwarzarbeiter zuhause für Gelegenheitsarbeiten zu beschäftigen etc.? Ist das etwa nicht geplant?

Was meinst Du denn, was mehr Steuerschaden verursacht in Deutschland?

Marty
Also erstmal, wenn ein Arbeitnehmer 2km mehr hinschreibt, dann hat das mal grob aufgerundet - er hatte aber dennoch den Fahrtweg an sich gehabt. Sprich er hat lediglich mit der Länge ein wenig gelogen (was aber der Gesetzgeber nachprüfen und berichtigen kann) - zumal der Gesetzgeber nicht vorschreibt den kürzesten Weg zu nehmen, sondern auch der schnellste Weg legitim ist! Eine Stiftung im Ausland zu gründen und über diese das Geld heimlich zu transferieren und dem Staat keine Einsicht darüber ermöglichen ist für mich ein anderes Kaliber! Da wurde richtig versucht den Staat zu verarschen - und das nicht mit Steuertricks, sondern mit enormen Betrug!

Und was dein Steuerschaden angeht, also lass uns mal rechnen, 30Cent betrug die Kilometerpauschale pro Kilometer. Wenn ein Steuerzahler seine tägliche Anfahrtsstrecke um 2km verlängert, sagen wir damit auf 14km, dann kann er 14km x 0,30EUR x 230 Tage (ca.) steuerlich geltend machen, also 966Euro.

Aber jetzt das Wesentliche, 966EUR zahlt er weniger Steuern mit Betrug. Jetzt mal die Rechnung ohne 2km Beschiss:
12km x 0,30EUR x 230 Tage (ca.) = 828 EUR
macht als ein Steuerminus für den Staat von: 138 EUR - jetzt rechne mal aus, wie viele Menschen bescheißen müssten, um 1 Mio. Eur Defizit in der Staatskasse zu erreichen (grob überschlagen sind das bisschen weniger als 10.000 Arbeiter!) - also das was ein einzelner Zumwinkel hinbekommen hat. :ugly:

Und wenn man sich jetzt noch erinnert, nachdem der BND eine Schwarzgeldliste einer Lichtensteiner Bank abgekauft hat, haben sich mehrere Tausend Steuersünder freiwillig gestellt, da werden die schweren Steuersünder wohl ein viel größeres Loch in die Staatskasse reißen, als es die Arbeiter je schaffen könnten. ;)

Also ehrlich
 
Wie ich heute in den News gelesen habe, hat sich der Präsident des Bundesgerichtshofs (BGH) Klaus Tolksdorf, ebenfalls kritisch zu den Deals gemeldet. Also wenn ein erfahrener Richter schon ins staunen kommt.
 
macht als ein Steuerminus für den Staat von: 138 EUR - jetzt rechne mal aus, wie viele Menschen bescheißen müssten, um 1 Mio. Eur Defizit in der Staatskasse zu erreichen (grob überschlagen sind das bisschen weniger als 10.000 Arbeiter!) - also das was ein einzelner Zumwinkel hinbekommen hat. :ugly:

die 138 Euro kannst Du steuermildernd berücksichtigen lassen, der tatsächliche Schaden beträgt ein Bruchteil davon

es kann hier aber nicht Thema sein wieviele kleine Verdiener "bescheissen" müssen damit sie den "Beschiss" von einem Großen zusammen bekommen, das Problem ist ja dabei die grundsätzliche Ehrlichkeit und das jemand der nur wenige Tausend Euro Steuern pro Jahr bezahlt nicht um Millionen betrügen kann versteht sich einfach mal von selbst

wenn man nun 10 K kleine Leute gegen einen großen rechnet dann ist das nur Klassenkampf - "wir kleinen hier unten gegen die da oben" und gegeinander aufhetzen von Menschen

wenn jemand im kleinen nicht ehrlich ist wird er auch bei nem Millioneneinkommen versuchen nen entsprechend größeren Teil "einzusparen", der kleine findet dann halt ne andere Ausrede für sein Tun als der Große :roll:
 
Nur die halbe Wahrheit. 1 Mio Euro war lediglich die nachweisbare Summe - ist wie bei Gewaltstatistiken, die Dunkelziffer liegt meist erheblich höher.
Du bist also dafür, Steuerhinterzieher grundsätzlich nach Vermutungen zu bestrafen und nicht nach Beweisen?

Also erstmal, wenn ein Arbeitnehmer 2km mehr hinschreibt, dann hat das mal grob aufgerundet
Jaja, schon klar. Ich rede aber nicht von zwei Kilometern. Ich rede davon, dass Fahrten angegeben werden, die man entweder gar nicht gemacht hat, oder nicht selber oder mit einem anderen Verkehrsmittel. Und Einnahmen, die nicht angegeben werden, Zinsen z.B., und die Handwerker brauchen ja auch keine Rechnung zu schreiben, man spart ja dann 19%, gelle?

Eine Stiftung im Ausland zu gründen und über diese das Geld heimlich zu transferieren und dem Staat keine Einsicht darüber ermöglichen ist für mich ein anderes Kaliber!
Sowas wie "Herr Heizungsinstallateur, ich brauche gar keine Rechnung über den Einbau, nur über die Anlage, dann spare ich 19% MwSt. und sie doch auch Steuern, lassen sie uns das mal lieber so machen."

macht als ein Steuerminus für den Staat von: 138 EUR - jetzt rechne mal aus, wie viele Menschen bescheißen müssten, um 1 Mio. Eur Defizit in der Staatskasse zu erreichen
Was hat das mit dem Verhältnis Schaden zu Strafe zu tun?

Du bist also dafür, dass jemand, der 138 Euro hinterzieht, nur die 138 Euro zahlen muss, einer der 1 Mio. hinterzieht aber direkt 8-10 Mio.? Wo ist denn für Dich die Grenze?

Marty
 
Sowas wie "Herr Heizungsinstallateur, ich brauche gar keine Rechnung über den Einbau, nur über die Anlage, dann spare ich 19% MwSt. und sie doch auch Steuern, lassen sie uns das mal lieber so machen."

ja ist im Grunde das Gleiche, nur ist z.B. 500 Euro einsparen natürlich einfacher als Millionen zu verstecken- die kriminelle Energie die dahintersteckt ist ähnlich, nur der Aufwand ungleich größer

Was hat das mit dem Verhältnis Schaden zu Strafe zu tun?

Du bist also dafür, dass jemand, der 138 Euro hinterzieht, nur die 138 Euro zahlen muss, einer der 1 Mio. hinterzieht aber direkt 8-10 Mio.? Wo ist denn für Dich die Grenze?

Marty

Das Verhältniss Schaden zu Strafe muss schon gleich sein wenn es gerecht sein soll, man könnte es ja einfach fest ausrechenbar machen.

Meinetwegen: Steuerschaden mal 5 + Gebühren+ Zinsschaden= Strafe

Dann wäre es klar und die "Kleinen" haben keinen Grund zu jammern weil sie anders behandelt werden als die "Großen".
 
Wie ich heute in den News gelesen habe, hat sich der Präsident des Bundesgerichtshofs (BGH) Klaus Tolksdorf, ebenfalls kritisch zu den Deals gemeldet.
Yep, er bemängelte diese "Deals". Und zwar deshalb, weil es mittlerweile bei 2/3 aller Gerichtsverhandlungen zu "Deals" kommt. Dies ist natürlich eine bedenkliche Entwicklung.

Aber du kannst mir sicherlich darlegen, daß 2/3 der Gerichtsverhandlungen wohlhabende Angeklagte betrifft, 1/3 den kleenen Mann vonner Straße. :ugly:
 
es kann hier aber nicht Thema sein wieviele kleine Verdiener "bescheissen" müssen damit sie den "Beschiss" von einem Großen zusammen bekommen, das Problem ist ja dabei die grundsätzliche Ehrlichkeit und das jemand der nur wenige Tausend Euro Steuern pro Jahr bezahlt nicht um Millionen betrügen kann versteht sich einfach mal von selbst
Richtig, ich wollte auch nur die Dimension des Betruges von Herrn Zumwinkel hervorheben. Ich wollte damit nicht dieses kleine Leute denken propagieren - hab mich wohl unglücklich ausgedrückt. :yawn:

Du bist also dafür, Steuerhinterzieher grundsätzlich nach Vermutungen zu bestrafen und nicht nach Beweisen?
Hab ich nicht gesagt! Ich sagte lediglich, dass die 1 Mio Euro lediglich die nachweisbare Summe ist. In Wirklichkeit ging es ursprünglich um mehr Geld - damit wollte ich nur ausdrücken, dass die Vermutung nahe liegt, dass er eigentlich deutlich mehr am Fiskus vorbei schleusen wollte. Und hätte man keinen Deal gedreht, sondern einen engagierten Staatsanwalt gehabt, hätte er sicher noch mehr Schwarzgeld gefunden. Aber ist Mutmaßung, gebe ich zu.

Was hat das mit dem Verhältnis Schaden zu Strafe zu tun?
Das Problem ist, du vergleichst 2 völlig ferschiedene Aspekte, deren einziger Nenner die Betrugsart und -weise an sich ist. Wenn Klemptner ohne Rechnung seiner Arbeit nachgeht - dann ist das zweifelsfrei ebenso Steuerbetrug - aber hierbei geht es weniger um sich zu bereicheren, sondern allgemein etwas mehr Geld zum leben zu haben. Gerade Klemptner zählen auch in die Kategorie, die eine FTP oder CDU mit zum Steuerbauchzahler zählt (sprich relativ gesehen stärker zu Kasse gebeten werden). Du kannst dir aber sicher sein, der Klemptner wird davon nicht Millionär werden und so im Gesamtkontext gesehen beträgt sein Betrug höchstens 25% von dem, was er legal abrechnet.

Ein Herr Zumwinkel verdient doch bereits Millionen. Hierbei steht die Habgier im Fordergrund. Er könnte sich dennoch seine Villen leisten, er bräuchte auch nicht auf eine Limusine zu verzichten. Das heißt der Betrug in dem Fall bringt ihn nicht mehr Geld zum alltäglichen Leben, sondern es geht einfach um noch mehr Reichtum. Und das finde ich so fatal. Dazu wird der Zumwinkel auch nicht nur max. 25% von seinem ehrlich Versteuerten am Staat vorbeigeschleust haben, sondern es wird schon deutlich mehr gewesen sein. :roll:

Du bist also dafür, dass jemand, der 138 Euro hinterzieht, nur die 138 Euro zahlen muss, einer der 1 Mio. hinterzieht aber direkt 8-10 Mio.? Wo ist denn für Dich die Grenze?
So würde ich es nicht sagen, es kommt aber schon darauf an, wieviel Geld am Fiskus vorbeigeschifft wurde. Es spielt ja auch eine Rolle, ob ein Mörder nur eine oder 8 Person umgebracht hat! Beim Steuerbetrug sehe ich es ähnlich (also im Bezug auf die Dimension, ich sehe natürlich keine Parallele zwischen Steuerhinterziehung und Mord!), wenn einer nur um 10 Euro bescheißt, muss es eine Strafe geben - freilich - aber sie sollte doch geringer ausfallen als einer, der 1 Mio am Fiskus vorbeischmuggelt, oder nicht?

Und ich denke auch die Anmerkung vom Präsidenten des Obersten Gerichts in Karlsruhe zeigt, dass es schon eine große Differenz gibt zwischen der Härte wie ein kleiner Steuerbetrüger behandelt wird und wie sich ein Zumwinkel da rausgewunden hat.