Wahlen Sonntagsfrage

Wähle ich die...

  • CDU / CSU

    Stimmen: 21 20,6%
  • FDP

    Stimmen: 16 15,7%
  • SPD

    Stimmen: 13 12,7%
  • Bündnis 90 / Die Grünen

    Stimmen: 18 17,6%
  • NPD

    Stimmen: 12 11,8%
  • die Linke

    Stimmen: 11 10,8%
  • Eine andere Partei

    Stimmen: 5 4,9%
  • Ich würde nicht wählen gehen

    Stimmen: 6 5,9%

  • Umfrageteilnehmer
    102
  • Umfrage geschlossen .
@Redogg:
es geht mir nicht darum, ständig die Wahlordnung zu ändern, weil das Ergebnis nicht passt. Es ist halt ein Problem, dass ein Parlament, in dem zu viele Parteien sitzen, eben Probleme hat, stabile Mehrheitsverhältnisse zu schaffen. Das führt oftmals zu Handlungsunfähigkeit. Im Augenblick geht es gerade noch. Aber wenn noch 2-3 Parteien dazukommen, kann es eng werden.
 
Dann sollten sich die "etablierten" Parteien nicht um Wahlordnungsverschärfung nachdenken sondern eher darüber was sie falsch machen, bzw falsch beim Volk ankommt.
 
@Redogg:
es geht mir nicht darum, ständig die Wahlordnung zu ändern, weil das Ergebnis nicht passt. Es ist halt ein Problem, dass ein Parlament, in dem zu viele Parteien sitzen, eben Probleme hat, stabile Mehrheitsverhältnisse zu schaffen. Das führt oftmals zu Handlungsunfähigkeit. Im Augenblick geht es gerade noch. Aber wenn noch 2-3 Parteien dazukommen, kann es eng werden.

So ein Quatsch. Italien hat seit 50 Jahren keine stabilen Mehrheiten und das Land gibt es immer noch...

Cya Nightfire
 
Ich meinte ja auch nicht, dass es das Land nicht mehr gibt. Aber genau die italienischen Verhältnisse ist doch das, was man eigentlich nicht haben will. Ich bin übrigens auch für eine Verlängerung der Legislatur-Periode und eine Zusammungfassung der Wahltermine für die anderen Wahlen. Damit man nicht ständig Wahlkampf hat, wo die Politiker krampfhaft versuchen, Wählerstimmen zu fangen und Angst vor unpopulären Entscheidungen haben.
 
Daran, dass die Westler im Osten einiges geschliffen haben, kann es natürlich nicht liegen.
Die neuen Bundesländer hatten NIE die faire Chance, in den Wettbewerb mit den gebrauchten zu treten, da sie überrannt wurden

Die ostdeutschen Länder bekommen sehr viel Geld Entwicklungshilfe.

Alles eine Frage des Standpunktes.
Und eine Frage der Relation.
Frag mal nen BRD Obdachlosen, ob er nicht lieber unter Einbuße seiner Reisefreiheit Job und Wohnung in der DDR haben möchte.
Selbst wenn es Dein Weltbild zerstören wird...
In der DDR brauchte sich keiner Gedanken um Job, Geld für dringend benötigte Sachen, Wohnung, soziale Einrichtungen für Kinder, etc. zu machen.

Natürlich, es gibt immer Verlierer, aber im Durchschnitt geht es den Menschen im aktuellen System am besten. Lieber unter 100.000 Bürgern ein
Obdachloser, als unter 100.000 Bürgern 98.000 arme Menschen.


Jaja, lieber die CDU, die 90 blühende Landschaften versprochen hat, allen Wählern vorgelogen hat, für die Wiedervereinigung gibt es keine Steuererhöhung und am Ende waren nur verbrannte Landstriche?
Oder doch lieber die SPD, der Teile leider den Fehler gemacht zu haben, zu sagen, dass eine Hauruck Aktion nix bringt?
Oder die FDP, die eh jenseits von Gut und Böse zu schweben scheint?

Welche Alternative bietest Du denn bitteschön den zwei Millionen arbeitslosen Ossis?

Wählen gehen, am besten CDU :biggrin:. Viele Ostdeutsche haben sich gedacht, sie schließen sich dem Westen an und es wird Gold regnen - aber das stimmt eben nicht, die Menschen mussten 50 Jahre hart arbeiten um sich diesen Wohlstand aufzubauen. Wenn ich die Bilder aus dem TV von den Berlinern Problemschulen sehe, wie sich dort die hirnlose Jugend ihre Zukunft verbaut, oder den netten Hartz4-Empfänger aus Brandenburg, der alle paar Wochen auf Mallorca feiert, könnt ich kotzen.

Dieser Satz gilt auch nur für die, die die Vorteile ausnutzen können, so wie ich als gutverdienender, kinderloser Single.
Als Familie mit mehr als einem Kind ist das sehr stark zu bezweifeln.

gruss kelle!

Weiß net, ich komme aus einer kalabresischen Fischerfamilie mit 4 Kindern und profitiere von diesem System (lebe hier gut), meine Eltern haben was gearbeitet und ich bemühe mich auch um meine Zukunft. Die Verlierer sind Dummköpfe und faule Säcke - so ist das!
 
Wie bewertest du denn als CDUler die Arbeit der union in den letzten 3 Jahren?

Die Koalition mit der SPD war ein großer Fehler, aber leider notwendig.
Im Allgemeinen halte ich nur sehr wenig von Bundeskanzlerin Merkel und dem aktuellen CDU Mainstream - deswegen wähle ich die Partei nicht nur (bzw werde sie wählen wenn ich 18 Jahre alt bin), sondern arbeite mit um sie in ihre alte Richtung zu lenken.

Trotz großer Defizite, wie dem Wandel nach links, ist die CDU die einzige etablierte Partei, die in der Lage ist Deutschland zu regieren.
Ich will garnicht wissen, wie es uns unter einer rot-rot-grünen Koaltion gehen würde.8O

So ein Quatsch. Italien hat seit 50 Jahren keine stabilen Mehrheiten und das Land gibt es immer noch...

Cya Nightfire

Falsch, fast in der komplette Nachkriegszeit wurde Italien ausschließlich von den ital. Christdemokraten regiert. Heute regiert das Mitte-rechts-Bündnis
unter Silvio Berlusconi mit einer sehr stabilen Mehrheit. 3 Parteien sind in der Regierung vertreten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch diese Menschen sind Gewinner (auch wenn das ein wenig zynisch ist)... Denn wenn es sich nicht rentieren würde in einem solchen sweatshop zu schuften, dann würden sie weiter auf dem Land darben... Es ist doch eine Entscheidung der dortigen Menschen... Sie werden in manchen Läden bestimmt zu katastrophalen Bedingungen eingestellt... Aber es bleibt ja immer noch die Möglichkeit in das alte Leben zurückzukehren... Da dies aber fast niemand macht, bleibt nur die Folgerung, dass die Ausbeutung in den Sklavenbetrieben immer noch angenehmer ist als das Leben als Bauer (sicherer ist es allemal)... Ist doch eine unbestreitbare Logik, oder?
 
Des wegen darf man Leute ausbeuten weil es ihnen sonst noch schlechter gehen würde. Weil meist die Oberhäupter dieser Länder so extrem korrupt sind, das es keine sozialen System gibt.
Aus diesem Grund dürfen wir die Ausbeutung solcher Länder legitimieren?:roll:
Oje ich hoffe für Dich das Du nie in solch eine Zwangslage kommst, für wenige pennies arbeiten zu müssen damit Du 2-3mal die Woche Dir ne Suppe können darfst, anstatt das verdreckte Flusswasser trinken zu müssen.
 
So etwas liegt aber nicht an irgendwelchen System, sondern an der Natur des Menschen... Und der Kapitalismus lässt sich nunmal am besten mit dem Individualstreben des Menschen vereinbaren... Ein Mensch besteht sowohl aus einem sozialen als auch aus einem indviduellen Wesen... Da einem aber wenns hart auf hart kommt immer der nächste Umkreis (einschließlich des eigenen Leben) wichtiger ist als das seiner entfernteren Nachbarn, ist doch zu beobachten und auch verständlich (anders wärs bei Insekten ;))... Deshalb benötigt man ein soziales Gerüst, das einigermaßen versucht die Balance zwischen beiden Naturellen aufrechtzuerhalten... Und das gelingt meiner Meinung nach in Deutschland dem Staat sehr gut...
 
Also findet Du Ausbeutung von minderbemittelten Personen oder gar Staaten ok, solange Du Deine Schuhe für 10-30€ bekommst.
Genau aus solchen Gründen, wird irgendwann der Kapitalismus genauso sein Ende segnen, wie im umgekehrten Falle der Kommunismus.
Denn der Kapitalismus entwickelt sich immer extremer, und das wird noch wesentlich schlimmer werden wenn Rohstoffe immer weiter ausdünnen. (Denke ich zumindest.)
Wenn wir schon günstig dort produzieren sollten wir dieser Gesellschaft auch was zurückgeben und das nicht nur in paar cents als kleines Hunger-Stillmittel.
Aber dafür bin ich wohl zu "sozial" veranlagt. Habe ich eben nicht nur eine rein kapitalistische Erziehung genossen.
 
Das ist keine Frage, ob ich so etwas will... Es ist eine Tatsache, dass es so ist... Und das kann man (und sollte man moralisch vielleicht auch) kritisieren, nur wird das nichts daran ändern... Es ist dasselbe mit Eiern aus Käfighaltung (*hust* skurriler Vergleich... Ich will Menschen hier auf keinen Fall mit Hühnern vergleichen)... Es macht aber die Problematik deutlich... Nahezu jeder weiß, dass Eier aus Käfighaltung artgerechter Tierhaltung zuwider laufen... Nichtsdestotrotz wird auf diese Art der Produktion nicht verzichtet, da sie am kostengünstigsten ist... Die Welt ist nunmal "böse", da jeder (oder sagen wir mal die übergroße Mehrheit) egoistisch seine Bedürfnisse erfüllt sehen will (ob jetzt der einzelne Bürger oder ein ganzes Land) und das Wohl anderer höchstens sekundär als wichtig erachtet wird... Das kann und wird niemand und nichts ändern...
 
@Sciptkiste.de
Einfach den Horizont erweitern, die welt besteht nicht nur aus Deutschland.:LOL:
 
@Sciptkiste.de
Einfach den Horizont erweitern, die welt besteht nicht nur aus Deutschland.:LOL:

Ich weiß, worauf du hinaus willst.;)
Wir haben aber über unser System diskutiert und nicht über die kommunistische Volksrepublik China.;) In keiner westlichen Demokratie
arbeiten Kinder 12 Stunden am Tag, bei den DDR-Verbündeten schon, darum ging es ja.

Und ja ich weiß, dass unser Reichtum auf der Armut dieser Kinder basiert, aber das lässt sich eben nicht so leicht ändern, sind wir doch froh, dass wir hier leben. Wer die Linkspartei wählt, der wählt allgemeine Armut.:)
 
Und ja ich weiß, dass unser Reichtum auf der Armut dieser Kinder basiert, aber das lässt sich eben nicht so leicht ändern, sind wir doch froh, dass wir hier leben. Wer die Linkspartei wählt, der wählt allgemeine Armut.
Also ich bin keineswegs froh auf den Rücken hunderttausender Menschen mein Dasein zu fristen. Viel Menschenachtung hast Du nicht oder?8O
 
Also ich bin keineswegs froh auf den Rücken hunderttausender Menschen mein Dasein zu fristen. Viel Menschenachtung hast Du nicht oder?8O

Dann geh doch nach China und lass die anderen auf deinem Rücken leben, dafür darf ein chinesisches Kind hier leben.

Nightfire schrieb:
Und das schließt du aufgrund welcher Tatsache?

Cya Nightfire

Überall, wo die Waffenbrüder der Linkspartei regieren, herrscht Armut.;)
 
Natürlich, es gibt immer Verlierer, aber im Durchschnitt geht es den Menschen im aktuellen System am besten. Lieber unter 100.000 Bürgern ein
Obdachloser, als unter 100.000 Bürgern 98.000 arme Menschen.

Hast Du eigentlich überhaupt eine Ahnung, wovon Du redest?
Ich glaube wohl kaum, weil materielle Armut war nicht das Problem der DDR.

Aber es ist schon interessant, dass es einer Region durchschnittlich besser geht, wenn jeder Achte arbeitslos ist, als wenn jeder Arbeit hat.

Auch ist eine deutliche Steigerung der Tötungsdelikte nach der Wende durchschnittlich besser, als eine deutlich niedriger Quote zu DDR Zeiten.

Was nützt denn den 1,6 Mio arbeitslosen Ossis die Reisefreiheit, wenn sie sich keinen Urlaub leisten können?

Was hat man denn von einer Demokratie, wenn man beim Staat betteln gehen muss?

gruss kelle!