Wirtschaft Steht eine neue Welt-Wirtschafts-Krise bevor?

Ich lach mich scheckig.
Die sind doch erst angekommen, als Russland Deutschland schon im Schwitzkasten hatte...
Ich denke auch, ohne die Ostfront wäre Europa heute Deutschland. Man sollte aber auch die Zeit nach dem 2. Weltkrieg nicht vergessen, Stabilität und den Marhsall Plan ... Im Osten gabs ja nur Pleiten wie mordende und vergewaltigende Russen sowie die DDR.


Ohja, welch Wunder.
Es waren immer noch die Völker der (osteuropäischen) Staaten, die den Kommunismus abgeschafft haben.
Alle Macht dem Volk. Amen. Wobei wir heute auch immer wieder auf unsinnige und gefährliche Systeme hinsteuern doch höchstens 1% der Weltbevölkerung hat das Wissen und die Informationen um das zu verstehen.
 
Ich denke auch, ohne die Ostfront wäre Europa heute Deutschland.
Im Osten gabs ja nur Pleiten wie mordende und vergewaltigende Russen sowie die DDR.

Mal abgeshen davon, dass hier stark vom eigentlichen Thema abegschwiffen wird, dieser Aussage kann ich keinster Weiße auch nur annährend zustimmen.

Man sollte aber auch die Zeit nach dem 2. Weltkrieg nicht vergessen, Stabilität und den Marhsall Plan ...

Auch die Amerikaner haben sich schlimmer Kriegsverbrechen schuldig gemacht, aber das alles wäre ja Stoff für 4-5 neue Threads :roll:

Back2Topic

Auch wenn uns die Amerikaner tatsächlich in der Vergangenheit geholfen haben, seit wann sind denn Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft Werte in der heutigen Wirtschaft? Erklär mir bitte wie das Einfluss auf China nehmen soll?

Dax 8000 ist nicht unrealitisch

Hatten wir ja auch schon, aber was hat das bitte mit dem poitischen Handeln der USA zu tun, über Aktienkurse entscheiden doch ganz andere Faktoren und Einflussnehmer und die letzte Woche hat gezeigt, wie groß der Einfluss von China auf die Weltwirtschaft ist aber auch was das Wort Rezession in Verbindung mit den USA auslösen kann. Der Euro als große Hanelswährung? Unsere Börsen sind doch zur Zeit nur Mitläufer, gehts den anderen schlecht, wird bei uns mitgezogen, da ist nichts von großem Einfluss zu spüren.

Um ihren Einfluss geltend zu machen, brauchen die USA nicht zwangsläufig einen Säbel, wenn GoldmannSachs und CO. mal ein bisschen die Muskeln spielen lassen und willkürlich Aktien verkaufen reicht das anscheinend schon aus. Zur Zeit befinden sich China und die USA im Status quo, so lange China am Wachstum interessiert ist, wird das wohl auch so bleiben, weil hier zur Zeit noch Investitionen notwendig sind um das ganze noch aufzubauen, aber wenn das mal irgendwann abgeschlossen ist und das Wirtschaftswachstum unter 2 Prozent fällt, wer weiß, ob es dann nicht so weit sein könnte die USA abzulösen...
 
Mal abgeshen davon, dass hier stark vom eigentlichen Thema abegschwiffen wird, dieser Aussage kann ich keinster Weiße auch nur annährend zustimmen.
Der ersten oder der zweiten?
whatever, Das deutsche Reich hatte die größten Verluste eben an der Ostfront zu beklagen.

Zu dem Verhalten der Russen, da fragst du am besten mal einige Zeitzeugen bzw. deren Nachkommen. Meine Oma hat mir viel erzählt... frag einfach mal ältere Leute.

Nach der Krise ist vor der Krise ;)

also bei einigen zu lesenden meinungen kräuseln sich je meene fußnägel :p ...cu

hk
"faszinierend" :mrgreen:
 
Es ist doch keine Frage, ob eine Krise kommt, sondern nur wann. Da das kapitalistische Wirtschaftssystem immer zyklich ablaufen muss, ist eine Krise unvermeidbar. Zumal sich Überprod.krisen immer mehr mit Strukturkrisen überlappen.
 
[...]

" Es ist nicht die Frage, ob es passieren wird, sondern nur wann"

Was haltet ihr von diesem Szenario?

© by daplaya, 2007

Naja ich persönlich fände es gut wenn der dollar in den nächsten 50 Jahren nochmal 60-80% an wert gegenüber dem Euro verliert und damit die weltherrschaft langsam aber sicher an europa übergeht.
Wenn es darum geht länder an unser (wenn auch zweifelhaftes)System anzuschliessen, dürften wir jetzt schon weltmeister sein.
Wir verstehen es schon seit 2001 Kriege nur mir € zu führen und zu gewinnen...

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, abwarten..

Mir hat damals wer 2 € geschuldet und hab 3 $ bekommen. Damals waren das noch 3 € und nun? 2 € weniger und soviel Zeit ist nicht vergangen. Ich finde das ziemlich krass. Hätte ich nun 3000 $ statt 3 $ gehabt, wäre ich um "einige" Euro innerhalb 2 - 3 Jahren leichter gewesen. Irgendwann sind meine 3 $ nur noch 50 Cent wert, alles eine Frage der Zeit.
 
Naja ich persönlich fände es gut wenn der dollar in den nächsten 50 Jahren nochmal 60-80% an wert gegenüber dem Euro verliert
Ich fände das gar nicht gut, weil ich dann einen neuen Job bräuchte, weil mein Arbeitgeber pleite ist. Der verdient nämlich 80% seines Geldes in Dollar und zahlt Löhne und Gehälter in Euro. Und jeder Cent, den der Dollar fällt, kostet ihn ca. 300.000 Euro aufs Jahr gerechnet...

Marty
 
Der Dollar wird immer schwächer. würde china das nun tun wär er ganz am boden. Aber ich glaube China wird das nicht machen, denn sowas würde den einbruch einfach jeder währung zum einbrechen bringen.

egal ob €, Yen, US-Dollar ... alle sind irgendwie voneinander abhängig, besonders gegenüber dem Dollar sind sehr viele andere währungen abhängig
 
... gegenüber dem Dollar sind sehr viele andere währungen abhängig
... genau das ist eines unserer größten Probleme!

Da das kapitalistische Wirtschaftssystem immer zyklich ablaufen muss, ist eine Krise unvermeidbar.
Von welchen Zyklen sprichst du bitte?
Jahreszyklus
4- Jahre Zyklus
Generationen - Zyklus
... [hundert andere Beispiele] ....

also mach dir mal nicht ins Hemd von wegen bösem Kapitalismus, falls ich das richtig aus deinem Kommentar raus gelesen habe.
 
So, mal ein kurzes Update:

Zuerst will ich einmal sagen, dass mein 1. Post eindeutig zu viel "Weltuntergangs-Stimmung" trägt, allerdings scheinen sich die prognostizierten Ereignisse teilweise zu ereignen.

Der Doller ist seit meines Posts schon wieder um 4-5 Cent gefallen, das sind um die 5% Wertverlust. Das ist enorm. Das Außenhandelzdefizit der USA wächst astronomisch an. Gleiches gilt auch für die, leider nicht mehr veröffentlichte, Geldmenge (M3). Die USA, US-Unternehmen und insbesondere der US-Immobilienmarkt nehmen zur Zeit Kredite auf, da wird einem Angst bei.

Die Kreditblase wächst rasant an, die Frage ist nur, wann sie platzen wird nicht ob, und wie stark die Korrektur ausfallen wird. Analysten renommierter Investment-Banken und angesehene Volkswirte sind sich da einig.

Im Jahr 06 erreichten die kreditfinanzierten Buyouts einen historischen Hochstand. Kleines Beispiel Bayer: Bayer kaufte für rund 15 Mrd € Shering und davon wurden ca. 13 Mrd. per Kredit finanziert. Daraus ergeben sich in den nächsten Jahren extrem hohe Zinszahlungen, die die Liquidität gefährden können und wohl auch werden.

Zur Zeit ist die Liquidität auf den Kreditmärkten aber noch extrem hoch, auch wenn ein Trend nach unten offensichtlich wird. Platzt aber die Blase, sprich fällt der Großteil der Kredite aus, wird die Korrektur auf den Kapitalmärkten enorm sein. Ganze Unternehmen werden wohl vor dem Bankrott stehen.

Abwenden kann man das wohl nicht mehr (s. Financial Times Deutschland -> www.ftd.de).

Aber nicht nur die US-Kapital-und Kreditmärkte sind davon betroffen. Alle Weltmärkte werden die Korrektur spüren.

Eine andere Frage, die sich mir stellt ist, wie die astronimisch hohen Staatsschulden des Bundes und der Länder (zur Zeit: 1.567.000.000.000 €) jemals beglichen werden sollen. Das ist eine unvorstellbar große Zahl. Es scheint, als wenn nur eine drastische Währungsreform in den kommendem Jahrzehnt die einzige Lösung ist. Dies wäre nicht das erste Mal. Anders kann solch ein gigantischer Schuldenberg nicht mehr abgebaut werden.

Gleiches gilt für die USA. Dort beziffern sich die Schulden auf brutale 48 Billionen USD !!!

Was haltet ihr von all dem?

Für weitere Informationen:
www.ftd.de
https://www.miprox.de/Graphiken.html
 
Zur Zeit ist die Liquidität auf den Kreditmärkten aber noch extrem hoch, auch wenn ein Trend nach unten offensichtlich wird. Platzt aber die Blase, sprich fällt der Großteil der Kredite aus, wird die Korrektur auf den Kapitalmärkten enorm sein. Ganze Unternehmen werden wohl vor dem Bankrott stehen.
Denk mal nicht, Ich glaube daran das es noch ein wenig so weiter gehen wird jeder und zwar immer schneller. Die Börsen werden weiter steigen ist ja auch ein nettes Spiel jeder hat mehr Geld und mehr Gewinn pro Jahr von dem er sich immer weniger kaufen kann.
_> Das Ganze wird über die Inflation geregelt.
Abwenden kann man das wohl nicht mehr (s. Financial Times Deutschland -> www.ftd.de).
Das wohl nicht, aber man könnte parrallel ein funktionierendes System aufbauen und nach und nach die Ressourcen verlagern um den Schaden abzudämpfen, aber wer denkt in einer Euphorie schon ans verlieren?:ugly:

Eine andere Frage, die sich mir stellt ist, wie die astronimisch hohen Staatsschulden des Bundes und der Länder (zur Zeit: 1.567.000.000.000 €) jemals beglichen werden sollen. Das ist eine unvorstellbar große Zahl. Es scheint, als wenn nur eine drastische Währungsreform in den kommendem Jahrzehnt die einzige Lösung ist. Dies wäre nicht das erste Mal. Anders kann solch ein gigantischer Schuldenberg nicht mehr abgebaut werden.

Gleiches gilt für die USA. Dort beziffern sich die Schulden auf brutale 48 Billionen USD !!!
Richtig den beim Staatsbankrott geht natürlich nicht der Staat bankrott sondern seine -dummen- Bürger. Dumm weil es wieder Gewinner geben wird wie damals der Herr Stinnes und ein paar andere aber der Großteil wird wieder ohne etwas dastehen und da bin ich ganz liberal - da ist er auch selbst Schuld!
 
Neues Update:

Okay, der Dollar ist nicht gecrasht (noch nicht), was aber viel schlimmer ist ist , dass die Kreditblase wohl entweder kurz vorm Platzen ist, schon beim Platzen ist oder doch nicht platzen wird.

Die jüngsten Ereignisse sollten ja bekannt sein:

1) Milliarden zweitklassiger Hypotheken (subprime mortages) vorwiegend in den USA können wohl nicht zurückgezahlt werden. Unter der Greenspan Herrschaft über die FED waren die Zinsen in den USA fast bei 0%, es wurde billig geliehen und das in enormen Mengen. Die WIrtschaft wuchs rasant (auf pump basierend) und die Immobilientransaktionen schossen in die Höhe. Jetzt mit steigenden Realzinsen steht die Rückzahlung vieler subprime Mortages auf mehr als wackligen Beinen.

2) Die Folge: Aktien, hauptsächlich Aktien von Banken und Hypobanken, rasen in den Keller. Aber auch die Unternehmen gehen runter, denn die Sorge ist, dass auf Grund sinkender Liquidität die Banken den Unternehmen kein Geld mehr leihen, worauf ein Großteil des Wachstums basiert.

3) Weitere Folge: Die Angst ist auch, dass Konsumenten auf Grund finanzieller Engpässe den Konsum in den USA stark reduzieren, was die US Wirtschaft bremsen würde. Das würde dann zu einem globalen Problem werden.

4) Aktienmärkte weltweit fallen in den Keller. Gestern gab es etwas Erleichterung als die FED ihren Diskont-ZInssatz auf 5,75% senkte. DAX und DOW schossen rasant in die Höhe, fielen dann aber wieder gut um die Häfte.

Die Frage ist, was jetzt tun bzw. wohin führt das?

Auf Grund der massiven Liquiditätsspritzen der Zentralbanken weltweit (über 300Mio€ als Offenmarktkredit in 2 Wochen) zeigt, dass diese gewillt sind eine Krise nicht ohne Weiteres hinzunehmen.
Dass die FED gestern den eher unwichtigen Diskont-Zinssatz gesenkt wird als Symbol dafür interpretiert, dass sie bei anhaltenden negativen Schlagzeilen weiter gewillt ist aktiv Liquidotät bereitzustellen.
Die Hoffnung ist, dass die FED auch die sog. Funds Rate senkt und zwar vor der Sitzung im September. Passiert das, werden die Aktien weltweit binnen kürzester Zeit wie gestern nach oben schießen.
Wichtig ist auch, ob sich die Effekte auf die Realwirtschaft auswirken. SInkt der Konsum? Wie entwickelt sich das Wachstum der Unternehmen? Was ist mit Inflation?

So, was glaubt ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Immobilienblase droht nicht nur in den USA zu platzen. China ist da auch ein schönes Beispiel für.

Im aktuellen Stern gibt es dazu auch einen ganz schönen Artikel, der verdeutlicht, dass in zum Beispiel in Shanghai Gebäude gebaut werden, die dann fast komplett leerstehen, weil sich keiner eine Wohnung leisten kann oder erst gar nicht plant in der Wohnung zu wohnen.

Hier auch ein Artikel dazu:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Boerse;art130,2358568
 
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Kurzfristig sollte dieses Bild mehr schockieren als ein schwächelnder Dollar. Die gewaltige Menge an Yen- Krediten im Rahmen der sogenannten Yen- Carry- Trades haben in den letzten Tagen zu einem Short- Squeeze im Yen geführt, der die immer noch sensible japanische Wirtschaft stark beuteln bzw. einigen Investoren (darunter auch Großbanken) große Verluste bescheren könnte.

Ein schwacher Dollar muss nicht unbedingt die Welt in die Krise stürzen. Der Wechselkurs ist immer schon rauf und runter gegangen. Die Konsequenz war eine Verschiebung der Geld- und Warenflüsse. Europäische Unternehmen werden ihre Produkte einfach woanders verkaufen müssen (z.B. in Japan).

Ich sehe den Euro 2010 auf etwa 2- 2,5 Dollar. Das muss nicht unbedingt das Ende des Fiat Money sein. :D
 
Mein Depot hat in den letzten 7 Tagen fast 10% an Wert verloren. So schlimm wie jetzt hat es bei mir noch nie geruckelt. :-?
 
Mein Depot hat in den letzten 7 Tagen fast 10% an Wert verloren. So schlimm wie jetzt hat es bei mir noch nie geruckelt. :-?

Du bist noch nicht lange an der Börse aktiv, oder?

Ich habe es mal geschafft, mein Depot bei Fimatex in 2 Wochen um 100% zu reduzieren :D Das war dann ungefähr das Geld, wofür ich 6 Monate arbeiten musste.

Marty
 
Krass 8O

Ich war es mal zum Jahrtausendwechsel. Dann ist irgendwas passiert und fast alles war weg. Ich bin wie ein verschreckter Hund davon gelaufen.

Aber diesmal halte ich. 8)