Was denkt ihr gerade?

Mach ich das Spiel nochmal auf oder gehe ich besser doch ins Bett. Morgen (heute) soll ja auch noch ein Tag sein!? :D
 
Niemals, gar nie nicht :D Das waren ja nur die, die ich gleichzeitig auf einmal hatte :D ..................................................................................................... Ich denke aber jetzt nicht weiter drüber nach, wer weiß, was da sonst noch kommt :D
Wow, das ist ja ein ganzer Zoo. o_O 😁
Da hätte ich sooooooo gern mit Dir zusammen gelebt.

Aufgewachsen bin ich auch auf`m Dorf, nebenan war ein Bauernhof mit Milchkühen und privat hatten sie auch noch zwei Schweine und ein Pferd. Das Pferd war aber nur ein Arbeitspferd, das musste das kleine Feld umpflügen, das die noch hinter ihrem großen Grundstück hatten. Da war ich fast jeden Tag auf dem Bauernhof, was meiner Pflegemutter aber nicht gefallen hat, weil ich dann immer nach Stall gestunken habe. Aber, später hab ich dann feststellen müssen, dass es da nicht nur um den Stallgeruch ging. Meine Pflegemutter konnte die Leute nicht leiden, zum einen, weil sie von dem Bauern, nachdem sie 1947 flüchten mussten und eben in dem Ort gelandet waren, nie auch mal nur ein Ei bekommen haben. Aber, ich denke, hauptsächlich konnten sie die nicht leiden, weil das Sorben waren. Warum auch immer, meine Pflegemutter hasste die Sorben ....... naja, eigentlich hasst sie alle Menschen, von denen sie nichts abstauben kann.
Etwas später mussten dann die Bauersleute zwangsweise in die LPG eintreten und der Stall würde umgebaut. Dort kamen dann nur noch frisch geborene Kälber und Kühe bis zu einem Jahr hin, da gab es `ne Menge Regeln. Z.B. durften die außer den Hühnern keine anderen Tiere mehr haben, die Schweine und das Pferd mussten also weg. Und es durften auch keine Leute mehr in den Stall, die nicht dort arbeiten. Das war sehr schlimm für mich, denn der Stall war immer mein Zufluchtsort ..... das war pflegemutterfreie Zone. Ich war viel lieber im stinkenden Stall, als in der zugemüllten stinkenden Wohnung meiner Pflegemutter!
In der 8. und 9. Klasse mussten wir in der DDR dann PA-Unterricht machen. (PA = produktive Arbeit). Wir mussten dann jede Woche irgendwo (ohne Bezahlung) 2 Stunden arbeiten gehen. Wir mussten dann der Schule Bescheid geben, was wir machen wollen und die Schule kümmerte sich um die Stelle. Als ich sagte, dass ich in einen Stall will, guckten die mich ungläubig an, denn noch nie wollte jemand im Stall arbeiten. Zunächst sollte ich in einen Stall im Nachbarort. Die Leute kannte ich, war die Schwester einer Nachbarin, waren auch super liebe Menschen, aber ich wollte unbedingt in den Nachbarstall. Mein Wunsch wurde zunächst abgelehnt, weil die Schule dachte, dass ich vielleicht ein paar Vorteile hätte, wenn ich beim Nachbarn arbeiten würde. Durfte dann aber doch zu den Nachbarn. Da war ich so happy, denn da hatte ich meinen gewohnten Zufluchtsort wieder. Im 2. PA-Jahr sollten wir eigentlich was komplett anderes machen, um auch in einen anderen Beruf reinschnuppern zu können, doch ich wollte wieder in den Stall. Hatte zunächst auch geklappt, doch dann hatte die Schule noch `nen anderen Platz für mich gefunden: ich musste in einen anderen Nachbarort und dort am Bahnhof arbeiten. Fahrscheine verkaufen, Weichen schmieren gehen, Weichen umstellen, Schranke hoch und runter leiern. Die meiste Zeit stand ich nur dumm rum. Die vom Bahnhof waren mit mir und meiner Arbeit sehr zufrieden und sie boten mir dann auch für nach der 10. Klasse eine Lehrstelle an, die ich aber dankend abgelehnt hatte. Ich wollte mich nicht den Rest meines Lebens auf `nem Dorfbahnhof langweilen!🥴

Tja, über Guppy`s vorher informieren war in der DDR kaum möglich, Internet gabs da ja noch nicht und Bücher über Zierfische auch nicht. Die im Zooladen haben mir als Aquarium-Anfänger eben die Guppy`s und Neonsalmler empfohlen. Die Neons sind mir so nach und nach eingegangen, die haben sich nicht vermehrt.
Was ich bei den Guppy`s aber spannend fand: die gehören ja zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen und da ich eh jeden Tag `ne halbe Stunde vor dem Aquarium saß, bevor ich abends schlafen ging, konnte ich öfters mal zusehen, wenn eins der Weibchen gerade ihre Jungen gebar.

Mir fehlen meine vielen Tiere um mich rum :(
Oh, das glaub ich Dir.

Hach, gerade noch eingefallen: vor ein paar Jahren hatte ich mal für ca. 2 Jahre 7 afrikanische Riesenschnecken (Achatina fulcia). Aber, da hat keiner von den anderen Haltern ein Wort darüber verloren, dass die, sobald sie erwachsen werden, nur noch für Nachtschwärmer geeignet sind. Wenn die noch jung sind, sind die auch tagsüber und auch im Winter aktiv, doch wenn sie groß sind, kommen die nur nachts zum fressen raus und halten übern Winter mehrere Monate Winterruhe. Die sind also zum sterben langweilig. Von denen hab ich nun nur noch die leeren Schneckenhäuser.
Ich überlege ständig, welches Haustier für mich geeignet wäre, doch da gibt es keins. Entweder sind die Anschaffungs- und Haltungskosten zu hoch, oder machen zu viel Arbeit, oder sind für mich zu langweilig.

- - - - - - - - - - - - -

ich sollte mal langsam frühstücken.
 
Ich überlege ständig, welches Haustier für mich geeignet wäre, doch da gibt es keins. Entweder sind die Anschaffungs- und Haltungskosten zu hoch, oder machen zu viel Arbeit, oder sind für mich zu langweilig.
--
Arbeit macht jedes Tier, aber dafür geben sie einem aus viel (lebens-) Freude zurück. Für mich sind Tiere lebensnotwendig, denn ohne sie wäre ich sicher schon lange nicht mehr am Leben.
Mein verfressener und trotzdem schlanker Kater randaliert aber heute nicht schlecht ;) ... und weg isser wieder :D
 
Arbeit macht jedes Tier,
Ja, das eine mehr, das andere weniger.
Das Problem ist meine schlechte Gesundheit.
Versuche mich kurz zu fassen: ich hatte durch einen früheren schlimmen Bandscheibenvorfall (einen so schlimmen hatten die Ärzte vorher alle angeblich noch nie gesehen) eine Lähmung im linken Bein, konnte nicht mehr laufen. Hab mich zurück gekämpft und (ohne Ärzte) wieder laufen gelernt. Danach folgten 3 OP`s. Allerdings hab ich eine Teillähmung und Nervenschäden in den Beinen zurück behalten. Wenn ich also "längere" Zeit stehe oder laufe werden die Schmerzen ab unterem Rücken bis in die Beine unerträglich und ich muss mich setzen. Wobei "längere" Zeit stehen an sehr schlechten Tagen höchstens 5 Minuten stehen bedeutet. Außerdem soll ich mich wegen der Wirbelsäulenvesteifung nicht mehr bücken. Naja, bei der Hausarbeit muss man sich ja auch öfters mal bücken, das interessiert dann auch keinen Doc. Aber, ich versuche es so weit es geht zu vermeiden. Wenn ich mich zu oft gebückt hab, bekomm ich Krämpfe im Bein. Die Krämpfe treten aber auch nachts auf, wenn ich tagsüber mal wieder zu viel gelaufen bin. Ich hab aber eben nicht nur chronische Rücken- und Nervenschmerzen, sondern auch noch Fibromyalgie - d.h. Schmerzen im ganzen Körper. Und weil das scheinbar noch nicht genug ist, auch noch ME/CFS (chronische Erschöpfung). Mit `nem Hund ständig Gassi gehen und Häufchen aufheben ist also schon mal nicht möglich. Einerseits würde `ne Mietze gehen, zumindest von den Kosten und Arbeitsaufwand her, aber da sprechen wieder einige Dinge dagegen: zum einen halte ich nicht viel von Wohnungskatzen, aber Freigänger wäre hier nicht möglich, viel zu viel Verkehr, die würde draußen nicht lang überleben. Wohnungskatze geht nicht, denn ich bin ja Raucher und rauch auch in der Wohnung, ich hab also ständig irgendwo ein Fenster auf Kipp. Gekippte Fenster ist für `ne Katze `ne Todesfalle. Fenster ganz auf und Katzennetz davor geht auch nicht. Wohne im EG bzw. sind nur 5 Stufen bis zu meiner Wohnung. Hier ist die Einbruchsgefahr also sehr hoch. Nach hinten raus, wo die Einbruchsgefahr am höchsten ist, hab ich nur abschließbare Fenstergriffe. Die kann man im gekippten Zustand abschließen und dann geht der Griff nicht mehr zu drehen, da kann also niemand von außen die Fenster aufhebeln.
Größere Tiere gehen aus Kostengründen nicht. Naja, und reiten haben mir die Ärzte eh verboten. Es ist nicht das reiten ansich, sondern die Gefahr, dass ich vom Pferd falle. Da würde nämlich mein Wirbelversteifungsgestell, was in meine Wirbel einzementiert wurde kaputt gehen und dann wäre ich sofort querschnittsgelähmt. Dafür würde sogar schon ein Sturz bei Glatteis ausreichen.
Also sind wir bei den Kleintieren. Hase oder Meerschwein brauchen aller Nase lang Einstreu und Heu. Das sind große Pakete. Ich kann ohnehin nur noch ein Mal die Woche zum einkaufen und hab da ja schon meinen Rollator voll gepackt. Da wäre kein Platz mehr für große Pakete mit Heu und Einstreu. Vögel machen mir zu viel Dreck. Hatte ich schon probiert, musste zwei Mal am Tag Staub saugen. Ich müsste den Käfig oder die Voliere bis oben hin mit Folie umwickeln, damit die Schalen von den Körnern nicht ständig aus dem Käfig fliegen, aber dann würde ich die Vögel nicht mehr richtig sehen. Irgendwelche Terrarientiere ..... sind meist nachtaktiv und sind auch keine Streichel- und Kuscheltiere.
Ne Zeit lang hatte ich mal ein Wohnzimmerfenster"haus"tier. Eines Tages saß plötzlich ein Eichhörnchen am Fenster und guckte rein. Und dann kam das drei Tage hintereinander immer an mein Fenster, also hab ich angefangen es zu füttern. Ging fast 2 Jahre so. Doch nun hab ich es seit Oktober nicht mehr gesehen. Die halten zwar auch Winterschlaf, aber der Winter ist vorbei und es war noch nicht wieder da. Ich weiß auch, ob es da war, wenn ich mal nicht im Wohnzimmer bin, denn da liegen noch zwei Nüsse draußen und so lange die nicht weg sind, war es auch nicht da. Ich glaub, das lebt nicht mehr.
Ohne Tiere fehlt mir auch was, ich denke ständig über Haustiere nach, doch es gibt einfach keins, was zu mir und meinem Leben passt. :cry:
 
Jetzt weiß ich endlich, wie sich ein übergartes Grillhähnchen fühlt...
Der bisher wärmste Tag des Jahres, von morgens um halb Neun bis gut 16:30 fast nur in der Sonne gewesen, nicht der Hauch eines Wölkchens am Himmel. Da hilft dann auch ein Hut mit breiter Krempe nicht mehr viel...