News Schwesig: Eltern wollen Kitaplätze, kein Betreuungsgeld

Wir können also das nächste Kind planen: Ich verdiene gut, meine Frau auch, sie bekommt dann zwei Jahre lang nettes Elterngeld, dazu Betreuungsgeld, dazu Kindergeld... Arbeiten wollte sie die ersten drei Jahre eh nicht. So bekommen wir noch knapp 3.600 Euro mehr in den 2 Jahren, da freuen sich die Kinder über einen zusätzlichen Urlaub im Hotel mit Kinderanomation auf Mallorca.

Du und deine Frau habt aber auch was geleistet und gebt der Gesellschaft etwas zurück. Statistisch gesehen erzieht ihr eure Kinder auch besser, so dass diese später dann mehr Nutzen für die Gesellschaft haben.

Meine Nachbarin hat es leider nicht so gut. Der Mann hatte dann doch keine Lust auf Babygeschrei und ist abgehauen. Sie kann jetzt wählen: Zuhause bleiben, Hartz IV beziehen und kein Betreuungsgeld oder arbeiten gehen (in Teilzeit für einen miesen Lohn), Kind in Krippe geben und auch kein Betreuungsgeld bekommen..

Deine Nachbarin hat sich ihren Partner selbst gewählt. Der Staat wird sehr wahrscheinlich eh schon mehr für deine Nachbarin, den Exmann und die Kinder ausgeben als er durch diese Einnehmen wird.

Aber so ist die schwarz-regierte Welt: Geld das man nicht hat gibt man denen, die es nicht brauchen!

Andere Interpretation. Man gibt denen, die bemüht sind etwas aus ihrem Leben zu machen. Die sich in der Schule/Studium anstrengen und dann später auch im Beruf. Die dadurch die Volkswirtschaft nach vorne bringen und es ermöglichen, dass die jenigen, die sich weniger Mühe in der Schule/Beruf gegeben haben in einem sozialen Netz aufgefangen werden können. Leistung zu honorieren bringt alle Menschen nach vorne und nicht nur die, die die Leistungsträger sind.
 
Leistung zu honorieren bringt alle Menschen nach vorne und nicht nur die, die die Leistungsträger sind.

Wenn wir das Prinzip hätten wäre es ja OK. Aber honoriert wird nicht Leistung sondern nur die Position der Menschen im System, quasi den Trog an den man es geschafft hat sich zu setzen. Nen guten Trog kann man zwar auch mit nur Leistung erwischen aber wie viel leichter ist es mit Geld und dem richtigen sozialen Netzwerk.

An meinem eigenen Beispiel: Wenn ich was soziales mache, mir den Arsch für andere aufreisse kommt ausser dem gelegentlichen Arschtritt und einer Menge Streß kaum was dabei rum- Geld jedenfalls nicht.

Wenn ich aber Waren an- und verkaufe und/oder Systeme entwickel/simuliere die niemals gebaut werden und damit keine Chance haben praktische Relevanz zu erringen dann hat das durchaus vielmehr Wirkung auf das Konto, genug jedenfalls um überschüssiges Geld anlegen zu können das weiteres Geld unverdient dazu holt. Nur nervig das ich mir in diesem Fall wirklich frustrierend sinnlos vorkomme.
 
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Wenn ich aber Waren an- und verkaufe und/oder Systeme entwickel/simuliere die niemals gebaut werden und damit keine Chance haben praktische Relevanz zu erringen dann hat das durchaus vielmehr Wirkung auf das Konto, genug jedenfalls um überschüssiges Geld anlegen zu können das weiteres Geld unverdient dazu holt. Nur nervig das ich mir in diesem Fall wirklich frustrierend sinnlos vorkomme.

Also empfindest du Forschung als unwichtig, weil diese Teils ins Leere läuft? Klar gaunern sich Menschen auch mal durchs Leben, aber denkst du wirklich wir hätten in den letzten 100 Jahren einen so enormen Fortschritt erlebt, wenn alles so schlecht wäre, wie du behauptest? Die Forschung scheint ja doch einen Sinn zu haben. Auch wenn man ihn nicht direkt greifen kann.
 
Also empfindest du Forschung als unwichtig, weil diese Teils ins Leere läuft?

Auf keinen Fall und ich hab das auch so nicht gesagt. Es ist nur halt so das viele Projekte mit Gewalt generiert und durchgeschleppt werden weil Gelder, Marktanteile und eventuell politische Überlegungen dran hängen und nicht weil sie wirklich Sinn machen. Auf der anderen Seite gibt es ein Meer an vielen tollen Forschungsprojekten und Forschung an sich macht meist Sinn, das System ist nur teilweise extrem ineffizient.

Und wenn Du an was arbeitest bei dem sich eigentlich nach den ersten Vorüberlegungen abzeichnet das es ein totes Pferd wird und Du es trotzdem verkaufen mußt als wäre es die eierlegende Wollmilchsau dann fragst Du Dich schon nach dem Sinn.
 
Und wenn Du an was arbeitest bei dem sich eigentlich nach den ersten Vorüberlegungen abzeichnet das es ein totes Pferd wird und Du es trotzdem verkaufen mußt als wäre es die eierlegende Wollmilchsau dann fragst Du Dich schon nach dem Sinn.

Natürlich. Gibt auch vieles, dass ich als sinnfrei erachte. Vieles empfinde ich sogar als Betrug am Volk. Aber tendentiell kommen wir als Menschen doch vorwärts. Daher kann man nur schlussfolgern, dass auch vieles funktionieren muss.
 
Das liegt aber nicht (nur) an gut oder zu gut bezahlten Führungskräften, sondern eben auch an dem Heer von Arbeitern Angestellten und Aushilfen, die eben NICHT von der Herdprämie profitieren, um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen. Sicherlich haben Leute wie Marty und seine Frau was geleistet, und ich erkenne neidlos an, dass er dafür sicherlich ein höheres Endgeld erhält als ich, aber ist das nicht schon Anerkennung genug? Muss der Staat auf das Mehr noch etwas draufpacken, nur damit ein konservatives Wertebild gepflegt werden kann?
 
Sicherlich haben Leute wie Marty und seine Frau was geleistet, und ich erkenne neidlos an, dass er dafür sicherlich ein höheres Endgeld erhält als ich, aber ist das nicht schon Anerkennung genug? Muss der Staat auf das Mehr noch etwas draufpacken, nur damit ein konservatives Wertebild gepflegt werden kann?

Marty hat geschrieben, dass seine Frau so oder so 3 Jahre beim Kind geblieben wäre. Neben der Leistung, die die beiden aufgrund ihrer Bildung absolvieren und für welche sie durch ihren Lohn honoriert werden, kommt nun halt noch eine Wertschätzung für das Erziehen der zukünfitgen Genereationen. Eine Danke aus der Gesellschaft, dass es doch noch Menschen gibt, die nicht egoistisch primär an sich denken. Das Traurige ist doch, dass die Kinder hinterm Beruf bei den meisten erst an zweiter Stelle kommt. Und das Geld spielt meines erachtens meist die kleinere Rolle (sicherlich gibt es auch Familien, die angewiesen sind auf 2 Gehälter). Mehr noch ist der soziale Status, der mit dem Arbeiten verbunden wird das Hauptargument. Wenn man 3 Jahre raus ist, ist der Einstieg schwer, man kommt nicht so schnell voran, etc. Der Deutsche lebt halt um zu arbeiten.
 
In meinen Augen ist es bereits eine fast nicht zu bezahlende Leistung, überhaupt ein Kind in die Welt zu setzen. Daher kann eine staatliche Investion in ein Kind gar nicht hoch genug ausfallen. Vollkommen egal, was die Familie des Kindes bisher für seinen Staat geleistet hat.

Gerade wir in Deutschland haben Kinder bitter und am bittersten nötig.
 
Du und deine Frau habt aber auch was geleistet und gebt der Gesellschaft etwas zurück. Statistisch gesehen erzieht ihr eure Kinder auch besser, so dass diese später dann mehr Nutzen für die Gesellschaft haben.
Danke für das Lob.

Andere Interpretation. Man gibt denen, die bemüht sind etwas aus ihrem Leben zu machen. Die sich in der Schule/Studium anstrengen und dann später auch im Beruf.
Das ist OK und auch für mich akzeptabel. Aber warum über ein zusätzliches Betreuungsgeld und nicht einfach über eine Steuersenkung?

Den die, die viel für den Staat leisten sind auch die, die viel verdienen nach dieser Logik. Und dann könnte man einfach den Kinderfreibetrag erhöhen.

Ich sehe das aber anders. Für mich ist der Beitrag, den ein Mensch für den Staat leistet, eben nicht nur monetär zu sehen. Da leister die Erzieherin in der Kita auch eine Menge, ohne dafür gut entlohnt zu werden.

Ich sehe das recht einfach: Der Staat zahlt dieses Geld aus neuen Schulden. Ich bekomme es. Bezahlen muss das der Steuerzahler, also auch wieder ich. Macht wenig Sinn. Und alle, die keine Steuern zahlen, werden vermutlich auch kein Betreuungsgeld bekommen.

Gerade wir in Deutschland haben Kinder bitter und am bittersten nötig.
Warum müssen wir die denn selber bekommen? Es gibt auf der Welt Millionen Kinder, die nicht gewollt waren und jemanden suchen, der sich um sie kümmert.

Marty
 
Warum müssen wir die denn selber bekommen? Es gibt auf der Welt Millionen Kinder, die nicht gewollt waren und jemanden suchen, der sich um sie kümmert.

Die gibt es selbst im Kinderarmen Deutschland noch zu genüge. Adoptionen gehen doch meist nur bei Neugeborenen. Aber ich denke eh, dass sich die meisten aus puren Egoismus gegen Kinder entscheiden und die adoptieren ebenso wenig welche, wie das sie selbst Kinder bekommen. Und die jenigen, die keine Kinder in die Welt setzen, weil die Welt schlecht ist, werden wohl aufgrund ihres Pessimismusses auch keine Kinder haben wollen.
 
Warum müssen wir die denn selber bekommen? Es gibt auf der Welt Millionen Kinder, die nicht gewollt waren und jemanden suchen, der sich um sie kümmert.
Ich bin selber nach allgemeiner Definiton ein sogenannter "Bastard".
Dennoch habe ich einen deutschen Ausweis und denke auch deutsch und fühle mich deutsch. Mein Patriotismus schläg groß. Daher befürworte ich eigene in die Welt gesetzte Kinder. Zu mal andere Länder dieser Welt nicht dafür gedacht sind, für uns Kinder in die Welt zu setzen. Anstatt ihnen ihre eigenen Kinder "wegzunehmen", sollte der Hilfsansatz im jeweiligen Staat stärker zum tragen kommen.

Ich bin außerdem der Meinung, es tut uns nicht gut, wenn alle nur noch Karriere im Sinn haben. Ich finde, Frauen sollen genauso Karriere machen können im Sinne der Gleichberechtigung. Allerdings ist die Frau nun mal Frau und von Natur aus mit Elementen ausgestattet um Kinder gebähren zu können. Und das wird in Deutschland viel zu sehr vernachlässigt.

Die gibt es selbst im Kinderarmen Deutschland noch zu genüge.

Wo haben wir denn genug Kinder? Hast du schon einmal Lektüre über den Geburtenrückgang gelesen? Es gibt außerdem sehr viele Studien, die auf die Problematiken in naher Zukunft hinweisen. Städte verarmen, es wird immer weniger Einwohner in der BRD geben, Renten können nicht mehr bezahlt werden, und und und. Alleine unser Rentensystem funktioniert nach dem Grundsatz: "Die jungen zahlen für die alten". Wir haben in Zukunft und auch jetzt bereits aber nicht ausreichend Kinder, dafür aber immer mehr Renter und Pensionäre. Wie soll unser System denn dann funktionieren? Wir müssen dagegen steuern. Eine Möglichkeit ist das ranholen von Ausländern, was ich ebenfalls befürworte, damit wir überhaupt Teile unserer deutschen Situation retten können. Jedoch ist das in meine Augen wie gesagt nicht der richtige Ansatz. Unsere Frauen müssten viel mehr Kinder gebähren und sollten eventuell mal den eigentlichen Sinn einer Frau und eines Mannes bedenken. Ich als homosexueller Mann habe da ohnehin große Probleme mit, dennoch ist es nicht so sehr falsch, dass die Frau die Kinder zu erziehen und der Mann das Geld zu bringen hat. (Was wie gesagt nicht bedeutet, dass Frauen keine Karriere machen sollen).
Adoptionen gehen doch meist nur bei Neugeborenen. Aber ich denke eh, dass sich die meisten aus puren Egoismus gegen Kinder entscheiden und die adoptieren ebenso wenig welche, wie das sie selbst Kinder bekommen. Und die jenigen, die keine Kinder in die Welt setzen, weil die Welt schlecht ist, werden wohl aufgrund ihres Pessimismusses auch keine Kinder haben wollen.
Adoptionen gehen selbst theoretisch auch bei Jugendlichen. Egoismus ist ein gutes Argument welches ich mit dir teile. Es sind ja noch viel mehr Kriterien, jedoch passt das Wort "Egoismus" schon mal recht gut.
 
Marty hat geschrieben, dass seine Frau so oder so 3 Jahre beim Kind geblieben wäre. Neben der Leistung, die die beiden aufgrund ihrer Bildung absolvieren und für welche sie durch ihren Lohn honoriert werden, kommt nun halt noch eine Wertschätzung für das Erziehen der zukünfitgen Genereationen. Eine Danke aus der Gesellschaft, dass es doch noch Menschen gibt, die nicht egoistisch primär an sich denken. Das Traurige ist doch, dass die Kinder hinterm Beruf bei den meisten erst an zweiter Stelle kommt. Und das Geld spielt meines erachtens meist die kleinere Rolle (sicherlich gibt es auch Familien, die angewiesen sind auf 2 Gehälter). Mehr noch ist der soziale Status, der mit dem Arbeiten verbunden wird das Hauptargument. Wenn man 3 Jahre raus ist, ist der Einstieg schwer, man kommt nicht so schnell voran, etc. Der Deutsche lebt halt um zu arbeiten.

Tja, meine Frau hat sich entschieden, jeweils nach der Geburt meiner beiden Kinder so schnell wie möglich wieder arbeiten zu gehen. Nicht, weil sie so scharf auf ihre Karriere war, sondern weil es schlicht und einfach nötig war und immer noch ist. Allerdings ist es mir zu sehr Schubladendenken, uns deshalb unterstellen zu wollen, dass unsere Kinder nur an Platz 2 oder 3 in unserem Leben kommen.

Wir arbeiten beide tatsächlich, um zu leben, und wir arbeiten vor allem darum, um unseren beiden Kindern eine bestmögliche Ausbildung und eine kindgerechte Jugend zu ermöglichen. Da schließt es sich keinesfalls aus, sein Kind halb- oder dreivierteltags in die Krippe oder einen Hort zu geben. Jegliches Vorurteil, dass es anders wäre, bewerte ich pauschal als "gestrig".

Und nebenbei - meiner Erfahrung nach "produzieren" Elternpaare , bei denen Mama den ganzen Tag für ihr Liebling "da" ist, deutlich mehr AKs als diejenigen, die ihr Kind früh in eine Krippe oder einen Hort geben. Im letzten Fall ist die soziale Kompetenz in der Grundschule schon deutlich weiter ausgebildet, erst recht, wenn es sich von Haus aus um Einzelkinder handelt.
 
Zu mal andere Länder dieser Welt nicht dafür gedacht sind, für uns Kinder in die Welt zu setzen. Anstatt ihnen ihre eigenen Kinder "wegzunehmen", sollte der Hilfsansatz im jeweiligen Staat stärker zum tragen kommen.
Wir nehmen ihnen doch keine Kinder weg. Sie sollen ja mit ihren Eltern kommen. Ich meine, die Weltbevölkerung steigt nach wie vor rasant, deutlich stärker und in solche Höhen, die unsere Erde nicht mehr lange verkraftet. Wieso sollten wir Deutschen dann gerade dafür sorgen, dass wir auch noch mehr werden? Lass die Deutschen doch langsam aussterben und durch irgendwen anders ersetzt werden... Was ist daran so schlimm?

Meine Kinder sind auch nur noch nach dem Pass "deutsch", da hängen von der Abstammung schon mehrere Volksstämme drin.

Ich bin außerdem der Meinung, es tut uns nicht gut, wenn alle nur noch Karriere im Sinn haben.
Unterstütze ich völlig. Aber Karriere und Kinder müssen sich erstens nicht ausschliessen und zweitens halte ich ein soziales Engagement in der Gesellschaft für sehr achtbar, auch wenn jemand keine Kinder hat. Kinder stellen jemanden in der Gesellschaft nicht besser oder schlechter, sie sind eine persönliche Entscheidung der Lebensführung.

Wo haben wir denn genug Kinder? Hast du schon einmal Lektüre über den Geburtenrückgang gelesen? Städte verarmen, es wird immer weniger Einwohner in der BRD geben, Renten können nicht mehr bezahlt werden, und und und.
Ich habe ein paar chinesische, türkische und spanische Kollegen, Spitzen-Fachkräfte allesamt, die würden alle gerne kommen und das deutsche Gebiet bevölkern... DAS wäre für mich die Lösung.

Allerdings ist es mir zu sehr Schubladendenken, uns deshalb unterstellen zu wollen, dass unsere Kinder nur an Platz 2 oder 3 in unserem Leben kommen.
Das scheint so was zu sein wie das Verhältnis von Rauchern zu Nichtrauchern, habe ich das Gefühl. Arbeitende Mütter sind anscheinen in der Meinungsbildung immer Rabenmütter, die Karriere machen wollen und die Kinder links liegen lassen. Nichtarbeitende Mütter muss man noch unterteilen in die mit und ohne Mann. Mit Mann, der Geld verdient ist es die konservative Vorzeigemama, mit Mann, aber ohne Einkommen die asoziale Hartz-IV Familie und ohne Mann die Schlampe, die sich die falschen Partner aussucht.

Wie manns macht, meist ist es verkehrt. Am ehesten passt noch immer das 50er Jahre Heim und Herd Modell.

Marty
 
Bin ich die Einzige, die der Meinung ist, dass sich das irgendwie widerspricht?
Verstehe nicht was du meinst.

Edit:
Naja Marty. Ich jedenfalls möchte nicht, das unser schönes Land eines Tages ausstirbt und unsere tollen Deutschen nicht mehr da sein sollen.

Wegnehmen ist eine krasse Formulierung für das, was letztlich getan werden würde. Wir können nur schwer unterscheiden, welche Kinder gewollt oder nicht gewollt sind. Aber das sie mit ihren Eltern kommen sollen, habe ich vorhin nicht gelesen. Das ist dann ja wieder was anderes.

Nicht nur wir Deutsche, alle Staaten dieser Welt müssen doch für den Erhalt sorgen. Bei uns ist das ganze Thema allerdings so sehr von Wichtigkeit, da wir eine der geringsten Geburtenraten in der Welt haben und unser System tatsächlich dabei ist auszusterben, wenn nicht gegengesteuert wird.

Ich habe ja zwei mal betont, dass die Karriere weder von Mann noch Frau aufgegeben werden muss, um Kinder in die Welt zu setzen und zu erziehen. Allerdings gestaltet sich das für die Frau schwerer, beides unter einen Dach zu arrangieren. In Deutschland ist aber auch das kaum der Fall, sonst wären mehr Kinder da. Das ist eine logische Schlußfolgerung.

Ich will mein Deutschland nicht voll mit Ausländern haben. Die wollen das in ihren Ländern auch nicht. Ich bin zu 0 % Nazi oder rechts. Ich will jedoch meine und unsere deutsche Souveränität bewaren.
Die USA sind zusammengewürfelt entstanden, da hinken Vergleiche. Und auch sonst gibt es kaum Länder dieser Welt, die eine solche Denkweise unterstützen. Höchstens aus finanziellem Interesse.

Du musst ja nicht patriotisch eingestellt sein. Jedoch kannst du natürlich davon ausgehen, dass in diesem Fall deine etwas härterte Denkweise wohl weniger Menschen ansprechen wird.

Löcher die gestopft werden müssen, müssen gestopft werden. Und wenn das mit Ausländern geschieht. Jedoch ist es daneben auch mehr als peinlich, wenn man nicht mal für seines eigenen Landes für den Nachwuchs Sorge tragen kann.

Arbeitende Mütter tun das entweder des Geldes wegen, oder aus der Lust auf Karriere, oder aus Langeweile. Im Endeffekt also aus den gleichen Gründen, warum auch ein Mann arbeiten geht.

Arbeitende Mütter sind allerdings nicht in die Denkweise der Karrierefrau einzubeziehen, die nur ihrer Karriere nachgehen will und daher erst gar keine Kinder in die Welt setzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja Marty. Ich jedenfalls möchte nicht, das unser schönes Land eines Tages ausstirbt und unsere tollen Deutschen nicht mehr da sein sollen.
Was wäre daran für die Welt so bedeutsam Schlimmes?

Wegnehmen ist eine krasse Formulierung für das, was letztlich getan werden würde. Wir können nur schwer unterscheiden, welche Kinder gewollt oder nicht gewollt sind.
Wir können aber feststellen, welche Kinder gar keine Eltern mehr haben: https://www.unicef.de/presse/pm/2006/aids-waisen/ 15,7 Millionen Aids-Waisen, die ohne Eltern aufwachsen... Statt krampfhaft Deutsche mit Geld zur Fortpflanzung zu nötigen, holt diese Kinder nach Deutschland.

Nicht nur wir Deutsche, alle Staaten dieser Welt müssen doch für den Erhalt sorgen.
Aber wieso durch eigen Vermehrung?

Ich will mein Deutschland nicht voll mit Ausländern haben.
Wieso nicht? Meine Söhne haben jetzt auch serbische Abstammung? Wenn die nun eine der Töchter meines türkischen Kollegen heiraten, wieviel "Deutsch" ist dann denn noch da und was zeichnet denn das "Deutschsein" aus? Falscher Thread hier eigentlich...

Ich will jedoch meine und unsere deutsche Souveränität bewaren.
Kannst Du doch. Und Cem Özdemir wird Kanzler. Wäre das dann der Untergang des Abendlands?

Marty
 
Was wäre daran für die Welt so bedeutsam Schlimmes?
Keine Ahnung ob es für die Welt schlimm wäre. Für mich wäre es aber schlimm. :(

Wir können aber feststellen, welche Kinder gar keine Eltern mehr haben: https://www.unicef.de/presse/pm/2006/aids-waisen/ 15,7 Millionen Aids-Waisen, die ohne Eltern aufwachsen... Statt krampfhaft Deutsche mit Geld zur Fortpflanzung zu nötigen, holt diese Kinder nach Deutschland.
Wie gesagt, denen muss geholfen werden. Wir alle, denen es gut geht, haben eine moralische Verpflichtung zu erfüllen, wenn wir uns nicht nach Art Macciavellis geben wollen.
Dennoch halte ich den Ansatz für falsch. Die Hilfe sollte lieber im jeweiligen Land geschiehen, direkt and der Front. Auch in diesen Ländern gibt es sicherlich viele, die andere Kinder aufnehmen würden, würde es ihnen finanziell besser gehen.

Aber wieso durch eigen Vermehrung?
Ich finde es mehr als natürlich, wenn sich ein Landsmann auch landsmännische Kinder wünscht. Ich kann da kaum gegenargumentieren. Ich finde deine Ansichten in dieser Beziehung echt ziemlich krass. 8O

Wieso nicht? Meine Söhne haben jetzt auch serbische Abstammung? Wenn die nun eine der Töchter meines türkischen Kollegen heiraten, wieviel "Deutsch" ist dann denn noch da und was zeichnet denn das "Deutschsein" aus? Falscher Thread hier eigentlich...
Deutsch, weil ich Deutscher bin und in Deutschland lebe. Mein Vater ist übrigens Türke. Ich bin aber nicht nach türkischen Moralvorstellungen erzogen worden und spreche auch die Sprache nicht.

Du vergleichst da aber unterschiedliche Dinge. Die einen kommen nach Deutschland damit es ihnen besser geht, rein ohne weitere Interessen an Deutschland oder seinen Menschen. Die anderen heiraten sich Deutsch ein, dass ist moralisch und kulturell ein riesen Unterschied.

Kannst Du doch. Und Cem Özdemir wird Kanzler. Wäre das dann der Untergang des Abendlands?
Das nenne ich gelungene Integration. Und solche Menschen sind auch gar nicht gemeint, da sie sich ebenfalls mit Deutschland identifizieren. ;)
Hätte da evtl. etwas konkretere Aussagen treffen sollen.
 
Ich verstehe das ja alles und kann die Argumentation nachvollziehen. Ich würde mir ja auch wünschen, dass gebildete Eltern in Deutschland Vermehrung betreiben. Aber anscheinend wollen die das nicht.

Und da ist es doch paradox, dass wir in Afrika Geld ausgeben, um dort die Menschen vom Kinderkriegen abzuhalten, damit die nicht so hungern müssen und die Weltbevölkerung nicht immer weiter steigt, und wir gleichzeitig hier Geld ausgeben, damit die Menschen Kinder kriegen, damit die deutsche Bevölkerung nicht schrumpft. Sparen wir uns doch beide Ausgabenpositionen und holen die Waisenkinder nach hier.

Ausserdem sind braune Babies so süss.... aber ich bin ja nicht Madonna :)

Marty
 
Ich glaube so langsam deine Interpretation zu verstehen. :mrgreen:

Ich habe übrigens einen Hang zu dunkelhäutigen Menschen. Merke immer wieder, dass ich sehr gerne in ihrer Gesellschaft bin und wenn ein Afrikaner sagt, er mag Deutschland und die Deutschen, dann geht mir das runter wie Öl. Wenn das ein Amerikaner oder Chinese sagen würde, es würde mich nicht mal ansatzweise tangieren. :ugly:
 
Verstehe nicht was du meinst.

Das hier beispielsweise
Nicht nur wir Deutsche, alle Staaten dieser Welt müssen doch für den Erhalt sorgen.
deckt sich nicht mit deiner Lebensweise. Du willst aber den Frauen jetzt unbedingt klarmachen, dass sie gefälligst Kinder zu kriegen haben, das wäre ja ihre natürliche Bestimmung. Die Natur hatte für dich auch mal was anderes vorgesehen. ;)


Arbeitende Mütter sind allerdings nicht in die Denkweise der Karrierefrau einzubeziehen, die nur ihrer Karriere nachgehen will und daher erst gar keine Kinder in die Welt setzt.
Vielleicht wollen diese Frauen auch einfach nur nicht schon mit Anfang 20 schwanger werden, sondern sich erstmal was aufbauen, um ihrem Nachwuchs auch was bieten zu können? :think: