(Bier)Kelle
BackRoad Fahrer
- 28 April 2006
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Die Bahn ist nicht in der Lage, die Pünktlichkeitsgrade, die 10 % günstiger angenomme-nen worden waren, als den zuletzt veröffentlichten Werten entspricht, zu plausibilisieren. Sie verweist lediglich auf intransparente und nicht nachvollziehbare Daten.
Na wunderbar, Doktor der Verschwörungstheorie.
Nicht die Bahn muss ihre Zahlen belegen, wenn er sie bezweifelt, sondern er muss nachweisen, dass die Bahn falsche Zahlen anwendet.
Aber auch das wird mit Absicht gemacht.
Jetzt wirst Du zwar sagen, dass man die Zahlen der Bahn nicht widerlegen kann, da man nicht an die Unterlagen kommt, aber es gibt Indizien, an denen man beurteilen kann, ob die Zahlen plausibel sind.
Gab es in dem Jahr vor dem Stresstest in der Direktion Karlsruhe länger andauernde Baustellen?
Gab es in dem Jahr vor dem Test Streckensperrungen bedingt durch Natureinflüsse, Unfälle oder Manipulationen?
Nein, er stellt sich hin, vergleicht die vergangenen Zahlen der Bahn für die Betriebsdirektion Karlsruhe mit den aktuellen Zahlen für ganz Deutschland, die wiederum stark beeinflusst waren von Sabotageakten in Berlin und Streckensperrungen durch Erdrutsche am Rhein, bezweifelt daran den Wert für Karlsruhe, und erwartet, dass die Bahn seine Zweifel widerlegt.
Abgesehen davon, kann Doktor E. nichtmal nachweisen, dass andere Verspätungswerte das Ergebnis nachhaltig verändern.
gruss kelle!
