Seitensprung

Nunja, ohne einen Funken Liebe und Vertrauen wird aber auch nicht geheiratet - das kannst du mir nicht erzählen!

Ich kenne genug Paare welche nur (noch) aus Gewohnheit zusammen sind. Und das seit Jahren!

Und selbst bei der aller größten Liebe gibt es ein Restrisiko - da bin ich mir zu 100% sicher ;)

Was denn für ein Restrisiko? Wenn ich jemanden vertraue, dann vertraue ich dieser Person. Ob sie mich dann betrügt oder nicht steht doch auf einem vollkommen anderen Blatt. Vertrauen ist Vertrauen. Da gibt es kein Restrisiko.

Und wenn man jemanden nicht vertraut versucht man ihn/sie zu kontrollieren, was sicher auch ab und an ein Scheidungsgrund ist.
 
Wie bereits gesagt, man soll dieses Restrisiko ja nicht überbewerten ;)
Das darf ja nicht die ganze Ehe überlagern...

Man sollte es einfach nur im Hinterkopf behalten, was sich dann ab und an "Eifersucht" äußert!
Und das gehört in Grenzen zu jeder Beziehung ...
 

Weil das meiner Meinung nach der totale Beschiss am Partner und an sich selbst ist.
Also ich könnte so ein Leben nicht führen - könnte meiner Frau nicht mehr in die Augen schauen.

Da würd ich auf diese speziellen Sexualpraktiken scheissen, auch wenn ich sie noch so sehr mag; ganz ehrlich ...
 

Weil S*x für den ein oder anderen mehr bedeutet als nur "Spaß haben". Außerdem hat die ein oder andere Beziehung viel mit Vertrauen zu tun. Für mich wäre ein Verhalten wie du es beschreibst einer der schlimmsten Vertrauensbrüche die ich mir so vorstellen könnte.

Das mag natürlich jeder anders sehen. Aber wenn dir bereits klar ist, dass es deinem Mann weh tuen würde wenn er es wüsste, könnte das ja durchaus ein Hinweis sein, das ein solches Verhalten falsch sein könnte.
 
Man kann doch auch glücklich mit seinem Partner sein, der aber vielleicht eine bestimmte Sextechnik nicht mag. Soll ich dann meinen Partner verlassen, obwohl alles andere stimmt?

8O entschuldige, aber da fehlen mir doch glatt die Worte.

Dein Sextrieb ist dir mehr wert, als das Gefühl, jemanden anderen tief zu verletzen? Was sagst du, wenn der andere das rauskriegt?
"Ich liebe dich, aber ich blas nun mal gerne, ist ja nix besonderes bei, alles andere bei uns stimmt ja" ? (Beispiel)

Hast du eigentlich eine Ahnung, wie tief das jemanden treffen kann? Wie sehr man damit ein ganzes Leben versauen kann, weil der andere immer das Gefühl hat, nie genügt zu haben, alles in der Beziehung wird in Frage gestellt, aber auch alles?

S*x ist das Heiligste, was es zwischen zwei Menschen nur geben kann, eine Ebene der Empfindungen, die respektiert werden sollte und nur mit Vertrauen und Liebe kann man sich hemmungslos fallen lassen.

Ist es heutzutage wirklich schon so normal, die Gefühle anderer zu ignorieren und sein Ego so in Vordergrund zu stellen, dass man gar nicht mehr drüber nachdenkt? 8O
 
Man kann doch auch glücklich mit seinem Partner sein, der aber vielleicht eine bestimmte Sextechnik nicht mag. Soll ich dann meinen Partner verlassen, obwohl alles andere stimmt? Ich finde es nicht verwerflich, meinen Trieben dann anderswo, ohne Gefühle zu fröhnen.
Bis dahin gebe ich dir recht... obwohl ich diese Meinung nicht unbedingt teile.

Das muß mein Mann dann nicht wissen, denn es würde ihm nur weh tun.
... aber das geht mal gar nicht. Und ich denke das cygnus genau das auch meinte.
Dann sei doch bitte so ehrlich und sag deinem Partner das. Gib ihm doch wenigstens die Chance darauf zu reagieren und nimm ggf. Konsequenzen in kauf. Denn alles andere ist für mich Betrügen.
 
Das mag natürlich jeder anders sehen. Aber wenn dir bereits klar ist, dass es deinem Mann weh tuen würde wenn er es wüsste, könnte das ja durchaus ein Hinweis sein, das ein solches Verhalten falsch sein könnte.
Wenn ich meinem Mann sage, ich will mich trennen, dann weiß ich auch, daß es ihm weh tun würde. Ist es deswegen falsch?

Auf alles andere gehe ich nicht ein, denn jeder führt sein Leben wie er es gern hätte. Jeder muß das alles für sich entscheiden, das geht euch letztenendes nichts an. Wenn eine Partnerschaft bedeutet, daß ich mich selbst aufgeben muß, nur um meinen Partner glücklich zu machen, dann bleib ich lieber weiter Single. Ihr könnt das ja gern tun.
 
Jeder muß das alles für sich entscheiden, das geht euch letztenendes nichts an. Wenn eine Partnerschaft bedeutet, daß ich mich selbst aufgeben muß, nur um meinen Partner glücklich zu machen, dann bleib ich lieber weiter Single. Ihr könnt das ja gern tun.

Man muss sich selbst nicht aufgeben, nur um jemanden anderen glücklich zu machen. Das hat damit nichts zu tun.
z.B. dein Beispiel mit den Sexualpraktiken: Ehrlicher wäre es, mit dem Partner darüber zu reden, dann kann man einen Kompromiss finden (Partner darf diese Praktik mit jemanden anderen ausführen) bzw. der Partner akzeptiert es, dass ich ggf. "etwas" vielleicht nicht mache etc. Auf der Grundlage kann man dann eine Beziehung führen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Das ist offen und ehrlich, wie sich die Partner dann entscheiden, wie das Zusammenleben aussieht, steht auf einem anderen Blatt und so etwas verurteile ich auch niemals.
 
Auf alles andere gehe ich nicht ein, denn jeder führt sein Leben wie er es gern hätte. Jeder muß das alles für sich entscheiden, das geht euch letztenendes nichts an. Wenn eine Partnerschaft bedeutet, daß ich mich selbst aufgeben muß, nur um meinen Partner glücklich zu machen, dann bleib ich lieber weiter Single. Ihr könnt das ja gern tun.
Birnchen, keiner will dir hier was... das nun 4 Leute mit der selben Ansicht drauf geantwortet haben, heisst doch nicht das wir dich verurteilen. Ich zumindest nicht...
Was ich nur damit ausdrücken wollte war, das du ehrlich sein sollst. Das heisst doch nicht das wenn du auf was anderes beim S*x stehst als dein Partner, die ganze Beziehung nichts wert ist. Im Gegenteil, für mich macht ne Beziehung weit mehr aus als nur S*x. Da ist z.B. das Vertrauen, die Ehrlichkeit, Loyalität, Verständniss und Achtung.
Wenn du deinem Partner gewisse Dinge verschweigst, dann vertraust du nicht und hast Angst vor Konsequenzen. Und ich rede jetzt nicht davon das du anstatt ins Kino zu gehen, dich lieber mit ner Freundin triffst (weil er die Freundin nicht mag).
 
Um dieses Thema nochmal von einer etwas anderen Sichtweise aufzugreifen. Hat sich jemand schon einmal Gedanken gemacht, wie sich ca. 400.000 Prostituierte + XX Straßennutten (Angabe Wikipedia) in Deutschland ihren Lebensunterhalt verdienen?

Oder gehen dort nur Singlemänner hin die zu schüchtern sind sich in 'ner Disco 5 Absagen anzuhören, bevor sie eine ins Bett bekommen?

Nicht, dass ich dieses Verhalten für gut oder richtig halte, aber scheinbar wird es ja beim Mann mehr oder weniger von der Gesellschaft toleriert, dass er seinen sexuellen Neigungen nicht zur Zuhause nachgeht. :think:
 
Ich versteh schon was ihr meint, aber wenn ich zb meinem Partner erzähle, daß ich auf **************** stehe und er das absolut nicht mag und mir das genau so auch sagt, dann wird er sich doch, wenn ich mit ihm zusammenbleibe, ständig fragen, ob ich **************** nicht mit jemand anderem mache. Oder er wird es mir zuliebe machen und sich damit dann verstellen. Dann ist die Beziehung auch nichts wert.
 
Um dieses Thema nochmal von einer etwas anderen Sichtweise aufzugreifen. Hat sich jemand schon einmal Gedanken gemacht, wie sich ca. 400.000 Prostituierte + XX Straßennutten (Angabe Wikipedia) in Deutschland ihren Lebensunterhalt verdienen?

Oder gehen dort nur Singlemänner hin die zu schüchtern sind sich in 'ner Disco 5 Absagen anzuhören, bevor sie eine ins Bett bekommen?

Nicht, dass ich dieses Verhalten für gut oder richtig halte, aber scheinbar wird es ja beim Mann mehr oder weniger von der Gesellschaft toleriert, dass er seinen sexuellen Neigungen nicht zur Zuhause nachgeht. :think:
hmmm.......
von der Gesellschaft vielleicht...aber weniger von der Partnerin /Ehefrau....
da kann man sich auch die Frage stellen, was ist schlimmer: Wenn der Partner einen mit ner Straßenschwalbe oder einer "Bekannten" betrügt...........
 
Oder gehen dort nur Singlemänner hin die zu schüchtern sind sich in 'ner Disco 5 Absagen anzuhören, bevor sie eine ins Bett bekommen?
Nicht, dass ich dieses Verhalten für gut oder richtig halte, aber scheinbar wird es ja beim Mann mehr oder weniger von der Gesellschaft toleriert, dass er seinen sexuellen Neigungen nicht zur Zuhause nachgeht. :think:
Ich denke die Minderheit der Männer die Prostituierte aufsuchen, sind Singel.
Hauptsächlich sind es wohl Männer in Partnerschaften. Die Frage ist doch, warum sie dort hingehen... Ich für mich, habe eine Antwort gefunden. Weil sie sich nicht trauen mit ihrer Partnerin über bestimmte Wünsche zu reden, aus Angst das diese Wünsche als abartig, pervers, unnormal was weiß ich, abgetan werden.
 
Auf alles andere gehe ich nicht ein, denn jeder führt sein Leben wie er es gern hätte. Jeder muß das alles für sich entscheiden, das geht euch letztenendes nichts an. Wenn eine Partnerschaft bedeutet, daß ich mich selbst aufgeben muß, nur um meinen Partner glücklich zu machen, dann bleib ich lieber weiter Single. Ihr könnt das ja gern tun.

Wenn dein Partner so ne total offene Beziehung gut findet in der Fremdficken ein ganz guter Ausgleich ist, dann ist ja auch alles ok.

Ich hab ja nur geschrieben, dass ich persönlich sowas überhaupt nicht tolerieren könnte. Meine Vorstellung von Partnerschaft umfasst auch gegenseitige Kompromisse - auch wenn das für mich bedeutet Einschränkungen hinzunehmen. Mich selbst aufgeben würde ich aber in der Tat auch nicht. Glücklicherweise gibt es ja derart viele Menschen, dass einem in der Regel irgendwann mal derjenige über den Weg läuft, mit dem man glücklich sein kann ohne sich dabei "aufzugeben".
 
Weil sie sich nicht trauen mit ihrer Partnerin über bestimmte Wünsche zu reden, aus Angst das diese Wünsche als abartig, pervers, unnormal was weiß ich, abgetan werden.
Oder weil sie es ihren Frauen erzählt haben und sie sich damit eine Woche Sofaschlafen eingehandelt haben, weil sie ja "echt abartig" sind? Viele Frauen sind doch total verklemmt, dabei sollte man das was dem Partner gefällt doch zumindest mal mit ihm zusammen ausprobieren, dann kann man sehen obs nicht vielleicht doch gefällt.

Ich schreibe hier nur hypothetisch, denn bisher ist es mir noch nicht untergekommen, daß ich mir mit meinem Partner im Bett nicht einig war, im Gegenteil 8) ich durfte sehr viel lernen...
 
Sich selbst aufzugeben, nur weil man auf bestimmte Sexpraktiken verzichtet?
Mein Gott, es gibt so viele andere Sachen!

Und wenn man einen toleranten Partner hat, dann klappt das auch, ohne sich mit einem anderem zu Vergnügen; wenn auch mit Kompromissen.
 
ich les hier immer wieder "sich selbst zurücknehmen" "sich selbst aufgeben" "sich hintenanstellen" und immer wieder in nem total negativen Zusammenhang.

Was ist denn daran schlimm sich mal zurückzunehmen? Ist das nicht ein Zeichen von größter Liebe und tiefstem Vertrauen?
Ist das nicht der größte Liebesbeweis? Totale Hingabe?

Wenn ich weiss, ich kann mit jemandem unendlich -x glücklich sein, und muss halt auf 2-3 Dinge verzichten (x), dann bin ich ohne die doch immer noch glücklich.
Muss man denn immer ALLES haben, alles können, alles wissen???
Müssen wir das Maximum an Glück erreichen?
Wie tief fällt man denn dann, wenn man ganz oben war? o_O

Wo sind wir denn hingekommen? Das nimmt doch irgendwann kein Ende mehr... immer nur fordern und verlangen, der Partner muss dies, der Partner muss das...

Der Partner muss GAR NIX. Wenns von ihm aus geht, dann ist das doch erst schön...
oder seh ich da was falsch?

(der Beitrag ist jetz nichtmal unbedingt NUR auf S*x bezogen. eher allgemein)

:ugly: