Was würdet ihr gerne mal machen

Ich glaube, Du stellt Dir den Beruf als Koch ein wenig falsch vor.
Ich bewege mich zügig, bügen, heben ziehen, sprechen
Das alles ist bei uns ebenfalls Tagesordnung - Ware verräumen, Nachschub holen und alles unter Zeitdruck - alles auch bei uns.
Das ist nicht wie eine Hausfrau einmal kurz kochen und dann ist man fertig: Als erstes die Ware schnell verräumen - genau wie Du. Die Temperatur überprüfen, MHD überprüfen, allgemeiner Zustand der Ware. Vorbereiten auf Zeitdruck Saucen, Suppen, ... frisch aufsetzten. Das Fleisch, den Fisch parieren. Salate putzen, Gemüse vorbereiten .... Das Personal-Essen zubereiten, Das normale Essen für die Gäste "a`la Carte" kochen. Nur abends für ein paar Stunden vor Gästen kochen (und zwar so, dass keiner der Gäste den Streß mitbekommen darf! Alles muß aussehen, als wäre es "easy") - ansonsten in der Küche die normalen Bestellungen abarbeiten - aber weiter in selben Dress wie draußen, da die Gäste in die Küche schauen können. Dann noch die "Extra-Essen", die zum a`la cate-Geschäft zusätzlich laufen (Hochzeit, Geburtstag, Arbeitsessen, Weihnachtsfeier, ….) - nicht zu vergessen, die Beratungsgespräche für die Extra-Essen. Hygiene: - wirklich alles sauber halten - auch die Abzugshaube, Fritteuse neu machen, Kühlhäuser machen, alle Formulare (Lieferungen, Temperaturen, Hygiene, ....) ausfüllen, Einkauf, Tages-Karte schreiben, Bestellung für den nächsten Tag machen, Müll nach draußen in die Tonnen bringen ... Dienstzeit von morgens 09:00 bis 14:30, Pause, 17:30 bis Ende offen. Kein Feiertag, kein Wochenende (nur einen Tag mitten in der Woche, wenn kein Freund frei hat!). In der Freizeit nach neuen oder unbekannten Rezepten googeln, in Büchern lesen und auch selber zu Hause erst ausprobieren. Na noch Lust zu tauschen????
 
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als Erfahrung würde ich das sofort 6-8 Wochen machen, aber auf die Dauer artet doch irgendwie alles in Arbeit aus selbst wenn ich mich auf das Testen von Restaurants und Urlauben spezialisiere :O
Kannst Du gerne mal versuchen - nachdem Du eine 3jährige Lehre abgeschlossen hast. Da kannst Du dann 6-8 Wochen als Koch arbeiten.
;)
 
Ich glaube, Du stellt Dir den Beruf als Koch ein wenig falsch vor.
Das alles ist bei uns ebenfalls Tagesordnung - Ware verräumen, Nachschub holen und alles unter Zeitdruck - alles auch bei uns.
Das ist nicht wie eine Hausfrau einmal kurz kochen und dann ist man fertig: Als erstes die Ware schnell verräumen - genau wie Du. Die Temperatur überprüfen, MHD überprüfen, allgemeiner Zustand der Ware. Vorbereiten auf Zeitdruck Saucen, Suppen, ... frisch aufsetzten. Das Fleisch, den Fisch parieren. Salate putzen, Gemüse vorbereiten .... Das Personal-Essen zubereiten, Das normale Essen für die Gäste "a`la Carte" kochen. Nur abends für ein paar Stunden vor Gästen kochen (und zwar so, dass keiner der Gäste den Streß mitbekommen darf! Alles muß aussehen, als wäre es "easy") - ansonsten in der Küche die normalen Bestellungen abarbeiten - aber weiter in selben Dress wie draußen, da die Gäste in die Küche schauen können. Dann noch die "Extra-Essen", die zum a`la cate-Geschäft zusätzlich laufen (Hochzeit, Geburtstag, Arbeitsessen, Weihnachtsfeier, ….) - nicht zu vergessen, die Beratungsgespräche für die Extra-Essen. Hygiene: - wirklich alles sauber halten - auch die Abzugshaube, Fritteuse neu machen, Kühlhäuser machen, alle Formulare (Lieferungen, Temperaturen, Hygiene, ....) ausfüllen, Einkauf, Tages-Karte schreiben, Bestellung für den nächsten Tag machen, Müll nach draußen in die Tonnen bringen ... Dienstzeit von morgens 09:00 bis 14:30, Pause, 17:30 bis Ende offen. Kein Feiertag, kein Wochenende (nur einen Tag mitten in der Woche, wenn kein Freund frei hat!). In der Freizeit nach neuen oder unbekannten Rezepten googeln, in Büchern lesen und auch selber zu Hause erst ausprobieren. Na noch Lust zu tauschen????


Koch ist ein kreativer Job.
 
Die Leute, die heute bei Corona bei Toten nur die Achseln zucken. Denen, für die der Tod nur ein abstraktes Problem ist. Die glauben, dass es ihnen nicht passieren wird - passieren kann. Die nur von "Pech gehabt!" quasseln. Denen, die glauben, dass Verzicht, dass Einschränkungen, "wirtschaftlicher Verlust" oder das schmerzhaft Aufgeben des Geschäfts nicht verkraftbar sind. Dass es wichtiger ist, Corona zu ignorieren und die Einschänkungen zu beenden ...
Dass diese Leute einmal zusehen müßten, wie es wirklich ist, wenn Menschen sterben müssen! Nicht für 2 Minuten vor dem TV - für längere Zeit in Realität! Wie Menschen Ärzte anbetteln, ihr Leben zu retten. Ein Wunder zu vollbringen. Und wenn diese Ärzte das Selbe noch einmal von den Angehörigen hören müssen. Wenn das medizinische Personal nach dem Tod Ohrfeigen bekommt! Schlimmste Vorwürfe bekommen. "Der und er hat überlebt -den habt ihr geholfen - warum nicht meiner Frau!"
 
Den Hund das sprechen bei bringen, der muss ganz wilde Ideen manchmal haben..
Lach
;)
Hab´ ich mir bei meiner "Kleinen" auch oft gewünscht.

(Dreamy / von "Traumhaft"
wenn sie Mist gebaut hatte:
"Mary / von Nightmare"
dann wußte sie, dass sie etwas falsch gemacht hatte.
;)
 
Die fahrschulunterlagen in mein Kind prügeln..
Und ein Mittel erfinden was das Selbstbewußtsein stärkt.. Muss aber süss schmecken sonst trinkt es keiner..