...wo ein Notdienst die Notlage einer Kundin ausnutzt, eine leicht zu öffnendes Schloss zerstört und dann noch überhöhte Preise verlangt, das ist natürlich absolut vergleichbar.


Ich sagte doch bereits du hast vollkommen Recht, keine Notlage bei Leuten die Nachts 10 oder 20 Liter Benzin brauchen, aber natürlich das Land Thüringen oder die vielen Autoversicherungen, die bei Klagen gegen Autovermieter gewonnen haben wegen überhöhten Mietpreisen, befanden sich in sehr großen Notlagen.

Naja wir werden sehen ob das Gewerbeaufsichtsamt ermittelt, das wurde ja bereits gefordert und vielleicht werden wir von dieser Tankstelle wieder hören. ;) .

Genau dasselbe bei dem Makler. Es gibt Gesetze, welche Provisionen die verlangen dürfen und da lag der Makler deutlich drüber.

Na dann sag mal an welche.
Das ist der erste Satz den ich bei Google gefunden haben

Deutschland ist einer der wenigen Industriestaaten, in dem nicht geregelt ist, wie Immobilien-Vermittler arbeiten und bezahlt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann sag mal an welche.
Das ist der erste Satz den ich bei Google gefunden haben

@makler

Quelle: wikipedia

Die zulässige Provisionszahlung an einen Immobilienmakler für die Vermittlung einer Mietwohnung ist in Deutschland durch das Wohnungsvermittlungsgesetz geregelt. Demnach darf die verlangte Provision maximal zwei Monatsmieten ohne Nebenkosten betragen, zuzüglich der Umsatzsteuer von aktuell 19 %. Ein Makler darf die Provision nur verlangen, wenn dies vorher vereinbart war (ein Hinweis des Maklers, dem nicht widersprochen wurde, reicht aus) und wenn der Makler aktiv bei der Vermittlung tätig war. Ein Makler darf keine Provision verlangen, wenn er selbst Miteigentümer der vermittelten Immobilie ist, wenn er wirtschaftlich eng mit der Hausverwaltung o.ä. verbunden ist oder wenn eine Sozialwohnung vermittelt wird.[1]
 
Ich sagte doch bereits du hast vollkommen Recht, keine Notlage bei Leuten die Nachts 10 oder 20 Liter Benzin brauchen,..
Super Plus für 1,679€, E10 für 1,639€? Das mag nicht "günstig" sein, so wie ich den Fall verfolgt habe, hätten die Kunden AN DIESER TANKSTELLE Alternativen gehabt. Also nix mit Notlage...
 
Super Plus für 1,679€, E10 für 1,639€? Das mag nicht "günstig" sein, so wie ich den Fall verfolgt habe, hätten die Kunden AN DIESER TANKSTELLE Alternativen gehabt. Also nix mit Notlage...

Leo bei Mietwohnungen und zwar ausschlieslich dort, das Urteil spricht aber von einem Kauf

@darkkurt wie oft soll ich es jetzt noch sagen ihr habt so Recht und obsolut...

9,99 Euro sind absolut normaler Preis für Superkraftstoff und ganz und gar und absolut sicher nicht Unsittlich :D. Viel Spaß beim Tanken.
 
Warum haben wir den Wucher/Sittenwidrigkeit Abschnitt in den Gesetzbüchern? :roll:

Für entsprechende (zutreffende) Fälle? Beispiele sind hier ja genug genannt worden. Für ganz wichtig würde ich noch das Kreditwesen erachten. Aber alle Punkte haben imho entweder intransparente Preisgestalltung oder Ausnutzung von Notlagen gemeinsam. In meinen Augen lag beides hier nicht vor. Warum hab ich schon oft genug geschrieben.
 
Cool, alle Restaurants handeln beim Getränkeverkauf sittenwidrig... ja ne ist klar Cybo :ugly:.

Oder ist das wieder ligitim, weil man weiß, dass Getränke im Restaurant überteuert sind? Wäre dann also eine "hier ist es überteuert"-Tankstellenkette nicht sittenwidrig?..
 
Die deutsche Bahn handelt danach auch sittenwidrig oder wie kann es sein das ein bahnticket teurer ist als ein flugticket?? (beide Preise am selben Tag, mit selben Ziel verglichen)
 
Cool, alle Restaurants handeln beim Getränkeverkauf sittenwidrig... ja ne ist klar Cybo :ugly:.

:ugly: Es geht um die marktüblichen Preise. Wenn du in der Gastronomie für eine Coca Cola 0,2 das mehrfache des normalen (Gastronomiepreises) bezahlst - dann ja. Natürlich ist das nicht bezogen auf den Einkaufspreis von river Cola bei ALDI, sondern auf die Gewinnspanne, die wird durch diese Gesetze limitiert. Unser Markt ist nicht so frei wie ihr das immer gerne predigt.

Die deutsche Bahn handelt danach auch sittenwidrig oder wie kann es sein das ein bahnticket teurer ist als ein flugticket?? (beide Preise am selben Tag, mit selben Ziel verglichen)

Du kannst zwei unterschiedliche Dienstleistungen nicht miteinander so billig vergleichen.

Wenn ihr Euch ein bisschen die Mühe machen und das Internet benutzen würdet, gäbe es da einige Beispiele.

BGH 26.11.97 BB 1998, 393 ist da z.b. ganz nett. Ein Spielautomat im Wert von 30k wird für 80k verkauft. Wurde als sittenwidriger Preis angesehen ([SIZE=-1]Sittenwidrig wegen des absolut hohen Gewinns des Wucherers)[/SIZE].

Und so passt es auch zum Sprit für 9,99/Liter. Die Gewinnspanne ist in meinen Augen als zu hoch angesetzt und damit ist es sittenwidrig. Selbiges gibt es auch beim Strom und Gaspreis, da muss vom Erzeuger nachgewiesen werden, warum eine Preiserhöhung notwendig ist.

Meine Meinung, auch die einiger anderer. Ihr seht es anders, ist ja okay, aber tut dann bitte nicht so als wenn es nur Eure Seite gibt, denn das ist definitiv falsch. Im Endeffekt müsste es wirklich vor Gericht gehen, damit wir es wüssten.

Ich liste einfach mal weiter auf:
Korrekte Preisbildung (Blick auf die % Angaben!)
Wucherbeispiel (letzter Absatz - doppelte / fünffacher Preis ist beim Sprit ja auch gegeben.)
 
Und so passt es auch zum Sprit für 9,99/Liter. Die Gewinnspanne ist in meinen Augen als zu hoch angesetzt und damit ist es sittenwidrig. Selbiges gibt es auch beim Strom und Gaspreis, da muss vom Erzeuger nachgewiesen werden, warum eine Preiserhöhung notwendig ist

Nur war die Preisfestsetzung eindeutig nicht auf Gewinn angelegt, sondern zur Abschreckung (inkl. Schildern).
 
Weiß ich nicht, aber ich hab auch schon erlebt, das Pächter mit Schildern von Zapfsäule zu Zapfsäule gelaufen sind. Vielleicht ist es technisch nicht so einfach hin zu bekommen, einzelne Zapfstellen (eine Säule hat ja heutzutage oft mehrere) stillzulegen...
 
Nur war die Preisfestsetzung eindeutig nicht auf Gewinn angelegt, sondern zur Abschreckung (inkl. Schildern).

Ja, das liegt in dem Sonderfall begründet. Darüber müssen wir auch nicht diskutieren. Intention ist eindeutig und die Idee vom OA bzw. der Gegenvorschlag vom Betreiber sind daneben gegangen.

Theoretisch: Eine Tankstelle würde natürlich Gewinn erzielen wollen und nicht sagen "kaufen sie niemals unseren Sprit".

In meinen Augen geht er in der (verbleibenden) Diskussion darum, ob 9,99/Liter für Super derzeit rechtlich legal wäre. Und da stehe ich zu meinem Nein.
 
Weiß ich nicht, aber ich hab auch schon erlebt, das Pächter mit Schildern von Zapfsäule zu Zapfsäule gelaufen sind. Vielleicht ist es technisch nicht so einfach hin zu bekommen, einzelne Zapfstellen (eine Säule hat ja heutzutage oft mehrere) stillzulegen...

Richtig. Das kommt ganz auf die Tankstelle und die angebundenen Tanks drauf an. Manche Tankstellen haben 1-3 Diesel als auch Supertanks, an diese Tanks sind wiederum mehrere Säulen mit verschiedenen Zapfpunkten angeschlossen.
 
Ich frag mich immer noch, wieso wurde nicht verkauft (zum normalen Preis) bis einfach nichts mehr da ist? Dann hätte es doch gar kein Ärger gegeben wegen des Preises, wer dann versucht hätte zu Tanken hätte nichts bekommen und dann vielleicht auch gemerkt (gelesen) ups, da ist wohl nichts mehr vorhanden...
 
Ich frag mich immer noch, wieso wurde nicht verkauft (zum normalen Preis) bis einfach nichts mehr da ist? Dann hätte es doch gar kein Ärger gegeben wegen des Preises, wer dann versucht hätte zu Tanken hätte nichts bekommen und dann vielleicht auch gemerkt (gelesen) ups, da ist wohl nichts mehr vorhanden...

Die Spritreserve sollte angeblich für Rettungsfahrzeuge aufbewahrt werden, so wird es gemunkelt. Also eine sehr vage Vermutung, mehr nicht.
 
Also ich fahr 3 mal pro Woche an einer TOTAL vorbei wo E10 auch 9,999 €/Liter kostet. Und jedes mal muss ich an Cybo denken. :mrgreen:
 
Aha, und die können nur das tanken? Irgendwie sinnfrei, die anderen sollen auf teurere Auswichen, aber Rettungswagen könnten das nicht im Nofall?[...]

Theoretisch können die das natürlich auch. Wobei einige Ministerien, Ämter und Behörden ja die Verhaltensregel ausgegeben haben explizit KEIN E10 zu tanken, da Schäden befürchtet werden. (Details siehe E10 Thread)

Aber wie gesagt, dass war eine schwache Info, die im Raum stand.

@Heiselink
Danke, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Preisgestaltung nicht völlig frei in den Händen der Unternehmen liegt. Die genannten Argumente gegen die sittenwidrigen Preise würden da auch alle zählen. Z.B. wird niemand gezwungen zu telefonieren, erst recht nicht per Handy und sowieso nicht im Ausland ... trotzdem wird dort regulierend eingegriffen.