Was passiert mit dem Geld in der Wirtschaftskrise?

  • Es kommt zu einer Inflation

    Stimmen: 18 58,1%
  • Es kommt zu einer Deflation

    Stimmen: 1 3,2%
  • Es bleibt alles so wie es ist

    Stimmen: 12 38,7%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Ich bin mir jedenfalls sicher, dass das momentane Zeitgeschehen einen Paradigmenwechsel in der abendländischen Gesellschaft zur Folge haben wird. Vielleicht trägt morgen schon ein BWLer meinen Müll raus. Oder kocht mir ein Käffchen. Wäre auch nett.
 
Hi, habe mir nicht alles durchgelesen.


Aber ich denke, da musst du noch ein bisschen weiter zurückgehen ;)
Denke.. bei der Indutriellen Revolution Anfangen..

Aber ich denke so richtig gings ab der mitte des 19. Jahrhunderts
los..

Es gibt da eine sehr gute Doku.. von LaRouche.

Name: Firewall
(ich war froh das sie sämtliche meiner Fragen (ungereimtheiten)
im Geschichtsunterricht- welche meine Lehrein (NATÜRLICH nicht beantworten konnte) gelöst hat.

Zur Glaubwürdigkeit, von LaRouche trägt bei: Schaut mal auf das Datum seiner "To DO Liste" was er vorschlägt.. tun zu müssen.. und schaut mal aufs heutige Datum.. was jetzt passiert bzw. gemacht wird.

Den Film findet man hier Doku anschauen..

Gruß Chriz9
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange die Verantwortlichen für die Krise aus Politik und Hochfinanz weiter am Ruder sitzen wird eine Krisenerholung - wenn überhaupt - nur von kurzer Dauer sein.
Das Problem ist doch der Kapitalfaschismus, der den Menschen ihr Leben diktiert, Millionen von Menschen müssen dem Geld hinterlaufen und für Hungerlöhne arbeiten, egal ob in Afrika oder Europa, damit es wenigen Einzelnen besser geht, dabei ist das Geld doch eigentlich für die Menschen geschaffen und nicht der Mensch für das Geld.
Solange der Großteil der Bevölkerung blind ist und den Lügen aus Bild und co glaubt wird sich nichts ändern, aber ich bin mir sicher das der Tag der Wende naht.:)
 
Solange die Verantwortlichen für die Krise aus Politik und Hochfinanz weiter am Ruder sitzen wird eine Krisenerholung - wenn überhaupt - nur von kurzer Dauer sein.
Das Problem ist doch der Kapitalfaschismus, der den Menschen ihr Leben diktiert, Millionen von Menschen müssen dem Geld hinterlaufen und für Hungerlöhne arbeiten, egal ob in Afrika oder Europa, damit es wenigen Einzelnen besser geht, dabei ist das Geld doch eigentlich für die Menschen geschaffen und nicht der Mensch für das Geld.
Solange der Großteil der Bevölkerung blind ist und den Lügen aus Bild und co glaubt wird sich nichts ändern, aber ich bin mir sicher das der Tag der Wende naht.:)

da platzt mir echt die sacknaht. :ugly: könnt ihr vielleicht mal mit diesen wortvergewaltigungen aufhören? was zum henker ist denn bitteschön ein "KAPITALFASCHISMUS"? :wall:
 
da platzt mir echt die sacknaht. :ugly: könnt ihr vielleicht mal mit diesen wortvergewaltigungen aufhören? was zum henker ist denn bitteschön ein "KAPITALFASCHISMUS"? :wall:



„Der Faschismus hat einen Namen, der an sich nichts sagt über den Geist und die Ziele der Bewegung. Ein Fascio ist ein Verein, ein Bund, Fascisten sind Bündler, und Fascismus wäre etwa Bündlertum.“ Fritz Schotthöfer, 1924

So gesehen wäre der Kapitalfaschismus die heimliche Diktatur der Wirtschaft und ihrer Vereinigungen. :)
 

„Der Faschismus hat einen Namen, der an sich nichts sagt über den Geist und die Ziele der Bewegung. Ein Fascio ist ein Verein, ein Bund, Fascisten sind Bündler, und Fascismus wäre etwa Bündlertum.“ Fritz Schotthöfer, 1924

So gesehen wäre der Kapitalfaschismus die heimliche Diktatur der Wirtschaft und ihrer Vereinigungen. :)

sorry, aber der vergleich ist mehr als schlecht. und diese formulierung ist einfach nur populistisch.
 
Es gibt doch eine ganz einfache Lösung: Das Volk übernimmt diese Kapitalisten mit eigenen Mitteln.

Jeder Deutsche kauft morgen einfach mal 5 Deutsche-Bank Aktien. Das kostet nur 200 Euro, mehr nicht. Damit hätte die Bevölkerung sofort eine 60% Mehrheit an der deutschen Bank und könnte alle Entscheidungen treffen.

Man könnte einen Aufsichtsrat bestellen, der kostenlos arbeitet und welcher einen Vorstand einstellt, der nur 30.000 Euro pro Jahr verdient. man könnte die Gebühren auf Null setzen, Spekulation verbieten. Man könnte einfach alles machen, was man hier so kritisiert.

Und weil die Deutsche Bank an quasi jedem grösseren Unternehmen beteiligt ist, hätte man direkt globalen Einfluss.

Ist das nicht Klasse. Warum machen wir das nicht? Ich habe für meine Familie komplett schon gekauft.

Marty
 
Es gibt doch eine ganz einfache Lösung: Das Volk übernimmt diese Kapitalisten mit eigenen Mitteln.

Jeder Deutsche kauft morgen einfach mal 5 Deutsche-Bank Aktien. Das kostet nur 200 Euro, mehr nicht. Damit hätte die Bevölkerung sofort eine 60% Mehrheit an der deutschen Bank und könnte alle Entscheidungen treffen.

Man könnte einen Aufsichtsrat bestellen, der kostenlos arbeitet und welcher einen Vorstand einstellt, der nur 30.000 Euro pro Jahr verdient. man könnte die Gebühren auf Null setzen, Spekulation verbieten. Man könnte einfach alles machen, was man hier so kritisiert.

Und weil die Deutsche Bank an quasi jedem grösseren Unternehmen beteiligt ist, hätte man direkt globalen Einfluss.

Ist das nicht Klasse. Warum machen wir das nicht? Ich habe für meine Familie komplett schon gekauft.

Marty

lol
Du gibts uns(Deutsche-Bank) die macht damit wir(Deutsche-Bank) die welt beherschen.
Genau dieses denken, führt zu den heutigen schlechten situationen in der welt armut, hunger und krieg.


Mein Vorschlag:
Die Banken dürfen nicht mehr geld ausgeben als sie haben, sprich es ist verboten das sie giralgeld erzeugen.
Es gibt eine Zentralbank die Kredite zu 0% an die staaten gibt.
Es wird festgelegt in welchen raten dieses geld zurück gezahlt werden soll. Beispiel baut der staat mit den kredit schulen, strassen usw. hat man 50 Jahre zeit. Subventioniert man irgend jemand muss das geld in 5 Jahren wieder zurück fliessen.
So bezahlt der heutige steuerzahl nur das, wovon er wirklich profotiert und der zukünftige steuerzahler bezahlt nur die schulden zurück wovon er auch was hat.
Die Kredite werden natürlich nur begrenzt sein. Das ganze kann man nach bevölkerungvolumen berechnen.
Damit ist gewähleistet, dass ein bürger in deutschland nicht anders bewertet wird wie ein bürger in griechenland.
Damit es keine geld knappheit gibt, unterstütz die zentrallbank schwächere staaten mit zusätzlichen geld was sie nicht zurückzahlen müssen.
 
lol
Du gibts uns(Deutsche-Bank) die macht damit wir(Deutsche-Bank) die welt beherschen.
Genau dieses denken, führt zu den heutigen schlechten situationen in der welt armut, hunger und krieg.

aha. und wieso? ich meine uns gehört doch dann die bank. und wir sind gegen krieg. ;)

Mein Vorschlag:
Die Banken dürfen nicht mehr geld ausgeben als sie haben, sprich es ist verboten das sie giralgeld erzeugen.

und du glaubst das würde die probleme lösen? das gegenteil ist der fall.

Es gibt eine Zentralbank die Kredite zu 0% an die staaten gibt.

klingt gut. aber wie finanziert sich diese zentralbank? immerhin arbeiten dort auch leute, die bezahlt werden wollen. ;)

Es wird festgelegt in welchen raten dieses geld zurück gezahlt werden soll. Beispiel baut der staat mit den kredit schulen, strassen usw. hat man 50 Jahre zeit. Subventioniert man irgend jemand muss das geld in 5 Jahren wieder zurück fliessen.

warum nur fünf jahre und was soll das bringen?

So bezahlt der heutige steuerzahl nur das, wovon er wirklich profotiert und der zukünftige steuerzahler bezahlt nur die schulden zurück wovon er auch was hat.

das verstehe ich nicht. kannst du das mal erläutern?

Die Kredite werden natürlich nur begrenzt sein.

was zu einem riesigen investitionsstau führen würde. ;) ganz schlechte idee im zusammenhang mit deiner forderung oben.

Das ganze kann man nach bevölkerungvolumen berechnen.
Damit ist gewähleistet, dass ein bürger in deutschland nicht anders bewertet wird wie ein bürger in griechenland.

nach bevökerungsvolumen? 8O

Damit es keine geld knappheit gibt, unterstütz die zentrallbank schwächere staaten mit zusätzlichen geld was sie nicht zurückzahlen müssen.

die geldknappheit wird es aber geben, denn nach deiner obigen forderungen wäre diese zentralbank recht schnell pleite.
 
Man könnte ja dem Staat ganz einfach auch verbieten, überhaupt Schulden zu machen. Dann bräuchten die auch keine Bank, wo sie sich Geld leihen.

Problem dabei: Aktuell müsste der Staat dann mal so 30-50 Mrd. Euro pro Jahr sparen.

Wo wird gespart: Bei den Posten, die den grössten Anteil im Staatshaushalt haben. Das wären die Zuschüsse zur Rentenversicherung, die Kosten der Arbeitsagenturen (Sozialhilfe und ALG II) und der Verteidigungsetat.

Im Gegenzug müssten dann noch ein paar Verbrauchssteuern erhöht werden.

Das würde dem sozialen Frieden in Deutschland sicher gut tun. Eine Schaar von verarmten Rentnern und mittellosen Arbeitslosen sichern den sozialen Frieden ungemein.

Lasst uns damit beginnen, damit unsere Enkel nicht unsere Schulden zahlen müssen.

Marty
 
marty. du sollst aufhören die user zu verleiten unsinn zu schreiben. :ugly: außerdem verunsicherst du die noch, mit deinem guten vorschlägen. :LOL:
 
[...] und vorher: meine beiträge bitte komplett lesen. :)
Hab' ich. :)

So, nach der ganzen Lesearbeit nun auch mal was von mir. Das Thema Sozialismus/Kommunismus kommt ja in fast atemberaubender Regelmäßigkeit auf den Tisch. Und es ist ja auch klar, denn je schlechter es dem Volk geht, desto "revolutionärer" wird es. Ich im Übrigen auch, obgleich ich finanziell keine Not leide. Mich stören ganz andere Dinge in "Good Ol' Germany", aber das ist ein anderes Thema.

Was Marx sagte, ist natürlich richtig. War es immer und niemand bezweifelt (mehr), dass er recht hatte. Das Problem ist aber ein anderes: Seine Lösungen. Und natürlich ist ein Kommunismus/Sozialismus der größte Feind des Kapitalismus, weswegen man in der Öffentlichkeit in unseren Landen nur zu gern die schlimmsten Diktaturen dieser Tage als Vorzeigebeispiel für Kommunismus heran zieht. Als ob die Diktatur in China beispielsweise auch nur im Ansatz was mit dem marxschen Kommunismus zu tun hätte :roll:

ABER Marx hat den Menschen viel zu viel soziale Intelligenz angedichtet. Es funktioniert doch heute noch nicht mal. Wenn sich die Kunden einig wären, brauchte es kein Werbefernsehen. Wenn sich die Arbeiter einig wären, brauchte es keine Gewerkschaften. Wenn sich die Wähler einig wären, brauchten wir keine Parteien und keine Regierung. Sind sie aber nicht. Menschen sind individuell, Menschen wollen immer besser sein als andere Menschen und den meisten Menschen ist es egal, ob andere hungern so lange sie selbst zu essen haben.

Das interessante: So waren Menschen schon immer. Weil das so ist, würde ich es schon als Instinkt bezeichnen. Diese Instikte müssten im Kommunismus vollständig der sozialen Intelligenz weichen. Und weißt Du, was ich denke? Nie und nimmer wird das passieren. In kleinen Gruppen mag das funktionieren. Sogar in größeren Gruppen so lange für jeden genug da ist. Spätestens dann, wenn von einer Sache eben nicht genug da ist, hört schlagartig die soziale Intelligenz auf. Und "Sache" kann hier definitv alles sein. Ob nun Arbeitsplätze, Wasser, Brot, Kleidung, Gold, Autos oder paarungswillige Gegenstücke. Kommunismus würde (wenn überhaupt) nur dann funnktionieren, wenn von allem genug da wäre (im Idealfall ein Überschuss) und für jeden problemlos erreichbar. Aber genau dann schaltet der Mensch wieder ganz anders. Denn dann würde er die Notwendigkeit des Wertschaffens nicht mehr erkennen und auch hier würde die soziale Intelligenz diesmal nicht der Gier, sondern der Faulheit weichen.

Und so weiter und so fort. Machen wir es doch mal kurz: Kommunismus und seine Vorstufe Sozialismus ist in der Theorie eine fantastische Sache. Niemandem mangelt es an irgendwas, jeder Mensch steckt zugunsten der Gemeinschaft zurück, damit es allen gut gehen kann. Alle sind glücklich und zufrieden, niemand leidet Not. Es bedarf keiner Kriege mehr, nicht mal mehr des Diebstahls oder sonstiger Verbrechen aus niederen Beweggründen. Schöne Welt. Nur leider passt der Mensch nicht in diese Welt. Und er wird nicht in 1.000 oder 10.000 Jahren da hinein passen.

Was danach ist... Ja, vielleicht dann irgendwann mal. Wäre schön, wenn irgendwann Kinder in den Geschichtsbüchern von unserer Zeit sagen, dass sie furchtbar babarisch war, wie wir adäquat über die Zeit der Antike denken. Aber da ich es definitiv nicht mehr erleben werde und mit Sicherheit auch unsere Kinder und Enkel nicht, warte ich einfach mal ab, was aus der Wirtschaftskrise wird und gehe weiter meinem 12h-Tag nach um mich zu bereichern :)

Gruß,
Photon
 
marty. du sollst aufhören die user zu verleiten unsinn zu schreiben. :ugly: außerdem verunsicherst du die noch, mit deinem guten vorschlägen. :LOL:
Wieso Unsinn? Der Grundgedanke, dass ein Staat keine Schulden machen sollte, ist doch gut und unterstützenswert. Man muss nur aktuell darauf hinweisen, welche Folgen eine kurzfristige Umsetzung hätte.

Langfristig (50 Jahre) wäre es doch sinnvoll, die Rentenversicherung komplett abzuschaffen und in eine Pflicht zur privaten Vorsorge zu ersetzen. Langfristig wäre es auch sinnvoll, auf ein Grundeinkommen statt Sozialhilfe umzusatteln, weil es Overhead spart. Langfristig wäre es auch sinnvoll, eine sinnvollere Steuerregelung zu finden, in der auch Maschinenarbeit besteuert wird.

Alles Forderungen der linken Flügel aller Parteien. Alles auch zum Diskutieren geeignet.

Das die Art und Weise, wie die Schreiber das hier im Forum anbringen, völlig inaktzeptabel ist, dafür sollte man die Idee an sich ja nicht verwerfen.

Das ein Ackermann öffentlich Dank von der deutschen Bevölkerung fordert, weil er 25% Rendite anstrebt für "sein" Unternehmen, zeigt doch deutlich, wo der Hase im Pfeffer liegt. Wenn Herr Ackermann seinen Gewinn dann wenigstens den Deutschen zugute kommen lassen würde, dann hätte er meinen Dank sicher.

Marty
 
Es gibt und gäbe genügend alternative Denkmodelle.

Das heutige System krankt an mehreren grundlegenden Systemfehlern, die allerdings von denjenigen, die davon profitieren mit Zähnen und Klauen verteidigt werden.

Dummerweise besitzen diese auch die wirtschaftliche, politische, publizistische und auch militärische Macht ihren Willen durchzusetzen.

Deshalb werden in meinen Augen vernünftige Gedankenmodelle wie z.B. das Freigeld sich nicht durchsetzen können ohne gewaltsamen Umsturz. Nur ist ein solcher so unwahrscheinlich wie Palmenwälder am Südpol.