News Studie: Glaube an Gott lindert Depressionen

Und die irgendwann folgende Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt, führt dann zum Fall ins Loch.
Ich verstehe die Studie nicht.
Demnach müsste doch Folgendes passieren:

- das eigene Realitätsverständnis eingeschränkt sein, aufgrund des magischen Glaubens (ähnlich den Kindern, die glauben, ihr Kuscheltier lebt - bis sie älter und aufgeklärter werden)

- die Zweifel könnten zu Rückschlägen führen, wenn man feststellt, dass man nicht alles mit Gott erklären kann - und wenn doch, es zu leichtem Fanatismus bzw. Sturheit wird

Statt Kirchen sollte man lieber Theaterkurse besuchen. Fördert das Selbstbewusstsein (sich selbst bewusst sein) und schlussendlich das Selbstwertgefühl (man fühlt sich wohler).

Geschmackssache. Aber ich möchte auch kein Bekehrer sein. Unter Zwang bringt alles nicht. Die Einsicht ist der Schlüssel.
 
Und die irgendwann folgende Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt, führt dann zum Fall ins Loch.
Woher sollte die "Erkenntnis" kommen? Analog zum Placebo. Ich weiß, das es eigentlich nicht wirken kann - es wirkt ab trotzdem - zumindest bei anderen.

Und wenn der Glaube an die Wirksamkeit stark genug ist, wirst du keinen Patienten davon abhalten können, weiterhin wirkstofffreie Tabletten zu schlucken. Auch wenn du ihm 100 Beweise lieferst, das das Zeug, was er nimmt, rational gesehen nicht wirken kann. Da nicht nur er eine Besserung spürt, sondern ein Arzt sie feststellt, reicht das aus, um dabei zu bleiben.

Genauso Gottesglaube. Mal abgesehen davon, dass es keinen wirklichen Beweis für oder gegen die Existenz eines Götterwesens gibt - auch die Naturwissenschaft scheitert an der Erkenntnisgrenze - Kannst du einem tief gläubigen Menschen kein evidentes Argument liefern, das es keinen Gott gibt. Weil Glaube nicht auf Fakten beruht.

Vielleicht zu einem unabhängigen Leben.

Die meisten Menschen leben lieber in Abhängigkeit. ;) Anderes ist mit zu viel Verantwortung verbunden... :p
 
Genauso Gottesglaube. Mal abgesehen davon, dass es keinen wirklichen Beweis für oder gegen die Existenz eines Götterwesens gibt - auch die Naturwissenschaft scheitert an der Erkenntnisgrenze -
Ja, das hat der Glaube geschickt einfädelt.

Egal wie man es dreht, Gott ist fein raus und somit die Religion bestärkt.


Die meisten Menschen leben lieber in Abhängigkeit. Anderes ist mit zu viel Verantwortung verbunden...
Nun, es ist deren Leben - und vielleicht ein Teufelskreis:
Leben (Alltag mit Fragen, Wünschen, Werten, Aufgaben und Widersprüchen)
Unsicherheiten (Suche nach Antworten und Halt)
Abhängigkeit (Schutz, Halt, Antworten)

Und so könnte es aussehen:
Leben - Unsicherheiten - Abhängigkeit - Leben - Unsicherheiten - Abhängigkeiten
 
Ja, das hat der Glaube geschickt einfädelt.

Egal wie man es dreht, Gott ist fein raus und somit die Religion bestärkt.

Natürlich, weil "der Glaube" vor etlichen Jahren die Naturwissenschaften so geschickt manipuliert hat, dass wir Gott nicht mehr widerlegen können.

Ganz schön geschickt, dieses Schwein!

Und ich glaube übrigens nicht, dass jemand/etwas "fein raus" ist, wenn es so oft und so gezielt hinterfragt wird, wie das bei einer höheren Macht der Fall ist ;)
 
Nun, es ist deren Leben - und vielleicht ein Teufelskreis:
Leben (Alltag mit Fragen, Wünschen, Werten, Aufgaben und Widersprüchen)
Unsicherheiten (Suche nach Antworten und Halt)
Abhängigkeit (Schutz, Halt, Antworten)

Und so könnte es aussehen:
Leben - Unsicherheiten - Abhängigkeit - Leben - Unsicherheiten - Abhängigkeiten

Ja, und das bringt mich fast um.
 
Hallo,

Naja kann da auch wieder nur was aus meinem Privatleben erzählen.
Meine Eltern sind beide Gläubig und gehen auch schon seit ca 60 Jahren beide in gemeinden, sie sind weder katholisch noch evangelisch, sie sind ''freikirchlich''
aber die sind auch so überzeugt das es Gott gibt, Menschen die das wirklich glauben und auch an ''Wunder'' glauben denen bekommst du das auch nicht mehr ausgeredet.

Naja was natürlich garnicht mein Ziel ist... ich sage jedem das seine und nur weil ich nicht an Gott glaube müssen die ja nicht das selbe tun.

Aber wie gesagt ich denke alleine der glaube bestärkt diese Personen dann auch schon. Ein interessanter Aspekt auf den ich noch garnicht so gekommen bin, habe letzt im Fernseh eine Reportage gesehen über ''Wunderheiler'' die durch handauflegen heilen können. Dieses Hände auflegen wird ja auch in der Kirche Praktiziert, eher gesagt in einer Gemeinde noch mehr, und da geschehen ja durchaus auch ''Wunder'' naja nun war da eine Frau die war Allergisch gegen so alles wo man nur gegen Allergisch sein kann, das war auch alles nachgewiesen, naja nun hat dieser ''Wunderheiler'' ihr die Hände aufgelegt und sie war wirklich für 3 Monate Beschwerdefrei... die Allergie war komplett verschwunden für 3 Monate, sie war extrem Allergisch gegen Nüsse und Obst... sie konnte aber in diesen 3 Monaten wirklich wieder alles zu sich nehmen.

Diese ''Wunderheiler'' arbeiten ja nicht wirklich mit ''Gottes Hilfe'' sondern haben da ihre stellen und arbeiten ja mit so ''Strömen sprich Adern oder auch Quellen die man mit dem Auge nicht Sehen kann... und ich denke mal das dies vielleicht das selbe ist was auch in der Gemeinde passiert, doch da wird dann alles auf Gott geschoben, wenn dann wirklich ein ''Wunder'' passiert war es eben Gott und nicht vll die Natur wie auch immer...

naja dieser Gedanke ist mir einfach so durch den Kopf gegangen, wollte euch den mal mitteilen, jeder kann darüber ja anders denken und was nun wirklich stimmen mag kann man eh nur im Raum stehen lassen.


Lieben Gruß Bianca
 
Der Glaube ist etwas wundervolles, aber nicht für mich

Ja man sieht wieder mal Glaube ist was wundervolles keine Beweise dafür Gebote und Verbote und jede Menge Tabus. Und Fragen nach dem wohin woher oder für wen oder was Tabu, wer sich nicht an das Tabu hält wird ausgegrenzt. Man könnte meinen so liese sich ein Perfektes sorgenfreies Leben kreieren.

Dumm nur das der Mensch sich nicht auf Dauer davon lassen kann sich Fragen zu stellen.

Oder vielleicht doch nicht. Buddhisten und auch Taoisten lernten aus Beobachtung der Natur und zogen aus diesen Beobachtungen Rückschlüsse. Auch Beobachteten sie menschliches Verhalten einzelner größerer Gruppen und schlossen daraus auf Menschliches Verhalten. Statt Glauben lieber die Suche nach Wissen einschließlich daraus schließende Erkenntnisse. Aber mir geht es hier nicht um ein abwägen eine Beurteilung oder ein Wertesystem.

Chinesische Medizin beruht auf Jahrtausende Versuche am Menschen wie wirkt dieses oder jenes wie Spielen zwei Unterschiedliche Pflanzen Wirkstoffe zusammen. Von ganz Grob bis immer feineren Verfahren bis hin zum feinstofflichen wurde über Jahrtausende eine Behandlung und was noch wichtiger ist eine Vorbeugung gegen Krankheiten erreicht die zum Teil über unsere Wissenschaftliches Erkenntnisstand hinaus geht. Nach meiner persönlichen Meinung.

Eine der schönsten Grundregeln im Buddhismus ist für mich persönlich das Streben nach Erkenntnis es gibt keine Regeln keine Tabus keine Heilige Sachen alles ist inbegriffen nach allen Seiten offen für neues.
Natürlich sollte man dabei nicht vergessen das man anderen Lebewesen helfen will und wenn dieses nicht möglich ist so dann wenigstens keinen Schaden zufügen.

Das ist allerdings weder Gesetz noch Vorschrift sondern allein die persönlich Bereitschaft dies anzuerkennen das Wissen die Erkenntnis das dies für persönlich ein Grundsatz ist wonach ich freiwillig handeln will.

Ein Verstoß wird nicht Bestraft wendet sich doch aber gegen mich in solchen einen Falle Bestrafe ich mich selber. Kein Gott keine Fremden Mächte. Sondern ich wende mich Gegen mich.

Dieses Streben nach Wissen dieses hinterfragen hat über den Zeitraum von 2500 Jahren zu mach erstaunlichen Erkenntnissen geführt. Die heute auch in modernen Verfahren ihren Einzug gefunden haben.

Aber ich persönlich kann von mir Behaupten das ich den größten Nutzen aus meiner Neugier gezogen habe. Hatte ich früher doch auch so meine Probleme nicht jeder Tag wahr ein sorgenfreier Tag. Aber die Erkenntnis das ich wenn ich schon nicht die Welt ändern kann doch in der Lage bin mich selber zu ändern hat mir persönlich und anderen schon geholfen.

Nach moderner Medizin sind Depressionen eine Stoffwechsel Erkrankung die jeden von uns im Leben treffen kann. Es ist keine Schande wenn man an Depressionen leidet. Das kann vorüber gehend sein oder ein Leben an anhalten.

Angststörungen sind sicher in unserer Gesellschaft ein Thema da jeder von uns schon als Kind lernt das man persönlich immer und zu jeder Zeit funktionieren muss. Da ist es kein Wunder das die Angst davor zu Versagen oder den Ansprüchen nicht gerecht zu werden schon zu Angstörungen führt.

Von jeden Mann wird erwartet das er keine Angst zeigt immer Herr der Lage ist und weiß was in jeder Lage zu tun ist. Dazu kommt noch das er eine Familie ernähren kann, Handwerkliche Fähigkeiten hat und ein Führer ist, das Frauen sich bei ihm anlehnen können er in der Wirtschaft bei den Kindern und im Beruf seinen Mann steht. Nur um mal die wichtigsten Dinge aufzuzählen.

Weinen bitte nicht in der Öffentlichkeit keine Gefühle nur Härte und eiserne Disziplin und die Lage im Griff haben keine Schwäche zeigen oder gar zu geben.
Wenn du nicht weiter weist Schlag um dich Tritt zu Sauf dir einen an Kotze und singe dämliche Lieder aber bitte kein ich weiß nicht weiter - ich brauch Hilfe nur Homosexuelle würden so etwas tun wahre Männer nicht.

Und schon haben wir die Sternstunden die Mediziner Reich macht. Die Angst als Versager dazustehen, mal nicht zu Funktionieren mal nicht der schnellste der Beste weiteste und lauteste zu sein. Führt unter anderen zu mehren Erkrankungen unter anderen auch Depressionen.

Meine Vorbeugung als Mann besteht darin auf all das zu Pfeifen. Das Wissen die Erkenntnis mehr als nur ein Ordentlich Funktionierendes Zahnrad in einen Fremden Getriebe zu sein.
Nein ich bin etwas besonderes ein einzelnes Individuum ich bin frei eigene Entscheidungen zu Treffen. Ich muss nicht die Anforderungen anderer Erfüllen ich habe selber eigene Anforderungen die ich an mich stelle und die für mich persönlich Versuche zu Erfüllen.
Ich beurteile aber auch niemanden egal was andere Denken auch was andere über mich Denken ist egal. In meiner Welt kann ich andere nicht dazu bringen etwas bestimmtes von mir zu denken warum sollte daher ich die Meinung anderer über mich einen höheren Stellenwert einräumen als meine eigene Meinung über mich.

Ich brauch keinen Markenartikel um meinen Stellenwert klar zu machen. Ich störe mich aber auch nicht wenn andere etwas tun was ich nicht tun würde. Ich denke nicht schlecht über andere werde sie nicht ab, indem ich über jemanden richte weder mit mir selber noch über andere zusammen.

Vieles von denen was ich jetzt aufgeführt habe trägt dazu bei Depressionen im Ansatz schon mal zu stoppen. Das bessere Gefühl dabei jeden Tag bewusster zu erleben und das Gefühl frei zu sein und trotzdem ein Teil des ganzen und mit anderen Menschen sowie der Natur im Einklang zu sein. Lässt sich nicht beschreiben sondern nur erfühlen. Man kann Nichtigkeiten die im Alltag auftreten ganz so genießen als wäre es was einzigartiges etwas wunderbares.

Aber was ich persönlich nicht nachvollziehen kann wie mir ein etwas helfen kann was ich weder kontaktieren noch mit meinen Sinnen wahrnehmen kann.
Aber wie gesagt wie jemand über die Nacht kommt ist egal ob mit Gott, Allah, oder andern Wesen oder mit den Wissen und der Erkenntnis der Zusammenhänge. Am Ende zählt das man es schafft über die Nacht zu kommen.
 
Glaube an Gott mag Depressionen lindern. Wenn ich aber nicht an Gott glaube, dann wird mir das auch nicht weiterhelfen, wenn ich Depressionen bekomme, da ich dann erst recht nicht an Gott glauben werde, wenn ich depressiv bin.
Das ist nur für jene eine positive Nachricht, die bereits an Gott glauben. :)