Wesen des Menschen

damit man weiss, was man machen soll, und was nicht?
man muss auch das erfahrene bewerten, um zu gucken, was ich mit der erkenntnis dann auch mac[FONT=VERDANA,ARIAL,HELVETICA]he.
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Was man machen soll und was nicht? Wenn man nun in der Bewertung zu dem Ergebnis kommt, dass man seinen Vorgesetzen erschlagen sollte, und dies dann tut (weil man es ja für gut erachtet) - ist das dann von der Gesellschaft akzeptiert? ... Für den Einzelnen ist das "was soll ich machen" kein Argument, denn was er tun soll und was nicht wird ihm von außen diktiert.

Das Erfahrene bewerten heißt, das Ergebnis einer Tat bewerten, nicht die Tat oder den Täter selbst.
 
Also ich bin zwar erst seit heute hier aber den Daten nach schläft diese Runde hier etwas ein gerade :biggrin:

Also :

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Taliesyn:
Für den Einzelnen ist das "was soll ich machen" kein Argument, denn was er tun soll und was nicht wird ihm von außen diktiert. <<<<

Da würde ich dir jetzt widersprechen, denn der Einzelne entscheidet ja selbst ob er es sich von aussen diktieren lässt was er tun soll. Ihm ist es frei das Gegenteil zu tun und mit den Konsequenzen zu leben.
 
Sicher, es ist ihm frei zu tun, was immer er will. Aber es wird ihm von außen vorgegeben, was er tun soll, also was man von ihm erwartet und für richtig hält. Sollen ungleich müssen ;)
 
Muss es für den Betroffenen denn wichtig sein was seine Umwelt für richtig erachtet und was er/sie seiner Meinung nach tun soll? :D Glaubst du wirklich das darüber jeder nachdenkt?
 
Ich behaupte doch gar nicht, dass es für jeden wichtig ist ^^ Aber da du es jetzt ansprichst: wir sind alle davon beeinflusst, was die Gesellschaft als gut und richtig erachtet, ja...
 
Es hörte sich so...unser Prof würde sagen "verspielt" an :biggrin:

Aber naja das finde ich so immernoch nicht. Nur im Großteil würde ich jetzt behaupten. Gibt ja doch Ausnahmen, denen das völlig egal ist.
 
"verspielt?" :D

Und diese Ausnahmen (insofern vorhanden) sind es, die das begehen, was wir "Verbrechen" nennen - und die hinterher, wenn sie keiner "psychischen Störung" unterliegen, ihre Tat bereuen (und dadurch eben doch keine Ausnahmen sind)...
 
Ja, so die Möglichkeit geben furchtbar viel hinter dem geschriebenen zu lesen :p

Ach es gibt auch welche die noch ganz klar sind und es trotzdem nicht bereuen...Aber ich meinte eher diese ganzen Gestalten aus der Geschichte, die sich eben gegen die Normen der Gesellschaft gestellt haben. Und dafür zum Teil auch gestorben sind.
 
Selbst Napoleon hatte Wertvorstellungen, die ihm von außen verabreicht worden sind ^^ Das Verhalten allein weist noch nicht auf fehlenden äußeren Einfluss hin. Es zeigt nur, dass das Äußere nicht blind aufgenommen, sondern intensiver reflektiert wurde. ;)
 
Napoleon ist auch ein blödes Beispiel...Ich denke solche Leute die eher gegen bestehende Gesetze gekämpft haben und dabei stark in der Unterzahl waren, die haben sich nicht wirklich von der Gesellschaft beeinflussen lassen. Und auch heute gibt es noch solche Personen. Die fallen nur nicht mehr so auf, weil die Dinge nicht mehr so krass sind wie früher.
 
Nun, die haben sich nicht von der Gesellschaft insgesamt beeinflussen lassen, aber von ihren Mitstreitern sehr wohl. ^^ Von irgendwo erfolgt immer ein Eingriff, sei er auch noch so unsichtbar.
 
Eindrücke mitkriegen und aufnehmen, heißt doch nicht gleich sich beeinflussen zu lassen. Wir nehmen ja täglich tausende von Eindrücken auf. Aber trotzdem haben wir die Möglichkeit in uns zu gehen und herauszufinden was wir ganz allein davon halten ohne beeinflusst zu werden.
 
Die Möglichkeit haben wir, ja (obwohl nur wenige sie nutzen). Aber wenn du mal objektiv (soweit das möglich ist) auf dich selbst blickst, dann stellst du fest, dass vieles von dem, was du dir als aus dir selbst heraus richtig vorstellst irgendwo als richtig aufgeschnappt hast...^^
 
Diese Wenigen sind aber auch schon was...und so wenige sind es nicht mal. Nur im Vergleich zu den "Anderen" sind es wenige. Sicher schnappe ich viel auf. Aber ob es letzendlich richtig für mich ist oder nicht das kommt dann von mir selbst.
 
Aber es fließt in deine Beurteilung ein, was andere darüber denken. Insofern ist also deine Meinung schon nicht mehr rein subjektiv aus dir heraus sondern beeinflusst. ^^
 
Ich muss doch nicht alles was ich aufnehme einbeziehen. Ich kann doch auch manches völlig ignorieren. Und bei dem was ich einbeziehe urteile ich ja noch subjektiv ob das meiner Meinung entspricht. Vielleicht entspricht sie ja dem Gegenteil.
 
Ja, du ignorierst manche Dinge.
Ja, du urteilst subjektiv.
Aber: bei dieser subjektiven Beurteilung gibt es ein Pro und ein Contra, und auf einer dieser Seiten liegt, ob du das willst oder nicht, irgendwo auch das, was die Allgemeinheit von der Sache denkt.
 
Ich sage immernoch, dass die Allgemeinheit nicht irgendwo liegen muss. Ich kann ja auch auf der einen Seite haben was ich will und auf der anderen was ich nicht will :D