Das kann Copperfield und jeder drittklassige Uri Geller auch.Ich sehe einen Unterschied zwischen Phantasien und dem Miterleben von realen Ereignissen außerhalb der eigenen Sinneswahrnehmung. (Die Frau wußte z.B. Dinge wie Namen der Besucher, die nicht zu ihr hereingelassen worden waren oder sah ihren Mann in der Krankenhauskantine. Sie konnte später angeben, wo er gesessen ud was er gegessen hatte....- zumindest so ähnliche Ereignisse wurde berichtet.)
Warum geschehen Wunder eigentlich nie unter (annähernden) Laborbedingungen? Wunderheiler verlieren ihre Kräfte, sobald sie getestet werden sollen. Auf einmal bleiben keine Wanduhren mehr stehen, wenn jemand stirbt. Plötzlich keine Engel, Posaunen und goldene Tore, weil jemand zuschaut? Sowas kennt man sonst nur von der Unschärferelation
Meist ist bei einer Auswahl mehrerer Erklärungen die einfachste die Richtige. Die einfachste Erklärung ist für mich, dass es erschwindelt und erlogen oder inszeniert wurde, um sich wichtig zu machen.
Richtig, aber wie entstehen sie im Kopf? Emotionen sind tatsächlich direkte Resultate von Vorgängen im Gehirn und (endogener) Drogenwirkung. Du solltest mal erleben, wie gut gelaunt ein depressiver Mensch schlagartig werden kann durch Einsatz von Psychopharmaka. Oder auch die bekannte "Scheißegal"-Pille der Feuerwehr. Es ist tatsächlich alles chemiegesteuert. Sogar die Gedanken selbst beruhen auf Physik (Elektroimpulse und Knotenpunkte, also Synapsen), die durch bestimmte Chemikalien durch das Gehirn, das Rückenmark bis in die Muskeln geschleust werden. Sehr kompliziert, aber keine Zauberei.Warum? Viele Empfindungen entstehen doch ausschließlich im "Kopf", gerade Emotionen!
Überlegen wir mal: Nehmen wir an, es wäre ohne einen Körper möglich, zu sehen, zu hören, zu riechen und zu fühlen. Ohne Körper wäre man nicht mehr an Raum und Zeit gebunden, man hätte eine Ruhemasse von Null und könnte sich damit (theoretisch) völlig unabhängig von Raum und Zeit zu jedem Punkt und zu jeder Zeit des Universums instantan bewegen. Das würde man selbst als Wissenschaftler als Gott bezeichnen. Du könntest aufgrund der eigenen fehlenen Masse durch jeden Körper bewegen, dich sogar innerhalb massiver Körper aufhalten. Und Du könntest trotzdem all das tun, was Du als Mensch tun konntest - eben wie man sich einen "Geist" vorstellt. Wenn das möglich wäre, dann wäre man allmächtig. Man wäre nicht göttergleich, man wäre ein Gott. Und wenn das möglich wäre, warum hat uns die Natur diesen rüden Streich gespielt mit den Körpern? Wozu Schmerzen, Hunger, Durst erleiden? Ist die Natur sadistisch?
