Das bedrohliche, ein Weltstaat rückt in greifbare Nähe, jede Freiheit wäre uns genommen ...
Quatsch.

Niemand wird dich daran hindern morgens dein Haus zu verlassen, in den Kindergarten zu gehen und mittags am Tisch bei Mutti zu essen.

Totale Überwachung ist das sicher nicht und was das mit einem Weltstaat zu tun hat weiß ich auch nicht.

[...] ich empfinde es als äußerst wichtig für die Verbrechensbekämpfung im Internet, manche Daten - z.B. beim Provider IP/Zeit/Kunde - für eine bestimmte Zeit vorgeschrieben speichern zu müssen.
Ja, wenn sie wirklich nur für die Verbrechensbekämpfung genutzt werden würden, wäre das in Ordnung. Aber man kann sich da nicht so sicher sein.

Was jetzt an dieser Meldung so schlimm ist mit allerdings nicht unbedingt klar. Ich behaupte mal, dass nur ein sehr kleiner Teil der Internetnutzer Anonymisierungsdienste benutzt. Und die Telefondaten: Werden die nicht ohnehin eine gewisse Zeit gespeichert? Hier weiß sicher jemand wie lange.
 
Das ist doch ganz einfach, das sind die Folgen dieser "Wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, für den ist das doch in Ordnung!"-Mentalität.

Maut-Daten zur Verbrechersuche, Kamera-Überwachung an allen öffentlichen Plätzen, Doppelspeicherung sämtlichen E-Mail-Verkehrs...

Und immer hört man: "Wenn Du dagegen bist, dann hast Du was zu verbergen. Hast Du nichts zu verbergen, dann darf Dich das nicht stören!".

Das wird so weitergehen, bis die Polizei auf dem Revier live in jedes Schlafzimmer schalten kann.

Marty
 
[...]Das wird so weitergehen, bis die Polizei auf dem Revier live in jedes Schlafzimmer schalten kann.
[...]

Naja, ich würde jetzt persönlich nicht unbedingt mein Schlafzimmer mit dem Internet vergleichen.

Solange ich an einem öffentlichen Platz - wozu ich das Internet definitiv zähle - überwacht werde, habe ich absolut kein Problem damit.
Allerdings wird das Internet sehr oft als Medium für private Inhalte benutzt, was ein Problem darstellt - wenn man aber nur meine IP-Adresse/Zeit/Name seitens des Providers bzw. IP-Adresse seitens einiger Webseiten speichert, ist das in Ordnung, solange der Schutz meines Namens gewährleistet ist (also nur die Polizeiorganisationen drauf zugreifen können).

Bildlich gesprochen würde wohl auch kaum jemand etwas dagegen sagen, wenn man beim Eintritt in einen Vergnügungspark anhand einer Nummer kontrolliert wird, mit der alleine kein Mensch was anfangen kann (Nur mit der Polizei-Datenbank - der Schutz dieser müsste dann gewährleistet sein). Solange keine Statistiken darüber erstellt werden, wann ich was in diesem Park gemacht habe, ist das meiner Meinung nach in einem vertretbaren Rahmen. Es zwingt mich ja - um auf das Beispiel des Internet zurückzukommen - keiner dazu, es zu benutzen.

Gruß
 
Naja, ich würde jetzt persönlich nicht unbedingt mein Schlafzimmer mit dem Internet vergleichen.
Wo ist für Dich der Unterschied, ob Du privat Mails liest oder privat in Deinem Wohnzimmer Deine Post liest?

Solange ich an einem öffentlichen Platz - wozu ich das Internet definitiv zähle - überwacht werde, habe ich absolut kein Problem damit.
Das heisst, es würde Dich nicht stören, wenn Dein gesamtes Bewegungsprofil ausserhalb Deiner Wohnung gefilmt, aufgezeichnet und dauerhaft gespeichert wird? Das die Verfolgungsbehörden jederzeit nachvollziehen können, wo Du bist, bei wem Du bist, was Du machst?
Solange keine Statistiken darüber erstellt werden, wann ich was in diesem Park gemacht habe, ist das meiner Meinung nach in einem vertretbaren Rahmen.
Tja, wo Daten gespeichert werden ist auch eine Statistik schnell gemacht. Wie willst Du das kontrollieren oder verhindern?

Es zwingt mich ja - um auf das Beispiel des Internet zurückzukommen - keiner dazu, es zu benutzen.
Es zwingt Dich auch niemand, auf die Strasse zu gehen? Möchtest Du, dass der Staat jederzeit sehen kann, welche Webseite Du wann besucht hast, wie lange Du dort warst, wie lange Du die nackte Frau auf dem Werbebanner betrachtet hast? Ich denke nicht, dass Du das möchtest.

Marty
 
Wo ist für Dich der Unterschied, ob Du privat Mails liest oder privat in Deinem Wohnzimmer Deine Post liest?

Der Inhalt der E-Mails geht niemanden etwas an. Ich wüsste auch nicht, dass E-Mails neuerdings gespeichert werden. DASS ich meine E-Mails lese, und wann bzw. mit welcher IP darf der Provider von mir aus aber wissen.

Das heisst, es würde Dich nicht stören, wenn Dein gesamtes Bewegungsprofil ausserhalb Deiner Wohnung gefilmt, aufgezeichnet und dauerhaft gespeichert wird? Das die Verfolgungsbehörden jederzeit nachvollziehen können, wo Du bist, bei wem Du bist, was Du machst?
Tja, wo Daten gespeichert werden ist auch eine Statistik schnell gemacht. Wie willst Du das kontrollieren oder verhindern?

Vorraussetzung für meine Meinung ist, dass oben genannte Daten nur einmalig beim Verbinden und beim Trennen der I-Netverbindung gespeichert werden.

Es zwingt Dich auch niemand, auf die Strasse zu gehen? Möchtest Du, dass der Staat jederzeit sehen kann, welche Webseite Du wann besucht hast, wie lange Du dort warst, wie lange Du die nackte Frau auf dem Werbebanner betrachtet hast? Ich denke nicht, dass Du das möchtest.

s.o.
&
Tja, als Bürger der BRD muss man sich wohl mit den Regeln auf der Straße abfinden - das Internet ist optional und kein Muss für jedermann.


Ich sehe kein Problem, wenn zwei gut getrennte Parteien jeweils Informationen haben (Website & Provider), die nur zusammen einen Sinn ergeben und nur für einen einzigen Zweck zusammengeführt werden können.

Gruß
Johnson
 
Quatsch.

Niemand wird dich daran hindern morgens dein Haus zu verlassen, in den Kindergarten zu gehen und mittags am Tisch bei Mutti zu essen.

Totale Überwachung ist das sicher nicht und was das mit einem Weltstaat zu tun hat weiß ich auch nicht.

Du kennst dich aber aus ... streckt man dem Staat eine Hand entgegen zieht er dich übern Tisch (alter Spruch).
Soll bedeuten heute das Internet und morgen die ganze Welt.
 
Du kennst dich aber aus ... streckt man dem Staat eine Hand entgegen zieht er dich übern Tisch (alter Spruch).
Soll bedeuten heute das Internet und morgen die ganze Welt.

Der Staat ist eigentlich etwas, das an sich nicht existiert, sondern viel mehr eine Art "Konstrukt" von Leuten, die (in der Demokratie) Repräsentanten wählen, die das Ausführen sollten - und idR auch abgewandelt tun -, was die meistverbreitete Ansicht innerhalb der Gesamtbevölkerung ist.

Also zieht die Bevölkerung sich selbst über den Tisch.

Bist hier wohl in der Demokratie falsch gelandet :LOL:
 
Der Staat ist eigentlich etwas, das an sich nicht existiert, sondern viel mehr eine Art "Konstrukt" von Leuten, die (in der Demokratie) Repräsentanten wählen, die das Ausführen sollten - und idR auch abgewandelt tun -, was die meistverbreitete Ansicht innerhalb der Gesamtbevölkerung ist.

Also zieht die Bevölkerung sich selbst über den Tisch.

Bist hier wohl in der Demokratie falsch gelandet :LOL:

:mrgreen: sowas lustiges hab ich selten gelesen.
 
Der Staat ist eigentlich etwas, das an sich nicht existiert, sondern viel mehr eine Art "Konstrukt" von Leuten, die (in der Demokratie) Repräsentanten wählen, die das Ausführen sollten - und idR auch abgewandelt tun -, was die meistverbreitete Ansicht innerhalb der Gesamtbevölkerung ist.

Also zieht die Bevölkerung sich selbst über den Tisch.

Bist hier wohl in der Demokratie falsch gelandet :LOL:
Manchmal denke ich mir: Die Deutschen sind doch das dümmste Volk der Welt. Wie naiv kann man eigentlich sein und solch einen Stuss auch noch glauben?

In einer Demokratie herrscht das Volk, bei uns herrschen aber die Volksvertreter. Und da die ja nicht an ihre Wahlversprechen gebunden sind, herrschen die Vertreter auch ganz allein.
Und wenn wir brav sind, dürfen wir uns alle paar Jahre andere Herrscher aussuchen, die mit uns machen, was sie wollen. ;)


[SIZE=-1]"Manchen Völkern genügt eine Katastrophe, sie zur Besinnung zu bringen. Deutschen, so scheint es, bedarf es des Untergangs." - Arthur Müller v.d. Bruck[/SIZE]
 
Im allgemeinen Ziehe ich Vergleiche aus FAKTEN, nicht aus eigenen Gedanken...
Was du machst, interessiert mich aber recht wenig. ;)


Wenn du also semantischen Quatsch schreibst, dann darfst du dich nicht wundern bzw. dumm stellen, wenn einer mal frech nachfragt... :ugly:
Nö, ich wundere mich doch gar nicht. Ich hab' dir sogar extra genauer erklärt, wie der Satz zu verstehen war.
Ich bin nun mal fälschlicherweise davon ausgegangen, dass du in der Lage bist solch recht einfache Sätze zu verstehen und auch richtig zu interpretieren. Aber anscheinend habe ich dich mal wieder an die Grenzen deiner geistigen Leistungsfähigkeit gebracht - ist ja auch nicht all zu schwer. :ugly:
 
Du kennst dich aber aus ... streckt man dem Staat eine Hand entgegen zieht er dich übern Tisch (alter Spruch).
Soll bedeuten heute das Internet und morgen die ganze Welt.
Große Worte! Darüber können wir in 15 Jahren gerne noch einmal diskutieren und dann sehen, inwieweit deine überschwänglichen Prophezeiungen wahr geworden sind.

In einer Demokratie herrscht das Volk, bei uns herrschen aber die Volksvertreter.
:think: Also haben wir hier keine Demokratie? :ugly:
 
Manchmal denke ich mir: Die Deutschen sind doch das dümmste Volk der Welt. Wie naiv kann man eigentlich sein und solch einen Stuss auch noch glauben?

In einer Demokratie herrscht das Volk, bei uns herrschen aber die Volksvertreter. Und da die ja nicht an ihre Wahlversprechen gebunden sind, herrschen die Vertreter auch ganz allein.
Und wenn wir brav sind, dürfen wir uns alle paar Jahre andere Herrscher aussuchen, die mit uns machen, was sie wollen. ;)

Wenn du mir jetzt noch eine brauchbare, realistische Alternative darlegen würdest, wäre ich sehr dankbar.

Deine Argumentation kann ich in gewissen Bereichen nachvollziehen, damit stellst du aber die Grunsätze der repräsentativen Demokratie in Frage, nämlich die Repräsentanten. Ich persönlich habe neben meinem Leben nicht auch noch Lust Tag&Nacht Politiker zu spielen - das sollen lieber ein paar Leute erledigen, die Ahnung davon haben. Im Übrigen basiert fast alles in der Welt auf Vertrauen - ohne geht es nun mal (leider?) nicht.

btw: Wenn´s dir nicht passt, was die Herren Volksvertreter tun, dann wähl sie doch einfach nicht.

Gruß

edit: @InExtremo: Bitte sage mir die Gründe für dein Lachen, sonst kann ich meine minderwertige Weltanschauung ja nicht verändern und bleibe mein Leben lang ein geistig minderwertiges Wesen ...
 
das Internet ist optional und kein Muss für jedermann.
Falsch! Das Internet wird als Werkzeug immer wichtiger. Man kann durch die Verbindungsdaten dann auch Geschäftsbeziehungen herausfinden oder beim Staat im Speziellen auch die politische Einstellung seiner Bürger rekonstruieren - und das ist wichtig denn weniger als 10% äussern ihre politische Einstellung öffentlich.
Damit haben mehr als 90% der Bürger etwas zu verbergen!
Und immer hört man: "Wenn Du dagegen bist, dann hast Du was zu verbergen. Hast Du nichts zu verbergen, dann darf Dich das nicht stören!".
Dieses ist demnach dummes Geschwätz und sollte man nicht allzu ernst nehmen.