Wie schnell fahrt ihr auf der Autobahn?

Wie schnell fahrt ihr so Durchschnittlich?


  • Umfrageteilnehmer
    187
Verschätze Dich da mal nicht so...
Routenplaner rechnen typischerweise mit 30 innerhalb der Ortschaften, 60 außerhalb, und 90 bis 100 km/h auf Autobahnen.

Und seltsamerweise passen diese Rechnungen sehr gut.

Wir sind gestern 480 km, davon ca. 450 km Autobahn, in 4,5 Stunden gefahren, und da ging es zeitenweise mit 200 über die Piste.

gruss kelle!

So ein Quatsch, das hängt immer von dem Fahrer und Verkehr ab. Und auch Navis rechnen unterschiedlich. Hamburg-Frankfurt 484km in 3:40h... Das habe ich in der letzten Zeit 2 mal gemacht. Navi hatte das auch etwa so ausgerechnet. Mein SEAT Navi rechnet etwa 130 auf der Bahn, fahre ich schneller wird die Ankunftszeit früher, langsamer verspätet sich die errechnete Ankunft...

Bei einem Magellan Roadmate waren 110 auf der Autobahn als Basis, da war ich bei regelmässigen Fahrten immer früher da als zunächst angenommen.
 
erst sowas....


und dann das....

Wo ist das Problem?

Ich habe nichts dagegen gesagt, schnell zu fahren.

Aber jeder hat das gleiche Recht auf Autobahnen zu fahren und dort auch zu überholen.
Jeder hat das Recht, das Tempo innerhalb der Vorschriften selbst zu wählen und zu fahren.

Diese Rechte akzeptiere ich und beschuldige nicht andere Verkehrsteilnehmer, mich mutwillig zu blockieren.

Wenn ein LKW den anderen überholt, wird halt von 200 auf 85 abgebremst, wo ist das Problem?

gruss kelle!
 
Also wenn ich Autobahn fahr, dann eigentlich nur wenn ich zum Spaß schnell fahren will. Wenn ich wohin will fahr ich Landstraße und cruise entspannt durch die Gegend - schont die Nerven^^. Auf der Bahn fahr ich, soweit es keine Limits gibt, so ca. 200-210.
 
Nein! Du blockierst und das ist böse. Kannst es ja mal versuchen, aber dann mach dich auf mindestens 5 fette Karossen mit Lichthupe gefaßt. :ugly:
erfahrungsgemäß hat das nach dem anpassen des bußgeldkataloges schon arg abgenommen. :yes: ausnahmen bestätigen die regel. ;) :think:
Stimmt, bei den nototischen Linksfahrern kommt man mit drängeln, Hupe, Lichthupe und Blinker sowieso nicht weit, da ist es viel einfacher wenn man rechts vorbeizieht, ist nach dem Bußgeldkatalog auch günstiger wie das drängeln.
 
Boah, hier Fred gibt's ja erschreckende Ansichten. Es spricht ja nix gegen das schnellfahren, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier so mancher Forums- und Verkehrsteilnehmer die Gefährlichkeit (und die Unberechenbarkeit anderer Autofahrer) unterschätzt.

Wenn ich lese, dass man mit 200 km/h angerauscht kommt und sich dann unterschwellig im Recht fühlt wenn man von einem von der mittleren Spur kommenden Auto "behindert" wird, dann frage ich mich doch ernsthaft, ob 200er sich wirklich bewusst sind, dass sie sich und andere Menschen erheblich gefährden.

Ich hab dieses Jahr mindestens drei schwere Autobahnunfälle (mit Überschlg und allem Schnickeschnack) gesehen, und bin jedesmal wieder fassungslos, wie ramponiert die Fahrzeuge aussehen.

Mein Appell: Mitdenken beim Fahren nicht vergessen. Schnellfahren ist kein Schwanzvergleich.
 
Seemann, da hast du völlig recht!!

Alle meckern immer über überholende LKW und langsam überholende Autos auf der linken spur... Was ich viel schlimmer finde sind notorische Mittelspurfahrer, OBWOHL rechts alles frei ist. Das blockiert viel schlimmer, finde ich, und führt manchmal dazu, dass man von ganz rechts nach ganz links wechseln muss. das ist teilweise auch nicht ungefährlich!!
 
Seemann, da hast du völlig recht!!

Alle meckern immer über überholende LKW und langsam überholende Autos auf der linken spur... Was ich viel schlimmer finde sind notorische Mittelspurfahrer, OBWOHL rechts alles frei ist. Das blockiert viel schlimmer, finde ich, und führt manchmal dazu, dass man von ganz rechts nach ganz links wechseln muss. das ist teilweise auch nicht ungefährlich!!
Geb ich dir vollkommen recht (und habs auch schon auf der ersten Seite so geschrieben ;) )


...und der rote Popel für das vorige Posting bestätigt meine Meinung nochmals, dass einige die Reife für unbetreutes Fahren noch nicht erreicht haben.
 
Stimmt, bei den nototischen Linksfahrern kommt man mit drängeln, Hupe, Lichthupe und Blinker sowieso nicht weit, da ist es viel einfacher wenn man rechts vorbeizieht, ist nach dem Bußgeldkatalog auch günstiger wie das drängeln.

auf dem standstreifen überholen ist sogar noch billiger. :wall: und dazu weitaus weniger gefährlich. :ugly:

ich muss dir nicht sagen, dass du damit dich und vor allem andere gefährdest, oder? was ich davon halte, kannst du im kontrollzentrum sehen. ;)
 
Wenn ich lese, dass man mit 200 km/h angerauscht kommt und sich dann unterschwellig im Recht fühlt wenn man von einem von der mittleren Spur kommenden Auto "behindert" wird, dann frage ich mich doch ernsthaft, ob 200er sich wirklich bewusst sind, dass sie sich und andere Menschen erheblich gefährden.
Ich kann dieses Verhalten verstehen. Das kenne ich sogar selber. Ich äörgere mich in der Stadt auch über Schleicher, die meinen, 35 reicht auch, wenn 50 erlaubt ist. Oder über Leute, die an Ampeln, deren Grünphasen extrem kurz sind, einfach nicht wegkommen, weil sie nicht aufpassen.

Und genau so fühlen sich wahrscheinlich auch die Leute, die auf einer relativ freien Autobahn schnell fahren und dann von einem vor ihnen rausziehenden Auto zum Runterbremsen gezwungen werden. Meist passiert sowas ja, weil der Ausscherende einfach nicht schaut, ob der Platz reicht.

Wenn ich überhole, dann schaue ich vorher. Kommt ein schnelles Auto, dann warte ich. Egal, ob der nun 140 oder 250 fährt. Ich muss da nicht den Erzieher spielen. Und wenn ich überhole, dann gebe ich auch Gas und rolle nicht gemütlich mit 100 an einem LKW vorbei, da muss der Wagen auch mal voll beschelunigen, damit ich die Spur möglichst schnell wieder räumen kann.

Ein Problem habe ich nur mit denen, die mich mit Lichthupe und dichtem Auffahren nerven, wenn ich eine Schlange LKW überhole und keine Chance habe, nach rechts zu fahren. Ich kann aber auch nicht schneller fahren, wenn das nicht erlaubt ist. Wenn ich bei erlaubten 120 mit 125 auf dem Tacho überhole, dann muss das reichen, da kann ich auch nichts machen. Ich riskiere keine Knolle dafür, dass mein Hintermann schneller fahren kann.

Ich hab dieses Jahr mindestens drei schwere Autobahnunfälle (mit Überschlg und allem Schnickeschnack) gesehen, und bin jedesmal wieder fassungslos, wie ramponiert die Fahrzeuge aussehen.
Ich sehe immer nur die schweren Unfälle in den engen Baustellen, und da spielt das Tempo meist keine Rolle, da sind das zu geringe Abstände.

Mein Appell: Mitdenken beim Fahren nicht vergessen. Schnellfahren ist kein Schwanzvergleich.
Und ergänzend: Man verliert kein Ansehen in der Welt, wenn man anderen auch mal eine Lücke lässt.

Marty
 
auf dem standstreifen überholen ist sogar noch billiger. :wall: und dazu weitaus weniger gefährlich. :ugly:
Womit du sogar in beiden Punkten Recht hast. Auch wenn du es eigentlich ironisch meintest.

ich muss dir nicht sagen, dass du damit dich und vor allem andere gefährdest, oder?

Versteh mich nicht falsch, ich bin kein typischer Drängler oder Raser. Ich bin recht viel im Auto unterwegs und das auch oft recht zügig, denn wenn man längere Strecken fährt, macht es eben doch einen Unterschied ob man gemütlich hinter einem LKW herschleicht wie Marty, oder etwas Gas gibt.

Wenn ich im normalen Autobahnverkehr gezwungen bin stark zu verzögern, ist das nichts worüber ich mich ärgere, das gehört eben dazu, nicht jeder fährt schnell, ist ja auch kein Problem.
Womit ich allerdings ein Problem habe, sind die Leute die ohne Grund die Überholspur benutzen weil sie Entfernungen nicht einschätzen können oder einfach zu faul sind wieder einzuscheren, der nächste LKW ist ja schon in Sichtweite... Es wird auch nicht in die Spiegel geguckt, teils noch nichtmal geblinkt.
Oder nach einem vollendetem Überholmanöver wird einfach noch 10-20 sekunden weiter auf der Überholspur geblieben, so das der nachfolgende Verkehr völlig grundlos bremsen muß.
Oder Wohnwagengespanne die unbeding LKW übeholen müssen.
Solche Dinge sind es, die mich aufregen.

Wer vorausschauend und mit Rücksicht schnell fährt, ist kein größeres Risiko als ein Mittelspurpenner, der ohne zu Gucken einfach die Fahrstreifen wechselt.
 
Womit du sogar in beiden Punkten Recht hast. Auch wenn du es eigentlich ironisch meintest.

ich weiß. der einsatz eines blaulichts zb. kostet auch nur 10 euro. :ugly:

Versteh mich nicht falsch, ich bin kein typischer Drängler oder Raser. Ich bin recht viel im Auto unterwegs und das auch oft recht zügig, denn wenn man längere Strecken fährt, macht es eben doch einen Unterschied ob man gemütlich hinter einem LKW herschleicht wie Marty, oder etwas Gas gibt.

das ist ja auch nicht schlimm.

Womit ich allerdings ein Problem habe, sind die Leute die ohne Grund die Überholspur benutzen weil sie Entfernungen nicht einschätzen können oder einfach zu faul sind wieder einzuscheren, der nächste LKW ist ja schon in Sichtweite... Es wird auch nicht in die Spiegel geguckt, teils noch nichtmal geblinkt.

ich kann dir aus erfahrung sagen, dass man keine chance hat, sich in den fließenden verkehr einzuordnen, wenn man zb. eine lkw-kolonne überholt und sich eine etwas größere lücke auftut. wenn man dort in die lücke einschert, kommt man nicht wieder raus, weil es der nachfolgende verkehr einfach unmöglich macht. nicht, weil es keine möglichkeit gibt, sondern weil einem keine chance gelassen wird. zu geringe abstände und vor allem der egoismus der meisten autofahrer machen das unmöglich. und da muss man nichtmal viel langsamer sein.

Oder nach einem vollendetem Überholmanöver wird einfach noch 10-20 sekunden weiter auf der Überholspur geblieben, so das der nachfolgende Verkehr völlig grundlos bremsen muß.
Oder Wohnwagengespanne die unbeding LKW überholen müssen.
Solche Dinge sind es, die mich aufregen.

ja gut. ich verstehe was du meinst und ich finde das auch sehr unerfreulich. das ist aber kein grund jemanden rechts zu überholen. denn damit kann man einfach unmöglich rechnen auf der autobahn. das macht es auch sehr gefährlich, für dich und alle anderen. ;)

die frage ist ja auch, WAS ist so eilig oder wichtig, dass man fährt, als ob jede sekunde über leben und tod entscheidet? was ist so schlimm daran, mal ein oder zwei minuten nicht vollgas zu geben, um auch anderen verkehrsteilnehmern zu ermöglichen, sich mit einer vernünftigen reisegeschwindigkeit fortzubewegen?
 
ich kann dir aus erfahrung sagen, dass man keine chance hat, sich in den fließenden verkehr einzuordnen, wenn man zb. eine lkw-kolonne überholt und sich eine etwas größere lücke auftut. wenn man dort in die lücke einschert, kommt man nicht wieder raus, weil es der nachfolgende verkehr einfach unmöglich macht.

Genau das ist auch meine Erfahrung. Abstände unter 20 Metern bei einem Tempo jenseits der 120 km/h sind heutzutage auf Autobahnen anscheinend normal. Anderen Fahrern eine Lücke zu lassen zum Einscheren macht einen Autofahrer sicherlich in den Augen der anderen zum Weichei. Die meisten fahren nach dem Motto "Nach mir die Sintflut!".

Ich kann wirklich nur empfehlen: Wer sicher ans Ziel kommen will, dabei entspannt und ausgeruht fahren will, der bleibt einfach meistens rechts. LKW-Fahrer wissen, wie das geht, macht es ihnen einfach nach :D

Etwas mehr Zeit sollte man einplanen.

Marty
 
Anderen Fahrern eine Lücke zu lassen zum Einscheren macht einen Autofahrer sicherlich in den Augen der anderen zum Weichei. Die meisten fahren nach dem Motto "Nach mir die Sintflut!".

eben. :yes:

Ich kann wirklich nur empfehlen: Wer sicher ans Ziel kommen will, dabei entspannt und ausgeruht fahren will, der bleibt einfach meistens rechts. LKW-Fahrer wissen, wie das geht, macht es ihnen einfach nach :D

Etwas mehr Zeit sollte man einplanen.

Marty

wenn ich die zeit habe, mache ich das auch. geht nur leider nicht immer. ;)
 
ich weiß. der einsatz eines blaulichts zb. kostet auch nur 10 euro. :ugly:
Gute Idee ;) Nur etwas auffällig.
ich kann dir aus erfahrung sagen, dass man keine chance hat, sich in den fließenden verkehr einzuordnen, wenn man zb. eine lkw-kolonne überholt und sich eine etwas größere lücke auftut. wenn man dort in die lücke einschert, kommt man nicht wieder raus, weil es der nachfolgende verkehr einfach unmöglich macht. nicht, weil es keine möglichkeit gibt, sondern weil einem keine chance gelassen wird. zu geringe abstände und vor allem der egoismus der meisten autofahrer machen das unmöglich. und da muss man nichtmal viel langsamer sein.
Wie du schon sagst, der grundsätzliche Egoismus ist eine Hauptursache, die überhaupt erst solche Probleme entstehen läßt.
Und du wirst jetzt lachen: Gerade diese Schnellfahrer sind es, die aus diesem Verhalten gelernt haben. Wenn ich jemanden hinter mir habe der schneller fahren möchte, gebe ich ihm bei der kleinsten Gelegenheit die Möglichkeit dazu und mache Platz. Genau dies beobachte ich auch sehr oft bei anderen Fahrzeugen die nicht gerade mit 130 oder 140 unterwegs sind.
Wenn alle etwas mehr den gesamten Verkehr im Auge hätten und nicht nur den LKW in 1km Entfernung, dann wäre alles etwas einfacher.
ja gut. ich verstehe was du meinst und ich finde das auch sehr unerfreulich. das ist aber kein grund jemanden rechts zu überholen. denn damit kann man einfach unmöglich rechnen auf der autobahn. das macht es auch sehr gefährlich, für dich und alle anderen. ;)
Du kannst mir glauben, daß ich nicht einfach wegen solchen Hornochsen mein Leben, das Leben meiner Familie und Dritter gefährde. Allein schon weil ich an meinem Fahrzeug hänge, würde ich nicht leichtsinnig irgendwelche wilden Manöver fahren.
Wenn ich rechts überhole, bin ich mir sehr sicher das es dabei zu keinem Zwischenfall kommen kann, denn ich bin längst vorbei bevor der merkt was los ist.
Deswieteren gibt es in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Ein Gebot ist (wie viele offensichtlich nicht wissen) das Gegenteil von einem Verbot. Sprich, wenn möglich; muß man so weit rechts fahren wie es die Verkehrslage zuläßt.
Wie du siehst, ist das nicht-rechts fahren genauso verboten, wie das rechts überholen. Ohne mich von diesem Vergehen freisprechen zu wollen.
die frage ist ja auch, WAS ist so eilig oder wichtig, dass man fährt, als ob jede sekunde über leben und tod entscheidet? was ist so schlimm daran, mal ein oder zwei minuten nicht vollgas zu geben, um auch anderen verkehrsteilnehmern zu ermöglichen, sich mit einer vernünftigen reisegeschwindigkeit fortzubewegen?
Die Typische Argumentation der Gelegenheitsfahrer. Wer viel Zeit auf der Bahn verbringt und weite Strecken zurücklegen muß, weiß ganz genau was ich meine. Da geht es nicht um Minuten wie viele meinen. Beispiel: Für die Strecke Hamburg - Flensburg brauch der durchschnittliche Autofahrer knappe zwei Stunden, dieses Teilstück fahre ich in unter 60 Minuten wenn nicht allzuviel los ist. Und das sind noch nichtmal 200km, also eine wirklich überschaubare Strecke.
Ich arbeite hart und viel, da ist mir meine knappe Freizeit zu schade, um gemütlich über die Autobahn zu tuckern. Diese Zeit kann ich durchaus sinnvoller nutzen.

Etwas mehr Zeit sollte man einplanen.
Wenn es die Freizeit ist, liegt es natürlich bei jedem selbst, das muß man für sich selbst entscheiden.
Wenn man allerdings darauf angewiesen ist, pro Tag eine gewisse Anzahl von Kunden zu besuchen und es dabei um richtig Kohle geht, kann ein verpaßter Termin schnell in die Tausende gehen oder gar zu nicht erteilten Aufträgen.
So korrekt Deine Aussage auch ist, die Umsetzung ist nicht immer ganz so einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und du wirst jetzt lachen: Gerade diese Schnellfahrer sind es, die aus diesem Verhalten gelernt haben.

:LOL: du hast recht.

sorry, aber diese erfahrung habe ich bisher noch nicht gemacht. aber vielleicht bildest du da auch die ausnahme?

Wenn ich jemanden hinter mir habe der schneller fahren möchte, gebe ich ihm bei der kleinsten Gelegenheit die Möglichkeit dazu und mache Platz. Genau dies beobachte ich auch sehr oft bei anderen Fahrzeugen die nicht gerade mit 130 oder 140 unterwegs sind.

ich auch. ;) ich mache es aber nur dann, wenn auch sichergestellt ist, dass ich mich nicht für die nächsten 10 minuten hinter einen lkw einordnen darf und vor allem, wenn ich nicht anschließend von 140 auf 90 runterbremsen muss, weil mich keiner mehr rein lässt. habe ich genügend platz mich sicher einzuordnen und auch die chance meine geschwindigkeit nicht großartig zu verringern, ist das überhaupt kein thema.

Wenn alle etwas mehr den gesamten Verkehr im Auge hätten und nicht nur den LKW in 1km Entfernung, dann wäre alles etwas einfacher.

richtig. und würden alle schnellfahrer die sicherheitsabstände einhalten und nicht ständig auf ihr nichtvorhandenes "recht" pochen, dass der schnellere den vorrang hat, wäre es noch viel einfacher. ;)

Du kannst mir glauben, daß ich nicht einfach wegen solchen Hornochsen mein Leben, das Leben meiner Familie und Dritter gefährde. Allein schon weil ich an meinem Fahrzeug hänge, würde ich nicht leichtsinnig irgendwelche wilden Manöver fahren.
Wenn ich rechts überhole, bin ich mir sehr sicher das es dabei zu keinem Zwischenfall kommen kann, denn ich bin längst vorbei bevor der merkt was los ist.

das du es überhaupt tust ist schon schlimm genug. zu denken, dass du dabei immer alles unter kontrolle hast, noch viel schlimmer. es gibt immer die große unbekannte, in jeder situation. und gerade das rechtsüberholen halte ich für extrem gefährlich. darum ist es ja auch verboten.


Deswieteren gibt es in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Ein Gebot ist (wie viele offensichtlich nicht wissen) das Gegenteil von einem Verbot. Sprich, wenn möglich; muß man so weit rechts fahren wie es die Verkehrslage zuläßt.

ich weiß. und ich persönlich halte mich auch daran. es sei denn... siehe oben. ;)

Wie du siehst, ist das nicht-rechts fahren genauso verboten, wie das rechts überholen. Ohne mich von diesem Vergehen freisprechen zu wollen.

es ist zudem auch noch billiger. :ugly:

Die Typische Argumentation der Gelegenheitsfahrer. Wer viel Zeit auf der Bahn verbringt und weite Strecken zurücklegen muß, weiß ganz genau was ich meine.

:LOL: ich bin berufskraftfahrer. :LOL: (kein LKW!!!)

Da geht es nicht um Minuten wie viele meinen. Beispiel: Für die Strecke Hamburg - Flensburg brauch der durchschnittliche Autofahrer knappe zwei Stunden, dieses Teilstück fahre ich in unter 60 Minuten wenn nicht allzuviel los ist. Und das sind noch nichtmal 200km, also eine wirklich überschaubare Strecke.

wenn du keinen gefährdest, zb. durch recht überholen ;) soll mir das recht sein.

Ich arbeite hart und viel, da ist mir meine knappe Freizeit zu schade, um gemütlich über die Autobahn zu tuckern. Diese Zeit kann ich durchaus sinnvoller nutzen.

nochmal, ich habe nichts gegen schnelles fahren, solange niemand dadurch gefährdet wird.

Wenn es die Freizeit ist, liegt es natürlich bei jedem selbst, das muß man für sich selbst entscheiden.
Wenn man allerdings darauf angewiesen ist, pro Tag eine gewisse Anzahl von Kunden zu besuchen und es dabei um richtig Kohle geht, kann ein verpaßter Termin schnell in die Tausende gehen oder gar zu nicht erteilten Aufträgen.
So korrekt Deine Aussage auch ist, die Umsetzung ist nicht immer ganz so einfach.

ich kann kaum glauben, dass das im interesse deine arbeitgebers ist, die termine so zu legen, dass du mit 200 sachen von einem kunden zum nächsten heizt und denke auch nicht, dass das so ist. es ist doch wohl viel eher so, dass du selbst bestimmst, wann du welchen kunden besuchst. so kenne ich das zumindest von allen mir bekannten außendienstlern.

wie dem auch sei, letztendlich musst du das ja selber wissen.
 
Wenn man allerdings darauf angewiesen ist, pro Tag eine gewisse Anzahl von Kunden zu besuchen und es dabei um richtig Kohle geht, kann ein verpaßter Termin schnell in die Tausende gehen oder gar zu nicht erteilten Aufträgen.
Wenn Dein Terminplan so eng ist, dass Du dabei rasen musst, um die Termine zu schaffen und schon rechts überholen mit einplanst, dann macht Dein Arbeitgeber (sofern Du einen hast, sonst Du selber) etwas falsch.

Wie schaffst Du das denn beim Kunden, wieder "runterzukommen"? Ich weiß, wie es dem Körper geht, wenn man im Verkehr schnell zu einem Termin muss. Köln-München unter 4 Stunden am hellichten Tag. Nur kann dann niemand mehr was mit mir anfangen, wenn ich dort ankomme, dann bin ich physichisch am Ende.

Marty
 
Ich habe gevotet 110-120.

Ich hab jeden Tag 50km zur arbeit hin und 50 wieder zurück, wenn ich da jeden Tag vollgas fahren würde bräuchte ich nicht mehr auf arbeit weil ich kein geld mehr hätte für den sprit.

Ich fahre meistens mit 130. ist ja auch die richtgeschwindigkeit.

Ich bleibe meistens auf der rechten spur, außer ein lkw oder anderer verkehrsteilnehmer fährt noch langsamer als ich *gg* Dann geht kurz auf die linke und dann gleich wieder auf die rechte.

Es gibt auch Tage wo es schnell gehen muss, dann fahr ich natürlich auch mal mit 180-190!

Aber warum soll ich täglich rasen wenn ich sowieso ankomme. Und das es jemand so eilig hat auf arbeit zu kommen glaub ich net *lol*

Schönen Tag noch!