Sammelthread Streiks im öffentlichen Dienst

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klamm-Bot
25 April 2006
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Folgende News wurde am 12.02.2008 um 20:41:47 Uhr veröffentlicht:
Ab Donnerstag Warnstreiks im öffentlichen Dienst
DPA-News

Potsdam (dpa)*- Im öffentlichen Dienst kommt es ab Donnerstag zu Warnstreiks. Betroffen sind unter anderem Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Müllentsorgung, die allgemeine Verwaltung und Sparkassen. Aktionen im öffentlichen Nahverkehr und bei Kindertagesstätten werden vorher angekündigt. Ver. di-Chef Frank Bsirske machte deutlich, dass das Angebot der Arbeitgeberseite nicht weiter führe. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wies darauf hin, dass im öffentliche Dienst eigentlich noch Friedenspflicht bestehe.
 
Obwohl die Steikaktionen sehr viel Trubel in der Bevölkerung verursachen werden, unterstütze ich diese. Wenn man hört, was die Leute teilweise verdienen, dann ist das echt nen Witz. Und das Argument der Abeitgeberseite, dass sie ja besonderen Kündigungsschutz genießen (auch die Nicht-Beamten) finde ic ja wohl mehr als lächerlich. Was nützt ein "sicherer" Job, wenn man durch Inflation jedes Jahr ne Minusrunde hat, während die Lebenshaltungskosten ständig steigen.
 
Weil die Bundestagsabgeordneten 0,5 % ihrer Diäten zur ihrer eigenen Altersvorsorge beitragen sollten, haben sie sich eine 9 %ige Diäten-Erhöhung in der laufenden Legislaturperiode genehmigt.

Aber von den Beamten, den Menschen, die den Müll der Politiker umsetzen müssen, verlangen sie mal wieder eine mehr oder weniger Null-Runde. Es wird Zeit, dass wir die Zahl unserer "Volksverdreher" runter schrauben. Bremen, Berlin, Hamburg sind ohne finanzielle unterstützung des Bundes nicht überlebensfähig. Wenn schon Subventionen, dann richtig: Bremen zu Niedersachen, Berlin zu Brandenburg, Hamburg zu Schleswig-Holstein - und dann schauen wir mal, wieviele "Diätenschlucker" wir in Berlin wirklich brauchen und inwiefern diese ihre Altersvorsporge selbst tragen können. Bei ein paar Tausend Euro steuerfreiem Salär müßte das doch recht leicht gehen.

Seit G. W. Bush und seine Öl-Lobby in den USA an der Macht sind, müssen unsere Soldaten ihren Kopf am Hindukusch und zur Ausbildung der irakischen Steitkräfte hinhalten. In der gleichen Zeit wurde ihre Dienstzeit im Inland auf 42 Stunden (ohne Gehaltsausgleich) angehoben und alle Abstrich zusammen genommen das Gehalt um 14 % gekürzt.

Entweder, die Politiker verzichten auf Ihre 9%ige Gehaltserhöhung (wo die öffentliche Haushalte doch kurz vor dem Kollaps stehen und eine weitere Erhöhung der Gehälter im öffentlichen Dienst nicht tragen können) oder die Beamten und Angestellten des öffentlichen Diensts erhalten die gleiche Erhöhung.
 

Die Beamten haben ja erstmal nur indirekt mit den Verhandlungen etwas zu tun, zwar wurden für die Beamten oft die Tarifabschlüsse übernommen, aber das ist ein ganz anderes Blatt.

Auch verstehe ich nicht was der Länderausgleich mit den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst zu tun haben soll. Zumal Hamburg seitdem die CDU an der Macht ist recht gut und ohne neue Schulden da steht. Zumal das was du angesprochen hast, dass die Länder mehr zusammenarbeiten sollen gerade zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein immer verstärkter stattfindet. Aber dazu auch was die Kreisgebietsreform in S-H angeht angeht, wäre alles off topic und würde hier zu weit gehen.

Zu den von dir angesprochenen Politikern diese haben zwar auch etwas mit dem öffentlichen Dienst zu tun, aber was ist mit den Einrichtungen auf kommunaler Ebene wo die Politiker lediglich eine Aufwandsentschädigung bekommen? Da zieht dein Argument dann wieder garnicht, ...

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Sicher hat ein Herr Schäuble recht wenn er sagt, das besonders die Angestellten im öffentlichen Dienst einige Sonderprivilegien besitzen. Nur sollte ein Herr Schäuble dann auch erwähnen, das viele dieser Privilegien für Neueinstellungen nicht mehr gelten, besonders wenn ich hier an die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall denke.

Besonders wenn man an die gestiegenen Lebenshaltungskosten denkt, dann halte ich die Forderungen von Verdi/Komba/... für gerechtfertigt.

Problematisch wird es jedoch bei einem Streik, hier würde ich es für gut finden wenn man verstärkt in Finanzverwaltungen streikt, aber nicht wie angesprochen in Krankenhäusern, Müllabfuhr (gibt es eh kaum noch in öffentlicher Hand) oder Kindergärten.
 
es ist schon beeindruckend mit welcher vehemenz die gewerkschaften ihre daseinsberechtigung einfordern. wurde ihnen in den neunziger jahren angesichts der ersten welle von stellenabbau, untätigkeit nachgesagt, infolge dessen ihnen die mitglieder scharenweise davongealufen sind, versuchen sie heutzutage durch völlig überzogene gehaltsforderungen bei ihren noch verbliebenen mitgliedern boden gut zu machen und neue mitglieder zu werben.

das mag bei unternehmen, die ein ums andere jahr ihre gewinne deutlich steigern durchaus berechtigt sein. über die höhe der gehaltsforderungen kann man ja geteilter meinung sein. man sollte sich aber auch im klaren darüber sein, wer diese lohnerhöhungen dann letztendlich bezahlt. ;)

ja ja ich weiß, die lebenserhaltungskosten sind enorm gestiegen... diese mehrbelastung trifft aber nicht nur den kleinen bürger, sondern auch die unternehmen. die hohen energiekosten und der horrende ölpreis trifft die gesammte wirtschaft. der schwache dollar kommt uns derzeit noch zu "gute", aber wehe das blatt wendet sich.

der unterschied zum arbeitskampf in der freien marktwirtschaft ist der, dass ein streik im öffentlichen dienst sich in erster linie gegen die bevölkerung richtet. die meiner meinung nach völlig überzogenen forderungen von "verdi" sind angesichts von 1.500.000.000.000 Euro staatsschulden eine unverschämtheit!

die folge wird sein, dass man wieder in gewohnter manier von der rechten in die linke tasche verteilt und in weniger wichtigen bereichen, wie etwa jugendbetreuung, sozialarbeit, etc. einsparungen vornimmt. :clap:

die folgen dessen, können wir fast täglich in den nachrichten verfolgen ...
 
Die Beamten haben ja erstmal nur indirekt mit den Verhandlungen etwas zu tun, zwar wurden für die Beamten oft die Tarifabschlüsse übernommen, aber das ist ein ganz anderes Blatt.

Stimmt, aber trotzdem haben Diese direkt was mit den Verhandlungen zu tun, da sich Verdi und der Deutsche Beamtenbund bei den Verhandlungen zusammengeschlossen haben. Zwar dürfen diese Beamten nicht streiken, aber es gibt ja auch noch Dienst nach Vorschrift. ;)

Besonders wenn man an die gestiegenen Lebenshaltungskosten denkt, dann halte ich die Forderungen von Verdi/Komba/... für gerechtfertigt.

Nicht nur deswegen. Auch die Tatsache, dass diese Beschäftigten in den letzten Jahren immer nur Nullrunden hatten und durch die gestiegene Inflation sogar Minusrunden, sowie die Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei den Beamten auf 41 Stunden/Woche.

es ist schon beeindruckend mit welcher vehemenz die gewerkschaften ihre daseinsberechtigung einfordern. wurde ihnen in den neunziger jahren angesichts der ersten welle von stellenabbau, untätigkeit nachgesagt, infolge dessen ihnen die mitglieder scharenweise davongealufen sind, versuchen sie heutzutage durch völlig überzogene gehaltsforderungen bei ihren noch verbliebenen mitgliedern boden gut zu machen und neue mitglieder zu werben.

Überzogen halte ich die Forderungen nicht. Man muss immer bedenken, dass es zum Schluss auf einen Kompromiss hinauslaufen wird. Wenn die Arbeitnehmervertreter jetzt mit 12% Forderung in die Verhandlungen gehen, dann wird man sich letztendlich irgendwo bei vielleicht 8% treffen und das sollte durchaus drin sein.

das mag bei unternehmen, die ein ums andere jahr ihre gewinne deutlich steigern durchaus berechtigt sein. über die höhe der gehaltsforderungen kann man ja geteilter meinung sein. man sollte sich aber auch im klaren darüber sein, wer diese lohnerhöhungen dann letztendlich bezahlt. ;)

Tragen musst du die Kosten so oder so. Wenn jetzt halt solche Abschlüsse zu Stande kommen, dann haben unsere "Volksvertreter" nur wieder einen Grund worauf sie es schieben können.

ja ja ich weiß, die lebenserhaltungskosten sind enorm gestiegen... diese mehrbelastung trifft aber nicht nur den kleinen bürger, sondern auch die unternehmen. die hohen energiekosten und der horrende ölpreis trifft die gesammte wirtschaft. der schwache dollar kommt uns derzeit noch zu "gute", aber wehe das blatt wendet sich.

Ich wüsste nicht, welchen Vorteil der schwache US-Dollar für unsere Exportwirtschaft hat. Die haben ganz massive Nachteile dadurch.

Wenn du schon Gewinne der Unternehmen ansprichst, dann musst du auch sagen, dass die Steuereinnahmen der Kommunen und des Staates massiv über den Planungen liegt. Davon darf gerne ein Teil an die Beschäftigten weitergegeben werden.

der unterschied zum arbeitskampf in der freien marktwirtschaft ist der, dass ein streik im öffentlichen dienst sich in erster linie gegen die bevölkerung richtet. die meiner meinung nach völlig überzogenen forderungen von "verdi" sind angesichts von 1.500.000.000.000 Euro staatsschulden eine unverschämtheit!

Irgendwie richtet sich doch jeder Streik gegen die Bevölkerung (Verbraucher)?!

Anscheinend vertrittst du die Auffassung, dass wir erst warten müssen, bis die Staatsschulden abgebaut sind. Das wäre für die Beschäftigten allerdings weniger gut, da das noch ein paar Jahrzehnte dauern wird.
 
Oh, da kommt das nächste arbeitsscheue Pack auf die Idee eines Streiks...

Ich würde sie einfach aushungern.

gruss kelle!
 
Überzogen halte ich die Forderungen nicht. Man muss immer bedenken, dass es zum Schluss auf einen Kompromiss hinauslaufen wird. Wenn die Arbeitnehmervertreter jetzt mit 12% Forderung in die Verhandlungen gehen, dann wird man sich letztendlich irgendwo bei vielleicht 8% treffen und das sollte durchaus drin sein.

nun, das ist durchaus ansichtssache. wir reden hier immerhin von mehrkosten von ca. 260.000.000 Euro. wie soll das eigentlich deiner ansicht nach gegenfinanziert werden? :think:

Tragen musst du die Kosten so oder so. Wenn jetzt halt solche Abschlüsse zu Stande kommen, dann haben unsere "Volksvertreter" nur wieder einen Grund worauf sie es schieben können.

unsere "volksvertreter" können aber nur soviel geld ausgeben, wie die haushaltslage es zulässt. dass das leider nicht immer so praktiziert wird ist ein anderes thema. die haushalte sollten aber besser nicht noch mehr belastet werden, bei diesem schuldenberg.

Ich wüsste nicht, welchen Vorteil der schwache US-Dollar für unsere Exportwirtschaft hat. Die haben ganz massive Nachteile dadurch.

für die exportwirtschaft keinen. aber davon war ja auch nicht die rede. denn ich sprach von den energiekosten. an den hiesigen tankstellen macht sich der schwache dollar NOCH positiv bemerkbar, weil wir für wenige euro viele us-dollar und somit einige liter öl bekommen. ;) wenn diese entwicklung wieder in die andere richtung geht, bekommen wir für viele euro wenig benzin ;)

Wenn du schon Gewinne der Unternehmen ansprichst, dann musst du auch sagen, dass die Steuereinnahmen der Kommunen und des Staates massiv über den Planungen liegt. Davon darf gerne ein Teil an die Beschäftigten weitergegeben werden.

wo hast du denn das gelesen? 8O von massiv kann ja wohl kaum die rede sein. "mehr als geplant" trifft es da wohl eher. diese gelder sollten aber besser in die bereiche investiert werden, in denen in den letzten jahren massiv eingespart wurde. ein paar beispiele habe ich dir ja schon genannt.

Anscheinend vertrittst du die Auffassung, dass wir erst warten müssen, bis die Staatsschulden abgebaut sind. Das wäre für die Beschäftigten allerdings weniger gut, da das noch ein paar Jahrzehnte dauern wird.

ich vertrete eher die auffassung, dass man bei der derzeitigen haushaltslage nur soviel fordern darf, dass es auch zu finanzieren ist, OHNE dass in anderen bereichen gestrichen werden muss. ansonsten wird diese lohnforderungen eher zum bumerang für all diejenigen, deren stellen wegen fehlender gelder gestrichen werden müssen. zusätlich kommt es zu einer höheren steuerbelastung für jeden einzelnen bürger dieses landes, der dann noch weniger geld in der tasche hat, damit die beschäftigten des öffentlichen dienstes ein bischen mehr geld in der tasche haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
nun, das ist durchaus ansichtssache. wir reden hier immerhin von mehrkosten von ca. 260.000.000 Euro. wie soll das eigentlich deiner ansicht nach gegenfinanziert werden? :think:

wo hast du denn das gelesen? 8O von massiv kann ja wohl kaum die rede sein. "mehr als geplant" trifft es da wohl eher. diese gelder sollten aber besser in die bereiche investiert werden, in denen in den letzten jahren massiv eingespart wurde. ein paar beispiele habe ich dir ja schon genannt.

Gestern in der Märkischen Oderzeitung stand die neue Schätzung, dass die öffentlichen Haushalten mit Steuermehreinnahmen von ca. 900 Mio. rechnen können. Natürlich ist das "nur" das, was über der Planung liegt. Allerdings werden die Haushalte auch nur auf Grundlage von Planungen bzw. Schätzungen gemacht, da ja niemand die Zukunft verhersehen kann.

ich vertrete eher die auffassung, dass man bei der derzeitigen haushaltslage nur soviel fordern darf, dass es auch zu finanzieren ist, OHNE dass in anderen bereichen gestrichen werden muss. ansonsten wird diese lohnforderungen eher zum bumerang für all diejenigen, deren stellen wegen fehlender gelder gestrichen werden müssen. zusätlich kommt es zu einer höheren steuerbelastung für jeden einzelnen bürger dieses landes, der dann noch weniger geld in der tasche hat, damit die beschäftigten des öffentlichen dienstes ein bischen mehr geld in der tasche haben.

Dann dürfte man ja bei der derzeitigen Lage gar keine Lohnerhöhungen verlangen. Das Argument, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes dann mehr in der Tasche haben, ist ja wohl auch sehr populistisch. Man darf im öffentlichen Dienst nicht immer nur die Beamten sehen. Ach die Müllabfuhr, der Nahverkehr etc. gehören dazu. Und wenn ich höre, was ein Busfahrer in Berlin verdient, verstehe ich gar nicht, warum die nicht schon früher gestreikt haben. Und selbst die Beamten haben mittlerweile eine der längsten Tarifgeregelten Arbeitzeiten in Deutschland, sowohl kommunal als auch auf Bundesebene.
 
Gestern in der Märkischen Oderzeitung stand die neue Schätzung, dass die öffentlichen Haushalten mit Steuermehreinnahmen von ca. 900 Mio. rechnen können.

Was sind denn 900 Mio?
Nichts.

Es gibt nach meinem Wissensstand über 4 Mio Beschäftige im öffentlichen Dienst.

Da bleiben nichtmal 20 € pro Monat und Arbeiter übrig.

gruss kelle!
 
Was sind denn 900 Mio?
Nichts.

Es gibt nach meinem Wissensstand über 4 Mio Beschäftige im öffentlichen Dienst.

Da bleiben nichtmal 20 € pro Monat und Arbeiter übrig.

gruss kelle!

Ich bozog mich auf die 260 Mio. von jumper. Außerdem sind das die neuen Schätzungen. Wenn man mal bedenkt, dass das vergangene Jahr sogar noch bessere Einnahmen hervorgebracht hat.
 
Gestern in der Märkischen Oderzeitung stand die neue Schätzung, dass die öffentlichen Haushalten mit Steuermehreinnahmen von ca. 900 Mio. rechnen können. Natürlich ist das "nur" das, was über der Planung liegt. Allerdings werden die Haushalte auch nur auf Grundlage von Planungen bzw. Schätzungen gemacht, da ja niemand die Zukunft verhersehen kann.

ja und wie viel bleibt davon übrig? es ist ja nicht so, dass wir hier von mehreinnahmen reden. es ist viel eher so, dass diese gelder längst auf die haushalte verteilt und eingeplant sind.


Dann dürfte man ja bei der derzeitigen Lage gar keine Lohnerhöhungen verlangen. Das Argument, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes dann mehr in der Tasche haben, ist ja wohl auch sehr populistisch.

richtig! populistisch ist das aber nicht. das ist das einfache prinzip von ursache und wirkung, wenn man aus einem topf rausnimmt um einen anderen aufzufüllen.

Man darf im öffentlichen Dienst nicht immer nur die Beamten sehen. Ach die Müllabfuhr, der Nahverkehr etc. gehören dazu. Und wenn ich höre, was ein Busfahrer in Berlin verdient, verstehe ich gar nicht, warum die nicht schon früher gestreikt haben. Und selbst die Beamten haben mittlerweile eine der längsten Tarifgeregelten Arbeitzeiten in Deutschland, sowohl kommunal als auch auf Bundesebene.

es geht ja auch nicht nur um die beamten, sondern um alles was die öffentlichen haushalte belastet. niemand würde doch z.b. auf die idee kommen, seinen kindern mehr taschengeld zu geben, obwohl er hoch verschuldet ist und jeden euro 2 mal umdrehen muss. ;)
 
niemand würde doch z.b. auf die idee kommen, seinen kindern mehr taschengeld zu geben, obwohl er hoch verschuldet ist und jeden euro 2 mal umdrehen muss. ;)

Privatleute dürfen auch anders handeln als Wirtschaftsunternehmen.

Das ist nämlich was ganz anderes und ist nicht vergleichbar.

gruss kelle! :ugly:
 
Privatleute dürfen auch anders handeln als Wirtschaftsunternehmen.

Das ist nämlich was ganz anderes und ist nicht vergleichbar.

gruss kelle! :ugly:

das ist mir schon klar. es sollte auch nur der veranschaulichung der problematik dienen.;)

ausserdem reden wir hier nicht von wirtschaftsunternehmen.:ugly:
 
Ich denke, ein Streik ist gar nicht nötig. Wenn alleine Polizei und Ordnungsämter mal nur noch "Dienst nach Vorschrift" machen würden, dann würde das reichen. Das würde soviele Ausnahmeausfälle verursachen... Stellt Euch mal vor, nächstes Wochenende fällt Fussball aus, weil keine Polizisten mehr da sind :D

Und wer sich mal den TvÖd ansieht (früher BAT), zum Beispiel, weil er sich dort bewerben möchte, der schüttelt nur noch mit dem Kopf. Da helfen auch alle Vergünstigungen nicht mehr.

Aber anscheinend sieht die Bevölkerung die Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst nicht mehr nur noch als "faule Hunde", die nicht arbeiten wollen, und versteht die Forderung. Die meisten wahrscheinlich, weil es ihnen ähnlich geht. Reallohnverluste seit fast 15 Jahren, gleichzeitig Gewinnexplosionen bei Arbeitgebern führen halt zu zunehmenden Forderungen.

Marty
 
Du willst mir doch keinen ausgeglichenen Haushalt als Gewinn verkaufen, oder?
Nein, aber Du wolltest wissen, wo die 3 Mrd. herkommen sollen. Hier steht die Antwort. Geplant haben kann der Staat ja nicht mit dem Geld.

Ach so: Ich diskutiere mit Dir nicht über solche Themen. Mit Dir über solche Themen zu diskutieren ist mir zu anstrengend. Du suchst Dir, wenn Dir Argumente ausgehen, einfach neue Nebenschauplätze. Darauf bin ich oft genug reingefallen.

Ich hoffe, Dein Arbeitgeber weiß zu würdigen, das Du nie in deinem Leben eine Gehaltserhöhung fordern wirst. Aber Du kannst Dir den Tvöd ja mal anschauen und sehen, dass Deine Kollegen bei den Städten und Gemeinden vermutlich 30% weniger bekommen, als Du durch die Verhandlungen Deiner Gewerkschaft garantiert hast. Auch wenn Du jede Beteiligung der Gewerkschaft an deinen Rechten als Arbeitnehmer vehement abstreiten wirst und das alles als persönlichen Erfolg verbuchst.

Marty