US-Häftling vor Exekution durch Erschießen

Hallo,
es handelt sich um das Kaliber .30.......
Das kann sein: z.B
.30-06 Springfield (7,62 × 63 mm)
.30 Carbine (7,62 x 33 mm)
oder die o.g. .308 sowie noch viele andere.
Richtig angewandt in jedem Fall sehr schnell tödlich.
Aber denn noch sehr fragwürdig...........................................
 
ukem hat recht. 30mm-Geschosse lassen nur ein paar Pfund Gulasch zum Beerdigen.
 
Der Bürger hat davon rein gar nichts.

Und von dem Bezahlen der Strafzettel hat er was? Vom Bezahlen der teueren Dienstwagen für die Politiker hat der Bürger was? Was hat der Bürger von großen Teilen der Bundeswehr?

Mal abgesehen davon: Ist es kein Diebstahl für dich, wenn ich dir Geld klaue und dich danach zum Essen einlade? ;)

Der einzige Unterschied zwischen Steuern etc. und Straftaten ist der, dass die Masse sagt Steuern etc. sind ok.

Was mich deshalb nur immer wieder wundert ist, dass man bei einem Mord dann plötzlich so zimperlich wird und meint "nein, dass darf ja keiner". Dahingegen hab ich noch niemanden gegen das Gefängnis ernsthaft protestieren hören.
 
Und von dem Bezahlen der Strafzettel hat er was? Vom Bezahlen der teueren Dienstwagen für die Politiker hat der Bürger was? Was hat der Bürger von großen Teilen der Bundeswehr?

Ich behaupte nicht, dass Steuergelder immer sinnvoll eingesetzt werden und, das sollte dir nicht entgangen sein, da regt sich schon der ein oder andere auf.

Mal abgesehen davon: Ist es kein Diebstahl für dich, wenn ich dir Geld klaue und dich danach zum Essen einlade? ;)

Gegenfrage: Ist es Diebstahl, wenn ich als gewählter Bürgermeister von jedem Bürger in meiner Gemeinde Geld für den Bau einer öffentlichen Schule verlange?

Wie gesagt, deinen Einwand über die fragliche Verteilung der Steuergelder teile ich, doch Steuergelder an sich sind in meinen Augen kein Diebstahl.


Dahingegen hab ich noch niemanden gegen das Gefängnis ernsthaft protestieren hören.

Bist du gegen Gefängnisstrafen im Allgemeinen?

PS: Sorry4OT
 
Gegenfrage: Ist es Diebstahl, wenn ich als gewählter Bürgermeister von jedem Bürger in meiner Gemeinde Geld für den Bau einer öffentlichen Schule verlange?

Rechtlich gesehen nein. Vom Handeln her ja.

Bist du gegen Gefängnisstrafen im Allgemeinen?

Ich bin nicht gegen ein Gefängnis, ich bin auchch nicht gegen die Todesstrafe. Ich bin nur gegen das "rumgeheule", dass man doch niemanden töten kann, aber wegsperren etc. ist ok? Ist doch alles das gleiche, Handlungen die - wären sie nicht durch Gesetze legalisiert - eine Straftat wären. Wobei hier die Formulierungsmöglichkeit an ihre Grenzen stößt, Straftaten sind ja auch per Gesetz definiert, aber ich denke, es ist klar, was ich meine.
 
Ich bin nicht gegen ein Gefängnis, ich bin auchch nicht gegen die Todesstrafe.

Die Diskussion ist ja nicht allzu neu, ich habe aber neulich etwas gelesen, was vielleicht einen neuen Blickwinkel eröffnet (vielleicht aber auch nicht): Claude Lévi-Strauss beschreibt in "Traurige Tropen" einen indigenen Stamm, dem die gesellschaftliche Isolation (wie eben bei der Gefängnisstrafe praktiziert) schlimmer als alles andere scheint, schlimmer noch als eine Hinrichtung. Deswegen hat dieser Stamm sich darauf verlegt (ob das heute noch so gehandhabt wird, weiß ich nicht - das Werk stammt aus den 50ern, die Reise, die zugrunde liegt, hat er in den späten 30ern gemacht), sämtlichen Besitz eines Schuldigen zu zerstören. Das wiederum fordert eine Wiedergutmachung, sodass die Zerstörenden dem Schuldigen hinterher einen Ausgleich leisten müssen. Für diesen Ausgleich wiederum muss der Schuldige sich revanchieren und seinerseits Geschenke machen. Und so geht das immer weiter, bis irgendwann die Schuld als getilgt angesehen wird...
Ich finde, das zeigt eindrucksvoll, wie schwierig es ist, selbst eine Inhaftierung zu bewerten, die in unserer Kultur ja eher im Bereich zwischen "lächerlich" und "höchste angemessene Bestrafung" einsortiert wird.
 
Rechtlich gesehen nein. Vom Handeln her ja.

Das halte ich, ehrlich gesagt, für groben Blödsinn.
Öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Schulen, sind jedem zugänglich, weshalb auch jeder einen Teil der Finanzierung übernehmen sollte.

Wenn du ein so großes Problem damit hast, steht es dir frei, von mir aus jedenfalls^^, auf staatliche Leistungen zu verzichten und alles privat zu finanzieren.

Und ich würde glatt meine Hand dafür ins Feuer legen, dass du in dem Fall, falls du nicht gerade Spitzenverdiener bist, mit deinen finanziellen Mitteln nicht weit kommst.


Ist doch alles das gleiche, Handlungen die - wären sie nicht durch Gesetze legalisiert - eine Straftat wären. Wobei hier die Formulierungsmöglichkeit an ihre Grenzen stößt, Straftaten sind ja auch per Gesetz definiert, aber ich denke, es ist klar, was ich meine.

Es macht also keinen Unterschied, ob ich dir mitten in der Nacht von hinten eins überziehe, um dich danach in einen Van zu zerren und dich ein halbes Jahr in eine Zelle zwänge, oder ob du von einem neutralen Richter als eines Verbrechens schuldig befunden wirst und als Sanktion eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten verhängt wird, gegen die du, wenn es dir beliebt, Berufung einlegen kannst.
 
Es macht also keinen Unterschied, ob ich dir mitten in der Nacht von hinten eins überziehe, um dich danach in einen Van zu zerren und dich ein halbes Jahr in eine Zelle zwänge, oder ob du von einem neutralen Richter als eines Verbrechens schuldig befunden wirst und als Sanktion eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten verhängt wird, gegen die du, wenn es dir beliebt, Berufung einlegen kannst.

damit hast du dich selber disqualifiziert. ;)

Nach welchem Maßstab richtet denn ein Richter? Nach dem Gesetz, ok. Aber wer hat das Gesetz geschaffen? Richtig, Menschen.

Oder mal eine schöne Gegenfrage: Wenn doch ein neutraler Richter richtet, was war an den Richtern im Mittelalter nicht neutral? ;) Haben die sich nicht auch auf Gesetze berufen? (auch "was ich sage ist Gesetz" kann ein Gesetz sein)

Und spätestens, wenn wir den Spatenbereich der zu unrecht Veruteilten betrachten müsste eigentlich klar werden, dass unsere Rechtfertigung jemanden wegzusperren nicht besser ist, als die von Straftätern.

Das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit unserem System nicht zufrieden wäre. Ja, das klingt blöd, ist aber so. Der Mensch, der in einer Gesellschaft lebt muss nunmal barbarisch sein um diese lebensform aufrecht zu erhalten. Und das sie die beste ist ist daraus ersichtlich, dass sie gegenüber der anarchistischen Idee obsiegt. Nichtsdesto trotz sind wir aber alles Verbrecher.

Und was deinen ersten Teil angeht: Es ist immer eine Frage der Definition. Anders gefragt: Wurden die Menschen früher etwa nicht zu unrecht von der Kirche für teure Prunkbauten zur Kasse gebeten? Was war der Unterschied? Den einzigen den ich sehe ist die Akzeptanz.
Wenn aber Akzeptanz Gerechtigkeit ausmacht gibt es eben keine Gerechtigkeit, da sich die Akzeptanz fortlaufend ändert. Früher war die Akzeptanz für Ablassbriefe da. Heute halten wir sie für ein Verbrechen. Was gibt dir die Gewissheit, dass der Bau von Schulen in einer höheren Revolutionsstufe nicht auch als Verbrechen angesehen wird - zumnidest der Bau, wie wir ihn jetzt betreiben?
 
damit hast du dich selber disqualifiziert. ;)

Hätte ich das "neutral" weggelassen, wär's in Ordnung gewesen? :ugly:

Nach welchem Maßstab richtet denn ein Richter? Nach dem Gesetz, ok. Aber wer hat das Gesetz geschaffen? Richtig, Menschen.

Also verzichten wir in Zukunft auf jegliche Urteile, weil sie alle auf menschlichen Maßstäben beruhen?

Oder mal eine schöne Gegenfrage: Wenn doch ein neutraler Richter richtet, was war an den Richtern im Mittelalter nicht neutral? ;) Haben die sich nicht auch auf Gesetze berufen? (auch "was ich sage ist Gesetz" kann ein Gesetz sein)

Dass unsere heutige Rechtsprechung und Prozessführung einen grundlegenden Unterschied zum Mittelalter aufweist - Unschuld bis zum Beweis der Schuld - solltest du vielleicht bedenken.

Ebenso stehen uns wesentlich zuverlässigere, wissenschaftliche Methoden zur Verfügung, welche eine objektivere Untersuchung ermöglichen, als im Mittelalter.

Und ja, sie haben sich auf Gesetze berufen. Doch die Tatsache, dass die entsprechenden Gesetze heute nicht mehr gültig sind, sollte dir deine Frage beantworten.

Und spätestens, wenn wir den Spatenbereich der zu unrecht Veruteilten betrachten müsste eigentlich klar werden, dass unsere Rechtfertigung jemanden wegzusperren nicht besser ist, als die von Straftätern.

Sollte man demnach gänzlich auf Sanktionen verzichten, da das Risiko einer Fehlverurteilung besteht?

Und was deinen ersten Teil angeht: Es ist immer eine Frage der Definition. Anders gefragt: Wurden die Menschen früher etwa nicht zu unrecht von der Kirche für teure Prunkbauten zur Kasse gebeten? Was war der Unterschied? Den einzigen den ich sehe ist die Akzeptanz.

Bist du nun gegen Steuergelder im Allgemeinen oder nur gegen schlechte Verteilung?


Wenn aber Akzeptanz Gerechtigkeit ausmacht gibt es eben keine Gerechtigkeit, da sich die Akzeptanz fortlaufend ändert.

Unser Justizsystem soll auch nicht für Gerechtigkeit, sondern für Recht sorgen.

Die dabei befolgten Gesetze, natürlich auch von Menschen geschrieben, sind nicht einer kurzen, nächtlichen Sitzung entstanden, sondern haben sich über die Zeit hinweg entwickelt und werden unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Erfahrungen und Anforderungen angepasst.


Früher war die Akzeptanz für Ablassbriefe da. Heute halten wir sie für ein Verbrechen. Was gibt dir die Gewissheit, dass der Bau von Schulen in einer höheren Revolutionsstufe nicht auch als Verbrechen angesehen wird - zumnidest der Bau, wie wir ihn jetzt betreiben?

Was sein könnte, wenn sonst was passiert, ist irrelevant.
Mein Verstand sagt mir, dass die gemeinschaftliche Finanzierung einer Schule für die Gemeinschaft kein Verbrechen ist und es, in meinen Augen, auch nie sein wird.

Wenn dir deiner anderes sagt, fein.


PS: Da wir scheinbar grundlegend unterschiedliche Ansichten haben, bin ich nun raus :winke:
 
PS: Da wir scheinbar grundlegend unterschiedliche Ansichten haben, bin ich nun raus :winke:

Du verstehst einfach nur nicht, worum es mir geht.

Unser System ist nicht schlecht, unser System funktioniert.

Aber, und da ist unsere Meinungsunterschied, wir sind keine guten Menschen, wir sind nach meiner Meinung alles Verbrecher. Wir bestrafen Menschen willkürlich für bestimmte Dinge, die sie tun.

Dass unsere heutige Rechtsprechung und Prozessführung einen grundlegenden Unterschied zum Mittelalter aufweist - Unschuld bis zum Beweis der Schuld - solltest du vielleicht bedenken.

Ebenso stehen uns wesentlich zuverlässigere, wissenschaftliche Methoden zur Verfügung, welche eine objektivere Untersuchung ermöglichen, als im Mittelalter.

Und ja, sie haben sich auf Gesetze berufen. Doch die Tatsache, dass die entsprechenden Gesetze heute nicht mehr gültig sind, sollte dir deine Frage beantworten.

Wenn wir tatsächlich bis zu einem Beweis warten würden würe es keine unschudlig Verurteilten geben. Und das die Gesetze heute nicht mehr gültig sind zeigt gar nichts. Oder willst du sagen, dass die Leute von gestern unmenschlich waren, wir von heute aber nicht mehr, nur weil sich sicherlich irgendein Gesetz geändert hat? Gesetze ändenr sich ständig. Du schreibst selbst, Gesetze müssen angepasst werden, also gibst du im Prinzip doch zu, dass unsere jetzigen Gesetze genau wie die im Mittelalter sind - unausgereift.

Was sein könnte, wenn sonst was passiert, ist irrelevant.

Achso, tut mir leid, dass ich nicht wusste, dass eine logische Schlussfolgerung irrelevant ist. :roll:

Da es aber wohl eh nicht ksoweit kommt, dass man mich versteht, da wohl niemand verstehen kann, dass ich trotz der Meinung, dass wir Verbrecher sind, die Gesellschaftsform für akzeptabel halte, bin ich hier nun denke ich mal auch raus. Langsam wirds langweilig mich zu wiederholen.
 
Aber, und da ist unsere Meinungsunterschied, wir sind keine guten Menschen, wir sind nach meiner Meinung alles Verbrecher. Wir bestrafen Menschen willkürlich für bestimmte Dinge, die sie tun.
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer.

Wir reagieren mit einem (so interpretiere ich Deine Worte) Fehlverhalten auf das, was wir für ein Fehlverhalten ansehen. Moral ist von Menschen gemacht. Und unsere gesellschaftliche Moral sagt: Wir dürfen das, weil es erstmal ein Fehlverhalten voraussetzt. Natürlich gibt es in jeder Gesellschaft individuell unterschiedliche Moralvorstellungen. Und die geltenden Gesetze sind nicht einmal ein Kompromiß unter allen Individuen oder auch nur der (egal wie ermittelte) Durchschnitt dieser individuellen Moralvorstellungen.

Nur den Begriff "willkürlich" hätte ich doch gern näher erklärt.
 
Und hier überlege ich mir gerade, für was ich mich entscheiden würde...
Ich hätte mich dafür entschieden, gegen kein Gesetz zu verstoßen, nicht vor Gericht zu kommen, dem zu Folge nicht aus dem Gericht fliehen hätte müssen, niemanden bei der Flucht erschießen hätte müssen und ergo auch nicht vor der Wahl meiner Todesart stehen zu müssen ;)
Tja, und wann kommt dann die Guilliotine? Viel Unterschied gibt es ja dann nicht mehr.
Findest du denn die Guillotine "schlimmer" als die Giftspritze? Das Ergebnis bleibt dasselbe: Tot is tot.

Man kann maximal noch aufschlüsseln, ob der Weg zum Ergebnis unterschiedlich is. Zu Tode foltern führt auch zum Tod, is aber sicherlich schlimmer als eine Giftspritze.

Betrachtet man das US-Sterbe-Angebot, sind doch alle Todesarten relativ gleich "schlimm". Ich würde sogar im Gegenteil behaupten, den Kopf abzuhacken is in meinen Augen sicherer, weil da weniger schiefgehen kann, als wenn die Schützen bei der Erschießung daneben schießen und mir noch unnötig Schmerz zufügen, bevor es dann aus is.

Und wer stellt jetzt die fünf Mörder (die Vollstrecker) vor Gericht?
Ja, so is die Menschheit... immer nur auf Gerechtigkeit Rache aus :yawn:

  • Die fünf Mörder (die Vollstrecker) werden in fünf gesonderten Verfahren jeweils wegen Mordes zum Todes verurteilt.
    .
  • Die fünfundzwanig Mörder (die Vollstrecker der Vollstrecker) werden in fünfundzwanig gesonderten Verfahren jeweils wegen Mordes zum Todes verurteilt.
    .
  • Die einhundertfünfundzwanzig Mörder (die Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker) werden in einhundertfünfundzwanzig gesonderten Verfahren jeweils wegen Mordes zum Todes verurteilt.
    .
  • ... weitere 11 Verhandlungsdurchgänge und viel Zeit später ...
    .
  • Die sechs Milliarden einhundertdrei Millionen fünfhundertfühnzehn Tausend sechshundertfünfundzwanzig Mörder (die Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker der Vollstrecker) werden in sechs Milliarden einhundertdrei Millionen fünfhundertfühnzehn Tausend sechshundertfünfundzwanzig gesonderten Verfahren jeweils wegen Mordes zum Todes verurteilt.
    .
  • Spätentens dann is jeder Tod gesühnt, der Mensch endgültig ausgerottet und das Weltall von einer (weiteren?) dämlichen Spezies befreit. Happy End! :roll:
 
tH, da ist ein Rechenfehler, denn nicht alle 5 haben scharfe Munition, du musst also ne berechnen, da nicht allen 5 der Mord angelastet werden kann, somit kann niemand eindeutig als Täter identifiziert werden, damit Freispruch.
 
tH, da ist ein Rechenfehler, denn nicht alle 5 haben scharfe Munition, du musst also ne berechnen, da nicht allen 5 der Mord angelastet werden kann, somit kann niemand eindeutig als Täter identifiziert werden, damit Freispruch.
Ich bin von spockonline's Post #7 ausgegangen:
Laut US-Gesetz wäre der Platzpatronenschütze (aus der Perspektive einer Mordanklage) gleich schuldig, wie die Leute mit den echten Kugeln.
 
Nur den Begriff "willkürlich" hätte ich doch gern näher erklärt.

Warum kann ich jemanden verbieten mein Grundstück zu betreten, ihm aber nicht verbieten sich direkt neben mich zu setzen?

Was ist an dem von der Straße aus sichtbaren Teil meines Grundtückes so privat, dass eine andere Person es nicht begehen dürfte? Wenn sie etwas beschädigt gibt es dafür ja gesondert Rechte.

Wie du schon sagst, Moral ist von Menschen gemacht, aber worauf begründet sich die? Warum darf ich nicht nackt durch die Stadt laufen, aber wenn ich mit Spinnen überseht durch die Stadt laufe könnte man mir meines Wissens nach wenig anlasten.

Warum darf ich keinen Menschen schlagen, der mich schlägt (eingeschränkt gültig) aber keinen, der mein Haus angezündet hat?

warum darf ich jemanden, der mit etwas klaut nur festhalten, wenn ich ihn nicht kenne?

Natürlich gibt es für alles Begründungen, aber diese sind rein subjektiv gewählt und ändern sich dementsprechend auch.

Spätestens wenn man fragt: "Warum gibt es in den USA teilweise die Todesstrafe und hier nicht?" Ist klar, dass es eine willkürliche Rechtssprechung sein muss, diktiert von einer Mehrheit.

Aber ums hier auch nochmal zu sagen: Ich habe kein Problem mit dieser Willkür, ich finde es nur wichtig, dass man sich ihrer bewusst ist. Es ist meiner Meinung nach aktuell keine bessere Möglichkeit, nur gut ist die Möglichkeit halt auch nicht.

@Wannabe: Nachdem du hier so aktiv mitdiskutiert hast muss es ja eine echte Erleichterung für dich sein, dass ich nurnoch auf direkte Fragen eingehe :D.

@Cybo: ich würd sagen, sie würden trotzdem wegen Mordes verurteilt, da der Versuch strafbar ist. ;) *klugscheiß*