Unterscheidung AfD und *gida...

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Für weitere Antworten geschlossen.
Gab es die Unterschiede nicht vorher und man kann jetzt immer mehr sehen das sie sich annähern bzw. in vielen Teilen schon dasselbe sind. U.a. dasselbe Fussvolk?
 
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die BEIDEN Threads bestanden schon, BEVOR die Diskussion überhaupt aufkam. Ich gehe eher davon aus, dass der eine oder andere User zu faul war, den entspr. Thread zu suchen... ;)
Ich meine, ob es nun diesen 3. Thread dazu bedarf. Aber egal, wir "diskutieren" hier nun ja (während die beiden anderen threads wieder allmählich in der Versenkung verschwinden).

Wie schon geschrieben - aus Gründen der Übersichtlichkeit. Ich finde es besser, ggf. aufkommende Unterschiede klar zu dokumentieren, auch, um zu sehen, WER sich WEM annähert. Keiner würde verlangen, einen Thread über die SPD mit einem über die CDU zu verschmelzen, ur weil sie ähnliche/gleiche Forderungen und Standpunkte haben...
Bei den paar Hanseln, die hier diskutieren sehe ich die Übersicht nicht gefährdet. Und es sind ja immer die selben Nasen. Aber du bist der Mod hier. Und wollen wir auch Wannabe nicht vergessen; der braucht seine deitsche Ordnung.

Zurück zum Thema: Beide "Vereine" haben im Osten einen größeren Zuspruch als im Westen. Wobei, hilft jetzt auch nicht bei der Unterscheidung...
 
Dieselben fahnen werden auch geschwenkt. Zuallerst zu nennen die Deutschland-Fahne, dann ein wenig weiter die Wirmer-Flagge, hinüber zu gemeinsamen Fahnen mit der russischen Fahne und zu guter Letzt darf natürlich die "refugees are not welcome" nicht fehlen.
 
Ich meine, ob es nun diesen 3. Thread dazu bedarf. Aber egal, wir "diskutieren" hier nun ja (während die beiden anderen threads wieder allmählich in der Versenkung verschwinden).
Da in letzter Zeit öfter *gida-Inhalte bei der AfD gepostet wurden, und die höfliche Bitte, beide Threads entsprechend zu nutzen mit einem lapidaren "ist doch eh alles das Gleiche" abgetan wurde - ja. Ich wollte die sich daraus ergebende Diskussion weder in dem einen noch in dem anderen Thread haben...

Bei den paar Hanseln, die hier diskutieren sehe ich die Übersicht nicht gefährdet. Und es sind ja immer die selben Nasen. Aber du bist der Mod hier. Und wollen wir auch Wannabe nicht vergessen; der braucht seine deitsche Ordnung.
...Die ZWEI Hanseln, die unbedingt EIN Steckenpferd reiten wollen... :ugly::ugly::ugly:
 
Und wehe, einer definiert die FAZ jetzt als linksgrün-versifft. :-D
Ok, ohne Definition. Lies es mal so unvoreingenommen wie möglich. Hier mal ein paar Ausschnitte:

FAZ schrieb:
Ihre Gier nach Gewalt ist mit Händen zu greifen.
[...]
Die selbsterklärte „Herbstoffensive“ der AfD: Das waren im wesentlichen Demonstrationen, auf denen die Anhängerschaft dieser Partei Wut, Hass und einen nicht mehr zu übersehenden Hunger nach Gewalt zeigte. Unterschiede zu Pegida sind kaum mehr zu erkennen. Die Symbole und Fahnen, die in Dresden herumgeschleppt werden, sind vielfältiger – sozusagen ausgefuchster, weil praktisch nichts ausgelassen wird an anspielungsreichen extremistischen Bekenntnissen. Eindeutig nationalsozialistische Symbole sind nun einmal verboten. Man geht so nah heran wie irgendmöglich.
[...]
Auch bei Pegida wird die Deutschlandfahne so genutzt: gegen die real existierende Bundesrepublik, für dieses dunkle „Deutschland“ in den Köpfen der Demonstranten.
[...]
Wer als Feind begriffen wird, den sucht man einzuschüchtern: durch aggressives Angehen, Bedrohen, Verfolgen, Geschimpfe und Geschrei. Immer häufiger kommt es zu Angriffen: Da wird bedrängt, geschubst, gestoßen oder gar geschlagen. Die Gewalt richtet sich insbesondere gegen Journalisten, ohne weiteres auch Frauen, erst diese Woche wieder gegen zwei Kolleginnen des ZDF.
[...]
Alle, die nicht das Volk sind, sollen weg, erst einmal wenigstens mundtot gemacht werden. Das ist der Grund für die Wut auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Sie wird niemals abreißen, denn man will statt der „Lügenpresse“ völkische Beobachter.
[...]
Das Menschheitsverbrechen an den Juden war die Folge. Antisemitismus ist auch heute unter den Gehässigsten der Pegida- und AfD-Anhängern verbreitet.
Sag mal, klingt das für Dich auch nur im Ansatz nach neutraler, objektiver Berichterstattung? Würde jetzt nicht FAZ drüber stehen, würde ich das für "Neues Deutschland" auf BILD-Niveau halten. Das ist ein ganzes Gift-Bad, das man dem Leser anbietet. So ungefähr schreibt auch KOPP, nur eben rechtspopulistisch. Absolut ekelhaft.
 
Sag mal, klingt das für Dich auch nur im Ansatz nach neutraler, objektiver Berichterstattung?

Es ist ein Kommentar, kein Artikel.

Das ist ein ganzes Gift-Bad, das man dem Leser anbietet.

Wo ist Dein Problem?
Bei wie vielen Versammlungen der AfD und Pegida warst Du dabei, um beurteilen zu können, ob der Kommentar ein Gift-Bad ist, oder das Erlebte des Kommentators wieder spiegelt?

Vor einem Jahr wurde auf Biegen und Brechen versucht, Pegida als "besorgte Bürger" darzustellen, die ja nur von Ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch machen. Nach Freital, Heidenau, diversen H****r-Fotos etc. hat man eingesehen, dass die Bürger doch nicht so besorgt waren, sondern dass sich da einfach nur Rechtsextremisten mit ein paar Bürgern getroffen haben.

Und jetzt fängt die AfD genau da an, wo Pegida gestartet hat, nur gleich mit politischer Betätigung parallel dazu.
Den Rest kann man grob voraussehen.

gruss kelle!
 
Es ist ein Kommentar, kein Artikel.
Richtig. Aber publiziert (und somit genehmigt) von der FAZ. Ist zwar noch immer nicht das Gleiche, wie ein Artikel, aber offensichtlich scheint man vor Ort kein Problem mit dieser Art des Kommentierens zu haben, was wohl auch auf die unter diesem Kommentar verlinkten Artikel und Kommentare zutrifft.

Wo ist Dein Problem? Nach Freital, Heidenau, diversen H****r-Fotos etc. hat man eingesehen, dass die Bürger doch nicht so besorgt waren, sondern dass sich da einfach nur Rechtsextremisten mit ein paar Bürgern getroffen haben.

Und jetzt fängt die AfD genau da an, wo Pegida gestartet hat, nur gleich mit politischer Betätigung parallel dazu.
Naja, eben genau damit habe ich das Problem. Ich habe kein Problem, wenn Du das so siehst und schreibst. Oder sonstwer als Privatperson. Kann sich ja jeder seine Meinung bilden wie er will. Aber Zeitungen, Fernsehen und Medien sind da etwas anderes.

Es liest sich immer so, als wären bei Pegida die meisten Rechtsextremisten, unter die sich mehr oder weniger "aus Versehen" normale Bürger gemischt haben. Auf jedem bislang mir bekannten Video von Pegida sehe ich aber das exakte Gegenteil. Die große Masse sind ganz normale Bürger, unter die sich mal mehr, mal weniger Radikale mischen. Und Leute, die ich aus Dresden kenne, berichten mir das auch so. Der Ton am Rande der Kundgebungen soll zwar rauher geworden sein, aber steter Tropfen der Gegendemonstranten wird vermutlich auch diesen Stein höhlen.

Was es sonst an Gewaltexzessen gibt, dazu kann ich gar nichts sagen. Da hilft mir auch kein Handvideo, auf dem man eigentlich gar nichts sieht - schon gar nicht, was der Auslöser für den einen oder anderen Ausraster war. Insofern muss ich das mangels Information als bedauerswerte Einzelfälle ignorieren.

Was die AfD betrifft, da kann ich mich im Grunde nur wiederholen. Was ich bisher von der AfD (von und nach Lucke) gehört habe, gefällt mir im Großen und Ganzen. Wohin sich die Partei entwickeln wird, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sich alle anderen (großen und größeren) Parteien an eine Stelle entwickelt haben, die ich persönlich für unwählbar empfinde. Und ich bin sehr sehr froh, dass es die AfD gibt, die sich etwas rechts der Mitte positioniert, aber nicht aus dem rechten Bildrand rennen wie etwa die NPD.

Wobei ich allerdings sagen muss, dass viel davon abhängen wird, wie sie mit der Presse weiter umgehen. Es ist eine fast unmögliche Aufgabe, ein gutes Profil abzugeben ohne die Medien im Boot zu haben. Noch viel schwerer ist es, wenn die großen Medien mehrheitlich nur daran interessiert sind, den Ruf zu zerstören und die Partei zu demontieren. Aber ohne Medien wird es nicht gehen. Ich bin jedenfalls gespannt.
 
Wobei wir wieder die kernigen Aussagen u.a. von Höcke, Gauland und vielen weiteren (auch Petry würde ich da nicht ausschliessen) ganz bewusst wieder ignorieren um sie zu relativieren.

Also bestätigen wir doch Du warst bei keiner Demo bisher bei AfD im Osten oder xxgida. Du bezeichnest Bildquellen als nicht klar Aktionsaufzeichnend. ABER Du hast jemand in Dresden aus dem Umfeld der behauptet das Umfeld um Pegida, natürlich die Gegendemonstranten würde die Sprache etc. rauher machen.
Also da weiss ich wirlklich nicht ob ich über das Gesagt lachen oder weinen soll.

Ähnlcihes hatte ich auf Arbeit letzte Woche auch. Kollegin meinte: "ich glaube gar nichts mehr."...."Aber von einer Kollegin ein Kollege arbeitet bei der Polizei und der behauptet das Verbrechen bis Mitte 3-stelligen Betrag bei Flüchtlingen nicht verfolgt werden dürfen". Ähm ja genau.:ugly: Sowas glaubt man dann natürlich völlig unhinterfragt.

Ach Opportunismus ist schon was feines oder?

als wären bei Pegida die meisten Rechtsextremisten
Das nicht, Rechtssympathisanten würde es schon eher treffen.
Aber in Leipzig hat man ja sich dagegen "distanziert" jetzt wandert vor dem Pulk ein Idiot mit "Gegen Nazis"-Fahne rum, während im Pulk Brigade Halle und Bitterfeld mitlaufen. Ohh man wie dumm kann man eigentlich sein. :LOL:
Aber Leser wie Du sehen dann nur den Typen vor dem Pulk und denken sich, och schaut mal Legida distanziert sich von Rechten. Ja dann....:ugly:
 
Naja, eben genau damit habe ich das Problem. Ich habe kein Problem, wenn Du das so siehst und schreibst. Oder sonstwer als Privatperson. Kann sich ja jeder seine Meinung bilden wie er will. Aber Zeitungen, Fernsehen und Medien sind da etwas anderes.
Wenn ein Kommentar als solcher gekennzeichnet ist, dann geht auch das in Ordnung. ein Kommentar ist IMMER eine subjektive Meinung - soviel sollte man aus der Schule schon mitbekommen haben und das nicht mit der Meinung einer ganzen Redaktion gleichsetzen. Viele Medien nutzen auch "Pro" und "Kontra" - Kommentare, um beide Seiten darzustellen - wie würdest du denn da argumentieren?

Es liest sich immer so, als wären bei Pegida die meisten Rechtsextremisten, unter die sich mehr oder weniger "aus Versehen" normale Bürger gemischt haben. Auf jedem bislang mir bekannten Video von Pegida sehe ich aber das exakte Gegenteil. Die große Masse sind ganz normale Bürger, unter die sich mal mehr, mal weniger Radikale mischen. Und Leute, die ich aus Dresden kenne, berichten mir das auch so.
Und die normalen lassen das zu? und die lassen die Radikalen auch noch reden und beklatschen sie? :hö:

Wobei ich allerdings sagen muss, dass viel davon abhängen wird, wie sie mit der Presse weiter umgehen. Es ist eine fast unmögliche Aufgabe, ein gutes Profil abzugeben ohne die Medien im Boot zu haben. Noch viel schwerer ist es, wenn die großen Medien mehrheitlich nur daran interessiert sind, den Ruf zu zerstören und die Partei zu demontieren. Aber ohne Medien wird es nicht gehen. Ich bin jedenfalls gespannt.
Viele AfD-Statements von leitenden Mitgliedern sind als Primärquelle im Netz zugänglich, ohne dass irgend ein Medium was dazu tun muss, einen Ruf zu zerstören.
 
Es liest sich immer so, als wären bei Pegida die meisten Rechtsextremisten, unter die sich mehr oder weniger "aus Versehen" normale Bürger gemischt haben. Auf jedem bislang mir bekannten Video von Pegida sehe ich aber das exakte Gegenteil. Die große Masse sind ganz normale Bürger, unter die sich mal mehr, mal weniger Radikale mischen. Und Leute, die ich aus Dresden kenne, berichten mir das auch so. Der Ton am Rande der Kundgebungen soll zwar rauher geworden sein, aber steter Tropfen der Gegendemonstranten wird vermutlich auch diesen Stein höhlen.

Das mit den Gegendemonstranten kannst Du in Dresden getrost abhaken. Da gab es monatelang gar keinen Gegenprotest, und was jetzt da läuft, dürfte wohl im Verhältnis 1:10 sein +/-.

Und das Verhältnis "Bürger" zu "Extremisten" ist das eine.
Wenn aber, was ich mehrfach erlebt habe, geschlossen erscheinende Hool-Gruppen von den "Bürgern" mit Applaus begrüßt wurden, sei es Braunschweig (Bragida), Magdeburg (AfD) oder Leipzig (OfD), dann sieht es doch eher nach "Brüder im Geiste" aus, statt nach Distanzierung.

Bei uns hat es dann wenigstens die Bragida-Chefin Tina Müller zum 9.11. geschafft, 12 oder 13 offen erkennbare Rechtsradikale via Platzverweis durch die Cops von der Veranstaltung entfernen zu lassen. War halt blöd, dass man belegen konnte, dass Johannes Welge, Vorsitzender "Der Rechte" Hildesheim bei ner Versammlung gesprochen hat.

Was die AfD betrifft, da kann ich mich im Grunde nur wiederholen. Was ich bisher von der AfD (von und nach Lucke) gehört habe, gefällt mir im Großen und Ganzen. Wohin sich die Partei entwickeln wird, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sich alle anderen (großen und größeren) Parteien an eine Stelle entwickelt haben, die ich persönlich für unwählbar empfinde. Und ich bin sehr sehr froh, dass es die AfD gibt, die sich etwas rechts der Mitte positioniert, aber nicht aus dem rechten Bildrand rennen wie etwa die NPD.

Genau bisher.
Rostock Lichtenhagen fing auch mit Protest von Bürgern an. Ergebnis bekannt.
*Gida fing mit Bürgern an, die den Weg ebneten für Freital und Heidenau, was zum Glück nicht so ausging wie Lichtenhagen.
AfD mit Lucke war aus meiner Sicht nicht wirklich gefährlich, da er selbst einen zu derben Rechtsrutsch verhindern wollte.
Aber nachdem Petri und Gauland das Ruder nach rechts rissen, Höcke groß vom tausendjährigen Reich schwafelt, nebenbei von mangelnder Männlichkeit, wenn ich mir das Publikum anschaue, dann brauche ich nicht bis zum Sommer warten, um zu staunen, ob der neuen Gewalt- und Hetzexzessen.

gruss kelle!
 
Ich hatte eben eine Vision: Lutz Bachmann wird morgen zu Beginn der Kundgebung in Dresden zu einer Schweigeminute für die Opfer der NSU und die Fluchtopfer des Mittelmeers aufrufen. Wäre eine schöne Gretchenfrage zur vorherrschenden Gesinnung...


.... man wird doch wohl noch träumen dürfen...
:sleep::sleep::sleep:
 
Richtig. Aber publiziert (und somit genehmigt) von der FAZ. Ist zwar noch immer nicht das Gleiche, wie ein Artikel, aber offensichtlich scheint man vor Ort kein Problem mit dieser Art des Kommentierens zu haben, was wohl auch auf die unter diesem Kommentar verlinkten Artikel und Kommentare zutrifft.
Die Alternativmedien basieren zu einem großen Teil auf diesem Prinzip der Kommentare. EInen Ansatz zur neutralen, objektiven Berichterstattung gibt es nicht. Die Medienkritik ist einseitig Spiegelt sich ja auch schon in der Sprache des Protestes wieder.
 
Wobei wir wieder die kernigen Aussagen u.a. von Höcke, Gauland und vielen weiteren (auch Petry würde ich da nicht ausschliessen) ganz bewusst wieder ignorieren um sie zu relativieren.
Mein lieber Reddogg. Ich will gar nichts relativieren. Bring mir doch endlich mal einen Link, der mich erschüttert und ich ändere meine Meinung. Bis dahin lass einfach die Provokationen, bitte ;)

Also bestätigen wir doch Du warst bei keiner Demo bisher bei AfD im Osten oder xxgida.
Genau.

Du bezeichnest Bildquellen als nicht klar Aktionsaufzeichnend.
Habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass irgendein Handyvideo für mich keinerlei Aussage hat. Erstens sieht man meistens gar nicht, wo das überhaupt aufgenommen wurde. Wann schon gar nicht. Aber ein Mitschnitt einer Rede (ungeschnitten von Anfang bis Ende) hat für mich schon sehr wohl Substanz. Das wäre für mich auch eine Primärquelle.

Alle anderen Videos, wie sie beispielsweise nach dem ersten Mai gern von der Antifa ins Netz gestellt werden und unangemessene Polizeigewalt zeigen sollten, sind meist ohne jede Aussage. Dann man sieht fast immer nur einen sehr kurzen Auschnitt, wie ein Polizist jemanden auf den Boden zwingt und dort fixiert. Wieviel Steine der vorher geschmissen hat und wieviele Polizisten er angespuckt/bepöbelt hat, ist natürlich nicht zu sehen. Womöglich gar keinen und er wurde völlig zu unrecht so behandelt. Oder er spielt schon seit Stunden Wilde Sau bis er endlich was auf die Fresse bekommt. Kann beides so oder so sein, daher zur Meinungsbildung bedeutungslos.

ABER Du hast jemand in Dresden aus dem Umfeld der behauptet das Umfeld um Pegida, natürlich die Gegendemonstranten würde die Sprache etc. rauher machen.
Bitte bitte übe Dich im Lesen und Verstehen. Es ist nervtötend mit Dir, ehrlich. Also was ich gesagt habe ist, dass ich jemanden (also insgesamt 3) Leute in Dresden kenne, die in der Nähe des Frauenkirche wohnen. Also auch mitbekommen, wenn die Demonstranten anreisen und abreisen. Am Rande der Demo (also bei An- und Abreise oder weit weg vom Zentrum der Demo) wird der Ton rauher. Das wurde mir so berichtet. Ich gehe nun davon aus, dass da auch die Gegendemonstranten ihren Beitrag dazu leisten, weil die immer dumm-dämlich durch die Gegend pöbeln. Und so wie ich mir Dir langsam auch die Geduld verliere, so hölt sicherlich auch bei Pegida der stete Tropfen irgendwann den Stein. So mag es sich zutragen, dass selbst der friedlichste Pegida-Teilnehmer dann auch irgendwann mal zurück pöbelt oder sogar die Fäuste fliegen. Aber das ist nur eine Vermutung, ich habe dazu keine Primärquelle oder Zeitungsartikel.

Ähnlcihes hatte ich auf Arbeit letzte Woche auch. Kollegin meinte: "ich glaube gar nichts mehr."...."Aber von einer Kollegin ein Kollege arbeitet bei der Polizei und der behauptet das Verbrechen bis Mitte 3-stelligen Betrag bei Flüchtlingen nicht verfolgt werden dürfen". Ähm ja genau.:ugly: Sowas glaubt man dann natürlich völlig unhinterfragt.
Das liegt daran, dass man seine Freunde besser einschätzen kann, als Medien. Einem Freund, der mich noch nie belogen hat und mir etwas erzählt, was in den Medien ganz anders dargestellt wird, würde auch ich eher glauben. Das kannst Du gern anders halten, aber in puncto Vertrauen liegt ein Freund doch deutlich vor jeder Presse.

Was du nun glaubst oder nicht glaubst, ist Dir überlassen. Du hast sogar die Freiheit, Dir die Quellen frei zu wählen, denen Du glauben möchtest und dessen Ergüsse Du nachplapperst. Und das ist gut so, denn damit hast Du die Möglichkeit, Dir frei eine Meinung zu bilden aus allen Dir zugänglichen Quellen. Sogar eine selektive Meinung.

Und die normalen lassen das zu? und die lassen die Radikalen auch noch reden und beklatschen sie? :hö:
Ich habe in beiden geposteten Videos von Höcke absolut nichts radikales gehört. Ich bin vielleicht nicht in allen Punkten seiner Meinung, aber ich würde auch verstehen, wenn es jemand ist.

Deshalb die Bitte auch an Dich: Bitte schockiere mich. Poste bitte mal einen Link zu einem Video, das mich erschüttert und meine Meinung über die AfD revidiert. Glaub es mir oder nicht, aber ich bin da ziemlich offen. Bis dahin ist alles andere substanzlos, von wegen:
Viele AfD-Statements von leitenden Mitgliedern sind als Primärquelle im Netz zugänglich, ohne dass irgend ein Medium was dazu tun muss, einen Ruf zu zerstören.
Habe noch nichts gesehen oder gehört, das ihren Ruf zerstören würde.

Ich hatte eben eine Vision: Lutz Bachmann wird morgen zu Beginn der Kundgebung in Dresden zu einer Schweigeminute für die Opfer der NSU und die Fluchtopfer des Mittelmeers aufrufen. Wäre eine schöne Gretchenfrage zur vorherrschenden Gesinnung...
Also ich weiß nicht, ob es eine verlogene Schweigeminute für die Opfer von Paris gab. Falls ja, dann sollte er wirklich auch eine Schweigeminute für die von Dir genannten Opfer bringen, auch wenn es nicht direkt zum Thema "Islamisierung in Europa" passt. Wäre fair.

Falls nicht, wäre ich froh, wenn man sich diesen Blödsinn auch spart. Es sterben laufend so viele Menschen, jeden Tag etliche im Nahen Osten und Afrika, auch in Asien und Südamerika - sogar in Europa. Also für jeden eine Schweigeminute würde schnell zum Schweigegelübte auf die nächsten 100 Jahre werden. Und wenn die USA mal wieder durch dreht, schweigt auch niemand. Im Gegenteil sichert man dann lautstark "uneingeschränkte Solidarität" zu. Also wenn Du mich fragst, schweigt man immer an der falschen Stelle.

Die Alternativmedien basieren zu einem großen Teil auf diesem Prinzip der Kommentare. EInen Ansatz zur neutralen, objektiven Berichterstattung gibt es nicht. Die Medienkritik ist einseitig Spiegelt sich ja auch schon in der Sprache des Protestes wieder.
Stimme Dir zu. Deswegen habe ich ja auch so ausführlich geschrieben, dass mir inzwischen der KOPP-Verlag auf die Eier geht, weil ich ständig das Gefühl habe, dass man mich aufstacheln will. Aus den Artikeln die Essenz raus zu ziehen von wirklichen Tatsachen ist viel anstrengender als bei anderen Medien. Deswegen mache ich da auch inzwischen einen Bogen drum. Was ist daran jetzt wieder falsch?
 
Habe noch nichts gesehen oder gehört, das ihren Ruf zerstören würde.

Und ist der Ruf erst ruiniert, so lebt es sich ganz ungeniert.

Oder wie war das?

Wenn Du damit klar kommst, ist ja alles bestens.
Es gibt aber auch Leute, die kommen ob der verlorenen Männlichkeit, der bezahlten SAntifa oder der DDR Demos im November 1990 vor Lachen nicht in den Schlaf.
 
Und ist der Ruf erst ruiniert, so lebt es sich ganz ungeniert.
Oder wie war das?
na hast Du denn dazu mal einen Link, gern auch ein YouTube-Video (wenn möglich mit Zeitmarke), wo sich eine Führungskraft der AfD darüber beklagt, seine Männlichkeit verloren zu haben?

Mit dem Rest kann ich nicht viel anfangen. Es ist vor einiger Zeit durch die Medien gegangen, dass die Linke öffentliche Gelder darauf verwendet, Gegendemonstranten anzukarren. Vermutlich will man darauf hinaus, wenn es um die bezahlte Antifa geht. Weiß ich aber nicht, ist nur geraten. Aber auch dazu mal irgendeine Quelle, dann lässt es sich leichter recherchieren.

Und die DDR Demos im November 1990 lassen jetzt wen vor Lachen nicht einschlafen? Du, ich verstehe jetzt wirklich nur die Hälfte. Hat sich irgendwer von der AfD über die Demos in der ehemaligen DDR amüsiert? habe ich auch nix von mitbekommen. Vielleicht auch hier mal irgendwas greifbares bitte?
 
Vielleicht auch hier mal irgendwas greifbares bitte?

Siehste, da gibt es nen Unterschied zwischen uns:
Ich habe mir die AfD am 18.11.2015 in Magdeburg live reingezogen.
Wesentlicher Vorteil: Ich brauch mich nicht auf irgendwelche Presseausschnitte berufen, wo dann der geneigte AfDler Lügenpresse brüllt, auch nicht auf irgendwelche Kumpels, deren Wiedergabe auch nicht unbedingt objektiv sein muss.

Die Redner dort, wie Gauland, waren aus der Ebene Landesvorsitzender bzw. Mitglied im Bundesvorstand und ein Kandidat für die Landtagswahl. Da würde ich schonmal sagen, dass die ernst zu nehmen sind, im Gegensatz zu nem offenen Bürgermikrofon.

Einer derer meinte (sinngemäß), man würde in der Tradition der friedlichen Demonstrationen in der DDR vor 25 Jahre stehen.
Kurzer Ausflug: Der nächste Nicht-Unterschied zur Pegida, die parlieren genau das gleiche.
Weiter im Text: Ich subtrahiere vom Jahr 2015 25 und lande im Jahre 1990 (November), wo es die DDR nichtmal mehr gab.

Bleibe ich bei der "Tradition", mal unabhängig von den mathematischen Kunststückchen der AfDler, zeigt diese die komplette Verdrehung der Tatsachen:
89 gingen DDR Bürger unter Lebensgefahr auf die Straße, um für Demokratie und Meinungsfreiheit zu demonstrieren - kurzum, man ging gegen das System auf die Straße.
2015 kann jeder deutsche Staatsbürger frei und geheim wählen, er kann, wie grade in Hamburg geschehen, an Volksentscheiden teilnehmen, er kann selbige initiieren, er kann Parteien gründen und er kann ungehindert seine Meinung äußern und der Staat muss dies im Rahmen von Versammlungen auch durchsetzen. Also dagegen kann die AfD nicht zu Felde ziehen, aber sie zieht gegen das System auf die Straßen. Genau gegen das System, was überhaupt ermöglicht, dass sie in Landtagen sitzen, dass sie sich ungehindert versammeln dürfen, dass sie ihren Parteitag in Hannover abhalten konnten.

Diese Verdrehung der Realität kannst Du mir bei Gelegenheit mal bitte erklären.

gruss kelle!
 
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