War mir nicht so, dass Mord nie verjährt?
Oder sollten wir jetzt eine Grenze einführen: ab z.B. 70 Jahre ist man zu alt für eine Bestrafung?
Vielleicht sollten wir total umdenken und unsere Mord- bzw. kriminelle Veranlagungsgelüsten auf ein späteres Alter verschieben? Weil dann braucht es ja keine Bestrafung mehr, das jüngste Gericht erscheint ja bald.

:roll:

Du vermischt hier 2 Themen miteinander. Die Verjährung einer Straftat und das Alter. Verjährung bezieht sich darauf, dass etwas einfach schon ewig zurück liegt und hat nicht zwangsläufig etwas mit dem Alter zu tun. Handelt jemand mit 20 Gesetzeswidrig, bekennt sich dann zum Glauben und handelt 30 Jahre nur noch gut, ist es auch ein sehr langer Zeitraum indem man sich vielleicht sagt, dass eine Bestrafung nun auch nicht mehr sinnvoll ist, dennoch ist die Person mit 50 noch nicht alt ;)

Bei Mord ist es in Deutschland so, dass dieser nicht verjährt, aber dies war ja auch noch nicht immer so. Und Politiker müssen ja nicht immer Recht haben ^^ Ich finde eh, dass die staatliche Verfolgung irgendwann enden muss (aus Kostengründen), da kein gesellschaftlicher Nutzen mehr für die Bevölkerung besteht. Jemand der ewig keine Gesellschaftsfeindlichen Tendenzen zeigt, schadet der Gesellschaft ja nicht (außer ein psychologisches Gutachten sagt aus, dass weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht). In den Fällen sollten die Leute, die ein Interesse an der Verurteilung haben die Kosten für diese übernehmen (inkl. der Haftkosten), die Bestrafung ansich muss ja nicht verjähren.
 
Bei Mord ist es in Deutschland so, dass dieser nicht verjährt, aber dies war ja auch noch nicht immer so. Und Politiker müssen ja nicht immer Recht haben ^^ Ich finde eh, dass die staatliche Verfolgung irgendwann enden muss (aus Kostengründen), da kein gesellschaftlicher Nutzen mehr für die Bevölkerung besteht. Jemand der ewig keine Gesellschaftsfeindlichen Tendenzen zeigt, schadet der Gesellschaft ja nicht (außer ein psychologisches Gutachten sagt aus, dass weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht). In den Fällen sollten die Leute, die ein Interesse an der Verurteilung haben die Kosten für diese übernehmen (inkl. der Haftkosten), die Bestrafung ansich muss ja nicht verjähren.


Ähm, ob ich jetzt hier vermische oder nicht, ist im Grunde für mich irrelevant. Beispiel: Aus meiner Familie wird jemand ermordet. Der Fall bzw. der Täter wird erst in 40 Jahren aufgeklärt oder emittelt. Jetzt soll ich für die Strafverfolgung zahlen? 8O
Nur weil sich der Täter die letzten 40 Jahren nichts weiter hat zu Schulde kommen lassen? Nein kommt nicht in Frage. Der Staat ist dafür verantwortlich, Menschen die die Gesetze brechen zu ermitteln, festzusetzen und eine gerechte angemessene Strafe zu verhängen.
Dabei ist es völlig egal, was wann wo passiert sind. Das natürlich bei Diebstahl irgendwann die Verjährung einsetzt ok, damit kann ich und andere auch leben. Aber nicht bei Mord oder Totschlag oder wie auch immer man das alles nennen möchte, wenn ein Mensch einem anderem Menschen das Leben nimmt.
 
Ähm, ob ich jetzt hier vermische oder nicht, ist im Grunde für mich irrelevant. Beispiel: Aus meiner Familie wird jemand ermordet. Der Fall bzw. der Täter wird erst in 40 Jahren aufgeklärt oder emittelt. Jetzt soll ich für die Strafverfolgung zahlen? 8O
Nur weil sich der Täter die letzten 40 Jahren nichts weiter hat zu Schulde kommen lassen? Nein kommt nicht in Frage. Der Staat ist dafür verantwortlich, Menschen die die Gesetze brechen zu ermitteln, festzusetzen und eine gerechte angemessene Strafe zu verhängen.
Dabei ist es völlig egal, was wann wo passiert sind. Das natürlich bei Diebstahl irgendwann die Verjährung einsetzt ok, damit kann ich und andere auch leben. Aber nicht bei Mord oder Totschlag oder wie auch immer man das alles nennen möchte, wenn ein Mensch einem anderem Menschen das Leben nimmt.

Also soll ich als Fremder dafür zahlen, wobei nicht mal du,als Betroffene, dafür zahlen willst? Der Staat ist dafür verantwortlich, weil? Da fehlt mir auch ein kausaler Zusammenhang? Hat er den Mörder dafür bezahlt?

Strafverfolgung ist in Deutschland keine Rachjustiz. Sie dient dem Wohle des Volkes und nicht nur dem wohle einzelner. Ansonsten könnten wir ja gleich Lynchjustiz einführen, damit die Betroffenen auch das Strafmas selbst wählen dürfen.

Der Vater eines Jungen verstirbt als dieser 5 ist. Er hat nur ein Andenken. Nun wird ihm dieses gestohlen und der Dieb wird nach der Verjährung geschnappt. Rechtlich nicht belangbar ist es meines erachtens nicht möglich, das gestohlene Objekt wieder zu bekommen. Ich denke, dass hier eine nichtverjährung sinnvoller ist, weil man die Tat durch rechtliche Mittel mindern kann indem man dem Opfer die Wiedergutmachung in form des gestohlenen Gegenstandes zugesteht. Durch die Verurteilung des Mörders nach 100 Jahren ist der Tote aber immernoch Tod. Sprich wenn du schon gegen verjährung bist, dann doch bitte immer ;)
 
Also soll ich als Fremder dafür zahlen, wobei nicht mal du,als Betroffene, dafür zahlen willst? Der Staat ist dafür verantwortlich, weil? Da fehlt mir auch ein kausaler Zusammenhang? Hat er den Mörder dafür bezahlt?

Strafverfolgung ist in Deutschland keine Rachjustiz. Sie dient dem Wohle des Volkes und nicht nur dem wohle einzelner. Ansonsten könnten wir ja gleich Lynchjustiz einführen, damit die Betroffenen auch das Strafmas selbst wählen dürfen.

Ich versteh dich jetzt ehrlich gesagt nicht.
Sollen wir deines Erachtens alle Mörder hier in Deutschland nicht verfolgen? Soll die Gesellschaft nicht mehr dafür zahlen, dass z.B. Jugendliche die einen alten Mann krankenhausreif schlagen, der ggf. an den Folgen stirbt, verfolgen? Oder eine Mutter, die ihr Kind verhungern lässt? Sollen wir dem Witwer, der seine Frau verloren hat durch den Brückensteinschlag auch noch die Kosten der Strafverfolgung aufhalsen?

Und dreist wenn ich dich jetzt echt richtig verstehe und genau das geschehen soll, was passiert, wenn aber die Familien nicht liquide genug sind, um so eine Strafverfolgung zu bezahlen? Genau dann kommen wir nämlich zur Selbstjustiz! Wel jeder das Gesetz und die Bestrafung in die eigene Verantwortung nimmt und die Strafe verhängt. Und was passiert, wenn der angebliche Täter doch nicht der Täter ist? Sollen wir jetzt unser Polizei- und Justizsystem abschaffen und nur noch Privatdetektive anheuern?

Erklär mir das bitte :-?

Der Vater eines Jungen verstirbt als dieser 5 ist. Er hat nur ein Andenken. Nun wird ihm dieses gestohlen und der Dieb wird nach der Verjährung geschnappt. Rechtlich nicht belangbar ist es meines erachtens nicht möglich, das gestohlene Objekt wieder zu bekommen. Ich denke, dass hier eine nichtverjährung sinnvoller ist, weil man die Tat durch rechtliche Mittel mindern kann indem man dem Opfer die Wiedergutmachung in form des gestohlenen Gegenstandes zugesteht. Durch die Verurteilung des Mörders nach 100 Jahren ist der Tote aber immernoch Tod. Sprich wenn du schon gegen verjährung bist, dann doch bitte immer ;)


Jedes Verbrechen, jede gesetzliche Verfehlung, ob nun Diebstahl, Steuerhinterziehung, Vergewaltigung, Körperverletzung usw. usf. sollte geahndet werden. Dafür ist die Justiz da um genau deshalb angemessene Strafen zu verhängen.
Wenn du mich fragst, dann würde ich bestimmte Strafen höher ansetzen, andere niedriger usw. aber ich habe das nicht zu entscheiden (leider manchmal) Dafür ist wie gesagt unsere Justiz da. Ich kann verstehen, dass in bestimmten Bereichen eine Verjährung einsetzt. Ob ich es persönlich für gut heiße ist eine andere Frage.
Ob nun in deinem Beispiel der Junge mit einer Verurteilung zufrieden ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, dass kann nur jedes Opfer für sich entscheiden. Und natürlich weiß jeder, der einen Menschen verloren hat (umso schlimmer durch äußere Gewaltanwendung), dass dieser Mensch nicht mehr zurückkommt. Soll das aber eine Grund sein, eine Strafverfolgung auszusetzen? Oder gar keine Strafe zu verhängen?

Nichts, kein Urteil dieser Welt, kein Geld dieser Welt oder sonstiges kann so einem Verbrechen genüge tun, aber zumindest ist ein bisschen Gerechtigkeit geübt worden.

Wer Scheiße baut, muss bestraft werden, das lernen wir alle von kleinauf an. Und das sollte nicht einfach ausgesetzt werden, nur weil man ein bestimmtes Lebensjahr erreicht hat.

vor allen Dingen, wo will man denn da schon wieder die Grenze ziehen? Manche sind mi 50 steinalt, andere mit 85 absolut rüstig und super drauf.
 
Wenn ich den finden würde, würd ich ihn bestimmt nicht gleich überstellen! :biggrin:
Auch wenn er bald sowieso sterben würde, aber unter meiner "Obhut" würden ihn Sekunden wie Tage vorkommen! Das wär bestimmt nicht lustig!

Aber € 300.000 regt die Menschen dort sicher an, die Augen besser aufzumachen, auch für andere Nazis, die dort leben, weil sie dorthin nach dem Krieg - Dank Vatikan btw. - fliehen haben können.

Wenn ich bedenke, wie viel Mio. von €uros für nicht und wieder nichts hinausgeworfen wurden (USA --> Irak-Krieg), ist diese Summe gerechtfertigt.
Ein Nazi von so einem Kaliber (und auch sonst) hat keine Sekunde zu leben verdient!

In diesem Sinne,
Slayer92
 
Was würde denn passieren, wenn die Medien Wind davon bekämen, daß Deutschland die Verfolgung von Kriegsverbrechern im Ausland einstellt? Dieses moralische Debakel möche ich nicht verantworten müssen. Tut ja auch keinem weh, wenn sie weitersuchen. Ewig geht das ja nicht mehr. Werden doch überall Steuergelder verschwendet. Wieso soll es für einen guten Zweck dann anders sein?
 
Was würde denn passieren, wenn die Medien Wind davon bekämen, daß Deutschland die Verfolgung von Kriegsverbrechern im Ausland einstellt? Dieses moralische Debakel möche ich nicht verantworten müssen. Tut ja auch keinem weh, wenn sie weitersuchen. Ewig geht das ja nicht mehr. Werden doch überall Steuergelder verschwendet. Wieso soll es für einen guten Zweck dann anders sein?

Glaubst du wirklich, dass Deutschland nach 10 Jahren noch Ermittlungen tätigt? In dem hier genannten Beispiel geht die Initiative auch von wo anders. Denke auch nicht, dass da sich viele drüber aufregen würde. Wäre vielleicht mal eine Umfrage interessant.^^ Sehe da auch keinen guten Zweck.

@Drachenjenny

Ich frag mich wie du zu deinem Text kommst. Wo hab ich denn bitte Anarchy gefordert für die Echtzeit? Ich beziehe mich auf Taten die Jahrzehnte lang in der Vergangenheit liegen und du versuchst das mit der aktuellen Gerichtsbarkeit gleichzusetzen, die einer Tat unmittelbar folgt?

Zudem frag ich mich was du am Ende wieder mit dem Alter hast. Es geht um die differenz zwischen Tat und der Verurteilung. Keiner fordert generelle Straffreiheit für Rentnerbanden oder andere. Ich glaub aus deinem Missverständnis heraus resultieren auch Annahmen wie die Straffreiheit von Jugendlichen die einen Rentner zusammen treten.
 
War mir nicht so, dass Mord nie verjährt?
Oder sollten wir jetzt eine Grenze einführen: ab z.B. 70 Jahre ist man zu alt für eine Bestrafung?
Vielleicht sollten wir total umdenken und unsere Mord- bzw. kriminelle Veranlagungsgelüsten auf ein späteres Alter verschieben? Weil dann braucht es ja keine Bestrafung mehr, das jüngste Gericht erscheint ja bald.

:roll:


also komische Ideen hast Du, ich möchte wissen woher

ich glaube kein Staat der Welt fahndet aktiv nach Tätern von Verbrechen die wesentlich mehr als ein halbes Jahrhundert her sind (es sei denn es gibt überraschende Hinweise) und das wohl vor allem aus dem Grund das Ermittlungen ein Heidengeld kosten


wenn er zufällig auffällt, dann kann er von mir aus gern noch bestraft werden, aber schmeißt nicht hunderttausende Euros raus für die Fahndung nach nen halbtoten Greis ( oder ganz toten) während nebenan Menschen verhungern und verdursten weil sie kein Geld haben :roll:
 
Wieso hat der Vatikan damals eigentlich den Kriegsverbrechern geholfen zu fliehen? Wie kann denn ein Kirchenstaat solche Verbrecher unterstützen?...Wäre nett, wenn jemand etwas näheres dazu sagen könnte, denn das interessiert mich wirklich.
 
also komische Ideen hast Du, ich möchte wissen woher

Ja, so zwischendurch trage ich gerne zum Amüsement anderer bei.

Ob ein Verbrecher sich zwischendurch ruhig verhält und Jahre später erst "gefunden" wird aus welchen Gründen auch immer, ändert nichts an der Tatsache, dass er bestraft werden soll. Nichts anderes möchte ich im Grunde ausdrücken. Und da ist mir das Alter des Verbrechers, die Zeitspanne zwischen Verbrechen und Festnahme völlig egal.

@Wannabe
ich muss noch mal in Ruhe lesen, vielleicht hab ich das wirklich falsch verstanden oder so.
Aber im Grunde ist es doch gleich, ob das Verbrechen vor 10,20, 30 oder 40 Jahren begangen wurde und in der heutigen Zeit gesühnt wird oder das Verbrechen jetzt stattfindet und in x Jahren gesühnt wird. Und da ist mir das Alter völlig egal.
Drück ich mich so falsch aus?
 
In Deutschland muß keiner verhungern und verdursten und wir reden doch hier wohl von der deutschen Fahndung.

mal davon abgesehn das die Welt eh nur nen Dorf ist sprach ich von Chile oder Argentinien


selbst wenn es um Deutschland ginge hätte das Wort "nebenan" für den Sinn keine Bedeutung also warum sich nochmal extra daran hochziehen
 
Natürlich "ermittelt" niemand aktiv, wenn die Spuren kalt sind. Tauchen aber neue Fakten auf, so MUSS die Staatsanwaltschaft diese prüfen und ggf. tätig werden - unabhängig von den Kosten.

Allerdings - ich meine, das Südamerika nicht von ungefähr bei Altnazis so beliebt ist - die Staaten dort liefern ohnehin nicht aus.
 
Wieso hat der Vatikan damals eigentlich den Kriegsverbrechern geholfen zu fliehen? Wie kann denn ein Kirchenstaat solche Verbrecher unterstützen?...Wäre nett, wenn jemand etwas näheres dazu sagen könnte, denn das interessiert mich wirklich.
Man rechtfertigte das so, dass es wider dem christlichen Grundsatz spreche, Rache zu nehmen, man sieht das irgendwie als Revanchismus im negativen Sinne.
Desweiteren hoffte man, dass die Nazis christlichen Glauben in Süd-Amerika verbreiten. Totaler Müll, denn die versuchen bestimmt so unauffällig wie möglich zu leben und nicht den großen Missionär zu spielen.
Ich verabscheue und verurteile die Unterstützung des Vatikans bei der Flucht der Nazis. Das ist auch ein Grund, weshalb ich contra Papst/Vatikan bin, aber pro Glaube an Gott!

Ich hoffe ich konnte dir helfen,
Slayer92
 
Zuletzt bearbeitet:
Allein schon um weitere Morde zu verhindern sollte nicht aufgehört werden nach den Tätern zu fahnden. Mag sein das nicht jeder mehrfach mordet.... aber die Möglichkeit ist gegeben wenn man schon einmal diese letzte Hemmschwelle überschritten hat.
 
Ich denke mal, dass eine Strafverfolgung in jedem Fall stattfinden muss. Problematisch ist natürlich unser Rechtssystem, dass dem Täter in diesem Fall entgegen kommen muss. Kann das Schwein dem Verfahren nicht folgen oder besteht gar Lebensgefahr, wird es keinen Prozess geben. Aber vielleicht haben wir Glück und ein anderes Land nimmt sich seiner an ;)

Während unsere Geschichtsaufarbeitung und -bewältigung aus meiner Sicht einzigartig und vorbildlich ist, haben wir uns bei der Bestrafung von diesem Verbrechergesindel nicht ausgezeichnet. Auch wenn man durch den kalten Krieg schnell wieder "Spezialisten" brauchte, wurden viel zu wenige verurteilt. Zum Teil laufen gar im Ausland verurteilte Kriegsverbrecher hier frei rum, weil unsere Justiz versagte und wir "deutsche" Mitbürger nicht ausliefern.

Ich kann auf solche Mitmenschen gut verzichten.

mfg kaos
 
Du sprichst damit den Milizführer Kagame aus Ruanda an, nicht war ? Es ist wirklich traurig das man weiß wo er sich aufhält, was er verbrochen hat und weiter organisiert und trotzdem nicht handelt. Der Mann fühlt sich so sicher das er sogar Fernsehinterviews gibt und dies bestätigt.
 
ich seh nicht ganz den Sinn auf nen 94 Jährigen noch nen Kopfgeld von 300 K Euro auszusetzen und ihn unbedingt noch der irdischen Gerichtsbarkeit überstellen zu wollen

ich mein der hat doch eh bald seinen Termin beim jüngsten Gericht was sollen wir uns da noch groß einmischen :ugly:
Warum sollte er anders behandelt werden als es bei Hess geschah? Der durfte auch seine letzten Tage weiterhin schön im Knast verbringen.
ich glaube nicht an Götter, also bin ich wohl einer, was nun
Wenn du nicht an Gott oder Götter glaubst, dann dürfte bei dir auch keine Hölle existieren. ;)
Ich finde eh, dass die staatliche Verfolgung irgendwann enden muss (aus Kostengründen), da kein gesellschaftlicher Nutzen mehr für die Bevölkerung besteht. Jemand der ewig keine Gesellschaftsfeindlichen Tendenzen zeigt, schadet der Gesellschaft ja nicht (außer ein psychologisches Gutachten sagt aus, dass weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht). In den Fällen sollten die Leute, die ein Interesse an der Verurteilung haben die Kosten für diese übernehmen (inkl. der Haftkosten), die Bestrafung ansich muss ja nicht verjähren.
Kein gesellschaftlicher Nutzen für die Bevölkerung? Einer der größten Menschenfeinde wird endlich seiner gerechten Strafe zugeführt. Wer weiß, was er in Südamerika wirklich getrieben hat.

Nutzen für das gesamtdeutsche Volk: wir zeigen der Welt, dass wir aus Fehlern gelernt haben und uns weiterhin bemühen, die Übeltäter hinter Gittern zu bringen.

Für das jüdische Volk und die Opfer bedeutet es einen gewissen Grad an Befriedigung, vielleicht sogar ein Gefühl der Befreiung.

Zu deinem Kostenvorschlag: jeder sollte Interesse daran haben, Kriegsverbrecher ins Gefängnis zu bringen.