raptor230961
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- 24 Juli 2016
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„Auf jemandem / etwas rumtrampeln / herumtrampeln“
Bedeutung: Jemanden / etwas schlecht behandeln. Jemanden scharf zurechtweisen. Jemanden fertigmachen / unterdrücken. Jemandem Vorwürfe machen. Jemanden streng behandeln.
Herkunft: Das Verb "trampeln" bezeichnet das heftige, wiederholte Aufstampfen mit den Füßen, aber auch das unkontrollierte und oft zerstörerische Laufen, was es zum geeigneten Sinnbild für bösartigen Übermut oder verächtlicher Geringschätzung macht.
Die Verwendung in übertragener Bedeutung ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar, doch schon Anfang des 17. Jahrhunderts gab es den Vorläufer "auf dem Maul trumpeln" (trampeln), also respektlos behandeln. In einem Beispiel aus dem Jahr 1660 lesen wir über Luther: "Lutherus straffet ... den Pabst und Römischen Hoff darümb/ daß sie dem Keyser und Ständen des Reichs auff dem Maul trumpeln/ ihrer spotten/ sie schänden und lästern"
Bedeutung: Jemanden / etwas schlecht behandeln. Jemanden scharf zurechtweisen. Jemanden fertigmachen / unterdrücken. Jemandem Vorwürfe machen. Jemanden streng behandeln.
Herkunft: Das Verb "trampeln" bezeichnet das heftige, wiederholte Aufstampfen mit den Füßen, aber auch das unkontrollierte und oft zerstörerische Laufen, was es zum geeigneten Sinnbild für bösartigen Übermut oder verächtlicher Geringschätzung macht.
Die Verwendung in übertragener Bedeutung ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar, doch schon Anfang des 17. Jahrhunderts gab es den Vorläufer "auf dem Maul trumpeln" (trampeln), also respektlos behandeln. In einem Beispiel aus dem Jahr 1660 lesen wir über Luther: "Lutherus straffet ... den Pabst und Römischen Hoff darümb/ daß sie dem Keyser und Ständen des Reichs auff dem Maul trumpeln/ ihrer spotten/ sie schänden und lästern"




