Wurde zusammengeschlagen...

und der eine sagt ganz laut: Diese verfi*** Deutschen müssen immer im Weg rumstehen.
Hey mir sind alle Gesichtszüge entglitten.....was glaubt Ihr wie ich reagiert habe?
Wie hättet Ihr reagiert?

So eine Situation ist eine gute Basis für eine Schlägerei :(

Ich wär ziemlich sauer geworden und hätte mindestens was zurückgesagt, sofern ich

a) allein
oder
b) mit Leuten dort gewesen wäre, die schnell laufen können
oder
c) mit Leute dort gewesen wäre, die meiner Meinung wären

Weil andere mit hineinziehen würd ich nicht wollen, dann muss man lieber zurückstecken.

Aber:
Ohne jetzt Vorurteile auszupacken, die hätten zu 80% ein Messer dabei gehabt bzw. keine Skrupel gehabt, naheliegende gegenstände als Waffe zu benutzen, wenn man was zurückgesagt hätte.

Wenn ich mir die von Lilly beschrieben Situation so überdenke, wundere ich mich nicht, dass vor allem unter Jugendlichen (der "Hass") [die Vorurteile] gegen Ausländer herumgreif(t)[en].

Ich war bisher zum Glück noch nie in solchen Situationen [wohne zum Glück in einem Kaff], hatte bisher eine Situation, wo ich mir im Nachhinein gedacht hab: "Mensch, hättest halt was gemacht", da waren allerdings aus meiner Sicht gesehen nur Deutsche beteiligt.

Wäre es nicht einfacher ihm eine reinzuschlagen und ihm klar zu machen das ich kein verf*** Deutscher bin?

"Wie du mir, so ich dir", dem Spruch gemäß würd ich ihnen erst mal mit mehr oder weniger wohlgewählten netten Worten entgegentreten.
 
@Biehler
meinen Kids ist die Kinnlade runtergefallen, ich habe gefragt ob er mit nem Düsenjet durchs Kinderzimmer geflogen ist, und die Leute um uns herum haben auf ihn bis zum abwinken geschimpft. Der hat zugesehen das er vom Acker kommt, und seine Leute hat er auch mitgenommen.

Ich glaube ihn hat nur gewurmt das ich ne Frau bin und trotzdem Klappe aufgemacht habe *denk*

Diese Situation war trotzdem sehr unangenehm, zumal ich nicht allein war....für Kids ist das ein ganz blödes Beispiel, denn die Quote der ausländischen Schüler ist hoch, dass heißt meine Kids sehen die doch schon durch solche Situationen mit anderen Augen.
 
Da liefen ein paar nicht deutsche Leute an uns vorbei [...] und der eine sagt ganz laut: Diese verfi*** Deutschen müssen immer im Weg rumstehen.
Das macht mich traurig und wütend zugleich.

Offensichtlich waren das wieder ein paar Ausländer von der Sorte, die denken, sie hätten hier in Deutschland (!) schon die Vormachtstellung erreicht. Glücklicherweise sind die Deutschen im Moment noch in der Überzahl.

Für solche Idioten findet man einfach keine Worte! Ich erlebe solche Situationen durchaus auch, weil in unserem 1000-Einwohner-Dorf eine ganze Siedlung ist, wo fast nur Ausländer wohnen und die legen leider ein ähnliches Verhalten an den Tag.

Ich glaube ihn hat nur gewurmt das ich ne Frau bin und trotzdem Klappe aufgemacht habe *denk*
Schon möglich, aber das hast du sehr gut gemacht. :clap: Gerade weil genug Leute drum herum standen konntest du dich das wohl auch trauen.

[...] meine Kids sehen die doch schon durch solche Situationen mit anderen Augen.
Natürlich tun sie das. Und dann soll man ihnen hinterher beibringen, dass sie nichts gegen Ausländer haben dürfen und das alles nur Einzelfälle sind...
 
Naja die Basis ist ganz eindeutig *denk* wäre ich ein Mann gewesen hätte ich ihn wahrscheinlich zur Rede gestellt *glaub*, keiner hat mich grundlos zu beschimpfen, warum also muß ich mir das gefallen lassen?

Naja als Mann ist das nicht einfacher etwas zurück zu sagen. Wenn Mann sich prügelt aufgrund eines kontras mischt Frau sich hundert pro ein und wird somit rein gezogen. Wenn ich alleine bin oder mit Kumpels bei denen ich weiß, dass die nichts dagegen haben wenn jemand auch mal handgreiflich wird, dann würd ich vielleicht was sagen aber in allen anderen fällen lass sie doch über dich sagen und denken was sie wollen. Solange man selber weiß das es nicht zutrifft ist es doch eigentlich wurscht. Besonders weil wenn man sich die spacken so anguckt die so etwas sagen, dann kann man diese doch eh nicht ernst nehmen.
 
Offensichtlich waren das wieder ein paar Ausländer von der Sorte, die denken, sie hätten hier in Deutschland (!) schon die Vormachtstellung erreicht. Glücklicherweise sind die Deutschen im Moment noch in der Überzahl.
Nur hilft das auch nicht, in der Gesellschaft stimmt einfach etwas nicht. Ausländerkriminaliät wird totgeschwiegen oder verdrängt und wenn sich ein Deutscher wehrt ist der gleich ein böser Schläger der NPD. :roll:

Wenn ich mir die von Lilly beschrieben Situation so überdenke, wundere ich mich nicht, dass vor allem unter Jugendlichen (der "Hass") [die Vorurteile] gegen Ausländer herumgreif(t)[en].
Ja richtig, Ich denke man sollte endlich mal Klartext reden und auch die Regierung sollte sich im klaren werden, dass wir ein Ausländerproblem haben.
 
Glücklicherweise sind die Deutschen im Moment noch in der Überzahl.
Noch, verehrter hfbk, noch! 3 Abschiebungen weniger und 5 deutsche Sterbefälle mehr und DIE Ausländern haben ratzfatz den Rückstand von ca. 70 Mio. aufgeholt. :mrgreen:
wenn sich ein Deutscher wehrt ist der gleich ein böser Schläger der NPD.
*handandiestirnklatsch Dachte ich bis jetzt doch wirklich, daß der ausgestreckte Arm eine Sympathiebekundung an den schrecklichsten Teil der deutschen geschichte ist. Ich Trottel! Jesses, dabei ist es doch offentsichtlich, daß man damit nur andere auf Distanz halten will; sich ihnen erwehren. Mensch Schatz, wenn ich dich nicht hätte. :mrgreen:
 
Nur hilft das auch nicht, in der Gesellschaft stimmt einfach etwas nicht. Ausländerkriminaliät wird totgeschwiegen oder verdrängt und wenn sich ein Deutscher wehrt ist der gleich ein böser Schläger der NPD. :roll:


Ja richtig, Ich denke man sollte endlich mal Klartext reden und auch die Regierung sollte sich im klaren werden, dass wir ein Ausländerproblem haben.

Spatzerl, du siehst so slawich aus,

wirst du ab und zu für ein Ausengeländer gehalten?
 
Also entschuldigt, dass ich hier auch mal kurz meinen Senf dazu gebe.

Ich gebe ja Inextremo ungern recht, aber wir haben ein Ausländerproblem. Ein Problem darin, dass sich Ausländer bzw. ihre Kinder, die ja eigentlich schon Deutsche sind, hier einfach nicht benehmen können und rumpöbeln, dass einem die Luft weg bleibt.

Ich lebe hier in Berlin-Neukölln und da sind Ausländer an der Tagesordnung.
Tagtäglich habe ich mit Gewalt und Kriminalität zu tun. Bei uns in der Straße werden die Läden wöchentlich mind. 1x überfallen. Am hellichten Tag und ohne sich zu verstecken. Ich stand neben dem Versicherungsmakler und konnte es nicht fassen, mit welcher Selbstverständlichkeit die Jugendlichen da reinmaschierten, Pistole zogen und erstmal Laptop abgreifen. Danach spazierten sie wieder raus, als ob nichts gewesen wäre.

Ich selber wurde heute nacht auch wieder rumgeschubst, weil ich mit meinen Hunden meinen Gang machte.
Ich halte nicht meinen Mund, ich sehe es überhaupt nicht ein. Wenn ich angegriffen werde, wehre ich mich so gut ich kann. Vor 2 Wochen hatte ein Jugendlicher meinem Mann vormittags um 10.00 Uhr eine Pistole an den Kopf gehalten. Nur weil er gefragt hatte, ob er nicht aufpassen kann mit seinem Fahrrad. Er rauschte auf dem Bürgersteig an die Passanten vorbei, dass man vom Glück reden konnte, dass nichts passiert ist.


Nur um noch mal klarzustellen. Nicht alle Ausländer! Bei mir sind es besonders die Jugendlichen aus allen möglichen Nationen.

Ich könnte ein Buch verfassen, was bei mir hier so alles abläuft.
 
Ausländerkriminaliät wird totgeschwiegen oder verdrängt und wenn sich ein Deutscher wehrt ist der gleich ein böser Schläger der NPD.
Du übertreibst zwar wie immer ein wenig, aber der Grundsatz ist nicht völlig falsch.

Die Kriminalität unter Ausländern ist tatsächlich erschreckend hoch, sodass leider häufig alle über einen Kamm geschoren werden. Also möchte ich auch noch mal klar stellen, dass sich natürlich nicht alle Ausländer kriminell verhalten.

Nach den Geschichten hier und auch nach meinen persönlichen Erlebnissen überrascht mich allerdings so langsam nichts mehr. Oder ist es normal, dass hier bei uns in einem Dorf erwachsene Männer geschlagen und andere am helllichten Tag überfallen werden!?

Noch, verehrter hfbk, noch! 3 Abschiebungen weniger und 5 deutsche Sterbefälle mehr und DIE Ausländern haben ratzfatz den Rückstand von ca. 70 Mio. aufgeholt.
Vielleicht solltest du meine Ausführung nicht ganz so wörtlich nehmen und meinen Nick noch richtig schreiben...
 
@DragonLilly: kann mir gut vorstellen, dass man es als frau nochmal leichter hat, da rauszukommen. ne bekannte von mir läßt sich absolut die butter nicht vom brot nehmen. da fragt n typ in der ubahn (völlig unmotiviert), ob sie denn nicht jetzt mit ihm poppen wolle. sie guckt ihn scharf an, sagt ihm, er sei abgrundtief häßlich und dass sie deshalb überhaupt keine lust verspüre (und zwar so laut, dass alle anderen das hören) und das thema ist beendet. natürlich ist das auch immer von den zuschauerzahlen abhängig, aber die hat auch schon jemanden geschlagen, der sie begrabscht hat (was wohl so überraschend kam, dass der typ erst mal in stasis verfallen ist).
 
Dachte ich bis jetzt doch wirklich, daß der ausgestreckte Arm eine ....

Bei welchem Thema bist du jetzt? Sorry, aber immer das gleiche; sobald mal etwas gegen ausländische Mitbürger kommt, kommst du mit solchen Vergleichen in der deutschen Geschichte.

Natürlich sind nicht alle Ausländer so wie beschrieben - nein noch nicht mal ein großer Teil. Der größte Teil lebt friedlich mir seinen Mitmenschen zusammen.

Das Problemfeld ist zur Zeit die "ausländische" Generation die im Moment so zwischen 10 und 25 ist. Hier ist das Problem wobei "ausländisch" nicht ganz korrekt ist, da ein nicht zu verachtender Teil einen deutschen Pass besitzt. Allerdings entsteht hier im Moment eine Gegenbewegung zu den Integrationsversuchen die ihre Eltern versucht haben. Diese Generation wird wieder radikaler und auch fundamentalistischer. Es gibt immer mehr junge Mädchen die wieder Kopftuch tragen und immer mehr junge Männer/Jungs die auf ihre z.B. türkischen Wurzeln beharren und sich extra und klar abgrenzen - durch Sprache, Aussehen und Verhalten.
Und das liegt daran das es nie eine wirklich vernünftige Integrationspolitik in Deutschland gab. Im Wahn eines Multi-Kulti wurden auch vernünftige Ansätze sofort verteufelt und als ausländerfeindlich angesehen, und seien es nur Ansätze wie zum Beispiel das verlangt wurde das die Leute deutsch lernen müssen. Was ist passiert? Es ist so, dass der größte Teil aller Formulare um zum Bespiel ein Geschäft in Deustchland zu eröffnen auch komplett in anderen Sprachen gibt - gut wäre das, wenn es nur eine Hilfe (also als Übersetzung) wäre, aber so ist es leider nicht. Damit ist es gar nicht nötig die Sprache zu lernen und man kann "unter sich" bleiben und meiner Meinung entstehen (oder sind schon entstanden) hier Paralellgesellschaften und das führt eben zu Problemen.
Wenns um Ärger geht - oh mann ich habe im Ruhrpott gelebt, in Berlin und jetzt in Frankfurt und schon einiges erlebt. Leider (im Nachhinein) habe ich auch einige Schlägereien hinter mir, da ich mir nicht viel gefallen lasse, allerdings habe ich da nie drauf geachtet wer die Prügel bezogen hat und so waren da vom "Ausländer" über "Skins" bis zum "NPD-Platzwart" alle dabei.
Wahr ist aber auch, dass es auch hier schon Gegenden gibt wo man als klar erkennbarer "Deutscher" lieber abends nicht hingehen sollte, da das dann zum Spießrutenlauf wird (im besten Fall). Und das ist bedenklich....
 
Spatzerl, du siehst so slawich aus,
wirst du ab und zu für ein Ausengeländer gehalten?
Bei dir fehlts ganz schön an der Rechtschreibung, falls man mal bemerken darf.

*handandiestirnklatsch Dachte ich bis jetzt doch wirklich, daß der ausgestreckte Arm eine Sympathiebekundung an den schrecklichsten Teil der deutschen geschichte ist. Ich Trottel! Jesses, dabei ist es doch offentsichtlich, daß man damit nur andere auf Distanz halten will; sich ihnen erwehren. Mensch Schatz, wenn ich dich nicht hätte. :mrgreen:
Ihr habts immer noch nicht verstanden. Es blendet die Sonne ... es juckt der Bart ... :mrgreen:

Du übertreibst zwar wie immer ein wenig, aber der Grundsatz ist nicht völlig falsch.
Ja richtig, so bin ich halt.
 
Bei welchem Thema bist du jetzt? Sorry, aber immer das gleiche; sobald mal etwas gegen ausländische Mitbürger kommt, kommst du mit solchen Vergleichen in der deutschen Geschichte.
Pssst. inextremo hatte damit angefangen, er hat das quasi provoziert.

Natürlich sind nicht alle Ausländer so wie beschrieben - nein noch nicht mal ein großer Teil. Der größte Teil lebt friedlich mir seinen Mitmenschen zusammen.
Ich könnte jetzt sagen, ich lebe mitten drin, bin Quotendeutscher und habe keinerlei Probleme mit Ausländern.

Ich wohne in einem Stadteil Wuppertals, der sich dadurch auszeichnet, dass Deutsch eine Fremdsprache ist. Man sollte griechisch, türkisch oder ein wenig russisch sprechen können. Leider kann ich diese Sprachen nicht.

Wenn ich dort allerdings Probleme habe, dann meist mit Leuten, die der Minderheit "Deutsche" angehören. Das sind genau die, die sich dort den ganzen Tag über die Ausländer beschweren und mir nachts besoffen an die Haustür pinkeln.

Das Problemfeld ist zur Zeit die "ausländische" Generation die im Moment so zwischen 10 und 25 ist.
Das sehe ich ähnlich. Bei einigen fehlt es da an der passenden Erziehung. Ich vermute, das Problem liegt dort bei den Eltern, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder in dieser Welt korrekt erziehen sollen.

Allerdings entsteht hier im Moment eine Gegenbewegung zu den Integrationsversuchen die ihre Eltern versucht haben. Diese Generation wird wieder radikaler und auch fundamentalistischer.
Genau da sehe ich das Problem. Diese Jugendlichen haben meist weder Deutsche noch ausländische" Wurzeln. Sie haben einen deutschen Pass, werden aber als Deutsche nicht akzeptiert. In dem Land ihrer Eltern waren sie höchstens mal im Urlaub, dort sind sie als Deutsche auch nicht gerne gesehen.

Es gibt immer mehr junge Mädchen die wieder Kopftuch tragen und immer mehr junge Männer/Jungs die auf ihre z.B. türkischen Wurzeln beharren und sich extra und klar abgrenzen
Und in Deutschland ist dieser ANteil sogar höher als in der Türkei selber zum Beispiel.

Und das liegt daran das es nie eine wirklich vernünftige Integrationspolitik in Deutschland gab.
Nein, nicht Politik. Das ist zu einfach, es wieder den Politikern in die Schuhe zu schieben. Es gab einfach nie einen Integrationswillen der Bevölkerung. In den 60ern hiess es "Die gehen ja wieder!", in den 70ern "Die bleiben ja eh unter sich!", in den 80ern "Die sollen mal besser unter sich bleiben!", in den 90ern "Alle müssen raus!" und jetzt haben wir das Ergebnis.

Damit ist es gar nicht nötig die Sprache zu lernen und man kann "unter sich" bleiben und meiner Meinung entstehen (oder sind schon entstanden) hier Paralellgesellschaften und das führt eben zu Problemen.
Das sehe ich genauso.

Wahr ist aber auch, dass es auch hier schon Gegenden gibt wo man als klar erkennbarer "Deutscher" lieber abends nicht hingehen sollte, da das dann zum Spießrutenlauf wird (im besten Fall)
Ich behaupte, ich wohne in solch einer Gegend. Trotzdem ist mir dabei nicht unwohl zumute. Es gibt auch Gebiete ohne "ausländische Mitbürger", die man nachts besser meiden sollte.

Marty
 
Das ist zu einfach, es wieder den Politikern in die Schuhe zu schieben. Es gab einfach nie einen Integrationswillen der Bevölkerung.
Bis auf diesen Teil deines Beitrags hast du meine Zustimmung.

Bei der Integration denke ich, dass der Wille dazu in erster Linie von den ausländischen Mitbürgern ausgehen muss. Sie sind es, die sich an eine neue Lebensform in einem fremden Land anpassen müssen, wir Deutschen nicht.

Es kann nicht sein, dass Moscheen in die Landschaft gesetzt und Führerscheinprüfungsbögen auf Türkisch gedruckt werden.
 
Pssst. inextremo hatte damit angefangen, er hat das quasi provoziert.

Ja, aber das ist immer dasselbe....

Ich könnte jetzt sagen, ich lebe mitten drin, bin Quotendeutscher und habe keinerlei Probleme mit Ausländern.....

Glaub ich jetzt mal, da es überall Arsc.... gibt, aber das sehe ich eher als Außnahme an. Leider!

Und in Deutschland ist dieser ANteil sogar höher als in der Türkei selber zum Beispiel.
Das ist durchaus richtig.

Nein, nicht Politik. Das ist zu einfach, es wieder den Politikern in die Schuhe zu schieben. Es gab einfach nie einen Integrationswillen der Bevölkerung. In den 60ern hiess es "Die gehen ja wieder!", in den 70ern "Die bleiben ja eh unter sich!", in den 80ern "Die sollen mal besser unter sich bleiben!", in den 90ern "Alle müssen raus!" und jetzt haben wir das Ergebnis.

Das ist mir dann zu einfach, denn nach dieser Aussage liegt die Schuld alleine bei der deutschen Bevölkerung. Und das sehe ich nicht ganz so. Integration muss von beiden Seiten erfolgen - beide Seiten müssen sich bemühen und beide Seiten müssen da Eingeständnisse machen. Und in meinen Augen wurde viel zu oft dann einseitig Zugeständnisse gemacht in der Hoffnung dann nicht als ausländerfeindlich angesehen zu werden. Die Politik ist daher in meinen Augen auch mit schuld (nicht allein, aber das wollte ich damit auch nicht unbedingt aussagen).
Im kleinen läuft das ganze auch recht gut - ich komme blendend mit meine ausländischen Nachbarn zurecht, wir feieren gemeinsam und helfen einander. Ebenso mit meinen Kollegen die aus allen Herrenländern kommen und genauso mit vielen in unserem Ort. Allerdings läuft das nur weil beide Seiten aufeinander zugehen und den anderen so akzeptieren. Und viele der "neuen" Generation sind der Meinung das sich die Umwelt an sie anpassen sollte und nicht das auch sie ihren Teil dazu beitragen sollten.


Ich behaupte, ich wohne in solch einer Gegend. Trotzdem ist mir dabei nicht unwohl zumute. Es gibt auch Gebiete ohne "ausländische Mitbürger", die man nachts besser meiden sollte.

Nochmal - Glück gehabt! Und natürlich hast du mit dem zweiten Satz auch recht. Allerdings kriege ich nen dicken Hals wenn man ne Strass lang geht und dann ein Pulk Russen oder Türken auf einen zukommen und meinen "Eh Deutsches Schwein - hau ab ist unsere Stadt!". Da frag ich mich ob ich sie noch alle habe....
 
Bei welchem Thema bist du jetzt?
inextremo
Sorry, aber immer das gleiche; sobald mal etwas gegen ausländische Mitbürger kommt, kommst du mit solchen Vergleichen in der deutschen Geschichte.
Ersetze "man" mit "inextremo" (oder Konsorten) und es stimmt. Der Punkt ist, daß es darauf ankommt, was man schreibt. Lies dir dazu einfach mal den von mir zitierten Inextremo-Beitrag durch und nimm als Vergleich den ersten Absatz von Drachenjennys Beitrag (vom 11.04.2007 19:06:53).
Das Problemfeld ist zur Zeit die "ausländische" Generation die im Moment so zwischen 10 und 25 ist. Hier ist das Problem wobei "ausländisch" nicht ganz korrekt ist, da ein nicht zu verachtender Teil einen deutschen Pass besitzt.
Jahrzehnte ohne Integrationspolitik bleiben nicht folgenlos.
Ihr habts immer noch nicht verstanden. Es blendet die Sonne ...
Als Sonnenschutz?! Dafür gibt's Basec... ähm Schirmmützen, dazu brauch man nicht permanent den Arm ausstrecken... :mrgreen:
 
Bei der Integration denke ich, dass der Wille dazu in erster Linie von den ausländischen Mitbürgern ausgehen muss. Sie sind es, die sich an eine neue Lebensform in einem fremden Land anpassen müssen, wir Deutschen nicht.
Das ist mir dann zu einfach, denn nach dieser Aussage liegt die Schuld alleine bei der deutschen Bevölkerung. Und das sehe ich nicht ganz so. Integration muss von beiden Seiten erfolgen - beide Seiten müssen sich bemühen und beide Seiten müssen da Eingeständnisse machen.
Ihr habt doch beide Recht damit. Ich meinte mit meinen Ausführungen auch nicht, das nur exklusiv die deutsche Bevölkerung schuld an der derzeitigen Situation ist. Das bei einigen auch der Integrationswille fehlt ist bekannt.

Aber grundsätzlich war es am Anfang doch so, dass es sich um Gastarbeiter handelte, die auf Zeit hier waren. Niemand sprach von Integration oder ähnlichem. Man kann also dem Gastarbeiter daraus keinen Vorwurf ableiten, dass er nachher hierbieb oder bleiben musste. Man hätte danach mehr Anstrengung der Gastarbeiter erwarten können, dazu gehört dann aber auch wieder, dass man ihnen das Angebot macht.

Und fragt mal Eure Eltern, wer denn gerne einen Griechen, Türken oder Italiener neben sich wohnen haben wollte damals...

Und in meinen Augen wurde viel zu oft dann einseitig Zugeständnisse gemacht in der Hoffnung dann nicht als ausländerfeindlich angesehen zu werden.
Welche zum Beispiel?

Allerdings läuft das nur weil beide Seiten aufeinander zugehen und den anderen so akzeptieren. Und viele der "neuen" Generation sind der Meinung das sich die Umwelt an sie anpassen sollte und nicht das auch sie ihren Teil dazu beitragen sollten.
Das sehe ich ganz genau so. Wir müssten also das Problem in Generationen aufteilen. Hoffen wir, dass die nächste das besser macht.

Allerdings kriege ich nen dicken Hals wenn man ne Strass lang geht und dann ein Pulk Russen oder Türken auf einen zukommen und meinen "Eh Deutsches Schwein - hau ab ist unsere Stadt!". Da frag ich mich ob ich sie noch alle habe....
Ich kriege den dicken Hals, wenn die Rechtsglatzen bei mir nachts um 3 laut gröhlend durch die (von AUsländern bewohnte) Strasse ziehen und "Ausländer raus!" brüllen. Ich sehe da keinen Unterschied. Rassismus kennt keine Grenzen.

Es kann nicht sein, dass Moscheen in die Landschaft gesetzt und Führerscheinprüfungsbögen auf Türkisch gedruckt werden.
Wo Kirchen stehen, da dürfen auch Moscheen stehen. Ich bin Atheist, wieso muss ich mir Kirchen gefallen lassen?

Marty
 
Man hätte danach mehr Anstrengung der Gastarbeiter erwarten können, dazu gehört dann aber auch wieder, dass man ihnen das Angebot macht.
Ja, du hast insoweit Recht, als dass das beiderseitige Bemühen irgendwie gefehlt hat oder aneinander vorbeiging.

Ich bleibe aber bei meinem Standpunkt, dass der erste Schritt immer von den Ausländern kommen muss. Oder sollen wir hier alle mit offenen Armen empfangen? Nach dem Motto: "Kommt in unser schönes Land und bringt eure Kultur gleich mit!".

Wo Kirchen stehen, da dürfen auch Moscheen stehen. Ich bin Atheist, wieso muss ich mir Kirchen gefallen lassen?
Ich weiß, dass in Deutschland Religionsfreiheit herrscht und das ist ja auch völlig in Ordnung. Jeder kann glauben was er will. Die Frage ist nur, wie weit die Ausübung gehen sollte.

Deutschland ist ein christliches Land und es passt einfach nicht, wenn sich Menschen aus anderen Ländern einbürgern lassen und ihre Religion mitbringen. Meinst du wir könnten so einfach in die Türkei auswandern und eine Kirche in die Landschaft setzen?
 
Ich bleibe aber bei meinem Standpunkt, dass der erste Schritt immer von den Ausländern kommen muss.
Kommt er auch. Die Frage ist, wie groß dieser Schritt ist bzw. sein sollte.
Oder sollen wir hier alle mit offenen Armen empfangen?
Das wäre von uns ein entscheidender Beitrag für die Integration.
Die Frage ist nur, wie weit die Ausübung gehen sollte.
Soweit, wie sie damit keinen anderen in welcher Form auch immer einschränken.
Deutschland ist ein christliches Land und es passt einfach nicht, wenn sich Menschen aus anderen Ländern einbürgern lassen und ihre Religion mitbringen.
Religion hat nix mit der Staatsbürgerschaft zu tun.
Meinst du wir könnten so einfach in die Türkei auswandern und eine Kirche in die Landschaft setzen?
Tut denn solch ein schwachsinniger Vergleich not!?

Ähm, nunja, jetzt sind wir aber mächtig weit ab vom eigentlichen Thema. :roll:
 
Oder sollen wir hier alle mit offenen Armen empfangen? Nach dem Motto: "Kommt in unser schönes Land und bringt eure Kultur gleich mit!".
Warum denn nicht? Denk mal ganz vorurteilsfrei darüber nach, wie toll das wäre, wenn man die positiven Eigenschaften verschiedener Kulturen mischen könnte.

Ich weiß, dass in Deutschland Religionsfreiheit herrscht und das ist ja auch völlig in Ordnung. Jeder kann glauben was er will. Die Frage ist nur, wie weit die Ausübung gehen sollte.
Es ging doch hierbei um den Bau von Gotteshäusern, oder? Nicht um das opfern von Jungfrauen oder ähnlichem.

Deutschland ist ein christliches Land und es passt einfach nicht, wenn sich Menschen aus anderen Ländern einbürgern lassen und ihre Religion mitbringen.
Was ist denn bitte daran schlimm? Im Grunde glaubt ihr doch alle an dasselbe, es trägt nur einen anderen Namen... :D

Als wenn es einem Christen körperlich schaden würde, wenn 100m weiter ein Muslime gen Mekka betet...

Meinst du wir könnten so einfach in die Türkei auswandern und eine Kirche in die Landschaft setzen?
Nein, ein Türke darf das ja in Deutschland auch nicht einfach so. Aber ich vermute, Du hättest in der Türkei enorme Probleme. Aber Du wolltest mir jetzt nicht andeuten, dass Du gerne einen deutschen Staat hättest, der andere Religionen mit Staatsmacht unterdrückt und Mitglieder anderer Religionen staatlich verfolgt?

Marty