Ihr habt doch beide Recht damit. Ich meinte mit meinen Ausführungen auch nicht, das nur exklusiv die deutsche Bevölkerung schuld an der derzeitigen Situation ist. Das bei einigen auch der Integrationswille fehlt ist bekannt.
Danke, dann sind wir uns einig - Integrationswille muss von allen Seiten kommen.
Aber grundsätzlich war es am Anfang doch so, dass es sich um Gastarbeiter handelte, die auf Zeit hier waren. Niemand sprach von Integration oder ähnlichem. Man kann also dem Gastarbeiter daraus keinen Vorwurf ableiten, dass er nachher hierbieb oder bleiben musste. Man hätte danach mehr Anstrengung der Gastarbeiter erwarten können, dazu gehört dann aber auch wieder, dass man ihnen das Angebot macht.
Jein, denn ich finde das diese Generation und die danach durchaus integrierter sind als die "neue" Generation und das ist das Problem.
Und fragt mal Eure Eltern, wer denn gerne einen Griechen, Türken oder Italiener neben sich wohnen haben wollte damals...
Hm, wie hatten bei uns im Haus 3 deutsche Familien, 2 Polnische, 2 türkische, 1 rumänische, 1 griechische und 1 portugisische. Und die Häuser um uns herum waren ungefähr genauso gemischt. Mag daran liegen, dass diese Häuser von Mannesmann gesponsert waren und diese Leute auch alle so gemischt bei Mannesmann damals gearbeitet haben. Das Verhältnis damals war durchgehend gut.
Und ich befürchte das das nicht so sein wird, sondern sich das Problem eher verschlimmert.Das sehe ich ganz genau so. Wir müssten also das Problem in Generationen aufteilen. Hoffen wir, dass die nächste das besser macht.
Den letzten Satz unterstreiche ich mal ganz dick. Und bei dem von dir Beschriebenen bekomme ich ebenso einen Hals, aber ich bekomme manchmal das Gefühl das Rassismus von vielen als einseitige Sache gesehen wird.Ich kriege den dicken Hals, wenn die Rechtsglatzen bei mir nachts um 3 laut gröhlend durch die (von AUsländern bewohnte) Strasse ziehen und "Ausländer raus!" brüllen. Ich sehe da keinen Unterschied. Rassismus kennt keine Grenzen.